Good art needs
good working conditions

For parties

GDBA has the declared goal of fundamentally reforming the NV stage.

With our goal, we are part of a nationwide reform movement to improve working conditions and stand shoulder to shoulder with our sister unions and many important associations.

We want

  • A minimum salary level system
  • Limitation of working time
  • Reform of the fixed-term and non-renewal regulations
  • Participation of the ensembles in artistic and social issues
  • Participation in finding theater management
  • Protection against abuse of power in cooperation with works and staff councils
  • Tarifliche Regelungen für Studios/Eleven

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NV Stage Reform

Der Normalvertrag (NV) Bühne steht seit vielen Jahren in der Kritik, da er mangelhaft bis gar nicht das regelt, was ein Tarifvertrag eigentlich regeln sollte: Arbeitszeit, Bezahlung, Sozialschutz. Mit dem Teilabschluss zum Thema Arbeitszeit konnte ein erster Schritt erreicht werden, aber es muss weitergehen.
Hier ist ein Auszug aus unsere Forderungen für eine NV Bühne-Reform.

We want

  1. A minimum salary level system
  2. The elimination of the divisional pay gap between the collectives and all other employees
  3. The elimination of the collective agreement pay gap between the public sector and NV Bühne employees

We want more relief and predictability in everyday artistic life.

  • Disponierte Tätigkeit soll nicht mehr als 7 Stunden pro Tag dauern.
  • Einführung eines Modell zur Quantifizierung von Arbeitszeit.
  • Regelungen für die Berechnung von Zusammenhangstätigkeiten wie Vor- und Nachbereitung, Textlernen und Partienstudium.
  • Festlegung einer maximalen Belastung pro Tag, pro Woche, pro Monat und pro Spielzeit.
  • Regelungen zur Teilzeit im Sinne der Beschäftigten.

  • Folgende Berufe sollen in den Geltungsbereich von SR BT oder in eine SR „Büro“ (AT):
    Ausstattungsleiter:innen, Direktor:innen des künstlerischen Betriebs, Direktor:innen, soweit sie Arbeitnehmer: innen sind, Disponent:innen, Dramaturg:innen, Grafiker:innen, Leiter:innen des KBBs, Orchestergeschäftsführer:innen (Management und Direktorat), Pressereferent:innen, Referent:innen / Assistent:innen von Intendanz sowie von den künstlerischen Betriebs-Theaterfotograf:innen, Referent:innen der Öffentlichkeitsarbeit, Orchester-/Chor-/Tanzbüro, Theaterpädagog:innen / -vermittler:innen 
  • 39h Woche für die Beschäftigten in der SR Büro.
  • Zuschläge, wenn Mehrarbeit nicht innerhalb von 6 Wochen ausgeglichen wurde.

Non-renewal practices must be fundamentally changed, because the permanent fear of employees that their contracts will end for the so-called artistic reasons is the ultimate breeding ground for abuse of power. 

Es braucht vor allem Verbesserungen in 4 zentralen Punkten:

  • Bei jeder Nichtverlängerung müssen zukünftig Abfindungen gezahlt werden. Die Höhe dieser Abfindung soll zum Beispiel davon abhängen, wie lange jemand am Haus ist, aber auch wie lange eine Person schon im Beruf ist, ob Kinder versorgt werden müssen oder jemand Care-Arbeit leistet.
  • Intendanzwechsel darf kein alleiniger Grund sein, ein Arbeitsverhältnis zu beenden.
  • Kahlschläge sollen nicht mehr möglich sein. Es muss Quoten geben, wie viele Beschäftigte nicht verlängert werden können.
  • Es braucht Schutz vor einer Nichtverlängerung für Betriebs- und Personalräte, in der Elternzeit und danach, sowie für Personen die erkrankt sind oder Care-Arbeit leisten. 

  • Strengthening the boards (as a prevention against abuse of the part-time regulation).
  • In order for boards to advocate for their constituents without direction or fear, they must be given non-renewal protection.
  • The Solo and BT boards should be given the same rights as the Opera Chorus and Dance boards.
  • Training rights/obligations - costs borne by the employer (cf. Works Constitution Act §37)
  • Time off for trade union officers for trade union work
  • The participation rights of the management boards must be strengthened in the areas of "working time" and "part-time work".

Bei der Reform des NV Bühne braucht es auch Verbesserungen in einzelnen Bereichen die nicht hinter einer großen Überschrift stehen:

  • Alle Tänzer:innen sollen mit der Sonderregelung Solo beschäftigt werden.
  • Keine Mischverträge wie: Solo mit Chorverpflichtung oder Regieassistenz mit Inspizienz und Soufflage.

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