zur Bundestagswahl

Der erste Schritt im Hinblick auf die angestrebten Neuwahlen ist getan. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat am 1. Juli 2005 die Vertrauensfrage gestellt – und keine Mehrheit erhalten. Wenn der Bundespräsident keine verfassungsrechtlichen Bedenken hegt und das Bundesverfassungsgericht grünes Licht gibt, wird spätestens am 18. September 2005 ein neuer Bundestag gewählt. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA wird die unterschiedlichen Positionen der Parteien mit insgesamt 25 „Wahlprüfsteinen“ hinterfragen, um so Entscheidungshilfe leisten zu können.

Jeweils fünf Fragen aus den Bereichen

Verkehrs- und Bahnpolitik
Beamten- und Versorgungsrecht
Tarifpolitik
Sozialpolitik
Mitbestimmung

wurden zwischenzeitlich an die im Bundestag vertretenen Parteien verschickt. Bis Ende Juli 2005 sollen die Antworten vorliegen. Diese werden gleich nach Eingang hier und in der Septemberausgabe des „GDBA-magazins“ veröffentlicht.

 

5 Fragen der Verkehrsgewerkschaft GDBA zur Verkehrs- und Bahnpolitik

 

Position

 

Antworten der Parteien
vor der Bundestagswahl 2005

1


 

Bleiben die Schieneninfrastruktur und die Verkehrsgesellschaften feste Bestandteile eines gemeinsamen Bahnkonzerns?

   

2


 

Stellen Sie in der kommenden Legislaturperiode mehr Haushaltsmittel für den Verkehrsbereich und hier insbesondere für die Schieneninfrastruktur bzw. für den Schienenpersonennahverkehr bereit?

   

3


 

Gibt es in Ihrer Partei einen Aktionsplan zum Abbau der den Schienenverkehr seit langem benachteiligenden Wettbewerbsverzerrungen?

   

4


 

Geht die Deutsche Bahn AG in der kommenden Legislaturperiode an die Börse?

   

5


 

Muss der Bahnkonzern noch mehr Arbeitsplätze abbauen oder sollte er sich von Teilbereichen trennen?

   

   

5 Fragen der Verkehrsgewerkschaft GDBA zum Beamten- und Versorgungsrecht

 

Position

 

Antworten der Parteien
vor der Bundestagswahl 2005

1
 

Wie stellen Sie sich die Entwicklung der Versorgungsbezüge in Zukunft vor, nachdem die Betroffenen in den vergangenen Jahren erhebliche Einbußen hinnehmen mussten?

   

2
 

Wie und in welchem Umfang soll der Anspruch der Beamten und Versorgungsempfänger auf Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung realisiert werden, nach dem die von der Bundesregierung beschlossene moderate Anpassung der Beamtenbesoldung vom Bundesrat abgelehnt worden ist?

   

3
 

Ist eine Reform des Beamtenrechts nur unter dem Gesichtspunkt der Kostenneutralität denkbar?

   

4
 

Treten Sie bei einer weiteren grundlegenden Gesundheitsreform für den Erhalt der eigenständigen Krankenversorgung für Beamte in Rahmen der jetzigen Beihilfe ein?

   

5
 

Wie können mögliche Reformmaßnahmen der eigenständigen Krankenversorgung insbesondere für ältere Beamte, die keinen oder nur mit erheblichen Zusatzbelastungen Zugang zur erweiterten (privaten) Eigenvorsorge haben, sozialverträglich gestaltet werden?

   

   

5 Fragen der Verkehrsgewerkschaft GDBA zur Tarifpolitik

 

Position

 

Antworten der Parteien
vor der Bundestagswahl 2005

1
 

Im Rahmen einer Steuerreform wird darüber diskutiert, die derzeit bestehende Steuerfreiheit für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge zu beseitigen und die Pendlerpauschale zu kürzen. Welche Forderungen hat Ihre Partei in diesem Zusammenhang?
 

2

 


 

Wird sich Ihre Partei für den Erhalt der Tarifautonomie einsetzen oder Veränderungen, vielleicht sogar deren Abschaffung fordern?

3
 

Wie steht Ihre Partei zu Forderungen, Flächentarifverträge abzuschaffen und die Ausgestaltung der Arbeitsbedingungen den Betriebsparteien überlassen?
 

   

4
 

Hat Ihre Partei die Absicht das Arbeitszeitgesetz dahin gehend zu ändern, dass Unternehmen die Möglichkeit erhalten, die Arbeitszeiten ihrer Arbeitnehmer je nach Konjunktur- und/oder Auftragslage festzusetzen?
 

   

5
 

Was gedenkt Ihre Partei gegen Lohndumping zu unternehmen? Wie stehen Sie zu der Forderung, ausländische Arbeitgeber zu verpflichten, ihren nach Deutschland entsandten Arbeitnehmern den deutschen tariflichen Mindestlohn zu zahlen?

 

 

 

 

5 Fragen der Verkehrsgewerkschaft GDBA zur Sozialpolitik

 

Position

 

Antworten der Parteien
vor der Bundestagswahl 2005

1  

Im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung sollen private und betriebliche Altersvorsorge stärker gefördert werden. Welche Forderungen hat Ihre Partei zu diesem Thema?
 

2  

In der gesetzlichen Krankenversicherung werden neue Modelle diskutiert. Stichworte sind die „Bürgerversicherung“, die „Gesundheitsprämie“ oder die  „Kopfpauschale“. Welche Vorstellungen hat Ihre Partei hierzu?
 

3  

Hält Ihre Partei das Finanzierungssystem der gesetzlichen Unfallversicherung, die Arbeitgebern und Arbeitnehmern in gleicher Weise zu Gute kommt, für reformbedürftig?
 

   

4  

In Politik und Wirtschaft werden weitere Verschlechterungen der staatlichen  Leistungen für Arbeitslose gefordert. Hält Ihre Partei Veränderungen für erforderlich? Wenn ja, welche?
 

   

5  

Die Zahlung von Transferkurzarbeitergeld (§ 216 SGB III) stellt für die vom Arbeitsplatzverlust betroffenen Arbeitnehmer eine Möglichkeit dar die Leistungen von Transfergesellschaften zu nutzen. Wird Ihre Partei dieses Instrument stärker fördern oder gegebenenfalls beseitigen?

 

 

 

       

5 Fragen der Verkehrsgewerkschaft GDBA zur Mitbestimmung

 

Position

 

Antworten der Parteien
vor der Bundestagswahl 2005

1  

Gegner der deutschen Unternehmensmitbestimmung wollen den Einfluss der Arbeitnehmer und Gewerkschaften in den Betrieben eingrenzen. Wie steht Ihre Partei dazu?
...test

   

2  

Vielen Verbänden und Unternehmen erscheint die Betriebsverfassung zu teuer. Welche Punkte der Betriebsverfassung hält Ihre Partei möglicherweise für reformbedürftig?
 

   

3  

Seit 1996 hat das Kündigungsschutzgesetz eine dreimalige Veränderung erfahren. Plant Ihre Partei weitere Veränderungen? Wenn ja, in welchen Bereichen?
 

   

4  

Der Aus- und Weiterbildung kommt eine immer stärkere Bedeutung zu. Durch welche politischen Maßnahmen wollen Sie den Herausforderungen einer marktgerechten Aus- und Weiterbildung zur Beschäftigungssicherung gerecht werden?
 

   

5  

Nach wie vor findet ein Großteil der Schulabgänger keinen Ausbildungsplatz. Mit welchen Regelungen will Ihre Partei diesem gesellschaftlichen Problem begegnen?
 

   

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