Arbeitstagung der Arbeitsgruppe Schwerbehinderte in Köln

Unter dem Motto „Füreinander – Miteinander, Schwerbehinderte Menschen im Betrieb“ lud die ständigen Arbeitsgruppe Schwerbehinderte beim Bundesvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA für den 14. und 15. Juni 2005 zu ihrer 3. öffentlichen Arbeitstagung nach Köln ein. Die Veranstaltung fand in der Zusammenarbeit mit der Bahn sowie der Gewerkschaft TRANSNET statt.

Die Tagung sollte Arbeitgebern und Betriebsräten die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit den Schwerbehindertenvertrauenspersonen aufzeigen und für mehr Toleranz und Verständnis für Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben werben.

Werner Willmann, Sprecher der ständigen Arbeitsgruppe, wies auf dieses zentrale Anliegen der Arbeitsgruppe hin. Die Arbeitsgruppe sieht die Schwerbehindertenvertrauenspersonen nicht als Gegner sondern viel mehr als Partner im Betrieb. Sie sollen den Geschäftsleitungen in Schwerbehindertenfragen beratend zur Seite stehen.

Auch Peter Tröge, stellvertretender Bundesvorsitzender der Verkehrsgewerkschaft GDBA, ging in seinem Beitrag auf das Motto der Veranstaltung ein. „Das Motto fordert jeden von uns, fordert alle. Das Motto sensibilisiert. Das Motto drückt Menschlichkeit aus. Ja, das Motto stellt die Bedeutung gesellschaftlichen Handels und der betrieblichen Fürsorge dar“, erläuterte Peter Tröge.

Als Gäste (teilweise mit Fachbeiträgen) nahmen an der Veranstaltung teil: Bernhard Weinstein, Geschäftsführung Personal der DB Regio Nordrhein-Westfalen GmbH, Björn Asmussen, Personalleiter Rheinland der DB Regio NRW GmbH, Dietrich Rüggen, Leiter des Werks Köln-Deutzerfeld der DB Regio NRW GmbH, Sabine Belter, Grundsatzfragen Behindertenangelegenheiten DB AG, Walter Stock, stellvertretender Personalleiter Railion Deutschland, Bremen/Hannover, Bernhard Haasler, Gewerkschaftssekretär für Soziales beim Hauptvorstand der TRANSNET, Gerhard Schimm, Konzernschwerbehindertenvertrauensperson DB AG, Uwe Barnekow und Eike Bunge, Gesamtschwerbehindertenvertrauensperson und Stellvertreter Railion Deutschland, Gerhard Zorn, Abteilungsleiter behinderte Menschen im Beruf des Landschaftverbandes Rheinland/Integrationsamt Köln, Burkhard Willerding, Leiter des BEV Köln sowie der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Bezirks Köln, Arnold Fischer.

Am 14. Juni 2005 besuchten die Teilnehmer der Tagung die Integrationswerkstatt Köln-Nippes und das Werk Köln-Deutzerfeld der DB Regio NRW GmbH.

Nach den erfolgreichen Tagungen in Bremen (2003), Berlin (2004) und in Köln (2005) möchte die ständige Arbeitsgruppe im Jahr 2006 die nächste öffentliche Veranstaltung in Cottbus bei DB Regio Berlin/Brandenburg durchführen.

 

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