Erstes Sportfest der Eisenbahner mit Handicap
 

 
Margret Suckale bei der Begrüßung der Sportler und Gäste
 
 
Peter Tröge in der Schwimmhalle
 
 
Szene vom Sitzballturnier
 

Mehr als 100 behinderte Beschäftigten der Deutschen Bahn sowie der österreichischen Bundesbahn kamen Ende August 2006 in den Hallen der Sport- und Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen e. V. in Frankfurt am Main zusammen, um sich unter dem Motto „Grenzen überwinden“ in verschiedenen Wettkämpfen sportlich zu messen.

Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Margret Suckale, Personalchefin der Deutschen Bahn, und wurde organisiert vom Arbeitskreis Sportfest der Konzernschwerbehindertenvertretung. Uwe Barnekow vom Arbeitskreis und Gesamtschwerbehindertenvertrauensperson bei der Railion Deutschland AG eröffnete und moderierte die Begrüßungsfeier, zu der viele Gäste von Seiten der Arbeitgeber, der Gewerkschaften, der betrieblichen Sozialeinrichtungen sowie der Behörden gekommen waren.

„An so einem Tag zählt die Gemeinsamkeit und das sportliche Miteinander. Dieses Sportfest zeigt auch, dass Leistungswille und Leistungsvermögen Handicaps überwinden können.“ Dies gab Margret Suckale in ihrer Begrüßungsansprache den Anwesenden mit auf den Weg zu den Wettkämpfen. Insgesamt, so die Personalchefin, seien bei der Bahn knapp 8.500 behinderte Beschäftigte eingesetzt. Etwa ein Viertel davon arbeite in der Instandhaltung.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Peter Tröge, ging in seinem Grußwort kritisch auf aktuelle Entwicklungen im Profisport ein. Dem setzte er die Idee dieses Sportfestes gegenüber. Es komme hier nicht so sehr auf Rekorde an. Dabei sein und trotz eines Handicaps Leistung zu zeigen, das zähle für die Sportlerinnen und Sportler. Diese Leistungen verdienten unser aller Respekt.

Nach Aussage von Frau Suckale, die im Interview mit dem GDBA-magazin betonte, dass die Anliegen der Mitarbeiter mit Handicap auch ihr persönlich sehr wichtig seien, soll die Sportförderung im Unternehmen ausgebaut werden. Dabei sollen die Sozialpartner wie der Verband Deutscher Eisenbahner Sportvereine (VDES) und das Bahn-Sozialwerk (BSW) mit einbezogen werden.

 

 

 

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