Europäischer Betriebsrat bei der Bahn gebildet

Im historischen Kaiserbahnhof in Potsdam fand in der Zeit vom 6. bis 7. Juli die konstituierende Sitzung des Europäischen Betriebsrates des Bahnkonzerns statt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Günter Kirchheim, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Bahn, gewählt.

23 Delegierte aus 10 Ländern trafen sich in Potsdam zur Gründung eines Europäischen Betriebsrats bei der Bahn. Neben 14 Vertretern aus Deutschland waren in der Führungsakademie „Kaiserbahnhof“ Vertreter aus Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden und Estland anwesend. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA wird vertreten durch Jürgen Gosebrink, Betriebsratsvorsitzender DB Fernverkehr Dortmund.

„Dies ist  die logische Konsequenz auf dem Weg zum internationalen Dienstleister. Und dazu gehört auch ein Europäischer Betriebsrat“, so Arbeitsdirektorin Margarete Suckale.  Der stv. Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA Peter Tröge betonte in seinem Grußwort ebenfalls die Bedeutung eines Europäischen Betriebsrates für die Bahn. „Die Internationalisierung schreitet immer weiter voran. Der Wettbewerb im Schienenpersonenverkehr sowie im Güterverkehr wird zunehmen. Und gerade in der Frage grenzüberschreitender sozialer und technischer Belange und in der Frage der Harmonisierung kann der Europäische Betriebsrat Einfluss nehmen“.

Der Europäische Betriebsrat besitzt ein Informations- und Konsultationsrecht in grenzübergreifenden Unternehmensthemen. Der Europäische Betriebsrat bei der Bahn setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender:          Günter Kirchheim  (Konzernbetriebsrat Deutsche Bahn)

Stv. Vorsitzende:     Klaus Vögele (stv. Vorsitzender Gesamtbetriebsrat Schenker Deutschland)
Kenneth Andersson (Schenker AB Schweden)

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