Betriebsräte bleiben, auch wenn sie teuer sind
Das klare „JA“ der Bundesregierung zur betrieblichen Mitbestimmung stärkt die Positionen der Betriebsräte in den Betrieben und wird von der Verkehrsgewerkschaft GDBA ausdrücklich begrüßt, stellte GDBA-Vize Peter Tröge auf einer Fachtagung am 2. Mai 2007 in Göttingen fest. Die ständige Diskussionen über die Kosten der Betriebsratsarbeit hätten doch nur das Ziel, von den wahren Absichten der Unternehmen abzulenken, nämlich dem Streben nach ständiger Gewinnmaximierung. Es sind aber gerade die Betriebsräte gewesen, die einen gewichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen und sozialen Aufbau Deutschlands geleistet hätten, betonte Tröge.
In einer Antwort auf eine Anfrage der F.D.P.-Bundestagsfraktion, das Betriebsverfassungsgesetz zu ändern, damit die betriebliche Mitbestimmung kostengünstiger wird, stellte die Bundesregierung fest, dass sie nicht beabsichtige das Betriebsverfassungsgesetz zu ändern. Die betriebliche Mitbestimmung ist ein tragender Pfeiler der Wirtschafts- und Sozialordnung in Deutschland und leistet einen wesentlichen Beitrag für den sozialen Ausgleich und den innerbetrieblichen Frieden. Die Kosten für einen Betriebsrat rechtfertigen sich durch die gute Zusammenarbeit im Unternehmen, die durch ihn entsteht, heißt es in einer Presseerklärung.
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