Die
Deutsche Bahn hat am 15. Mai 2009 die Sieger des diesjährigen
Wettbewerbs „Bahn-Azubi gegen Hass und Gewalt“ geehrt. Das Projekt gibt
es schon seit dem Jahr 2000. Ausgezeichnet werden Auszubildende des
ersten Lehrjahrs, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Extremismus und
Gewalt engagieren.
Der neue Vorstandsvorsitzende der DB AG, Rüdiger Grube, hatte es sich nicht nehmen lassen, bei der Preisverleihung anwesend zu sein. Er zeigte sich von dem Projekt begeistert. Insgesamt wurden in diesem Jahr 49 verschiedene Projekte eingereicht; die besten Ideen wurden im Berliner CineStar prämiert.
Den ersten Preis erhielten die Azubi von „Station & Service Berlin“, die ein Video mit dem Song „Setz ein Zeichen“ erstellt hatten. Dieses Lied gefiel dem neuen Bahnchef so gut, dass er davon, auf eigene Kosten, 1.000 CDs pressen lassen und die Melodie zudem als Warteschleife ins Telefonnetz der Bahn einspielen will.
Den von der Verkehrsgewerkschaft GDBA gestifteten Preis errangen die „Hammertroniker Undergruond“. Die Gruppe hatte den Tunneleingangs zum AW Hamm und zum Cargo-Bahnhof Hamm neugestaltet. Die Auszeichnung – für jeden Beteiligten gab es einen hochwertigen BlackBerry – wurde von Uwe Henschel, Mitglied des Bundesvorstandes der Verkehrsgewerkschaft GDBA, und dem Regionaljugendleiter Carsten Peltz überreicht.
Für alle Beteiligten, auch jene, deren Arbeiten nicht prämiert wurden, fand am darauffolgenden Samstag noch eine Dampferfahrt statt; zudem konnten sie beim Bundesligaspiel Hertha Berlin anfeuern.
Der jährlich stattfindende Wettbewerb „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ ist eine gemeinsame Aktion der Deutschen Bahn und der Verkehrsgewerkschaft GDBA sowie der Gewerkschaft TRANSNET. Seit dem Start vor neun Jahren haben sich hieran insgesamt fast 7.200 Auszubildende der DB AG beteiligt.