Westfalen Bus GmbH (WB) / Busverkehr Ruhr-Sieg GmbH (BRS)

Arbeitgeberseite will offensichtlich Konfrontation in dieser Tarifrunde (11.11.2010)
Bewegung in Tarifverhandlung (04.11.2010)
1 Prozent auf die Entgelttabellen (29.10.2010)
Busverkehr Rheinland und Westfalen Bus: Auftakt Einkommensrunde 2010 (08.10.2010)
Tarifrunde Forderung: 6 Prozent mehr (08.09.2010)
BVO, BVR, WB: Vorleistungen 3 Jahre erbracht; Ab Juli 2010 wieder 38,5 Stunden (23.06.2010)
BVO, BVR, WB: Ab Januar 2010 Erhöhung der Entgelte um weitere 50 Euro (22.01.2010)
115 Euro tabellenwirksam (06.03.2009)
Mitgliederbefragung bringt klares Votum – Ablehnung (27.02.2009)
Mitgliederabstimmung läuft (19.02.2009)
Eure Stimme entscheidet! (09.02.2009)
Arbeitgeber legen neues Angebot vor - Beschäftigte sollen entscheiden (06.02.2009)
Tarifverhandlungen vor Eskalation - Scheitern droht (06.02.2009)
Arbeitgeber kündigt Tarifverträge über Reisekosten, Aufwandsentschädigung sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld (19.01.2009)
Einkommensrunde 2009: Forderungen beschlossen (09.12.2008)
Tarifverhandlungen abgeschlossen (30.05.2007)
Auftakt zur Einkommensrunde ein Skandal (21.02.2007)
Forderungen zur Einkommensrunde 2007 beschlossen (22.01.2007)
Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk ist gescheitert (22.01.2007)
Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk droht zu scheitern (21.12.2006)
Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen bringen Fortschritt (31.07.2006)
Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen werden fortgeführt (30.05.2006)
Warnstreiks bei Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen (17.05.2006)
Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen abgesagt (05.05.2006)
Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen unterbrochen (18.04.2006)
Busgesellschaften NRW: Abbruch der Tarifverhandlungen droht (31.03.2006)
Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk gefordert (17.01.2006)
Einmalzahlung vereinbart (18.07.2005)
Erfolgreicher Tarifabschluss (10.10.2002)
Sanierungstarifvertrag sichert Arbeitsplätze (05.07.2001)

 

Arbeitgeber legen neues Angebot vor - Beschäftigte sollen entscheiden

In den Tarifverhandlungen bei drei Busgesellschaften der DB in Nordrhein-Westfalen haben die Arbeitgeber ein neues Angebot vorgelegt. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hatte ultimativ bis heute Vormittag 11 Uhr ein verbessertes Angebot gefordert. Die Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen sollen nun direkt über Annahme oder Ablehnung des Angebotes entscheiden.
 
Die Arbeitgeber bei Rheinlandbus, Ostwestfalen-Lippe-Bus und Westfalen-Bus bieten nunmehr eine prozentuale Einkommensverbesserung in zwei Schritten an. Rückwirkend zum 1. Januar soll es 2,5 % mehr Geld geben, zum 1. Januar 2010 2 % mehr; zusätzlich soll es eine Einmalzahlung von 500 Euro geben. Dieses Angebot entspricht der Tarifeinigung bei der Deutschen Bahn. Die TG hatte eine lineare Erhöhung von 210 Euro pro Monat gefordert. Die Laufzeit soll 18 Monate betragen. "Bei der Laufzeit hat die Arbeitgeberseite unsere Forderung erfüllt", sagte Sehmisch. Ursprünglich hatten die Arbeitgeber 24 Monate angestrebt. 
 
"Aufgrund der hohen Erwartungshaltung in dieser Tarifrunde, entscheiden jetzt die Beschäftigten direkt darüber, ob das Angebot akzeptabel ist", erklärte Sehmisch. Das Angebot werde den Beschäftigten in der kommenden Woche schriftlich zugestellt. Ein abschließendes Votum wird für Anfang März erwartet. Bis dahin wird es zunächst keine weiteren Warnstreiks geben.

zum Seitenanfang

 

Tarifverhandlungen vor Eskalation - Scheitern droht

Die Tarifverhandlungen bei drei Busgesellschaften der DB in NRW stehen vor der Eskalation. Die Arbeitgeberseite legte erneut kein akzeptables Angebot für die rund 900 Beschäftigten vor. Sollte es bis Freitagvormittag keine verbesserte Offerte geben, werden TRANSNET und GDBA die Verhandlungen für gescheitert erklären.

Bei den Tarifverhandlungen für rund 900 Beschäftigte von drei Busgesellschaften der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich nach wie vor keine Lösung ab. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA verlangt für die Mitarbeiter bei Rheinlandbus, Ostwestfalen-Lippe-Bus und Westfalen-Bus Einkommensverbesserungen von 210 Euro monatlich. In der Verhandlungsrunde am Donnerstag (05.02.) legte die Arbeitgeberseite ein Angebot mit lediglich minimalen Verbesserungen vor. Es sieht eine Erhöhung der Entgelte um monatlich 50 Euro rückwirkend zum 1. Januar und eine weitere um 40 Euro ab 1. Januar 2010 vor. Die Laufzeit soll nach dem Willen der Arbeitgeber 21 Monate betragen. "Die Arbeitgeberseite zeigt keine ernsthafte Verhandlungsbereitschaft" erklärte der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA Bernd Sehmisch. Die Gewerkschaften hätten "nicht den Eindruck, dass am Verhandlungstisch ein Kompromiss gesucht wird."

Die Tarifkommissionen hätten deshalb das Scheitern der Verhandlungen für den Fall beschlossen, dass "die Arbeitgeberseite nicht bis Freitagvormittag ein verbessertes Angebot vorlegt", unterstrich Sehmisch. Die Tarifverhandlungen hatten im Januar begonnen. Am 23.01. hatten rund 200 Busfahrer an einem Warnstreik teilgenommen. An mehreren Standorten der betroffenen Betriebe konnten die Busse die Betriebshöfe nicht verlassen. Es kam zu Ausfällen und massiven Beeinträchtigungen im Busverkehr.

 zum Seitenanfang

 

Einkommensrunde 2009: Forderungen beschlossen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert für die Beschäftigten der BVO, BVR, BVR (0) und WB eine Erhöhung der Einkommen um monatlich 210 Euro.

Als Ergebnis mehrerer Tarif-Dialoge mit den Mitgliedern haben die Tarifkommissionen der BVO, BVR und WB auf einer gemeinsamen Sitzung die Forderungen für die Einkommensrunde 2009 beraten und beschlossen. Die Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren Lohnzurückhaltung akzeptiert, einer befristeten Erhöhung der Arbeitszeit zugestimmt und ihren Urlaub reduziert. In den Diskussionen kam klar zum Ausdruck, dass die Beschäftigten in dieser Tarifrunde eine deutliche Reallohnsteigerung erwarten.

Die Forderungen:

Die Verhandlungen werden im Januar 2009 aufgenommen.

Aushang zum Download

zum Seitenanfang

 

Tarifverhandlungen abgeschlossen

Die Beschäftigten der Westfalen Bus GmbH (WB) erhalten mehr Geld. Das hat die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) in schwierigen Verhandlungen mit dem Arbeitgeber erreicht.

Ende Januar 2007 waren die Verhandlungen zu einem einheitlichen Tarifwerk Bus NRW endgültig gescheitert. Daher forderte die TG für Beschäftigten der WB konsequent eine tabellenwirksame Entgelterhöhung. Das konnte die TG durchsetzen. Wesentlicher Streitpunkt war die Übernahme der bisherigen Zulage von 35 Euro als tabellenwirksame Erhöhung.

Das Ergebnis im Einzelnen:

Die zuständige Tarifkommission der TG bewertet den Abschluss als tragfähigen Kompromiss und stimmte einstimmig zu.

Aushang zum Download

zum Seitenanfang

 

Auftakt zur Einkommensrunde ein Skandal

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Tarifverhandlungen mit der Westfalen Bus GmbH (WB) unterbrochen. Die Arbeitgeber provozierten mit der Forderung nach einer Nullrunde sowie die Einführung der 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich.

Zunächst weigerte sich der Arbeitgeber, überhaupt ein Angebot zu den Forderungen der TG zu machen. Er bestand auf einer Wiederaufnahme der gescheiterten Tarifverhandlungen zum einheitlichen Tarifwerk Bus NRW und machte die Annahme seines letzten Angebots zur Bedingung für seine Verhandlungsbereitschaft.

Nach einer Unterbrechung wurde dann ein Angebot vorgelegt, das nur als skandalös bezeichnet werden kann; wurden darin doch unter anderem Nullrunden für 2006 und 2007 sowie die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich vorgeschlagen.

Die Beschäftigten der WB werden vor der nächsten Verhandlung zu einem Dialog eingeladen. Dort werden die Meinungen und Positionen zur Fortsetzung der Verhandlungen erfragt.

zum Seitenanfang

 

Forderungen zur Einkommensrunde 2007 beschlossen

Auf Beschluss der zuständigen Tarifkommission wird die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) die Verhandlungen zur Einkommensrunde mit einer Forderung im Gesamtvolumen von 6 Prozent aufzunehmen.

Die TG will in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der WB eine Einmalzahlung für 2006 in Höhe von 540 Euro, die Übernahme der bisher gezahlten Zulage von 35 Euro in die Lohn- und Gehaltstabellen, die Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen für 2007 um 4 Prozent, die Erhöhung der vermögenswirksamen Leistungen auf 26,59 Euro und die Erhöhung der Lohn- und Gehaltstabellen um zwei weitere Stufen mit einer Steigerung von 3 Prozent, jeweils nach 12 und 15 Jahren erreichen,

zum Seitenanfang

 

Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk ist gescheitert

Der Abschluss eines einheitlichen Tarifwerkes für die Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist gescheitert. Betroffen sind unter anderem die Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), die Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) sowie die Westfalen Bus GmbH (WB).

Auch das nachgereichte Angebot der Arbeitgeberseite war für die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) unannehmbar. Es hätte zu einer Absenkung des Gesamt-Tarifniveaus geführt. Daraufhin haben die zuständigen Tarifkommissionen der TG die Verhandlungen endgültig für gescheitert erklärt. Nun werden in den betroffenen Unternehmen Verhandlungen zur Einkommensrunde aufgenommen.

zum Seitenanfang

 

Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk droht zu scheitern

Der Abschluss eines einheitlichen Tarifwerkes für die Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen (NRW) droht zu scheitern. Betroffen sind unter anderem die Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), die Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) sowie die Westfalen Bus GmbH (WB).

Das Angebot der Arbeitgeberseite ist bislang unzureichend. Die Entgelterhöhungen entsprechen insgesamt maximal 1,3 Prozent für jeweils 2007 und 2008. Auch andere Punkte, wie beispielsweise Lenkzeitunterbrechungen und Arbeitszeit, sind strittig. Anfang der Woche hat die Arbeitgeberseite ihr letztes Angebot geringfügig verbessert. Die Tarifkommissionen werden sich Anfang Januar 2007 damit befassen und entscheiden.

Mehr Informationen

zum Seitenanfang

 

Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen bringen Fortschritt

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) sieht erste Fortschritte bei den Tarifverhandlungen für die Busgesellschaften in NRW. So konnte die TG die Übernahme und Sicherung der jetzigen Regelung betriebsbedingter Arbeitsunterbrechungen (30 Minuten/60 Minuten) durchsetzen.

Die TG lehnt die Forderung des Arbeitgebers ab, die NVO Temme und BVR (O) teilweise oder ganz aus den Verhandlungen herauszunehmen. Einvernehmen besteht aber zum Abschluss eines Manteltarif- sowie Entgelttarifvertrages für alle Gesellschaften inklusive der Beschäftigten der BVR (O). Für die Arbeitnehmer der NVO Temme und Neueingestellte soll ein Zusatztarifvertrag vereinbart werden.

Zugleich hat die TG Bereitschaft signalisiert, über eine einheitliche Wochenarbeitszeit von 39,5 Stunden zu verhandeln. Dies kann ein Beitrag zur Beschäftigungssicherung sein. Hintergrund sind der zunehmende Wettbewerb sowie die anstehenden Ausschreibungen von Verkehrsleistungen in NRW. Als Gegenleistung fordert die TG unter anderem die Zahlung einer jährlichen Erfolgsbeteiligung.

Unter Beachtung der Bestimmungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist die Frage zur Gewährung des Erholungsurlaubes nach Lebensalter oder Betriebszugehörigkeit noch abschließend zu klären.

Die Tarifverhandlungen werden Ende August 2006 fortgesetzt.

zum Seitenanfang

 

Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen werden fortgeführt

Dank intensiver Bemühungen ist es der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und den Beschäftigten der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO)sowie der Westfalen Bus GmbH (WB) gelungen, den Arbeitgeber zu Zugeständnissen und zur Vorlage eines Angebots zu bewegen. Beide Seiten vereinbarten die Fortsetzung der Tarifverhandlungen.

In einem Spitzengespräch zwischen der TG und dem Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) am 24. Mai 2006 hat die Arbeitgeberseite Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Dabei geht es um die Übernahme der jetzigen Regelungen für betriebsbedingte Arbeitsunterbrechungen in das neue Tarifwerk, um eine Absenkung des Gesamt-Tarifniveaus zu verhindern.

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) stellt eindeutig klar: Sollte der Arbeitgeber in den Verhandlungen kein annehmbares Angebot vorlegen, sind weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen.

zum Seitenanfang

 

Warnstreiks bei Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen

Die Beschäftigten der Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen haben am 16. Mai 2006 von 3.30 bis 8.30 Uhr die Arbeit niedergelegt. Betroffen waren die Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), die Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) sowie die Westfalen Bus GmbH (WB). Anlass sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen.

Die Tarifverhandlungen laufen bereits seit Ende Januar 2006. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET fordern unter anderem eine Sicherung der bestehenden tariflichen Regelungen. Strittig ist vor allem die Bezahlung der Arbeitszeit bei betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen. Die Gewerkschaften fordern, die bisherige Regelung in das neue Tarifwerk zu übernehmen. Die Arbeitgeberseite will dagegen die Bezahlung der Arbeitszeit bei betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen kürzen. Sie will außerdem die 40-Stunden-Woche einführen, die Tarife absenken und den Urlaub reduzieren.

Betroffen von dem Warnstreik waren die Betriebsstellen der BVR in Bottrop, Aachen und Wesel, der BVO in Bielefeld und Detmold und der WB in Münster und Lennestadt-Altenhundem. Insgesamt sind fast 100 Linien nicht gefahren.

zum Seitenanfang

 

Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen abgesagt

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Tarifverhandlungen bei der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) und der Westfalen Bus GmbH (WB) abgesagt. Hintergrund: Die TG hatte von den Arbeitgebern eine verbindliche Erklärung zur Bezahlung der betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen bis zum 2. Mai 2006 gefordert. Das Ultimatum ist abgelaufen, eine Erklärung liegt nicht vor.

Konkret geht es um eine verbindliche Aussage der Arbeitgeberseite zur Übernahme der jetzigen Regelung betriebsbedingter Arbeitsunterbrechungen (30 Minuten/60 Minuten). Eine Veränderung dieser Regelung ist für die TG nicht verhandelbar.

Für die TG stellt sich auch die Frage, ob die Arbeitgebers einen Sanierungstarifvertrag oder ein zukunftsweisendes Tarifwerk für die Beschäftigten der Busgesellschaften will. So sollen auf der einen Seite die Besitzstände abgesichert und auf der anderen Seite bestehende Tarife abgesenkt werden. Das kann nach Auffassung der Tarifgemeinschaft nicht sein.

zum Seitenanfang

 

Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen unterbrochen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Tarifverhandlungen bei der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) und der Westfalen Bus GmbH (WB) unterbrochen. Hintergrund: Die Arbeitgeberseite will für betriebsbedingte Arbeitsunterbrechungen weniger bezahlen.

In der Verhandlungsrunde wurde der Entwurf eines Manteltarifvertrages Bus für die Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen diskutiert. Darin werden auch die betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen geregelt.

Das „Angebot“ der Arbeitgeberseite beinhaltet unter anderem:

Betriebsbedingte Arbeitsunterbrechungen/Wendezeiten sind jeweils bis zu 20 Minuten auf die Arbeitszeit anzurechnen. Insgesamt sind pro Schicht bis zu höchstens 60 Minuten der anfallenden betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen als Arbeitszeit zu werten.

Die TG hatte zuvor bereits klargestellt, dass eine Veränderung der jetzigen Regelung „30 Min/60 Min“ nicht verhandelbar ist. Ein weiterer Verhandlungstermin ist daher nur sinnvoll, wenn die jetzige Regelung bestehen bleibt. Wir erwarten von der Arbeitgeberseite hierzu eine verbindliche Erklärung.

zum Seitenanfang

 

Busgesellschaften NRW: Abbruch der Tarifverhandlungen droht

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) sieht die Fortführung der Tarifverhandlungen bei der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) und der Westfalen Bus GmbH (WB) gefährdet. Auf einer gemeinsamen Sitzung am 30. März in Düsseldorf bezeichneten die zuständigen Tarifkommissionen das erste Angebot der Arbeitgeberseite als vollkommen inakzeptabel.

Bereits im Januar 2006 hatten die Tarifkommissionen der ZG die Forderungen zum Abschluss eines einheitlichen Tarifwerkes für die Busgesellschaften in NRW beschlossen. Diese beinhalten die Wahrung des Besitzstandes und eine spürbare Einkommenserhöhung für das Jahr. Dem Arbeitgeber wurden die Forderungen mitgeteilt.

Das erste Angebot der Arbeitgeberseite beinhaltete unter anderem eine leere Lohntabelle, ungeklärte Besitzstände, Arbeitszeiterhöhung sowie die Kürzung der Bezahlung betriebsbedingter Arbeitsunterbrechungen. Die Tarifkommissionen bewerteten das so genannte Angebot in der Auftaktverhandlung als Provokation.

Die Forderung der TG, ein vollständiges und zukunftsweisendes Tarifwerk vorzulegen, hat die Arbeitgeberseite ignoriert. In der 1. Verhandlungsrunde am 30. Januar 2006 zeigte sich die Arbeitgeber verwundert über die ablehnende Haltung der TG. Die kommende Runde ist nun aus Sicht der TG entscheidend für die Fortsetzung der Verhandlungen.

zum Seitenanfang

 

Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk gefordert

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert für die Beschäftigten bei den Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen ein einheitliches Tarifwerk, um Lohn- und Sozialdumping im Busbereich zu verhindern.

Zuvor wurden die Tarifverträge über Entgelte und Ausbildungsvergütungen bei der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) und Westfalen Bus GmbH (WB) zum 31. Dezember 2005 gekündigt.

Neben einer spürbaren Einkommenserhöhung für die Entgeltrunde 2006 fordern die zuständigen Tarifkommissionen, alle bestehenden tariflichen Regelungen unter Wahrung des Besitzstandes mit in das neue Tarifwerk aufzunehmen.

zum Seitenanfang

 

Einmalzahlung vereinbart

Die Beschäftigten der Westfalen Bus GmbH (WB) und der Busverkehr Ruhr-Sieg GmbH (BRS) bekommen 560,00 € für die Monate April 2004 bis Juli 2005 und noch einmal 175,00 € für die Monate August bis Dezember 2005 als Einmalzahlung.

Für 2006 fordert die Verhandlungsgemeinschaft aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET eine prozentuale Erhöhung der Entgelte. Wenn es nicht gelingt, bis zum Jahreswechsel 2005/2006 einen neuen Tarifvertrag abzuschließen, müssen die Einmalzahlungen fortgeführt werden.

zum Seitenanfang

 

Erfolgreicher Tarifabschluss

Am 4. Oktober 2002 konnte sich die Verkehrsgewerkschaft GDBA mit der Geschäftsführung der WB/BRS nach insgesamt drei Verhandlungsrunden auf einen neuen Entgelttarifvertrag einigen. Neben einer moderaten Entgeltanhebung beinhaltet der Abschluss auch die Verlängerung der Arbeitsplatzsicherung, die den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis 31. Dezember 2004 vorsieht.

Die schwierigen Verhandlungen wurden gemeinsam mit der TRANSNET geführt. Weitere Eckpunkte des Abschlusses sind:

Der vor über einem Jahr abgeschlossene Sanierungstarifvertrag wird weder ausgeweitet noch verlängert. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation bei der WB und BRS kann dies als ein großer Erfolg gewertet werden.

zum Seitenanfang

 

Sanierungstarifvertrag sichert Arbeitsplätze

Die Tarifgemeinschaft GDL/GDBA (TGM) und die WB Westfalen Bus GmbH haben sich nach langen Verhandlungen auf einen Sanierungstarifvertrag geeinigt.

Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Busunternehmens erwies es sich nach Auffassung aller Beteiligten letztendlich als erforderlich, zur Beschäftigungssicherung auch die Kolleginnen und Kollegen am Sanierungsprozess zu beteiligen. Nach intensiver Diskussion stimmte die Tarifkommission der Tarifgemeinschaft GDL/GDBA (TGM) folgender Regelung zu:

zum Seitenanfang
zum Inhaltsverzeichnis

Seite weiterempfehlen Seite druckenSeite drucken