AKN und
SHB: "Friss oder stirb" – nicht mit der TG (14.04.2010)
AKN und
SHB: Druck brachte der TG ersten Erfolg (06.04.2010)
Verzögerung
unverständlich (29.03.2010)
Tarifverträge gekündigt
(20.10.2006)
Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Tarifverträge für die Schleswig-Holstein-Bahn GmbH (SHB) gekündigt. Grund ist, dass Beschäftigte der SHB nicht nur auf eigenen Strecken, sondern auch auf denen der AKN eingesetzt werden. Das war bei Abschluss der Tarifverträge nicht beabsichtigt.
Der Tarifvertrag mit der SHB wurde mit anderen Konditionen als bei der AKN abgeschlossen. Dadurch sollte die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gesichert werden. Ziel war es, die SHB am Markt zu etablieren und Arbeitsplätze zu sichern. Deshalb kann es nicht akzeptiert werden, wenn der Arbeitgeber die Mitarbeiter jetzt auch auf anderen Strecken einsetzt. Dadurch entsteht Druck auf die Tarifbedingungen bei der AKN.
Als Konsequenz hat die TG alle
Tarifverträge mit der SHB zum 31. Dezember 2006 gekündigt. Die TG wird diese
Tarifverträge nur weiterentwickeln, wenn die Arbeitgeberseite bereit ist, sie
auf das AKN-Niveau anzuheben.
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