Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO)

 

RVO, RVA, OVF, RBO: 110 Euro mehr Geld - Verschlechterungen zur Arbeitszeit verhindert (05.02.2010)
RVO, RVA, RBO und OVF: Tarifrunde 2010 - Fronten verhärtet (27.01.2010)
RVO, RVA, RBO und OVF: Tarifrunde 2010 - Schwierige Verhandlungen (14.01.2010)
Einkommensrunde 2010: Tarifforderungen beschlossen (08.12.2009)
Ab Januar wieder 38,5 Stunden (19.11.2008)
Deutlich mehr Geld für die Beschäftigten (29.08.2007)
Arbeitgeber legt verbessertes Angebot vor (23.08.2007)
Tarifverhandlungen festgefahren (20.08.2007)
Tarifrunde eröffnet – erstes Arbeitgeberangebot nicht akzeptabel (31.07.2007)
Forderungen zur Einkommensrunde 2007 beschlossen (18.06.2007)

 

Ab Januar wieder 38,5 Stunden

Ab 1. Januar 2009 gilt wieder die 38,5 Stundenwoche. Dadurch erhöhen sich die Stundenlöhne. Zu Recht, denn die Beschäftigten haben über drei Jahre ihre Vorleistungen erbracht.

Mit Abschluss des MaBetTV 2005 und einer Mitarbeiterbeteiligung (abhängig bei Überschreitung des Betriebsergebnisses 250 oder 500 Euro pro Jahr), hatten die Beschäftigten einer befristeten Arbeitszeiterhöhung auf 39,5 Stunden bis Dezember 2008 zugestimmt.

In den Tarifverhandlungen am 18. November wollte die Arbeitgeberseite die 39,5 Stundenwoche unter Fortführung des MaBetTV bis Dezember 2010 verlängern und bot zwei Varianten an:

  1. wie bisher bei Überschreitung des Betriebsergebnisses um 10 % = 250 bzw. um 20 % = 500 Euro Mitarbeiterbeteiligung mit Beschäftigungssicherung
  2. bei Erreichen des Betriebsergebnisses zu 80 % = 250 bzw. zu 100 % = 500 Euro ohne Beschäftigungssicherung

Die Forderung der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) nach materiellen Verbesserungen (z. B. voller Lohnausgleich) lehnte die Arbeitgeberseite kategorisch ab.

So ist für die TG eine Verlängerung des MaBetTV nicht akzeptabel.

Die TG verurteilt die Attacken der Arbeitgeberseite im Vorfeld der Verhandlungen gegenüber den Beschäftigten aufs Schärfste. Die Drohung mit Arbeitsplatzverlust und erpresserische Angebote an Betriebsräte im Zusammenhang mit gekündigten Betriebsvereinbarungen sind kein Weg.

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Deutlich mehr Geld für die Beschäftigten

Der Tarifstreit bei der Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF), der Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA), der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) und der Regionalbus Ostbayern GmbH (RBO) ist beendet. Die Beschäftigten erhalten bis zu 5,6 Prozent mehr Geld. Insgesamt erhält jeder Arbeitnehmer 3.860 Euro.

Die Tarifgemeinschaft TRANSENT/GDBA (TG) hat somit die höchsten Abschlüsse im Busbereich erzielt.

Das Ergebnis im Einzelnen:

Er wurde vereinbart, dass im zweiten Halbjahr des kommenden Jahres Tarifverhandlungen über die Fortgeltung des MitarbeiterbeteiligungsTV aufgenommen werden. Die Tarifkommission hat dem Abschluss einstimmig zugestimmt. Es besteht eine gegenseitige Erklärungsfrist bis 6. September 2007.

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Arbeitgeber legt verbessertes Angebot vor

Im Tarifstreit bei der Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF), der Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA), der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) und der Regionalbus Ostbayern GmbH (RBO) gibt es Bewegung. Nachdem bei allen Gesellschaften Streiks angedroht wurden, legte der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) am Mittwoch, dem 22. August 2007, ein verbessertes Angebot vor.

Die Tarifkommissionen werden darüber am Dienstag, dem 28. August 2007, beraten. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat dem Arbeitgeber mitgeteilt, dass die nächste Tarifverhandlung am gleichen Tag die letzte Möglichkeit ist, Streiks zu verhindern. Sollten die Verhandlungen nicht zu einem Abschluss führen, ist umgehend in ganz Bayern mit Streiks zu rechnen.

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Tarifverhandlungen festgefahren

Bei der Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF), der Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA), der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) und der Regionalbus Oberbayern GmbH (RBO) sind die Tarifverhandlungen bereits in der zweiten Runde festgefahren. Die Arbeitgeberseite war nicht bereit, einen Kompromissvorschlag der Tarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) anzunehmen.

Für das Jahr 2007 will der Arbeitgeber eine Einmalzahlung von 500 Euro und vom 1. Januar 2008 bis 30. Juni 2009 eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 70 bzw. 75 Euro zahlen. Außerdem bietet er die bereits vereinbarte Erfolgsbeteiligung im Mitarbeiter-Beteiligungs-Tarifvertrag (MaBetTV) von 500 Euro für 2007 und 2008 als garantierte Zahlung an.

Das ist für die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) inakzeptabel, da die Arbeitszeit für die Beschäftigten zuvor bereits befristet bis Dezember 2008 auf 39,5 Stunden ohne Lohnausgleich erhöht wurde.

Dennoch war die Tarifkommission kompromissbereit. So stimmte sie einer verlängerten Laufzeit und einer Einmalzahlung für 2007 zu. Als Kompromiss forderte sie für 2007 eine Einmalzahlung von 900 Euro und vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 94 bzw. 100 Euro.

Die Arbeitgeberseite lehnte dies ab. Die Beschäftigten sind bereit, für ihre berechtigten Forderungen zu kämpfen. Der nächste Verhandlungstermin am 28. August 2007 ist daher entscheidend!

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Tarifrunde eröffnet – erstes Arbeitgeberangebot nicht akzeptabel

Die Tarifverhandlungen haben am 30. Juli 2007 begonnen. Das Angebot der Arbeitgeberseite ist für die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) aber nicht akzeptabel.

Die Arbeitgeber haben lediglich 40 Euro geboten und wollen zugleich die Arbeitszeit auf 39,5 Stunden anheben. Die TG lehnte dieses Angebot als nicht verhandlungsfähig ab. Die Verhandlungen werden am 16. August 2007 fortgesetzt.

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Forderungen zur Einkommensrunde 2007 beschlossen

Für die Beschäftigten der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) fordert die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) eine Erhöhung der Einkommen um monatlich 150 Euro. Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten haben.

Als Ergebnis mehrerer Tarif–Dialoge mit den Mitgliedern hat die für die RVO zuständige Tarifkommission der TG die Forderungen für die Einkommensrunde 2007 beraten und beschlossen. Um einen Sockelbetrag von 150 Euro sollen die Löhne und Gehälter steigen und die Ausbildungsvergütungen deutlich erhöht werden. Weiterhin soll eine betriebliche Altersversorgung für Neueingestellte eingeführt werden.

Die Tarifverträge über Löhne und Gehälter hat die TG zum 30. Juni 2007 gekündigt.

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