Vernünftiges Ergebnis erzielt (16.04.2010)
Auftaktrunde mit erstem Erfolg - Viele erhalten sofort mehr Geld
(19.01.2010)
Tarifrunde 2010 hat begonnen (06.01.2010)
Verhandlungen zu Entgeltstrukturen begonnen (07.04.2008)
Tarifabschluss erreicht (05.03.2008)
Tarifrunde 2008 begonnen (16.10.2007)
Erfolgreich für die Beschäftigten der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) (04.08.2006)
Jetzt fünf Mitglieder im Betriebsrat (08.06.2006)
Verhandlungen zu Entgeltstrukturen begonnen
Die Tarifgemeinschaft GDBA/TRANSNET (TG) hat am 4. April 2008 die Verhandlungen zu Fragen der Entgeltstrukturen für die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) aufgenommen. Die TG forderte zu Beginn die Arbeitgeber auf, das Einfrieren der Betriebszugehörigkeitsstufen zurück zu nehmen, weil der Sanierungsprozess der RVK abgeschlossen ist. Grundsätzlich sind sich TG und Arbeitgeber danach einig geworden, dass spätestens zum 1. Januar 2010 die Rücknahme ohne Nachteile für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen der Entgeltgruppen 12 und 13 erfolgen wird.
Für den Bereich der Angestellten der RVK strebt die Arbeitgeberseite eine neue Entgeltstruktur und auch Veränderungen in den Entgeltgruppen zum 1. Januar 2009 an. Die TG machte hierzu deutlich, dass sie sich insbesondere wegen den nicht mehr zeitgemäßen Tätigkeitsmerkmalen Veränderungen vorstellen kann. Vereinbarungen dazu wird es jedoch nur geben, wenn hundertprozentige Besitzstandsregelungen gleichzeitig vereinbart werden und eine befriedigende Lösung bezüglich des Einfrierens der Betriebszugehörigkeitsstufen erreicht wird.
Wegen der umfangreichen Vorarbeiten und Berechnungen zu den o. g. Themen, werden die Tarifverhandlungen im Spätsommer 2008 fortgesetzt.
Änderungen zur Arbeitszeit
Der Tarifabschluss vom Februar 2008 sieht u. a. auch vor, Veränderungen zur Arbeitszeit vorzunehmen, wenn, wie jetzt erfolgt, im öffentlichen Dienst entsprechende Abschlüsse vorliegen. Dies bedeutet nun, dass die Arbeitszeit ab 1. Juli 2008 um eine Stunde abgesenkt wird und gleichzeitig die Monatstabellenentgelte um weitere 1,3 Prozent erhöht werden. Die bisherige monatliche Ausgleichszahlung fällt somit ab diesem Zeitpunkt weg.
Aushang zum Download
Die Tarifgemeinschaft GDBA/TRANSNET (TG) und die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) konnten sich bereits Mitte Februar 2008 auf einen Tarifabschluss einigen, der die wesentlichen Probleme der diesjährigen Entgeltrunde löst. Tarifverhandlungen zu weiteren Problemen werden Anfang April 2008 aufgenommen.
Der jetzige Abschluss sieht eine Reihe von materiellen Verbesserungen vor, ohne Verzicht auf bisherige Tarifleistungen. Im Einzelnen sieht der Abschluss wie folgt aus:
Die zuständige Tarifkommission hat diesem Abschluss zugestimmt und gleichzeitig Forderungen für die Tarifverhandlungen beschlossen, die Anfang April 2008 beginnen werden. Bei diesen Verhandlungen geht es im Wesentlichen um die Entgeltstruktur.
Aushang zum Download
GDBA-aktuell zum Download
Die Tarifrunde 2008 für die Beschäftigten der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) hat begonnen. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die entsprechenden Entgelttarifverträge gekündigt.
Die Tarifkommission der TG wird in Kürze die Forderungen beschließen. Es werden vom Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) zeitnahe Verhandlungen eingefordert, um noch im Jahr 2007 einen Abschluss zu erreichen. Erwartet wird für die anstehende Entgeltrunde ein deutlicher Einkommenszuwachs. Über die Forderungen wird umgehend informiert.
Erfolgreich für die Beschäftigten der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK)
„Wir haben einen Tarifabschluss erreicht, der Arbeitsplätze sichert. Das erkennen auch immer mehr Kolleginnen und Kollegen von ver.di an und unterschreiben freiwillig die von uns getroffene Vereinbarung.“ Für Michael Bauch, Mitglied der Verkehrsgewerkschaft GDBA und freigestelltes Betriebsratsmitglied bei der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) in Köln, ist das ein Erfolg, der sich mehr als sehen lassen kann. Bis Ende 2008 gilt für alle Beschäftigten der RVK, auf die der von der Verkehrsgewerkschaft GDBA vereinbarte Tarifvertrag angewendet werden kann, ein Kündigungsverbot. „Das zu vereinbaren war uns in Zeiten wie diesen ganz wichtig“, sagt Michael Bauch.
Bild:
Helmut Heutz (links), Michael Bauch und Volker Müller (rechts) im
Gespräch mit einem Kollegen der RVK.
Doch auch finanziell zahle sich die Vereinbarung aus. 400,00 Euro habe es im Dezember 2005 als Einmalzahlung gegeben; im März 2006 weitere 600,00 Euro und im März 2007 kämen noch einmal 600,00 Euro als Einmalzahlung hinzu. Dafür hätten sich die Kolleginnen und Kollegen bereit erklärt, wieder 40 Stunden in der Woche zu arbeiten. „Mit einem solchen Tarifvertrag können wir sicher leben, angesichts der Situation in anderen Bereichen“, ergänzt der Vorsitzende des Bezirks Köln der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Helmut Heutz.
Jetzt fünf Mitglieder im Betriebsrat
Die Verkehrsgewerkschaft GDBA stellt im neu gewählten Betriebsrat der RVK künftig fünf Betriebsräte. Die 762 wahlberechtigten Beschäftigten des RVK waren Ende Mai 2006 aufgerufen, insgesamt 13 Betriebsräte neu zu wählen. Michael Bauch, bis zur Neuwahl einziges GDBA-Mitglied im Betriebsrat, ist nunmehr für seine Tätigkeit als Betriebsrat freigestellt. Michael Bauch und Helmut Hetz sehen auch darin eine Bestätigung ihrer erfolgreichen Arbeit, die sie in jedem Falle zum Wohle aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RVK fortsetzen werden.
In der Niederlassung Bergisch Gladbach der RVK, die die beiden Gewerkschafter jüngst besuchten, gibt es bislang allerdings nur einen Kollegen, für den der im September 2005 abgeschlossene Tarifvertrag gilt. „Das hier ist eine ver.di-Hochburg“, sagt GDBA-Bezirkschef Helmut Heutz lachend. Und ergänzt: „Aber vielleicht gelingt es uns ja, den einen oder anderen Kollegen von unserer Arbeit zu überzeugen.“
Nur in den Spitzenzeiten hinterm Lenkrad
46 Fahrer arbeiten in Bergisch-Gladbach, drei davon zumeist in der Werkstatt. „Die sitzen nur während der Spitzenzeiten hinterm Lenkrad“, sagt RVK-Niederlassungsleiter Volker Müller. Hinzu kommen elf Aushilfen und der eine oder andere Auftragsunternehmer, der beispielsweise einspringt, wenn die vorhandenen Kapazitäten bei der Beförderung der Schulkinder – trotz entsprechender Vorplanung – nicht reicht.
Mehr Flexibilität in der Einsatzplanung
Die meisten Mitarbeiter sind seit mindestens zehn Jahren bei der RVK beschäftigt, einige sogar schon seit 25 Jahren dabei. Die Fluktuation ist gering, Probleme, die vor Ort auftauchen, werden schnell gelöst. „Natürlich“, so Niederlassungsleiter Volker Müller, „ist die Personaldecke knapp.“
Wenn sich alle Busfahrer auf die 40-Stunden-Woche einlassen würden, würde das in der Einsatzplanung mehr Flexibilität bedeuten. „Ich hätte dann einen Mann in der Reserve“, sagt er. Personalabbau käme nicht in Frage – zumal dieser durch den mit der Verkehrsgewerkschaft GDBA abgeschlossenen Tarifvertrag grundsätzlich ausgeschlossen sei.
Mehr Personal – zumindest eine andere Einsatzplanung – ist auch für Michael Bauch das Stichwort. Wer als Fahrer am Samstagabend oder Sonntag Probleme mit seinem Bus bekommt, findet zu diesen Zeiten keinen Ansprechpartner, kritisiert der GDBA-Betriebsrat. Die über Funk erreichbare Wartungszentrale ist dann nicht mehr besetzt. Zwar gäbe es eine „Notfallrufliste“ mit verschiedenen Telefonnummern, die sei vom Bus aus aber nur übers Handy erreichbar. Das Problem: Die Fahrer müssten ihr privates Mobiltelefon nutzen; Diensthandys gibt es für diesen Fall leider nicht. „Das“, so Michael Bauch, „ist ein Punkt, den wir als Betriebsrat so nicht akzeptieren können.“
Finanziell leichter lösen ließ sich für die RVK ein zusätzliches Serviceangebot für die Kunden. Zunächst auf einigen ausgesuchten Linien sollen künftig speziell geschulte Mitarbeiter für Fahrplanauskünfte und andere Dienstleistungen zur Verfügung stehen. „Wir fahren derzeit ein Pilotprojekt mit Ein-Euro-Jobbern“, erläutert Niederlassungsleiter Volker Müller „und wollen vornehmlich älteren Arbeitslosen eine Chance bieten.“ Das aber ist gar nicht so einfach.
16 Arbeitsplätze habe man schaffen wollen, doch trotz intensiver Bemühungen hätten sich längst nicht so viele Bewerber vorgestellt, wie erhofft. Zudem hätten unterm Strich nur zwei tatsächliches Interesse gezeigt – die aber würden nun geschult und in Kürze eingesetzt. Ungeachtet dieser Schwierigkeiten wolle man das Projekt mittelfristig gern auf das gesamte Streckennetz ausdehnen. Und das soll weiterwachsen.
Für die Gewerkschaften, so Betriebsrat Michael Bauch, sei das ein ganz schwieriges Unterfangen, wolle man Lohndumping und Sozialabbau doch auf gar keinen Fall Vorschub leisten. „Wir sind überall da zu Zugeständnissen bereit, wo diese akzeptabel sind und die Kollegen nicht das Gefühl haben, dass letztlich sie die Zeche zahlen müssten“, machte Helmut Heutz in diesem Zusammenhang deutlich. Ein Vertragsabschluss müsse sich für alle Beteiligten rechnen.
Mit ihrer Tarifpolitik habe die Verkehrsgewerkschaft GDBA den Spagat bei der RVK bislang gut hingekriegt. „Natürlich“, so Helmut Heutz, „könne man alles kritisieren und Schlechtreden.“ Das aber sei wenig konstruktiv. „Wir wollen mitgestalten und nicht immer nur nein sagen, um die Arbeitsplätze unserer Kolleginnen und Kollegen dauerhaft sichern zu können.“ Das sei auch weiterhin die Maxime des gewerkschaftlichen Handelns der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
Jetzt fünf Mitglieder im Betriebsrat
Fünf Betriebsräte der Verkehrsgewerkschaft GDBA werden künftig im neu gewählten Betriebsrat der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) mitarbeiten.
Die 762 wahlberechtigten Beschäftigten des RVK waren Ende Mai 2006 aufgerufen, insgesamt 13 Betriebsräte neu zu wählen. Michael Bauch, bis zur Neuwahl einziges GDBA-Mitglied im Betriebsrat, wird künftig für seine Tätigkeit als Betriebsrat freigestellt. Herzlichen Glückwunsch!
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