Regionalbus Saar-Westpfalz (RSW) GmbH

 

Tarifabschluss – 95 Euro mehr (17.08.2010)
Tarifverhandlungen gefährdet - Es droht Streik (29.07.2010)
Saar-Pfalz-Bus: Noch keine Einigung bei Tarifrunde (01.07.2010)
3. Tarifrunde ergebnislos vertagt (17.06.2010)
Tarifkonflikt vorprogrammiert (19.05.2010)
Einkommensrunde 2010: Auftaktrunde – kein Angebot (05.05.2010)
Forderungen gestellt (15.04.2010)
TG lehnt Einführung des TV-N Saar ab (11.11.2009)
Tarifabschluss (01.07.2009)
„Angebot“ unzureichend (27.05.2009)
Forderungen für die Einkommensrunde 2009 (15.04.2009)
Einkommensrunde 2009  (20.03.2009)
Abschluss nach harten Verhandlungen (22.08.2007)
Angebot der Arbeitgeber ist eine Provokation - Warnstreiks möglich (06.07.2007)
Auftakt zur Einkommensrunde unterbrochen (28.06.2007)
6,5 Prozent mehr Geld gefordert (18.06.2007)
Akzeptabler Schlichterspruch (08.07.2005)
Schlichtung unterbrochen (15.06.2005)
Schlichtung vertagt (09.06.2005)
Schlichtung beginnt am 8. Juni 2005 (06.06.2005)
Tarifverhandlungen bei der RSW gescheitert (03.06.2005)
Kein Angebot - 1. Entgeltrunde vertagt (21.04.2005)
Tarifabschluss bei der RSW - Endlich ein Ergebnis! (16.07.2003)
Entgeltrunde 2001 mit der Regionalbus Saar-Westpfalz erfolgreich beendet (14.01.2002)

 

 

Abschluss nach harten Verhandlungen

Der Tarifkonflikt bei der Regionalbus Saar-Westpfalz GmbH (RSW) ist beendet. Die Gewerkschaften TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und ver.di einigten sich mit der Arbeitgeberseite auf einen Tarifabschluss. Die Beschäftigten der RSW bekommen demnach ab 1. Januar 2008 einheitlich 65 Euro mehr. Für die Monate Juli bis Dezember 2007 gibt es eine Einmalzahlung von 700 Euro.

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) bezeichnete das Ergebnis als tragfähigen Kompromiss. Man sei der Arbeitgeberseite entgegen gekommen, aber die Bewegung auf Arbeitgeberseite musste auch erst erzwungen werden. Die ersten Angebote der Arbeitgeber waren eine Provokation. Anfang Juli 2007 hatten die Gewerkschaften deshalb zu Warnstreiks aufrufen müssen.

Zusätzlich wird bei der RSW eine Mitarbeiterbeteiligung eingeführt. Sie beträgt für die Jahre 2007 bis 2009 zwischen 100 und 300 Euro, je nach Geschäftsergebnis. Damit werden die Beschäftigten endlich an den Gewinnen beteiligt, die sie durch ihre tägliche Arbeit erwirtschaften.

Aushang zum Download

zum Seitenanfang

 

Angebot der Arbeitgeber ist eine Provokation - Warnstreiks möglich

Der Tarifkonflikt bei der Regionalbus Saar-Westpfalz (RSW) spitzt sich zu. Die zuständige Tarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) bewertete das Angebot als völlig unzureichend. "Die Beschäftigten fühlen sich geradezu provoziert", sagte TG-Verhandlungsführer Hans-Dieter Mohr.

Die TG fordert für die 400 Beschäftigten Einkommenserhöhungen von 6,5 Prozent. Die Pauschale für Vorbereitungs- und Abschlusszeiten der Busfahrer (derzeit 6 Euro) soll "spürbar" erhöht werden. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 12 Monate betragen.

Das Arbeitgeberangebot sieht dagegen zwei Erhöhungen von 2 Prozent für 2008 und 1,5 Prozent für 2009 vor. Für das zweite Halbjahr solle es eine Einmalzahlung von 180 Euro geben. "Dies ist nach Auffassung der TG kein verhandelbares Angebot", so Mohr. "Sollte der Arbeitgeber nicht bereit sein, dieses Angebot zu verbessern, sind Warnstreiks vorprogrammiert", sagte der Gewerkschafter.

zum Seitenanfang

 

Auftakt zur Einkommensrunde unterbrochen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Tarifverhandlungen mit der Regionalbus Saar-Westpfalz GmbH (RSW) am 26. Juni 2007 unterbrochen. Der Arbeitgeber unterbreitete zum Auftakt kein Angebot. Er stellte ein Gesamtpaket als Verhandlungsgrundlage vor.

Die Arbeitgeberseite ist bereit, über eine lineare Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen im Rahmen eines Gesamtpaketes zu verhandeln. Dazu gehören Erfolgsbeteiligung, Altersvorsorge, Pauschalierung der Aufwandsentschädigung in Form eines Festbetrages pro Stunde Einsatzzeit. Zudem will er die Laufzeit auf 24 Monate erhöhen. Die Forderung des Arbeitgebers nach Erhöhung der Arbeitszeit konnte die TG erfolgreich abwehren.

Die TG fordert weiterhin 6,5 Prozent mehr Geld und eine deutliche Erhöhung der Pauschale für Vorbereitungs- und Abschlussdienste. Der Arbeitgeber will bis zum 4. Juli 2007 ein konkretes Angebot vorlegen. Die Tarifkommission wird darüber beraten und dies mit den Beschäftigten in Tarif-Dialogen diskutieren.

Aushang zum Download

zum Seitenanfang

 

6,5 Prozent mehr Geld gefordert

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert für die Beschäftigten der Regionalbus Saar-Westpfalz GmbH (RSW) eine Erhöhung der Einkommen um 6,5 Prozent. Außerdem soll die vereinbarte Pauschale für Vorbereitungs- und Abschlussdienste deutlich angehoben werden.

Als Ergebnis mehrerer Tarif–Dialoge mit den Mitgliedern hat die für die RSW zuständige Tarifkommission der TG die Forderungen für die Einkommensrunde 2007 beschlossen. Der Entgelttarifvertrag wurde zum 30. Juni 2007 gekündigt.

Die Forderungen im Einzelnen:

Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen. Die Verhandlungen beginnen am 26. Juni 2007.

Aushang zum Download

zum Seitenanfang

 

Akzeptabler Schlichterspruch

Das Ergebnis der Schlichtung bei der Regionalbus Saar-Westpfalz GmbH vom 5. Juli 2005 ist aus Sicht der Gewerkschaften ein tragfähiger Kompromiss. Die nun angebotenen Einmalzahlungen und Lohnerhöhungen sind ein solider Betrag. Zusätzlich konnten Verkehrsgewerkschaft GDBA, TRANSNET und ver.di die Erhöhung der Wochenarbeitszeit verhindern. Die Tarifkommissionen der Gewerkschaften haben am 6. Juli 2005 die Annahme des Schlichtungsergebnisses empfohlen.

Nach dem vorliegenden Schlichterspruch soll es für die rund 450 Beschäftigten für das laufende Jahr eine Einmalzahlung von 332 Euro geben. Ab 1. Juli 2005 werden darüber hinaus monatliche Einmalzahlungen in Höhe von 45 € gezahlt. Ab 1. Januar 2007 werden diese in die Lohntabellen integriert. Für die Vorbereitungs- und Abschlusszeiten werden künftig für die Busfahrer pauschal je geleisteter Schicht 6 € gezahlt. Der Tarifvertrag soll bis zum 30. Juni 2007 laufen.

Die Gewerkschaften konnten außerdem die Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche verhindern. Ebenso wird es keine Eingriffe in die Anrechnung der betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen geben. „Das war eine äußerst schwierige Tarifrunde mit einem explosiven Mix aus Forderungen und Gegenforderungen“, stellten die Verhandlungsführer der Gewerkschaften übereinstimmend fest. Das mit Hilfe der engagierten Schlichter Heiko Maas und Hajo Hoffmann erzielte Ergebnis werde „den Arbeitnehmerinteressen aber gerecht.“ Eingriffe in die Arbeitszeit seien verhindert, eine „adäquate Einkommensverbesserung“ erreicht worden.

Die Gewerkschafter bemerkten, dass es ohne die vorangegangen Warnstreiks und ohne die Schlichtung nicht möglich gewesen wäre, „einen Weg zu finden.“ Damit dokumentiere diese Tarifrunde aber auch, dass das Tarifvertragssystem in Deutschland funktioniere. Politische Forderungen nach „irrigen Änderungen“ seien deshalb überflüssig.

zum Seitenanfang

 

Schlichtung unterbrochen

Bei der Regionalbus Saar-Westpfalz (RSW) GmbH hat die zweite Runde der Schlichtung stattgefunden. Eine Annäherung ist in Sicht. Die Tarifparteien sollen noch offene Punkte klären.

Die Verhandlungspartner – die Gewerkschaften TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und ver.di auf der einen, die Geschäftsführung der RSW auf der anderen Seite – haben sich in mehreren Punkten angenähert. Ein Ergebnis konnte am 14. Juni 2005 aber noch nicht erzielt werden.

Die Schlichter haben die Tarifparteien jetzt beauftragt, ihre Positionen in den strittigen Punkten noch einmal zu klären. Auf dieser Basis soll die Schlichtung am 5. Juli 2005 fortgesetzt werden. Dann wird es auch einen Schlichterspruch geben.

zum Seitenanfang

 

Schlichtung vertagt

Die Schlichtungsverhandlungen bei der Regionalbus Saar-Westpfalz GmbH (RSW) sind am Mittwoch, dem 8. Juni 2005, auf Dienstag, den 14. Juni 2005, vertagt worden. Über die Inhalte des Gespräches ist Stillschweigen vereinbart worden.

Strittig ist die Anrechnung betriebsbedingter Unterbrechungen. 60 Minuten solcher Unterbrechungen der Arbeitszeit werden bisher von der RSW pro Schicht bezahlt. Der Arbeitgeber will jetzt nur noch 45 Minuten pro Schicht anerkennen. Die Verhandlungsgemeinschaft (VG) aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET lehnt dies nach wie vor ab.

zum Seitenanfang

 

Schlichtung beginnt am 8. Juni 2005

Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen bei der Regionalbus Saar-Westpfalz GmbH (RSW) am 2. Juni 2005 hat der Arbeitgeber die Schlichtung angerufen. Das Schlichtungsverfahren beginnt am Mittwoch, dem 8. Juni 2005, und ist mit Vertretern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite gleichrangig (paritätisch) besetzt.

Von den im Betrieb vertretenen Gewerkschaften TRANSNET; Verkehrsgewerkschaft GDBA und ver.di wurde der Landesvorsitzende der SPD im Saarland und ehemalige Minister für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes, Heiko Maas, als Schlichter benannt. Die Arbeitgeberseite hat für diese Aufgabe Hajo Hoffmann (SPD) nominiert. Hoffmann war zuletzt Oberbürgermeister in Saarbrücken und zuvor saarländischer Wirtschaftminister.

Beide Politiker übernehmen nun den Vorsitz der Schlichtungskommission, die diesen Tarifkonflikt im Interesse der Beschäftigten und der Arbeitgeber lösen soll.

zum Seitenanfang

 

Tarifverhandlungen bei der RSW gescheitert

Trotz stundenlanger schwieriger Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) und der Geschäftsleitung der Regionalbus Saar-Westpfalz GmbH (RSW) in Saarbrücken konnten die im Unternehmen vertretenen Gewerkschaften GDBA, TRANSNET und ver.di am 2. Juni 2005 keinen neuen Tarifabschluss erreichen.

Ausschlag gebend war, dass die von den Arbeitgebern vorgelegten Angebote nicht annehmbar waren. Die Tarifverhandlungen wurden als gescheitert erklärt und von Seiten der Arbeitgeber wurde die Schlichtung angerufen.

Der erste Termin der Schlichtungskommission wird voraussichtlich bereits in der 23. Kalenderwoche (ab 6. Juni) stattfinden. Die Schlichtungskommission ist unter Beteiligung der Verkehrsgewerkschaft GDBA paritätisch zusammengesetzt und wird von einem neutralen Vorsitzenden geleitet.

zum Seitenanfang

 

Kein Angebot - 1. Entgeltrunde vertagt

Trotz moderater Forderungen der Gewerkschaften machten die Arbeitgeber der Regionalbus Saar-Westpfalz GmbH (RSW) in der ersten Verhandlungsrunde kein Angebot zur Erhöhung der Einkommen der Beschäftigten. Die Tarifverhandlungen wurden ohne Ergebnis vertagt.

In der Auftaktverhandlung zur diesjährigen Entgeltrunde beschränkte sich die Arbeitgeberseite darauf, die wirtschaftliche Situation der RSW darzustellen und eigene Vorstellungen eines Tarifabschlusses zu entwickeln. Da es sich dabei ausschließlich um tarifvertragliche Verschlechterungen handelte lehnten die Gewerkschaften dies ab und forderten zum nächsten Verhandlungstermin ein verhandlungsfähiges Angebot.

zum Seitenanfang

 

Tarifabschluss bei der RSW - Endlich ein Ergebnis!

Am 10. Juli 2003 konnte die Verkehrsgewerkschaft GDBA die diesjährige Einkommensrunde bei der RSW Regionalbus Saar-Westpfalz GmbH erfolgreich abschließen. Die bis in die Nacht dauernden Verhandlungen drohten zuvor mehrmals zu scheitern.

Der Abschluss hat folgende Eckpunkte:

Der bislang geltende Entgelttarifvertrag war bereits zum 31. Dezember 2002 gekündigt worden. Seitdem fanden zahlreiche Gespräche statt, ohne dass es gelang, sich konkret anzunähern.

zum Seitenanfang

 

Entgeltrunde 2001 mit der Regionalbus Saar-Westpfalz erfolgreich beendet

Die Tarifgemeinschaft GDL/GDBA (TGM) konnte im Dezember 2001 die laufende Entgeltrunde mit der Regionalbus Saar-Westpfalz GmbH (RSW) erfolgreich abschließen.

Beide Seiten einigten sich auf eine Einmalzahlung in Höhe von 630 Mark / 322,11 Euro je Mitarbeiter, zahlbar im Dezember 2001 sowie auf die Erhöhung der Löhne und Gehälter ab 1. Januar 2002 um einen Sockelbetrag in Höhe von 25 Euro.

Die Einmalzahlung berücksichtigt die Zeit Oktober bis Dezember 2001 (150 Mark / 76,69 Euro) sowie den gesamten Zeitraum des Jahres 2002 (480 Mark / 245,42 Euro).

Die Vergütung der Auszubildenden indes wurde rückwirkend zum 1. Oktober 2001 um 25 Mark / 12,78 Euro angehoben.

Der neue Entgelttarifvertrag hat eine Laufzeit vom 1. Oktober 2001 bis 31. Dezember 2002 (15 Monate). Es wurde eine Widerrufsfrist bis 11. Februar 2002 vereinbart.

zum Seitenanfang
zum Inhaltsverzeichnis

Seite weiterempfehlen Seite druckenSeite drucken