Vogtlandbahn: Tarifrunde 2010 - Forderungen beschlossen (27.01.2010)
Regentalbahn (RBG): Arbeitgeber spitzt die Lage zu
(15.08.2008)
Regentalbahn (RBG): Keine Verhandlungen ohne neues Angebot (06.08.2008)
Regentalbahn (RBG): Verhandlungen ohne Ergebnis abgebrochen
(04.07.2008)
Vogtlandbahn GmbH (VBG):
Positiven Tarifabschluss erreicht (04.07.2008)
Vogtlandbahn GmbH:
Kaum Bewegung bei Verhandlungen (22.05.2008)
Regentalbahn AG:
Verhandlungen treten auf der Stelle (22.05.2008)
Vogtlandbahn GmbH: Verhandlungen aufgenommen
(18.04.2008)
Regentalbahn AG: Erstes Angebot noch unzureichend (04.04.2008)
Forderungen festgelegt (03.03.2008)
Tarifverhandlungen ausgesetzt (02.05.2007)
Tarifverhandlungen zum Konzerntarifvertrag aufgenommen (23.11.2006)
Beschäftigte bekommen mehr Geld
(06.09.2006)
Erste Warnstreiks (07.08.2006)
Arbeitgeberangebot erneut
abgelehnt (20.07.2006)
Regentalbahn (RBG): Arbeitgeber spitzt die Lage zu
In den festgefahrenen Tarifstreit zwischen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und der Regentalbahn ist nach mehreren Arbeitskampfaktionen immer noch keine Bewegung gekommen. Nachdem die Tarifgemeinschaft bereits zweimal fast inhaltgleiche unzureichende Angebote abgelehnt hatte, versuchte der Arbeitgeber ein drittes Mal das gleiche Angebot zu unterbreiten.
Die Tarifgemeinschaft lehnte jedoch Gespräche auf dieser Basis ab. Der Arbeitgeber riskiert sehr viel, wenn er bei dieser starren Haltung bleibt. Seit Anfang Juli stecken die Verhandlungen fest. Bisher hatten die Arbeitskampfmaßnahmen einen sehr beschränkten Umfang. Doch der Arbeitgeber provoziert weitere, ausgedehnte Arbeitskampfmaßnahmen. Die Tarifgemeinschaft fordert den Arbeitgeber deshalb auf, endlich ein verbessertes Angebot vorzulegen, um so eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern.
Regentalbahn (RBG): Keine Verhandlungen ohne neues Angebot
Auf Vorschlag der Arbeitgeber sollte am 8. August 2008 ein Gespräch
zur Lösung des Tarifkonflikts bei der RBG stattfinden. Die Tarifgemeinschaft
TRANSNET/ GDBA (TG) ist jedoch zu weiteren Gesprächen nur bereit, wenn der
Arbeitgeber ein neues verbessertes Angebot vorlegt.
Die Arbeitgeberseite brachte im Vorfeld klar zum Ausdruck, dass eine Lösung des
Tarifkonflikts nur im Rahmen des bestehenden Angebots möglich ist. Dieses ist
aber von der TG bereits zweimal abgelehnt worden.
Die Art der öffentlichen Darstellung der Arbeitgeberseite in diesem
Tarifkonflikt ist bezeichnend. So hat die RBG vor einigen Tagen eine
Presseerklärung herausgegeben, in der sie sich bereit erklärt „konstruktive“
Gespräche zu führen. Gleichzeitig wurde aber gegenüber der TG deutlich gemacht,
dass es kein verbessertes Angebot gibt.
Jetzt wird öffentlich dargestellt, dass am 8. August Verhandlungen geführt
werden sollen, um einen Abschluss wieder nur auf Grundlage des Erstangebotes zu
erreichen.
Der TG drängt sich der Verdacht auf, dass die Arbeitgeberseite nur von ihrer
Ratlosigkeit ablenken will. Der Arbeitgeber ist aufgefordert, endlich ein
verbessertes Angebot zu unterbreiten. Dann wird die TG auch die Verhandlungen
fortsetzen
Regentalbahn (RBG): Verhandlungen ohne Ergebnis abgebrochen
Am 4. Juli 2008 wurden die Verhandlungen zwischen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und dem Arbeitgeberverband AGVDE für die Kolleginnen und Kollegen der RBG aufgrund der starren Haltung der Arbeitgeberseite ohne ein Ergebnis abgebrochen.
Zuvor hatten die Arbeitgeber angeboten, den Tarifabschluss der Vogtlandbahn GmbH vom Vortag auch bei der RBG zu übernehmen. Die Tarifgemeinschaft hatte signalisiert, dass sie trotz starker Bedenken dem Angebot zustimmen könnte, wenn die Arbeitszeiterhöhung um 0,5 Stunden ab 1. April 2009, die Personalabbau bei der RBG zur Folge hätte, wegfallen würde. Weiterhin sollten auch noch zwei geringfügige Kompensationen aus dem Arbeitszeitbereich nicht zur Anwendung kommen.
Die Arbeitgeber lehnten dies alles kategorisch ab und sahen sich nicht in der Lage, ein anderes Angebot zu machen. Die Tarifverhandlungen wurden dann, ohne einen neuen Termin zu vereinbaren, unterbrochen. Der Arbeitgeber trägt nun die Verantwortung für die Folgen!
Vogtlandbahn GmbH (VBG): Positiven Tarifabschluss erreicht
Am 3. Juli 2008 konnte die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) einen Tarifabschluss für die Beschäftigten der VBG vereinbaren, der zum einen deutliche Einkommenszuwächse bringt und zum anderen die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sichert.
Die wichtigsten Inhalte des Abschlusses:
Die Tarifkommission der VBG hat den Abschluss positiv bewertet und ihm bereits zugestimmt. Der Abschluss steht aber noch unter einem beidseitigen Widerrufsvorbehalt bis zum 6. August 2008.
Vogtlandbahn GmbH: Kaum Bewegung bei Verhandlungen
In der zweiten Verhandlungsrunde zischen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und der Vogtlandbahn GmbH (VBG) gab es kaum Bewegung. Die Arbeitgeberseite blieb bei der Forderung nach erheblichen Veränderungen und Kompensationen im Arbeitszeitbereich.
Das ist für die TG inakzeptabel. Gefordert wird eine Erhöhung der Entgelte um 7 Prozent sowie Verbesserungen im Tarifvertrag für neu eingestellte Arbeitnehmer bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die TG ist bereit, in geringem Umfang über tatsächlich erforderliche Änderungen im Arbeitszeitbereich zu verhandeln (zum Beispiel tarifliche Öffnungsklauseln). Auch Arbeitszeiterhöhungen in 30 Minutenschritten bis zur 40 Wochenstunden sind verhandelbar, aber nur gegen einen Entgeltausgleich von 1,5 Prozent pro 30 Minuten.
Durch Terminprobleme auf der Arbeitgeberseite werden die Verhandlungen erst am
3. Juli 2008 fortgesetzt. Bis dahin gilt es, die Meinung der Kolleginnen und
Kollegen im Unternehmen zum Stand der Tarifverhandlungen einzuholen, deren
Ergebnisse das weitere Handeln der TG bestimmen werden.
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Regentalbahn AG: Verhandlungen treten auf der Stelle
Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat das Arbeitgeber-Angebot für die Beschäftigten der Regentalbahn AG (RBG) als völlig inakzeptabel zurückgewiesen. Die TG fordert unter anderem eine Erhöhung der Entgelte um 9 Prozent.
Die Arbeitgeberseite blieb bei ihrer Forderung nach erheblichen Veränderungen und Kompensationen im Arbeitszeitbereich. Das ist für die TG völlig inakzeptabel. Die TG fordert eine Erhöhung der Entgelte um 9 Prozent und Verbesserungen für Schicht- und Wechselschichtarbeit sowie eine Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten. Die TG ist aber bereit, in geringem Umfang über tatsächlich erforderliche Änderungen im Arbeitszeitbereich zu verhandeln (zum Beispiel tarifliche Öffnungsklauseln).
Durch Terminprobleme auf der Arbeitgeberseite werden die Verhandlungen erst am 4. Juli 2008 fortgesetzt. Bis dahin gilt es die Meinung der Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen zum Stand der Tarifverhandlungen einzuholen, deren Ergebnisse das weitere Handeln der TG bestimmen werden.
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Vogtlandbahn GmbH: Verhandlungen aufgenommen
Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat mit der Arbeitgeberseite die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Vogtlandbahn GmbH (VBG) aufgenommen. Die TG fordert 7 Prozent mehr Geld. Darüber hinaus sollen verbesserte Eingruppierungsmöglichkeiten für jüngere Lokomotivführer geschaffen werden. Abgesenkte Tarifbestimmungen sollen wieder aufgehoben werden.
Die Arbeitgeberseite machte in der ersten Verhandlungsrunde kein formales Angebot. Jedoch hat sie folgende Vorstellungen:
Die zuständige Tarifkommission bewertete diese Punkte noch nicht
abschließend. Sie machte aber deutlich, dass dieses "Angebot" materiell
völlig unzureichend sei. Über die mögliche Einführung einer
Jahresarbeitszeit könne jedoch verhandelt werden.
Am 16. Mai 2008 wird sich die Tarifkommission intensiv mit den Problemen
beschäftigen. Die Tarifverhandlungen werden am 20. Mai 2008 fortgesetzt.
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Regentalbahn AG: Erstes Angebot noch unzureichend
In der Auftaktrunde zur Einkommensrunde 2008 für die Regentalbahn AG (RBG) machte die Arbeitgeberseite der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) ein erstes Angebot. Die TG fordert 9 Prozent mehr Geld sowie Verbesserungen für Schicht- und Wechseldienstarbeit bei einer Laufzeit von 12 Monaten.
Das erste Angebot der Arbeitgeberseite:
Eine Einmalzahlung von 400 Euro
Die Tarifkommission für die RBG wird dieses Angebot in einer Sitzung am 30. April 2008 beraten.
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Die Tarifkommissionen für die Regentalbahn AG (RBG) und deren Tochterunternehmen Vogtlandbahn GmbH (VBG) haben ihre Forderungen zur Einkommensrunde 2008 beschlossen. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) verhandelt in dieser Tarifrunde für die Beschäftigten beider Unternehmen getrennt.
Die Tarifkommission der RBG fordert eine lineare Erhöhung der Monatstabellenentgelte um 9 Prozent, die Einführung neuer materieller Anreize für Schicht- und Wechselschichtarbeit sowie eine Laufzeit von 12 Monaten.
Bei der VBG fordert die zuständige Kommission sieben Prozent mehr Geld, eine Monatsentgelttabelle mit vier Zeitstufen, die Erreichbarkeit der Vergütungsgruppe Va für alle Lokomotivführer sowie die Abschaffung der Verschlechterungen für die ab 1. November 2006 Eingestellten. Auch hier soll der Vertrag eine Laufzeit von 12 Monaten bekommen.
Da der Tarifvertrag bereits gekündigt ist, wurde der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) aufgefordert, zügig in Verhandlungen einzutreten.
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Die Verhandlungen bei der Regentalbahn AG (RBG) und deren Tochterunternehmen Vogtlandbahn GmbH (VBG) zu einem unternehmensübergreifenden Tarifvertrag der Länderbahn sind ausgesetzt. Das haben die Tarifkommissionen von RBG und VBG der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) am 30. April 2007 beschlossen.
Der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) hatte der TG zuvor einen Vertragsentwurf vorgelegt, der nicht der Verabredung mit der Konzernführung der Arriva Deutschland GmbH entsprach. In dieser war vereinbart worden, dass unter Beibehaltung der jetzigen Bedingungen ein unternehmensübergreifender Tarifvertrag ausgehandelt werden sollte.
Die TG wird die Entscheidung der Tarifkommissionen dem AGVDE mitteilen. Gleichzeitig wird sich die TG aber an die Konzernführung der Arriva Deutschland GmbH wenden. Wir streben einen neuen Konzernmanteltarifvertrag an, der nicht nur für die Länderbahn gilt, sondern für alle der im Schienenverkehr tätigen Unternehmen der Arriva Deutschland GmbH gelten.
Sollte das gelingen, wird die TG vor einem Abschluss ausführlich über die Inhalte und Auswirkungen des Tarifwerks informieren.
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Tarifverhandlungen zum Konzerntarifvertrag aufgenommen
Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat für die Beschäftigten der Regentalbahn AG (RBG) und deren Tochterunternehmen Vogtlandbahn GmbH (VBG) die Tarifverhandlungen zu einem neuen Konzerntarifvertrag aufgenommen.
In einer ersten Runde wurden mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) und der Geschäftsführung der RBG und VBG die Themen Arbeitszeit und Arbeitszeitverteilung behandelt.
Die Positionen der Arbeitgeberseite und der TG sind bisher noch weit auseinander. Die Verhandlungen werden voraussichtlich Anfang Januar 2007 fortgesetzt. Zuvor werden bei beiden Bahnen Basisdialoge durchgeführt. Die TG ruft alle Beschäftigten der RBG und der VBG auf, sich aktiv an diesen Veranstaltungen zu beteiligen. Nur so kann ein Ergebnis erreicht werden, dass die breite Zustimmung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Bahnen erhält.
Beschäftigte bekommen mehr Geld
Die der Beschäftigten der Regentalbahn AG (RBG) und deren Tochterunternehmen Vogtlandbahn-GmbH (VBG) erhalten drei Prozent mehr Geld. Das konnte die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) nach schwierigen Verhandlungen und einem Warnstreik bei der RBG erreichen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2007.
Das Ergebnis im Einzelnen:
Um die Wettbewerbs- und Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen zu gewährleisten, wird es für nach dem 1. November 2006 neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen Veränderungen geben. Diese betreffen das Urlaubsgeld, das Weihnachtsgeld und die wöchentliche Arbeitszeit. Der Besitzstand des jetzigen Personals wird garantiert.
Beschäftigte der Regentalbahn AG haben am 5. August 2006 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Mit diesem Warnstreik unterstützten sie die Tarifforderungen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG). Bei den Tarifverhandlungen wurde bisher auch nach mehreren Unterbrechungen kein Ergebnis erzielt.
Der Arbeitgeber ist nicht bereit, den Forderungen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) nachzukommen. Auch das neue Angebot des Arbeitgebers ist unannehmbar. Die TG bleibt bei ihrer Forderung nach einer Einkommenserhöhung von 3,5 Prozent, mindestens jedoch 75,00 Euro. Die Verhandlungen gehen am 5. September 2006 weiter.
Arbeitgeberangebot erneut abgelehnt
In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Regentalbahn AG und deren Tochterunternehmen Vogtlandbahn GmbH hat die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) am 20. Juli 2006 auch nach mehreren Unterbrechungen kein Ergebnis erzielt. Die Verhandlungen wurden deshalb auf den 5. September 2006 vertagt.
Das Angebot des Arbeitgebers:
Die Tarifkommission bewertet dieses Angebot als reines Draufzahlgeschäft. Eine Erhöhung um 3,5 Prozent,
mindestens jedoch 75,00 Euro, wie gefordert, ist meilenweit entfernt. Von
Protestaktionen der Beschäftigten ist auszugehen.
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