Einmalzahlungen und 4,5 Prozent mehr (10.06.2010)
Beschäftigte zeigen Flagge (28.05.2010)
Jetzt
sind die Beschäftigten dran (28.04.2010)
Noch
keine Einigung in Sicht (29.03.2010)
Forderungen beschlossen (03.03.2010)
Tarifabschluss bei cantus
(12.06.2008)
Warnstreiks bei der Cantus Verkehrsgesellschaft
(10.06.2008)
Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt (07.05.2008)
Tarifrunde 2008 begonnen
(14.04.2008)
Vor der dritten Verhandlungsrunde haben die Beschäftigten der cantus Verkehrsgesellschaft GmbH durch einen bewusst nur begrenzten Warnstreik gezeigt, was passieren kann, wenn die Arbeitgeberseite bei ihrer starren Haltung bleibt. Durch diese Aktion konnte die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) einen Abschluss erreichen.
Das Ergebnis:
Die Tarifkommission bewertet diesen Abschluss positiv. Die lineare Erhöhung, 1512 Euro Einmalzahlungen während der Laufzeit und die erhöhten Zulagen bedeuten einen überdurchschnittlichen Einkommenszuwachs.
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Warnstreiks bei der Cantus Verkehrsgesellschaft
Bei der Cantus Verkehrsgesellschaft gibt es am 11. Juni 2008 einen Warnstreik. TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA rufen die Beschäftigten zu der befristeten Aktion auf. Betroffen davon ist der Schienenpersonen-Nahverkehr an den Standorten Göttingen und Kassel.
Die Beschäftigten werden ihre Arbeit in den frühen Morgenstunden ruhen lassen. Es muss damit gerechnet werden, dass mehrere Züge der Cantus ausfallen werden. Dies behindert dann den morgendlichen Berufsverkehr.
Anlass für die Aktion sind die stockenden Tarifverhandlungen für die rund 80 Beschäftigten. Diese hatten bereits im April begonnen. Die Arbeitgeberseite hatte bislang lediglich zwei Lohn-Erhöhungen von drei bzw. zwei Prozent, verteilt auf zwei Jahre, angeboten. TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA verlangen hingegen Entgelt-Verbesserungen von sechs Prozent in diesem und vier Prozent im kommenden Jahr. Die Gewerkschaften verweisen dabei auf die gute Auftrags- und Geschäftslage der Cantus. Mit dem Warnstreik soll nun Druck auf die Arbeitgeberseite aufgebaut werden. Die Verhandlungen sollen ebenfalls am Mittwoch, 11. Juni 2008, fortgesetzt werden.
Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt
Am Montag, dem 5. Mai 2008, hat die zweite Runde der Tarifverhandlungen mit der cantus Verkehrsgesellschaft mbH stattgefunden. Auch sie brachte kein Ergebnis. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) lehnte bereits in der ersten Verhandlungsrunde ein Arbeitgeberangebot ab. Dieses sah zwei Erhöhungen (3 plus 2 Prozent), eine Einmalzahlung und weitere Komponenten bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 24 Monaten vor.
Die zuständige Tarifkommission der TG machte aber deutlich, dass ein Abschluss mit der angebotenen Struktur und auch mit einer langen Laufzeit möglich wäre. Voraussetzung ist aber eine höhere Anhebung der Entgelte. So sollte die erste Erhöhung 6 Prozent und die zweite 4 Prozent betragen. Die Arbeitgeberseite sah sich auch diesmal außerstande, zu dieser Forderung eine Aussage zu treffen und unterbrach die Verhandlungen. Ein neuer Verhandlungstermin wurde erst für den 11. Juni 2008 vereinbart.
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Für die Beschäftigten der cantus Verkehrsgesellschaft mbH haben die Tarifverhandlungen begonnen. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert Einkommenserhöhungen, die über die gesamte Laufzeit einen zweistelligen Betrag ergeben. Verbesserungen im Zulagenbereich werden ebenfalls angestrebt.
Der Markeintritt der cantus Verkehrsgesellschaft mbH wurde in einer hervorragenden Qualität vollzogen. Daran haben die Beschäftigten einen erheblichen Anteil.
Die Arbeitgeberseite lehnte die TG Forderungen nicht ab. Sie sah sich aber in der ersten Runde nicht in der Lage, ein Angebot zu machen. Da aus Sicht des Arbeitgebers die Forderungen zu hoch seien, müsse dieser erst interne Berechnungen durchführen.
Für die zweite Verhandlungsrunde am 5. Mai 2008 erwartet die TG ein verhandelbares Angebot.
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