Busverkehr Rheinland GmbH (BVR)

 

Busverkehr Rheinland: Arbeitgeber will Konfrontation – 5. Verhandlung war ein Skandal (23.11.2010)
Kein neues Angebot - Bei der BVR droht Streik (10.11.2010)
Verbessertes Angebot unzureichend (09.11.2010)
Angebot – 45 Euro tabellenwirksame Erhöhung stufenweise über 3 Jahre (01.11.2010)
Auftakt Einkommensrunde 2010 (08.10.2010)
Forderung: 6 Prozent mehr (08.09.2010)
Vorleistungen 3 Jahre erbracht; Ab Juli 2010 wieder 38,5 Stunden (23.06.2010)
Ab Januar 2010 Erhöhung der Entgelte um weitere 50 Euro (22.01.2010)
115 Euro tabellenwirksam (06.03.2009)
Mitgliederbefragung bringt klares Votum – Ablehnung (27.02.2009)
Mitgliederabstimmung läuft (19.02.2009)
Eure Stimme entscheidet! (09.02.2009)
Arbeitgeber legen neues Angebot vor - Beschäftigte sollen entscheiden (06.02.2009)
Tarifverhandlungen vor Eskalation - Scheitern droht (06.02.2009)
Arbeitgeber kündigt Tarifverträge über Reisekosten, Aufwandsentschädigung sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld (19.01.2009)
Einkommensrunde 2009: Forderungen beschlossen (09.12.2008)
Tarifabschluss in letzter Sekunde (14.06.2007)
Arbeitgeberangebot zur Abstimmung gestellt (30.05.2007)
Auftakt zur Einkommensrunde unterbrochen (09.03.2007)
Forderungen zur Einkommensrunde 2007 beschlossen (22.01.2007)
Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk ist gescheitert (22.01.2007)
Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk droht zu scheitern (21.12.2006)
Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen bringen Fortschritt (31.07.2006)
Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen werden fortgeführt (30.05.2006)
Warnstreiks bei Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen (17.05.2006)
Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen abgesagt (05.05.2006)
Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen unterbrochen(18.04.2006)
Busgesellschaften NRW: Abbruch der Tarifverhandlungen droht (31.03.2006)
Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk gefordert (17.01.2006)
Entgeltrunde erfolgreich abgeschlossen (24.02.2004)
Tarifrunde mit der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR) erfolgreich beendet (23.04.2001)

 

 

 

Arbeitgeber legen neues Angebot vor - Beschäftigte sollen entscheiden

In den Tarifverhandlungen bei drei Busgesellschaften der DB in Nordrhein-Westfalen haben die Arbeitgeber ein neues Angebot vorgelegt. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hatte ultimativ bis heute Vormittag 11 Uhr ein verbessertes Angebot gefordert. Die Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen sollen nun direkt über Annahme oder Ablehnung des Angebotes entscheiden.
 
Die Arbeitgeber bei Rheinlandbus, Ostwestfalen-Lippe-Bus und Westfalen-Bus bieten nunmehr eine prozentuale Einkommensverbesserung in zwei Schritten an. Rückwirkend zum 1. Januar soll es 2,5 % mehr Geld geben, zum 1. Januar 2010 2 % mehr; zusätzlich soll es eine Einmalzahlung von 500 Euro geben. Dieses Angebot entspricht der Tarifeinigung bei der Deutschen Bahn. Die TG hatte eine lineare Erhöhung von 210 Euro pro Monat gefordert. Die Laufzeit soll 18 Monate betragen. "Bei der Laufzeit hat die Arbeitgeberseite unsere Forderung erfüllt", sagte Sehmisch. Ursprünglich hatten die Arbeitgeber 24 Monate angestrebt. 
 
"Aufgrund der hohen Erwartungshaltung in dieser Tarifrunde, entscheiden jetzt die Beschäftigten direkt darüber, ob das Angebot akzeptabel ist", erklärte Sehmisch. Das Angebot werde den Beschäftigten in der kommenden Woche schriftlich zugestellt. Ein abschließendes Votum wird für Anfang März erwartet. Bis dahin wird es zunächst keine weiteren Warnstreiks geben.

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Tarifverhandlungen vor Eskalation - Scheitern droht

Die Tarifverhandlungen bei drei Busgesellschaften der DB in NRW stehen vor der Eskalation. Die Arbeitgeberseite legte erneut kein akzeptables Angebot für die rund 900 Beschäftigten vor. Sollte es bis Freitagvormittag keine verbesserte Offerte geben, werden TRANSNET und GDBA die Verhandlungen für gescheitert erklären.

Bei den Tarifverhandlungen für rund 900 Beschäftigte von drei Busgesellschaften der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich nach wie vor keine Lösung ab. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA verlangt für die Mitarbeiter bei Rheinlandbus, Ostwestfalen-Lippe-Bus und Westfalen-Bus Einkommensverbesserungen von 210 Euro monatlich. In der Verhandlungsrunde am Donnerstag (05.02.) legte die Arbeitgeberseite ein Angebot mit lediglich minimalen Verbesserungen vor. Es sieht eine Erhöhung der Entgelte um monatlich 50 Euro rückwirkend zum 1. Januar und eine weitere um 40 Euro ab 1. Januar 2010 vor. Die Laufzeit soll nach dem Willen der Arbeitgeber 21 Monate betragen. "Die Arbeitgeberseite zeigt keine ernsthafte Verhandlungsbereitschaft" erklärte der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA Bernd Sehmisch. Die Gewerkschaften hätten "nicht den Eindruck, dass am Verhandlungstisch ein Kompromiss gesucht wird."

Die Tarifkommissionen hätten deshalb das Scheitern der Verhandlungen für den Fall beschlossen, dass "die Arbeitgeberseite nicht bis Freitagvormittag ein verbessertes Angebot vorlegt", unterstrich Sehmisch. Die Tarifverhandlungen hatten im Januar begonnen. Am 23.01. hatten rund 200 Busfahrer an einem Warnstreik teilgenommen. An mehreren Standorten der betroffenen Betriebe konnten die Busse die Betriebshöfe nicht verlassen. Es kam zu Ausfällen und massiven Beeinträchtigungen im Busverkehr.

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Einkommensrunde 2009: Forderungen beschlossen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert für die Beschäftigten der BVO, BVR, BVR (0) und WB eine Erhöhung der Einkommen um monatlich 210 Euro.

Als Ergebnis mehrerer Tarif-Dialoge mit den Mitgliedern haben die Tarifkommissionen der BVO, BVR und WB auf einer gemeinsamen Sitzung die Forderungen für die Einkommensrunde 2009 beraten und beschlossen. Die Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren Lohnzurückhaltung akzeptiert, einer befristeten Erhöhung der Arbeitszeit zugestimmt und ihren Urlaub reduziert. In den Diskussionen kam klar zum Ausdruck, dass die Beschäftigten in dieser Tarifrunde eine deutliche Reallohnsteigerung erwarten.

Die Forderungen:

Die Verhandlungen werden im Januar 2009 aufgenommen.

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Tarifabschluss in letzter Sekunde

Die Beschäftigten der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR) bekommen mehr Geld. Der Arbeitgeber lenkte am Ende der Erklärungsfrist ein und verhinderte so einen Widerruf des Verhandlungsergebnisses durch die Tarifkommission der Tarifgemeinschaft TRNASNET/GDBA (TG).

Knackpunkt war, dass der Arbeitgeber nach der Abschlussverhandlung für die BVR(O) einen Urlaubstag streichen wollte. In einem Tarif-Dialog wurde entschieden, dass eine Zustimmung nur erteilte werde, wenn der Arbeitgeber von seiner Position abrückt. Daraufhin lenkte der Arbeitgeber ein.

Erreicht wurde im Einzelnen:

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Arbeitgeberangebot zur Abstimmung gestellt

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) konnte eine tabellenwirksame Entgelterhöhung durchsetzen. Nach schwierigen Verhandlungen legte der Arbeitgeber am 23. Mai 2007 ein verbessertes Angebot vor. Am 10. Juni 2007 wird die zuständige Tarifkommission das Arbeitgeberangebot im Rahmen eines Tarif-Dialoges mit den Mitgliedern beraten und abstimmen. Die vereinbarte Erklärungsfrist endet am 13. Juni 2007.

Ende Januar 2007 waren die Verhandlungen zu einem einheitlichen Tarifwerk Bus NRW endgültig gescheitert. Daher forderte die TG für Beschäftigten der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR) konsequent eine tabellenwirksame Entgelterhöhung. Die TG hat erreicht, dass die bisher angebotenen monatlichen Beträge erhöht wurden.

Das Angebot des Arbeitgebers:

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Auftakt zur Einkommensrunde unterbrochen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Verhandlungen zur Einkommensrunde 2007 mit der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR) unterbrochen. Der Arbeitgeber unterbreitete in der Auftaktrunde am 7. März 2007 kein neues Angebot. Er fordert die Übernahme des gescheiterten Tarifwerkes Bus NRW als neuen Haustarifvertrag für die BVR.

Das „Angebot“ der Arbeitgeber:

Vor der nächsten Verhandlung wird ein Tarif-Dialog für die Mitglieder der TG-Gewerkschaften stattfinden.

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Forderungen zur Einkommensrunde 2007 beschlossen

Auf Beschluss der zuständigen Tarifkommission wird die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) die Verhandlungen zur Einkommensrunde mit einer Forderung im Gesamtvolumen von 5 Prozent aufzunehmen.

Die TG will in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der BVR eine Einmalzahlung für 2006 in Höhe von 540 Euro, eine Erhöhung der Löhne und Gehälter für 2007 um 2,8 Prozent, eine  Erhöhung der Lohn- und Gehaltstabellen BVR um zwei weitere Stufen mit einer Steigerung von 3 Prozent (Lohntabelle nach 9 und 12 Jahren, Gehaltstabelle nach 12 und 15 Jahren) und eine Erhöhung des Zuschlages für BVR (O) um zwei weitere Stufen (nach 6 Jahren – Zuschlag von 0,29 Euro pro Stunde und nach 9 Jahren – Zuschlag von 0,30 Euro pro Stunde) erreichen.

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Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk ist gescheitert

Der Abschluss eines einheitlichen Tarifwerkes für die Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist gescheitert. Betroffen sind unter anderem die Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), die Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) sowie die Westfalen Bus GmbH (WB).

Auch das nachgereichte Angebot der Arbeitgeberseite war für die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) unannehmbar. Es hätte zu einer Absenkung des Gesamt-Tarifniveaus geführt. Daraufhin haben die zuständigen Tarifkommissionen der TG die Verhandlungen endgültig für gescheitert erklärt. Nun werden in den betroffenen Unternehmen Verhandlungen zur Einkommensrunde aufgenommen.

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Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk droht zu scheitern

Der Abschluss eines einheitlichen Tarifwerkes für die Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen (NRW) droht zu scheitern. Betroffen sind unter anderem die Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), die Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) sowie die Westfalen Bus GmbH (WB).

Das Angebot der Arbeitgeberseite ist bislang unzureichend. Die Entgelterhöhungen entsprechen insgesamt maximal 1,3 Prozent für jeweils 2007 und 2008. Auch andere Punkte, wie beispielsweise Lenkzeitunterbrechungen und Arbeitszeit, sind strittig. Anfang der Woche hat die Arbeitgeberseite ihr letztes Angebot geringfügig verbessert. Die Tarifkommissionen werden sich Anfang Januar 2007 damit befassen und entscheiden.

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Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen bringen Fortschritt

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) sieht erste Fortschritte bei den Tarifverhandlungen für die Busgesellschaften in NRW. So konnte die TG die Übernahme und Sicherung der jetzigen Regelung betriebsbedingter Arbeitsunterbrechungen (30 Minuten/60 Minuten) durchsetzen.

Die TG lehnt die Forderung des Arbeitgebers ab, die NVO Temme und BVR (O) teilweise oder ganz aus den Verhandlungen herauszunehmen. Einvernehmen besteht aber zum Abschluss eines Manteltarif- sowie Entgelttarifvertrages für alle Gesellschaften inklusive der Beschäftigten der BVR (O). Für die Arbeitnehmer der NVO Temme und Neueingestellte soll ein Zusatztarifvertrag vereinbart werden.

Zugleich hat die TG Bereitschaft signalisiert, über eine einheitliche Wochenarbeitszeit von 39,5 Stunden zu verhandeln. Dies kann ein Beitrag zur Beschäftigungssicherung sein. Hintergrund sind der zunehmende Wettbewerb sowie die anstehenden Ausschreibungen von Verkehrsleistungen in NRW. Als Gegenleistung fordert die TG unter anderem die Zahlung einer jährlichen Erfolgsbeteiligung.

Unter Beachtung der Bestimmungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist die Frage zur Gewährung des Erholungsurlaubes nach Lebensalter oder Betriebszugehörigkeit noch abschließend zu klären.

Die Tarifverhandlungen werden Ende August 2006 fortgesetzt.

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Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen werden fortgeführt

Dank intensiver Bemühungen ist es der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und den Beschäftigten der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) sowie der Westfalen Bus GmbH (WB) gelungen, den Arbeitgeber zu Zugeständnissen und zur Vorlage eines Angebots zu bewegen. Beide Seiten vereinbarten die Fortsetzung der Tarifverhandlungen.

In einem Spitzengespräch zwischen der TG und dem Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) am 24. Mai 2006 hat die Arbeitgeberseite Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Dabei geht es um die Übernahme der jetzigen Regelungen für betriebsbedingte Arbeitsunterbrechungen in das neue Tarifwerk, um eine Absenkung des Gesamt-Tarifniveaus zu verhindern.

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) stellt eindeutig klar: Sollte der Arbeitgeber in den Verhandlungen kein annehmbares Angebot vorlegen, sind weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen.

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Warnstreiks bei Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen

Die Beschäftigten der Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen haben am 16. Mai 2006 von 3.30 bis 8.30 Uhr die Arbeit niedergelegt. Betroffen waren die Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), die Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) sowie die Westfalen Bus GmbH (WB). Anlass sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen.

Die Tarifverhandlungen laufen bereits seit Ende Januar 2006. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET fordern unter anderem eine Sicherung der bestehenden tariflichen Regelungen. Strittig ist vor allem die Bezahlung der Arbeitszeit bei betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen. Die Gewerkschaften fordern, die bisherige Regelung in das neue Tarifwerk zu übernehmen. Die Arbeitgeberseite will dagegen die Bezahlung der Arbeitszeit bei betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen kürzen. Sie will außerdem die 40-Stunden-Woche einführen, die Tarife absenken und den Urlaub reduzieren.

Betroffen von dem Warnstreik waren die Betriebsstellen der BVR in Bottrop, Aachen und Wesel, der BVO in Bielefeld und Detmold und der WB in Münster und Lennestadt-Altenhundem. Insgesamt sind fast 100 Linien nicht gefahren.

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Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen abgesagt

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Tarifverhandlungen bei der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) und der Westfalen Bus GmbH (WB) abgesagt. Hintergrund: Die TG hatte von den Arbeitgebern eine verbindliche Erklärung zur Bezahlung der betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen bis zum 2. Mai 2006 gefordert. Das Ultimatum ist abgelaufen, eine Erklärung liegt nicht vor.

Konkret geht es um eine verbindliche Aussage der Arbeitgeberseite zur Übernahme der jetzigen Regelung betriebsbedingter Arbeitsunterbrechungen (30 Minuten/60 Minuten). Eine Veränderung dieser Regelung ist für die TG nicht verhandelbar.

Für die TG stellt sich auch die Frage, ob die Arbeitgebers einen Sanierungstarifvertrag oder ein zukunftsweisendes Tarifwerk für die Beschäftigten der Busgesellschaften will. So sollen auf der einen Seite die Besitzstände abgesichert und auf der anderen Seite bestehende Tarife abgesenkt werden. Das kann nach Auffassung der Tarifgemeinschaft nicht sein.

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Busgesellschaften NRW: Tarifverhandlungen unterbrochen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Tarifverhandlungen bei der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) und der Westfalen Bus GmbH (WB) unterbrochen. Hintergrund: Die Arbeitgeberseite will für betriebsbedingte Arbeitsunterbrechungen weniger bezahlen.

In der Verhandlungsrunde wurde der Entwurf eines Manteltarifvertrages Bus für die Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen diskutiert. Darin werden auch die betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen geregelt.

Das „Angebot“ der Arbeitgeberseite beinhaltet unter anderem:

Betriebsbedingte Arbeitsunterbrechungen/Wendezeiten sind jeweils bis zu 20 Minuten auf die Arbeitszeit anzurechnen. Insgesamt sind pro Schicht bis zu höchstens 60 Minuten der anfallenden betriebsbedingten Arbeitsunterbrechungen als Arbeitszeit zu werten.

Die TG hatte zuvor bereits klargestellt, dass eine Veränderung der jetzigen Regelung „30 Min/60 Min“ nicht verhandelbar ist. Ein weiterer Verhandlungstermin ist daher nur sinnvoll, wenn die jetzige Regelung bestehen bleibt. Wir erwarten von der Arbeitgeberseite hierzu eine verbindliche Erklärung.

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Busgesellschaften NRW: Abbruch der Tarifverhandlungen droht

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) sieht die Fortführung der Tarifverhandlungen bei der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) und der Westfalen Bus GmbH (WB) gefährdet. Auf einer gemeinsamen Sitzung am 30. März in Düsseldorf bezeichneten die zuständigen Tarifkommissionen das erste Angebot der Arbeitgeberseite als vollkommen inakzeptabel.

Bereits im Januar 2006 hatten die Tarifkommissionen der ZG die Forderungen zum Abschluss eines einheitlichen Tarifwerkes für die Busgesellschaften in NRW beschlossen. Diese beinhalten die Wahrung des Besitzstandes und eine spürbare Einkommenserhöhung für das Jahr. Dem Arbeitgeber wurden die Forderungen mitgeteilt.

Das erste Angebot der Arbeitgeberseite beinhaltete unter anderem eine leere Lohntabelle, ungeklärte Besitzstände, Arbeitszeiterhöhung sowie die Kürzung der Bezahlung betriebsbedingter Arbeitsunterbrechungen. Die Tarifkommissionen bewerteten das so genannte Angebot in der Auftaktverhandlung als Provokation.

Die Forderung der TG, ein vollständiges und zukunftsweisendes Tarifwerk vorzulegen, hat die Arbeitgeberseite ignoriert. In der 1. Verhandlungsrunde am 30. Januar 2006 zeigte sich die Arbeitgeber verwundert über die ablehnende Haltung der TG. Die kommende Runde ist nun aus Sicht der TG entscheidend für die Fortsetzung der Verhandlungen.

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Busgesellschaften NRW: Einheitliches Tarifwerk gefordert

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert für die Beschäftigten bei den Busgesellschaften in Nordrhein-Westfalen ein einheitliches Tarifwerk, um Lohn- und Sozialdumping im Busbereich zu verhindern.

Zuvor wurden die Tarifverträge über Entgelte und Ausbildungsvergütungen bei der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR), Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) und Westfalen Bus GmbH (WB) zum 31. Dezember 2005 gekündigt.

Neben einer spürbaren Einkommenserhöhung für die Entgeltrunde 2006 fordern die zuständigen Tarifkommissionen, alle bestehenden tariflichen Regelungen unter Wahrung des Besitzstandes mit in das neue Tarifwerk aufzunehmen.

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Entgeltrunde erfolgreich abgeschlossen

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA konnte in Düsseldorf die Entgeltrunde für die Beschäftigten der BVR Busverkehr Rheinland GmbH erfolgreich abschließen.

Alle Arbeitnehmer erhalten für die Zeit vom 1. August 2003 bis 31. Dezember 2004 eine Einmalzahlung in Höhe von 500 EUR (Teilzeitkräfte anteilig). Ab 1. Dezember 2005 werden alle Vergütungen tabellenwirksam um 30 EUR erhöht. Bereits ab 1. April 2004 werden die Aufwandsentschädigungen um 0,10 EUR auf 0,41 EUR angehoben. Die neuen Entgeltbestimmungen haben eine Laufzeit vom 1. August 2003 bis zum 31. Dezember 2005 (29 Monate).

Die Tarifvertragsparteien kamen zudem überein, während der Laufzeit des Tarifvertrages bis Ende 2005 Verhandlungen mit dem Ziel einer einheitlichen Tarifvertragsstruktur aufzunehmen. Bei Erreichen des Zieles würden Omnibusfahrer, die nach dem 14. Mai 1996 eingestellt wurden, nicht mehr gesondert behandelt.

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Tarifrunde mit der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR) erfolgreich beendet

Die Tarifgemeinschaft GDL/GDBA (TGM) konnte Mitte März die diesjährige Tarifrunde mit der Busverkehr Rheinland GmbH (BVR) erfolgreich abschließen.

Neben einer zweimaligen Erhöhung der Löhne und Gehälter beinhaltet der Abschluss auch den diesjährigen Einstieg in die betriebliche Altersversorgung.

Zum 1. Mai 2001 werden die Entgelte der Kolleginnen und Kollegen zunächst um einen monatlichen Sockelbetrag von 45 Mark angehoben.

Zum 1. Mai 2002 erfolgt dann eine weitere Erhöhung um linear 1,0 Prozent. Bei Erreichung des in der Mittelfristplanung vorgesehenen Ergebnisses kann dann zusätzlich eine lineare Erhöhung um bis zu 1,4 Prozent (plus Prämienzahlung bei außerordentlich gutem Ergebnis) einsetzen. Hierzu wurde durch die Tarifvertragsparteien eine spezielle Staffelung ausgehandelt.

Die Auszubildenden erwartet zum 1. Mai 2001 abweichend eine Erhöhung ihrer Vergütungen um bis zu 1,8 Prozent. Im Mai des darauffolgenden Jahres kommt es zu einem weiteren Anstieg um einen monatlichen Sockelbetrag von 20 Mark.

Die neuen Entgeltbestimmungen haben eine Laufzeit bis 31. Juli 2003 (30 Monate).

Ferner erfolgt noch in diesem Jahr der Einstieg in die betriebliche Altersversorgung mit einem Arbeitgeberbeitrag von jährlich 500 Mark. Ein entsprechender Tarifvertrag soll bis Mai 2001 endverhandelt werden.

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