Busverkehr Rhein-Neckar (BRN)

 

Tarifabschluss - Durchbruch nach schwierigen Verhandlungen (16.06.2010)
Einkommensrunde 2010: Angebot als "Gesamtpaket" (11.05.2010)
Einkommensrunde 2010: Auftaktrunde – kein Angebot (19.04.2010)
Einkommensrunde 2010: Tarifforderungen beschlossen (30.03.2010)
Mehr Geld und Einmalzahlung (08.04.2008)
Erfolgreiche Warnstreiks bei Busgesellschaften im Südwesten (07.04.2008)
Auch verbessertes Angebot ist nicht verhandelbar (20.03.2008)
Arbeitgeber provoziert Streik (06.03.2008)
Forderungen für 2008 beschlossen(13.12.2007)
Einkommenssenkung abgewehrt(20.10.2005
Zerreißprobe droht – noch kein Tarifabschluss (19.05.2005)
Busverkehr Rhein-Neckar (BRN) tief im Minus(22.02.2005)

 

Mehr Geld und Einmalzahlung

Die Beschäftigten der Busverkehr Rhein-Neckar GmbH (BRN) erhalten tabellenwirksam mehr Geld. Der Warnstreik hat Wirkung gezeigt. Dadurch ist es der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) gelungen, dass die Beschäftigten für 2008 eine Einmalzahlung von 800 Euro und monatlich in zwei Stufen 90 Euro mehr auf die Lohn- und Gehaltstabellen erhalten.

Das Ergebnis im Einzelnen:

Weiterhin wurde vereinbart, aufgrund der 2010 anstehenden Wettbewerbsverfahren, spätestens im dritten Quartal 2009 entsprechende Verhandlungen zur Sicherung der Arbeitsplätze bei der BRN aufzunehmen.

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Erfolgreiche Warnstreiks bei Busgesellschaften im Südwesten

Rund 370 Busfahrer haben am Morgen des 7. April 2008 für einen Warnstreik die Arbeit niedergelegt. Sie folgten dem Aufruf der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET. Hintergrund sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen bei der Busverkehr Rhein-Neckar GmbH (BRN) und der SüdbadenBus GmbH (SBG).

   
Warnstreiks am 07.04.2008 bei Busverkehr Rhein-Neckar in Heidelberg und Schwetzingen

Bei der BRN legten rund 170 Busfahrer für drei Stunden die Arbeit nieder, bei der SBG rund 200 Busfahrer. 330 Busse konnten während der Warnstreiks die Depots nicht verlassen. Beide Unternehmen gehören zur DB Stadtverkehr GmbH.

Die große Beteiligung zeigt, wie groß die Empörung der Busfahrer über die Hinhaltetaktik der Arbeitgeber ist. Die Fahrer erwarten für ihren schwierigen und verantwortungsvollen Job jetzt endlich eine angemessen Lohnerhöhung.

Für die Beschäftigten der SBG fordert die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) eine monatliche Erhöhung um 195 Euro, die Arbeitgeber bieten 100 Euro. Bei der BRN liegt die Forderung bei 120 Euro, das Angebot bei 25 Euro. Die Verhandlungen gehen am 7. und 8. April 2008 weiter. Sie gehen bei SBG dann in die entscheidende Phase.

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Auch verbessertes Angebot ist nicht verhandelbar

Im Tarifkonflikt bei der Busverkehr Rhein-Neckar GmbH (BRN) hat die Arbeitgeberseite ein neues Angebot vorgelegt. Sie reagierte damit auf das Ultimatum der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG). Allerdings ist auch dieses Angebot nicht verhandelbar. Die Tarifkommission hat es in allen Punkten abgelehnt.

Die Arbeitgeberseite hat u.a. eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um einen Sockelbetrag von monatlich 25 Euro, eine Reihe von Einmalzahlungen von insgesamt 330 Euro und eine Erhöhung der Azubi-Vergütung um monatlich 10 Euro angeboten.

Die Tarifkommission hat die angebotenen Entgelterhöhungen in allen Punkten als nicht verhandelbar abgelehnt. Sie erwartet von der Arbeitgeberseite zur Fortsetzung der Verhandlungen ein deutlich verbessertes Angebot. Die TG hat als Termine den 7. oder 9. April 2008 vorgeschlagen und erwartet kurzfristig vom Arbeitgeber eine Mitteilung.

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Arbeitgeber provoziert Streik

Im Tarifkonflikt für die Beschäftigten der Busverkehr Rhein-Neckar GmbH (BRN) stehen die Zeichen auf Streik. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat das Angebot der Arbeitgeberseite zum Auftakt der Einkommensrunde als nicht verhandelbar zurückgewiesen.

Die Beschäftigten haben bereits viel zur Sanierung der BRN und zur Beschäftigungssicherung beigetragen. Sie haben auf Lohnerhöhungen und einen Urlaubstag verzichtet und eine Erhöhung der Arbeitszeit in Kauf genommen.

Die TG fordert daher in dieser Tarifrunde eine tabellenwirksame Lohnerhöhung um monatlich 120 Euro. Das Angebot der Arbeitgeberseite wird als Provokation gewertet:

Wenn bis zum 14. März 2008 kein verhandelbares Angebot vorliegt, stehen bei der BRN die Busse still.

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Forderungen für 2008 beschlossen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert für die Beschäftigten der Busverkehr Rhein-Neckar GmbH (BRN) eine Erhöhung der Einkommen um monatlich 120 Euro. Die hat die zuständige Tarifkommission einstimmig beschlossen.

Die Forderungen im Einzelnen:

Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.

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Einkommensabsenkung abgewehrt

Die Tarifrunde bei der Busverkehr Rhein-Neckar (BRN) ist abgeschlossen. Die von der Arbeitgeberseite geforderte Absenkung der Einkommen um 10 Prozent konnte abgewehrt werden. Zudem hat die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) bei der BRN eine Beschäftigungssicherung bis 31.12.2007 erreicht.

Die gekündigten Vergütungstabellen werden wieder in Kraft gesetzt. Außerdem wird es ab 2006 eine Mitarbeiterbeteiligung geben; für das erste Jahr sind 100 Euro vereinbart. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 31.12.2007.

Als Beitrag der Arbeitnehmer zur Beschäftigungssicherung wird ab 1. Dezember 2005 die 40-Stunden-Woche eingeführt und es fällt ab 2006 ein Urlaubstag weg. Die Tarifkommission der BRN hat das Ergebnis einstimmig angenommen.

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Zerreißprobe droht – noch kein Tarifabschluss

Bei den Tarifverhandlungen beim Busverkehr Rhein-Neckar (BRN) droht eine Eskalation. Die Arbeitgeber fordern in der Gesamtsumme Einkommenskürzungen in Höhe von mindestens einem Monatsentgelt. Für Neueinstellungen soll auch das noch nicht ausreichend sein; da werden rechnerisch etwa minus 11 Prozent gefordert.

Im Einzelnen will die Arbeitgeberseite die 40-Stunden-Woche auf Dauer einführen, einen Urlaubstag ab 2006 auf Dauer streichen, für die Dauer der Sanierungsphase die 41-Stunden-Woche befristet einführen und bietet dafür für Beschäftigte mit einem unbefristeten Arbeitsverhältnis am 30. Juni 2005 eine Beschäftigungssicherung innerhalb des BRN längstens bis zum 31. Dezember 2010. Darüber hinaus soll es keinerlei Erhöhungen der tariflichen Vergütungen bis zum 30. Juni 2007 geben, eine Mitarbeiterbeteiligung einführt und in Hessen und Rheinland-Pfalz das tarifliche Niveau für Neueinstellungen deutlich abgesenkt werden.

Die für den 22. September 2005 geplante weitere Verhandlungsrunde wurde zwischenzeitlich seitens der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) abgesagt.

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Busverkehr Rhein-Neckar (BRN) tief im Minus

Den Auftakt der Entgeltrunde beim Busverkehr Rhein-Neckar (BRN) nutzte der Arbeitgeber um ein Bündel von Forderungen zu offenbaren. Darunter die Einführung der 40-Stunden-Woche, die Kürzung des Erholungsurlaubs und eine Nullrunde.

Die BRN begründete diese Forderungen mit Maßnahmen der Politiker, die zu Kürzungen von Zuschüssen führen und damit das Unternehmen tief ins Minus bringt.

Die Gewerkschaften machten deutlich, dass sie insbesondere eine Nullrunde ablehnen und alle Mittel zur Durchsetzung ihrer Ziele einsetzen werden.

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