AKN Eisenbahn AG

 

Tarifgemeinschaft akzeptiert Angebot (07.05.2010)
AKN und SHB: "Friss oder stirb" – nicht mit der TG (14.04.2010)
AKN und SHB: Druck brachte der TG ersten Erfolg (06.04.2010)
Verzögerung unverständlich (29.03.2010)
Tarifabschluss erreicht (22.06.2007)
Kein Abschluss ohne Beschäftigungssicherung (13.04.2007)
Schwierige Einkommensrunde begonnen (12.02.2007)
Keine gemeinsamen Verhandlungen mit der GDL (07.12.2006)
Mehr Geld und Beschäftigungssicherung gefordert (04.12.2006)
Harte Tarifrunde erwartet (16.10.2006)

 

Tarifabschluss erreicht

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat für die Beschäftigten der AKN Eisenbahn AG einen Tarifabschluss erreicht. Dieser kann allerdings noch von beiden Seiten widerrufen werden. Aufgrund des Umfanges und der langen Laufzeit will die TG den möglichen Abschluss mit den Beschäftigten auf einer Betriebsversammlung diskutieren. Die wesentlichen Inhalte des Abschlusses:

Die TG wird in der Betriebsversammlung den Abschluss ausführlich darstellen und die einzelnen Punkte diskutieren. Anschließend muss entschieden werden, ob der Abschluss unterschrieben wird.

Aushang zum Download

zum Seitenanfang

 

Kein Abschluss ohne Beschäftigungssicherung

Bei der AKN Eisenbahn AG wird es keinen Tarifabschluss ohne Beschäftigungssicherung geben. Das machte die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) nach der zweiten Verhandlungsrunde am 11. April 2007 in Kaltenkirchen deutlich. Hintergrund ist der geplante Verkauf des Unternehmens an die Hamburger Hochbahn.

Die TG fordert 5,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Außerdem muss es eine Beschäftigungssicherung für fünf Jahre geben. Das Angebot der Arbeitgeber beinhaltet eine Erhöhung der Arbeitzeit in zwei Stufen um jeweils eine halbe Stunde. Dafür sollen die Entgelte um jeweils 3 Prozent steigen. Die Laufzeit soll 24 Monate betragen.

Dieses Angebot ist aufgrund der darin enthaltenen Arbeitszeiterhöhung zu gering. Darüber hinaus fehlt ein Angebot zur Beschäftigungssicherung. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 21. Juni 2007. Die TG stellt sich auf eine lange und schwierige Tarifrunde ein.

Aushang zum Download

zum Seitenanfang

 

Schwierige Einkommensrunde begonnen

Die Verhandlungen über die Einkommen für die Beschäftigten der AKN Eisenbahn AG haben am 9. Februar 2007 in Kaltenkirchen begonnen. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) erwartet nach dem Auftakt eine schwierige und langwierige Runde.

Die Vertreter der TG haben zu Beginn nochmals ihre Forderungen deutlich gemacht: 5,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 12 Monaten und Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung. Die Arbeitgeberseite stellte die wirtschaftliche Situation des Unternehmens dar und verwies auf das politische Umfeld der AKN. Beides habe Einfluss auf die Tarifverhandlungen, hieß es.

Die Geschäftsführung des Unternehmens will erhebliche Veränderungen im Manteltarifvertrag durchsetzen, den sie bereits im Vorfeld der Verhandlungen gekündigt hatten. Beide Seiten vereinbarten zunächst, die eingebrachten Positionen zu prüfen. Die Tarifverhandlungen werden am 11. April 2007 in Kaltenkirchen fortgesetzt.

zum Seitenanfang

 

Keine gemeinsamen Verhandlungen mit der GDL

Für die Beschäftigten der AKN Eisenbahn AG wird die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) keine gemeinsamen Tarifverhandlungen mit der GDL führen. Entgegen früheren Absichtsbekundungen hat die GDL eigenständige Forderungen beschlossen und veröffentlicht.

Damit ist die Grundlage für gemeinsame Verhandlungen natürlich zerstört, denn den Forderungen der GDL kann sich die TG aus verschiedenen Gründen nicht anschließen. Dies gilt insbesondere für Forderungen, die nur eine Berufsgruppe begünstigen.

zum Seitenanfang

 

Mehr Geld und Beschäftigungssicherung gefordert

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat für alle Beschäftigten der AKN Eisenbahn AG eine Erhöhung der Einkommen um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit bis 31. Dezember 2007 gefordert. Außerdem sollen Verhandlungen zur Beschäftigungssicherung aufgenommen werden.

Aus Sicht der Tarifkommission müssen die Einkommen aufgrund steigender Lebenshaltungskosten deutlich angehoben werden. Zudem müssen die Arbeitsplätze gesichert sein, falls es zu einem bereits diskutiertem Verkauf kommt. Die Verhandlungen sollen zeitnah aufgenommen werden.

zum Seitenanfang

 

Harte Tarifrunde erwartet

Bei der AKN Eisenbahn AG steht offenbar eine harte Tarifrunde bevor. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Entgeltbestimmungen fristgerecht gekündigt. Die Arbeitgeber haben den gesamten Manteltarifvertrag gekündigt. Sie wollen offenbar auch über Arbeitszeitfragen verhandeln.

Bereits vor einiger Zeit wollte der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE), der die AKN Eisenbahn AG vertritt, von der TG die Zusage, in der anstehenden Tarifrunde auch über Arbeitszeitthemen zu verhandeln. Die TG hat das abgelehnt. Offensichtlich deshalb kam jetzt die Kündigung des Manteltarifvertrages.

Die Tarifverträge laufen nun zum 31. Dezember 2006 aus. Am 1. Dezember 2006 wird sich die zuständige Tarifkommission treffen und die Forderungen für 2007 beschließen.

zum Seitenanfang
zum Inhaltsverzeichnis

Seite weiterempfehlen Seite druckenSeite drucken