Entgeltrunde 2003 Deutsche Bahn AG

Stand: 06.05.2003



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Tarifabschluss 2003 DB AG: Einmalzahlung für Arbeitnehmer in Altersteilzeit (06.05.2003)
50. Änderungs-Tarifvertrag

Der Tarifabschluss bei der DB AG
Tarifabschluss ist unter Dach und Fach (17.03.2003)
Tarifabschluss am Verhandlungstisch (15.03.2003)
Tarifrunde beim Bahnkonzern ist noch nicht zu Ende (15.03.2003)
Tarifverhandlungen gehen in die entscheidende Runde (14.03.2003)
Arbeitgeber bessert Angebot noch einmal nach (07.03.2003)
Tarifverhandlungen gehen Freitag, den 7. März weiter
 (07.03.2003)
Dritte Verhandlungsrunde in Berlin (06.03.2003)
Reisezentrum in Berlin lahm gelegt (06.03.2003)
Verkehrsgewerkschaft GDBA: Bahnchef Mehdorn wirft wieder Nebelkerzen (05.03.2003)
Warnstreiks in Hamburg und Hannover (05.03.2003)
Warnstreiks in München, Nürnberg und Regensburg fortgesetzt
 (04.03.2003)
In Leipzig ging eine Stunde lang gar nichts (03.03.2003)
Warnstreiks in Sachsen-Anhalt und Sachsen (03.03.2003)
Die Warnstreikwelle rollt (03.03.2003)
Die Streikbereitschaft ist ausgesprochen hoch
 (01.03.2003
Verkehrsgewerkschaft GDBA kündigt Warnstreiks an (27.02.2003)
Tarifkommissionen DB Konzern: Jetzt reichts, wir lassen uns nicht verschaukeln (26.02.2003)
Tarifverhandlungen Bahn ohne konkretes Angebot (26.02.2003)
Proteste zum Verhandlungsauftakt am 26. Februar 2003 (26.02.2003)
Tarifverhandlungen für die Bahnbeschäftigten gehen am 26.2. weiter (25.02.2003)
Verhandlungsauftakt in Berlin: Eine Chronik der Ereignisse (30.01.2003)
Eisenbahnerprotest und entschlossene Worte zum Verhandlungsauftakt bei der DB AG (29.01.2003)
Start der Tarifrunde bei der DB AG: 5 Prozent mehr Lohn und volle Angleichung Ost (29.01.2003)
Harte Auseinandersetzung bis hin zum Streik bei DB AG (27.01.2003)

 

Tarifabschluss 2003 DB AG: Einmalzahlung für Arbeitnehmer in Altersteilzeit

Die im Tarifabschluss 2003 vereinbarte Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro (jeweils 200 Euro im April und im Dezember 2003) erhalten Arbeitnehmer in Altersteilzeit anteilig.

Die Umsetzung dieser Vereinbarung erfolgt in zwei Schritten:

  1. Der Arbeitnehmer erhält anteilig - entsprechend der vereinbarten Arbeitszeit (50 Prozent) - im April und im Dezember 2003 jeweils 100 Euro (50 Prozent) als Einmalzahlung.
  2. Für April und Dezember 2003 erfolgt eine Neuberechnung der Aufstockungszahlung. Da gemäß KonzernAltersteilzeitTV als Grundlage für die Berechnung der Aufstockungszahlung das Entgelt zu Grunde gelegt wird, das der Arbeitnehmer erhalten hätte, wenn er in Vollzeit beschäftigt wäre, werden in diesen beiden Monaten die vollen Beträge der Einmalzahlungen, also jeweils 200 Euro, in die Berechnung mit einbezogen.

Die Neuberechnung der Aufstockungszahlung für April 2003 konnte nach Aussage der zuständigen Stelle bei der DB AG erst jetzt vorgenommen werden. Mit der Abrechnung für Mai 2003 erfolgt daher eine entsprechende Nachzahlung. Diese Nachzahlung und die bereits gezahlten 100 Euro im April 2003 ergeben zusammen den anteiligen Einmalzahlungsbetrag für April 2003 für den Arbeitnehmer in Altersteilzeit.

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Tarifabschluss ist unter Dach und Fach

Der Bundesvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA hat am Montagmittag, den 17. März, in einer außerordentlichen Sitzung in Berlin, der Empfehlung der Tarifkommission zur Annahme zugestimmt. Damit ist der heiß umkämpfte Tarifabschluss für die 160.000 Beschäftigten bei der Deutschen Bahn unter Dach und Fach.

Fünf Verhandlungsrunden waren nötig, um ein Ergebnis zu erzielen. Zu Beginn hatte der Arbeitgeber einzig einen Inflationsausgleich angeboten; die Angleichung der Ostentgelte an das Westnivau sollte im Jahr 2008 erfolgen. "Vor diesem Hintergrund", so der GDBA-Bundesvorsitzende Klaus-Dieter Hommel, "können wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein". Beide Seiten mussten Kompromisse eingehen; Fakt sei aber, dass die Verhandlungsgemeinschaft von Verkehrsgewerkschaft GDBA und Transnet ihre wesentlichen Forderungen durchsetzen konnte. "Insbesondere bei der Angleichung Ost ist uns ein gewaltiger Schritt gelungen", so Hommel; ein Erfolg sei auch, dass die Entgelterhöhung deutlich über dem Inflationsausgleich liege.

Mit dem einstimmigen Beschluss des Bundesvorstandes der Verkehrsgewerkschaft GDBA und dem ebenfalls einstimmigen Beschluss des Hauptvorstandes der Gewerkschaft Transnet ist die Entgeltrunde 2003 für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der DB AG beendet. "Wir appellieren jetzt an die Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, in der noch laufenden Schlichtung der GDL die Forderung nach einem separaten Tarifvertrag für Lokführer und Zugbegleiter fallen zu lassen und das nun vorliegende Ergebnis im Interesse aller Eisenbahner zu akzeptieren", machte der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, deutlich.

Ungeachtet der noch laufenden Schlichtung: "Aus Sicht der Verkehrsgewerkschaft GDBA bleibt der Weg für eine künftige tarifpolitische Zusammenarbeit aller drei Bahngewerkschaften weiter offen", machte GDBA-Chef Hommel deutlich. Nur gemeinsam werde es gelingen, gewinnbringend für die Beschäftigten einzutreten. Das Schlimmste wäre jetzt, wenn sich die Eisenbahner nun auseinander dividieren lassen würden.

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Tarifabschluss am Verhandlungstisch

Nach einem mehr als 23stündigen Verhandlungsmarathon, unterbrochen nur von einer kurzen, dreistündigen Pause in der Nacht, hat die Verhandlungsgemeinschaft von Verkehrsgewerkschaft GDBA und Transnet am Samstagmittag, den 15.3., für die Beschäftigten des Bahnkonzerns einen Tarifabschluss erreichen können. "Wir konnten unsere wesentlichen Forderungen durchsetzen", machte GDBA-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann deutlich; wichtig sei insbesondere, dass die ungleiche Bezahlung in den alten und neuen Bundesländern im September 2006 endlich ein Ende haben wird.

Konkret wurde vereinbart:

Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt insgesamt 24 Monate, das heißt vom 1.3.2003 bis zum 28.2.2005.

Im Jahr 2003 sind zwei Einmalzahlungen in Höhe von je 200 Euro für die Monate April und Dezember vorgesehen.

Zum 1. Mai 2004 erfolgt eine lineare Erhöhung der Monatsentgelte um 3,2 Prozent.

Die endgültige Angleichung der Ostentgelte an das Westniveau wird bis zum 1. September 2006 vollzogen. Als erster Schritt erfolgt zum 1. September 2003 eine Angleichung der Ostentgelte von 90 auf 93 Prozent des Westniveaus.

Zum 1. September 2005 entfällt die Entgelttabelle Ost endgültig, so dass ab diesem Zeitpunkt für alle Mitarbeiter des DB-Konzerns nur noch die Tabelle West gilt. Zeitgleich erfolgt für die Mitarbeiter in den neuen Bundesländern die Überleitung in die Tabelle West bis zur zweiten Stufe der jeweiligen Entgeltgruppe.

Zum 1. September 2006 erfolgt dann die Anpassung in die nächste Stufe der jeweiligen Entgeltgruppe, so dass ab diesem Zeitpunkt keine Unterschiede mehr zwischen Ost und West bestehen.

Die Vergütung der Auszubildenden wird ab 1. Mai 2004 an den Ecklohn (Entgeltgruppe E6, erste Stufe) gekoppelt. Sie nehmen damit an der vereinbarten Entgeltentwicklung sowie an der Ost-/Westangleichung teil. Für den Zwischenzeitraum wird ein Einmalbetrag von insgesamt 200 Euro gezahlt.

  "Antrag angenommen":
Nach einer letzten Unterrichtung durch die Kollegen der Verhandlungskommission, stimmte die Tarifkommission dem Vorschlagspaket einstimmig zu. Der Weg zum Tarifabschluss ist frei.

Die Tarifkommission der Verkehrsgewerkschaft GDBA hat einstimmig die Annahme des Tarifabschlusses empfohlen. Am Montag, den 17. März, wird der Bundesvorstand des Verkehrsgewerkschaft GDBA abschließend entscheiden.

GDBA-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann war mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. "Auch wir mussten Kompromisse eingehen, aber letztlich konnten wir einen insgesamt akzeptablen Tarifabschluss erreichen", sagte er und ergänzte: "Besonders stolz sind wir darauf, dass uns dieses in sehr schwierigen Verhandlungen gelungen ist, ohne dass wir einen Schlichter bemühen mussten. Damit haben wir unsere Handlungsfähigkeit unter Beweis gestellt."

"Geholfen hat uns dabei", so Heinz Fuhrmann, "die große Solidarität unserer Mitglieder, die die Verhandlungsgemeinschaft von GDBA und Transnet in den vergangenen Tagen bei zahlreichen Warnstreiks und Demonstrationen unterstützt haben". Ohne dieses Engagement wäre dieser Abschluss nicht möglich gewesen, allen Aktiven gebührt insofern ein großes Dankeschön.

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Tarifrunde beim Bahnkonzern ist noch nicht zu Ende

Bis in die frühen Morgenstunden hat die Verhandlungsgemeinschaft von Verkehrsgewerkschaft GDBA und Transnet mit dem Arbeitgeber über einen neuen Tarifvertrag verhandelt. "Es kommt Bewegung in die Sache, aber wir sind noch lange nicht am Ziel", stellte GDBA-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann fest. Die schwierigen Verhandlungen wurden am Samstagmorgen, den 15. März, um 8 Uhr fortgesetzt.

Einer der Knackpunkte ist die Angleichung der Ostentgelte an das Westniveau. Auch der vom Arbeitgeber nachgebesserte Stufenplan wurde von der Verhandlungsgemeinschaft als "völlig inakzeptabel" zurückgewiesen. Schwierigkeiten bereitet auch die Dauer der Laufzeit des eigentlichen Tarifvertrages. Bislang zeigen die Arbeitgeber nur wenig Bereitschaft, von den von ihnen angebotenen 36 Monaten nach unten abzuweichen.

Die mehrstündigen Verhandlungen wurden mehrmals unterbrochen, damit der jeweils aktuelle Verhandlungsstand mit der nach Berlin eingeladenen Tarifkommission erörtert und diskutiert werden konnte.

  Kommissionsgeschäfte:
Während die gemeinsame Verhandlungskommission von Verkehrsgewerkschaft GDBA und Transnet noch verhandelt, prüft die Tarifkommission die bisherigen Vorschläge.

Trotz aller Schwierigkeiten geht GDBA-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann davon aus, dass ein Tarifabschluss am Verhandlungstisch erreichbar ist. "Die Arbeitgeberseite muss sich bewegen und auf unsere Forderungen noch stärker eingehen, soll ein akzeptabler Kompromiss erzielt werden", stellte Fuhrmann fest. Nur so könne der Vorstand verloren gegangenes Vertrauen bei den Mitarbeitern des DB-Konzerns zurückgewinnen.

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Tarifverhandlungen gehen in die entscheidende Runde

Direkt im Anschluss an die Großdemonstration gegen Sozialdumping und für einen Flächentarifvertrag sind am Freitag, den 14. März, in Berlin die Tarifverhandlungen für die Mitarbeiter der Deutschen Bahn fortgesetzt worden.

In der fünften und wohl entscheidenden Runde wollen die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Transnet weiter Zugeständnisse des Arbeitgebers erreichen. "Wir sind zuversichtlich, am Verhandlungstisch ein für die Beschäftigten akzeptables Ergebnis erreichen zu können", machte GDBA-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann deutlich. "Wenn nötig, verhandeln wir die ganze Nacht", sagte er.

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Arbeitgeber bessert Angebot noch einmal nach

In die schwierigen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der DB AG ist Bewegung gekommen. Nachdem der Vorstand am Donnerstag abend, den 6. März, endlich ein Angebot vorgelegt hatte, wurden die Verhandlungen am Freitag, den 7. März, kurzfristig mit der Verhandlungsgemeinschaft von GDBA und Transnet fortgesetzt. Zuvor hatte die Bahn erklärt, nicht über einen Spartentarifvertrag verhandeln zu wollen.

In der vierten Verhandlungsrunde konnten GDBA und Transnet erreichen, dass der Arbeitgeber sein Angebot noch einmal nachbesserte. So wurde eine Bonuszahlung in Höhe von 200 Euro für alle Beschäftigten angeboten, wenn die Kapitalmarktfähigkeit erreicht wird. Zudem soll die volle Angleichung der Ostentgelte an das Westniveau in fest vereinbarten Schritten erfolgen.

"In der Vertrauensoffensive haben wir vereinbart, dass es eine nachvollziehbare Perspektive geben muss", machte GDBA-Chef Hommel deutlich. Spätestens 2006 darf es in der Bezahlung keine Unterschiede mehr geben. Ich bin sicher, dass wir uns auch in dieser Frage in die richtige Richtung bewegen".

Die Tarifverhandlungen werden am Freitag, den 14. März, im Anschluss an die Großdemo für die Beibehaltung der Flächentarifverträge in Berlin fortgesetzt. "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen", stellte Hommel fest. Wir gehen fest davon aus, in Verhandlungen noch weitere Verbesserungen erzielen zu können.

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Tarifverhandlungen gehen Freitag, den 7. März weiter 

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft Transnet werden die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der DB AG am Freitag, den 7.3., fortsetzen. Die Arbeitgeberseite hatte am Donnerstag, den 6.3., spät am Nachmittag erstmals ein konkretes Angebot vorgelegt. Dieses sieht unter anderem Einkommenserhöhungen von rund 1,5 Prozent und Einmalzahlungen vor. Vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen um ein Schlichtungsabkommen, das letztlich von allen drei Gewerkschaften unterschrieben wurde. 

 

Die Vorsitzenden von GDBA und Transnet, Klaus-Dieter Hommel und Norbert Hansen, bezeichneten die Offerte der Arbeitgeber zwar als „völlig unzureichend“, die Vorlage eines Angebotes sei aber eine „erste Grundlage“ für weitere Gespräche, so GDBA-Chef Hommel. Ziel sei es, ein Ergebnis möglichst am Verhandlungstisch zu erreichen, sagte er. Insbesondere das Angebot für die Beschäftigten im Osten müsse nachgebessert werden. 

„Die Verhandlungen finden immer noch auf sehr dünnem Eis statt“, stellte denn auch GDBA-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann fest. Für ihn ist klar: Der Arbeitgeber bewegt sich nicht ohne Grund. Die Warnstreiks von GDBA und Transnet hätten Wirkung gezeigt.  

Schon am Freitag morgen soll weiter verhandelt werden. „Wir werfen die Flinte nicht ins Korn, da sind noch Spielräume“, machte GDBA-Chef Hommel deutlich. Jetzt das Scheitern zu erklären, ist viel zu früh, sagt er. Die Verhandlungsgemeinschaft von GDBA und Transnet sei überzeugt, weitere Verbesserungen zu erreichen. „Da sind noch Spielräume“, zeigte sich Hommel überzeugt. „Und die werden wir nutzen, um für alle Eisenbahner Einkommensverbesserungen erreichen zu können“, machte der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA deutlich.

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Dritte Verhandlungsrunde in Berlin

Begleitet von einem gewaltigen Medieninteresse hat am Donnerstagvormittag, den 6. März, die dritte und wohl entscheidende Tarifverhandlung in Berlin begonnen. Seit 11 Uhr verhandeln die Verhandlungsführer von Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft Transnet im Bahntower wieder mit dem Arbeitgeberverband MoVe. Es wird mit einer schwierigen Runde gerechnet, deren Ergebnis noch völlig offen ist.

Zuvor hatten zahlreiche Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft Transnet in einer eindrucksvollen Kundgebung der Verhandlungsdelegation den Rücken gestärkt. "Wir fordern 5 Prozent mehr und die volle Angleichung Ost", machten die Gewerkschaftsmitglieder deutlich. GDBA-Vize Heinz Fuhrmann kündigte an, von dieser Forderung nicht abzulassen. "Wenn der Arbeitgeber sich nicht bewegt, können wir auch anders", machte er unter dem Beifall der Anwesenden deutlich.

Für den morgigen Freitag haben beide Gewerkschaften ihre Tarifkommissionen eingeladen.

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Reisezentrum in Berlin lahm gelegt

Am Bahnhof Zoo in Berlin haben Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft Transnet am Donnerstag morgen, den 6.3., für eine Stunde das Reisezentrum bestreikt. Kurz vor der entscheidenden Tarifverhandlung machten sie damit deutlich, dass sie vom Bahnvorstand heute ein konkretes, vor allem aber verhandlungsfähiges Angebot erwarten. Die bisherige Verweigerungshaltung muss endlich ein Ende haben, machte GDBA-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann deutlich. Bislang hatte der Arbeitgeber lediglich erklärt, einen Inflationsausgleich leisten zu wollen.

Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, erklärte, Ziel sei nach wie vor, einen Tarifvertrag für alle Mitarbeiter abzuschließen. „Wir halten nichts davor, sich einzelne Berufsgruppen herauszupicken und den Rest der Eisenbahner mit Missachtung zu strafen“, sagte er. Dies führe schnell zu Ungerechtigkeiten und letztlich zur Spaltung. Die starre Haltung der Arbeitgeber ließe sich nur aufbrechen, wenn die Bahner jetzt zusammenstünden und gemeinsam für ihre Forderungen eintreten würden. „Wer jetzt sein eigenes Süppchen kocht, schadet den Eisenbahnern“, sagte Hommel.

Die Tarifverhandlungen werden heute in Berlin fortgesetzt. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft Transnet werden um 11 Uhr mit den Arbeitgebern zusammentreffen. Es wird mit einer äußerst schwierigen Verhandlungsrunde gerechnet.

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Verkehrsgewerkschaft GDBA: Bahnchef Mehdorn wirft wieder Nebelkerzen

Als „billige Polemik“ hat der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, den Vorwurf von Bahnchef Mehdorn bezeichnet, den Gewerkschaften ginge es mit ihren Warnstreiks nicht darum, in der laufenden Tarifrunde endlich ein konkretes Verhandlungsangebot zu bekommen. „Wer so etwas behauptet, will von eigenen Versäumnissen ablenken und neue Gräben aufreißen“, machte der GDBA-Chef deutlich. Mehdorn versuche zum wiederholten Male „Nebelkerzen“ zu werfen. Damit werde er keinen Erfolg haben.

Fakt sei, dass der Arbeitgeber sich seit Ende Januar weigere, ein konkretes Angebot auf den Tisch zu legen. Statt über eine angemessene Entgelterhöhung und die Angleichung Ost zu verhandeln, ständen bislang nur Verfahrensfragen im Mittelpunkt. Diese Verweigerungshaltung hat die Warnstreiks geradezu provoziert.

Hommel forderte Bahnchef Mehdorn auf, seiner Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern, aber auch gegenüber den Bahnkunden gerecht zu werden. „Wir wollen die Tarifauseinandersetzung am Verhandlungstisch führen, nicht auf der Straße und nicht in den Medien“, sagte der GDBA-Chef. Deshalb muss am 6. März endlich ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch.

Gleichzeitig forderte der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA Bahnchef Mehdorn auf, endlich öffentlich zu erklären, mit allen Gewerkschaften über einen einheitlichen Tarifvertrag für alle Eisenbahner verhandeln zu wollen. „Wenn die Bahn einzelne Berufsgruppen nicht bevorzugen will, muss sie das sagen“, machte Hommel deutlich. „Wir sind der Auffassung, dass es nur einen Tarifvertrag für alle Eisenbahner geben kann, der aber unterschiedlichen Belastungen gerecht wird. Dafür werden wir auch weiterhin kämpfen“.

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Warnstreiks in Hamburg und Hannover 

Die Welle der Warnstreiks rollt weiter. Es vergeht derzeit kein Tag, an dem in den Medien nicht über die gemeinsamen Aktionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Transnet berichtet würde. Am Mittwoch, den 5.3., haben in den frühen Morgenstunden Mitglieder beider Gewerkschaften in Hamburg-Lengenfeld für gut zwei Stunden die Arbeit niedergelegt. Durch den Warnstreik konnten 15 IC nur verspätet bereit gestellt werden. Die Auswirkungen waren bis ins Rheinland und nach Berlin spürbar.  

Auch in Hannover machten Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Transnet ihrem Unmut Luft. Hier wurde bis das Reisezentrum bestreikt, so dass bis etwa 8 Uhr keine Fahrkarten verkauft wurden. Auch der ServicePoint war nicht besetzt. 

"Wir sind mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden“, machte GDBA-Chef Hommel in verschiedenen Fernsehinterviews deutlich. „Unsere Warnstreiks zeigen, dass die Eisenbahner sich die Hinhaltetaktik des Bahnvorstandes nicht gefallen lassen“. 

Die Tarifverhandlungen gehen am Donnerstag, den 6. März, in Berlin in die entscheidende Runde. Dann werde sich zeigen, so GDBA-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann, wie ernst es die Bahn mit ihrer Ankündigung meint, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen zu wollen.

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Warnstreiks in München, Nürnberg und Regensburg fortgesetzt 

In den frühen Morgenstunden ging in München gar nichts mehr. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft Transnet beteiligten sich am Warnstreik und legten so den S-Bahn-Verkehr in der bayerischen Metropole lahm. Die Reisenden wurden mit Handzetteln um Verständnis gebeten; viele fanden die Forderungen nach höheren Einkommen und einer Angleichung der Ostgehälter an das Westniveau berechtigt.   

Auch in Nürnberg legten am Dienstag, den 4.3., Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GBDA und der Gewerkschaft Transnet befristet ihre Arbeit nieder. Die Folge: Rund 100 Züge fielen aus, darunter acht ICEs und 15 Pendolinos. Die Verspätungsminuten summierten sich, die Auswirkungen dürften bis in den Nachmittag hinein spürbar sein.  

Ein weiterer Schwerpunkt der Warnstreiks war Regensburg. Hier beteiligten sich rund 120 Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft Transnet an entsprechenden Aktionen. Spontan zogen die Mitarbeiter der Werkstätten in einem Demonstrationszug zum Bahnhof, um ihren Unmut angesichts der starren Haltung des Bahnvorstandes Luft zu machen. 

„Wir halten nichts von Fernsehangeboten“, machte der GDBA-Bundesvorsitzende Klaus-Dieter Hommel deutlich. Am Montag hatte Bahnchef Mehdorn in den Medien angekündigt, die Arbeitgeber wären nun bereit, den Gewerkschaften ein Angebot vorzulegen. „Das hören wir nun schon seit Ende Januar“, kritisierte Hommel. Am 6. März werde sich zeigen, wie ernst es der Bahn tatsächlich sei, auf die Forderungen der Gewerkschaften einzugehen. Dann werden die Tarifparteien erneut in Berlin zusammen kommen. Bis dahin, so der GDBA-Chef, werden die Warnstreiks weitergehen.

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In Leipzig ging eine Stunde lang gar nichts

Punkt 16 Uhr begann am Montagnachmittag, den 3. März, der von GDBA und Transnet angekündigte Warnstreik. Für eine Stunde legten die Eisenbahner beider Gewerkschaften den Zugverkehr komplett lahm. Auf Flugblättern wurden die Reisenden um Verständnis gebeten - und viele machten deutlich, dass sie die Forderungen der Bahner nach mehr Lohn und der vollen Angleichung der Ostgehälter für berechtigt halten.

Die Auswirkungen des Warnstreiks waren über Sachsen hinaus spürbar, da Nah- und Fernverkehr gleichermaßen betroffen waren. Etliche Züge fielen ganz aus, andere hatten deutliche Verspätung. Die Taktik der " Nadelstiche" zeigte die gewünschte Wirkung. Für den Dienstag kündigten Verkehrsgewerkschaft GDBA und Transnet an, ihre Warnstreiks nach Süden - speziell in den Raum Bayern - verlagern zu wollen.

GDBA-Chef Hommel forderte den Bahnvorstand auf, endlich mit offenen Karten zu spielen. "Andeutungen und Ankündigungen helfen uns jetzt nicht weiter, es müssen endlich konkrete Zahlen auf den Tisch", sagte er. Gleichzeitig verwahrte er sich gegen Drohungen, dass - würden die Tarif-Forderungen von GDBA und Transnet in die Realität umgesetzt - der Verlust von weiteren Arbeitsplätzen die Folge sei.

"Wir sind nicht erpressbar", rief Hommel auf einer Kundgebung im Anschluss an den Warnstreik den demonstrierenden Eisenbahnern zu. Wenn es nötig ist, werden wir auch vor flächendeckenden Streiks nicht zurückschrecken, machte der GDBA-Chef deutlich.

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Warnstreiks in Sachsen-Anhalt und Sachsen

Mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft Transnet haben am Montagmorgen, den 3. März, den Bahnverkehr in Sachsen erheblich behindert. Warnstreiks gab es in Biederitz, Eilsleben und Magdeburg. Allein in Magdeburg ruhte für gut eine Stunde die Arbeit auf dem Stellwerk.

Um 16 Uhr wurden die Warnstreiks nach Sachsen verlagert. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen legten im Hauptbahnhof Leipzig das Stellwerk lahm. Reisende wurden auf den Bahnsteigen über die Hintergründe des Warnstreiks informiert. Am Dienstag wird die Warnstreikwelle Süddeutschland treffen.

Die Protestaktionen der Eisenbahner machen den Bahnvorstand zunehmend nervös. Über Pressemeldungen lässt er erklären, am Donnerstag, den 6. März, ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen zu wollen.

"Diese Erklärung reicht uns nicht, wir wollen endlich Fakten sehen", machte der GDBA-Bundesvorsitzende Klaus-Dieter Hommel deutlich. Die Bahn muss die Fakten auf den Tisch legen. So lange es bloß vage Andeutungen gibt, werden die Warnstreiks weitergehen, stellte er vor Ort in Leipzig fest.

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Die Warnstreikwelle rollt 

Nachdem am frühen Samstag morgen des 1. März fast 100 Kolleginnen und Kollegen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft Transnet den Ablauf im Kölner Betriebsbahnhof und in Köln Deutzerfeld mit einem Warnstreik durcheinander gebracht hatten, wurden die Protestaktionen nur Stunden später in Dortmund fortgesetzt. Auch hier machten die Eisenbahner deutlich, dass sie die Hinhaltetaktik des Bahnvorstandes nicht widerstandslos hinnehmen werden. „Wir wollen endlich ein Angebot sehen“, forderten die Zugvorbereiter im Betriebsbahnhof Dortmund mit Nachdruck.  

„GDBA und Transnet werden ihre Taktik der Nadelstiche bis zum 6. März, der nächsten Tarifrunde, fortsetzen“, erklärte der Verhandlungsführer der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Heinz Fuhrmann. „In ganz Deutschland wird es in diesen Tagen zu Warnstreiks kommen, bis der Bahnvorstand begreift, dass er so nicht mit uns umspringen kann.“ 

Am Montag, den 3. März, wurden die Warnstreiks nach Ostdeutschland verlagert. In Biederitz, Eilsleben und Magdeburg legten Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft Transnet den Zugverkehr kurzfristig lahm. Auf einer sich anschließenden Kundgebung wurden die Forderungen nach 5 Prozent mehr Geld und der sofortigen Angleichung Ost noch einmal untermauert. 

Schon die ersten Warnstreikaktionen von Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft Transnet haben in den Medien große Resonanz gefunden. In allen deutschen Tageszeitungen, im Rundfunk sowie im Fernsehen, wurde über die Wut der Eisenbahner berichtet. Ein Protest der Wirkung zeigt. Mittlerweile erklärt der Bahnvorstand, am 6. März ein Angebot vorlegen zu wollen.  

Der Aussage, dass dies in den zurückliegenden Verhandlungsrunden so vereinbart worden sei, muss GDBA-Vize Heinz Fuhrmann allerdings widersprechen. „Unsere Forderung, endlich Zahlen auf den Tisch zu legen, hat von Anfang an bestanden. Erst der Druck der Straße hat beim Bahnvorstand offensichtlich zum notwendigen Umdenken geführt“. Und dieser Druck wird in den nächsten Tagen weiter fortgesetzt, damit am 6. März wirklich ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch kommt.

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Die Streikbereitschaft ist ausgesprochen hoch

Am frühen Morgen des 1. März ist es in Nordrhein-Westfalen zu ersten Warnstreiks gekommen. Rund 100 Kolleginnen und Kollegen von DB Reise & Touristik legten um 3 Uhr im Kölner Betriebsbahnhof ihre Arbeit nieder. Dadurch konnten einige Fernzüge für die Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Frankfurt nicht bereit gestellt werden.  Insgesamt waren vom Warnstreik 27 Züge betroffen, verursachte der Protest der Eisenbahner rund 300 Verspätungsminuten.
 

Gegen 4 Uhr traten Kolleginnen und Kollegen von DB Regio in Köln Deutzerfeld ebenfalls in einen befristeten Ausstand. Die Folge: Hier wurden sieben Regionalzüge und zwei Fernverkehrszüge nicht bereitgestellt. Es kam zu Verspätungen und Zugausfällen. 

Im Kölner Hauptbahnhof schlossen sich Aufsichtskräfte spontan dem Warnstreik von Verkehrsgewerkschaft GDBA und Transnet an. Für rund eine Stunde konnten hier keine Züge des Nahverkehrs abgefertigt werden. Es kam zu erheblichen Behinderungen, einige S-Bahn fielen komplett aus.  

Gegen 10 Uhr wurden die Potestaktion dann nach Dortmund verlagert. Auch hier sorgten Warnstreiks für erhebliche Behinderungen. 

Der Verhandlungsführer der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Heinz Fuhrmann, war mit dem  Ergebnis der ersten Warnstreikwelle sehr zufrieden. „Die Kampfbereitschaft ist hoch, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Nase voll von der Verschleppungstaktik des Bahnvorstandes“, sagte er. Und:  „Der Arbeitgeber sei gut beraten, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen“.  

Die nächste Tarifrunde findet am 6. März in Berlin statt. Bis dahin haben Verkehrsgewerkschaft GDBA und Transnet weitere Warnstreiks angekündigt, die sich durch die gesamte Bundesrepublik ziehen werden.

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Verkehrsgewerkschaft GDBA kündigt Warnstreiks an

Nachdem der Arbeitgeber auch in der zweiten Tarifrunde kein konkretes Angebot  vorgelegt hat, um die Einkommenssituation der 160.000 Bahnbeschäftigten zu verbessern, wird es nach Ablauf der Friedenspflicht zu Warnstreiks kommen. Das hat der Verhandlungsführer der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Heinz Fuhrmann, am 27.02.2003 auf einer Pressekonferenz in Berlin erklärt.

„Wir lassen uns nicht länger hinhalten, die Eisenbahner sind stinksauer, dass der Arbeitgeber bislang nur taktiert, statt endlich Zahlen auf den Tisch zu legen“, sagte er.

Die Friedenspflicht endet am Freitag, den 28. Februar, um 24 Uhr. „Danach wird es zu spontanen Aktionen kommen, weil die Beschäftigten ihrem Unmut einfach Luft machen müssen“, machte Fuhrmann in einem Interview gegenüber der ARD deutlich. Ein erster Warnstreiks wird am Samstag voraussichtlich in Nordrhein-Westfalen stattfinden; bis zum nächsten Verhandlungstermin am 6. März sind weitere „Nadelstiche“ im gesamten Bundesgebiet möglich. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA wird ihre Aktionen zusammen mit der Gewerkschaft Transnet realisieren; beide Gewerkschaften verhandeln gemeinsam für die 160.000 Bahnbeschäftigten.

„Wir erwarten, dass sich der Arbeitgeber dann endlich bewegt“, erklärte GDBA-Vize Heinz Fuhrmann. Für die nächste Verhandlungsrunde wird insofern endlich ein Angebot erwartet. „Ansonsten“, so Fuhrmann, „werden wir den Druck weiter erhöhen“.

GDBA und Transnet fordern 5 Prozent mehr Geld, die volle Angleichung Ost sowie die Zahlung von Zulagen für Auszubildende. Die Bahn war bislang lediglich bereit einen Inflationsausgleich zu zahlen. Das, so Fuhrmann, ist kein Angebot, das ist „tarifpolitischer Karneval“, der den Interessen der Eisenbahner in keinster Weise gerecht werde.

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Tarifkommissionen DB Konzern: Jetzt reichts, wir lassen uns nicht verschaukeln

Nach der enttäuschenden zweiten Verhandlungsrunde über den Entgelttarifvertrag für die 160.000 Beschäftigten des DB Konzerns tagten die Tarifkommissionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET.

In den Diskussionen wurde deutlich, dass die Mitglieder der Tarifkommissionen nicht länger gewillt sind, die Hinhaltetaktik der Arbeitgeberseite hinzunehmen.

Die Friedenspflicht endet mit Ablauf des 28. Februar 2003. Danach schließt die Verkehrsgewerkschaft GDBA Warnstreiks und andere Aktionen im Bereich des DB Konzerns nicht mehr aus.

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Tarifverhandlungen Bahn ohne konkretes Angebot

Die im Arbeitgeberverband Agv MoVe zusammengeschlossenen Eisenbahnunternehmen haben auch in der zweiten Verhandlungsrunde, am Mittwoch, den 26. Februar 2003 in Frankfurt, kein konkretes Angebot vorgelegt.

Über Zahlen sollte erst geredet werden, wenn die Gewerkschaften ein Schlichtungsabkommen unterzeichnen, hieß es. Dazu waren die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET, die die Verhandlungen für die 160.000 Eisenbahner gemeinsam führen, unter den gegebenen Umständen nicht bereit. GDBA-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann machte klar: „Die Eisenbahner sind das Taktieren leid. Wir wollen wissen, was es mehr an Geld gibt. Das ist doch eigentlich ganz einfach.“

Nach 90 Minuten wurde die Gespräche abgebrochen und auf den 6. März vertagt. Schon zu Beginn der Verhandlungen, am frühen Mittwoch morgen, hatten mehr als 100 Eisenbahner vor dem Frankfurter Bahntower ihrem Unmut über die Verschleppungstaktik der Bahn Luft gemacht. „Uns reichts“, sagte GDBA-Vize Heinz Fuhrmann. Warnstreiks könnten in den nächsten Tagen nicht mehr ausgeschlossen werden.

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Proteste zum Verhandlungsauftakt am 26. Februar 2003

Auch die zweite Verhandlungsrunde für die 160.000 Bahnbeschäftigten wurde von heftigen Protesten begleitet. Vor dem Frankfurter Bahntower hatten sich zahlreiche Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET versammelt, um gegen die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber zu protestieren. Am Mikrofon Heinz Fuhrmann, der neue stellvertretende Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA. Zur Stunde laufen die Verhandlungen noch.

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Tarifverhandlungen für die Bahnbeschäftigten gehen am 26.2. weiter

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET fordern von den Arbeitgebern, endlich ein „echtes Angebot“ vorzulegen. Die Auftaktrunde Ende Januar war ergebnislos vertagt worden, nachdem in der Tarifrunde lediglich ein Inflationsausgleich diskutiert werden sollte. Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET fordern hingegen fünf Prozent höhere Einkommen und die volle Ost-Angleichung.

Die Tarifverhandlungen für rund 160.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn gestalten sich zunehmend schwierig. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden die Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET am 26. Februar in Frankfurt am Main vor dem Bahntower für ihre Forderungen demonstrieren (ab 8.45 Uhr an der Bahnzentrale, Stephensonstr. 1). Ab 9 Uhr sollen hier die Verhandlungen fortgesetzt werden.

„Wir erwarten jetzt ein Angebot der Arbeitgeber, über das wir wirklich verhandeln können“, erklärte der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel. Ein weiteres Taktieren der Bahn werde nicht hingenommen.

Die Forderung sieht Einkommens-Erhöhungen von fünf Prozent vor. Zugleich sollen die Ost-Gehälter an die im Westen angeglichen werden. Außerdem sollen Zulagen künftig auch für Auszubildende gelten. Hommel machte deutlich, dass dieses Paket „zumutbar für das Unternehmen ist.“ Er verwies in diesem Zusammenhang auf Produktivitätssteigerungen der Beschäftigten von über 160 Prozent. Zugleich wolle der Konzern seien Umsatz im laufenden Jahr um fast sechs Prozent steigern.

Die Arbeitgeber waren Ende Januar auf entsprechende Forderungen nicht eingegangen. Stattdessen wurde ein Gegenkatalog aufgemacht. Nach Vorstellungen der Bahn soll ein neuer Tarifvertrag 36 Monate Laufzeit haben. Zugleich sei allenfalls ein Ausgleich der Inflationsrate denkbar. Darüber hinaus fordert das Unternehmen strukturelle Veränderungen in der Bezahlung.  Außerdem sollen die Beschäftigten bei Erreichen der Börsenfähigkeit mit einem „zweifelhaften Bonussystem“ entlohnt werden.

Diese Vorstellungen sind für uns völlig inakzeptabel, machte Hommel deutlich. Die bisherigen Protestkundgebungen der Eisenbahner sind erst der Anfang. Wir können auch anders.

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Verhandlungsauftakt in Berlin: Eine Chronik der Ereignisse

Begleitet von einer Kundgebung mehrerer hundert Eisenbahner haben am Mittwoch, den 29. Januar 2003, die Tarifverhandlungen für die 160 000 Beschäftigten bei der Deutschen Bahn begonnen. Zuvor hatte die Verkehrsgewerkschaft GDBA in ihrer Tarifkommission die Forderungen für die diesjährige Lohnrunde beschlossen. Eine Chronik der Ereignisse des ersten Verhandlungstages.

 

Das Paket:

GDBA-Vize Klaus Dieter Hommel erläutert den Mitgliedern der GDBA-Tarifkommission die Forderungen an die Arbeitgeber

   

Die Diskussionen:

Vor Verhandlungsbeginn beraten die Kolleginnen und Kollegen der Tarifkommission eingehend über das Forderungspaket

5 Prozent mehr Entgelt und die sofortige Angleichung Ost waren die zentralen Punkte, mit denen die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft Transnet in die Tarifverhandlungen gingen. Weiterhin sollen die Azubi-Vergütungen an den Ecklohn E6 angebunden und künftig auch an Auszubildende alle arbeitszeit- und tätigkeitsbezogenen tariflichen Zulagen gezahlt werden. Beide Gewerkschaften haben sich in Tariffragen zu einer Verhandlungsgemeinschaft zusammengeschlossen, um ein schlagkräftiges Pendant zu dem von der DB AG gegründeten Arbeitgeberverband Agv MoVe bilden zu können.  

Wie wichtig es ist, der DB AG gegenüber geschlossen aufzutreten, zeigte das Angebot, dass seitens der Arbeitsgeberseite vorgelegt wurde. Statt über einen realen Zuwachs der Einkommen zu diskutieren, will der Bahnvorstands allenfalls Entgelterhöhungen in der Größenordnung des zu erwartenden Inflationsausgleichs zahlen. Sollte die Deutsche Bahn in absehbarer Zeit börsenfähig werden, könne man zudem über ein Bonussystem nachdenken, dass die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt; hieß es.

  Pressekonferenz:

Im Anschluss an die erste Gesprächsrunde mit den Arbeitgebern informieren GDBA-Verhandlungsführer Klaus-Dieter Hommel und der Transnet-Vorsitzende Norbert Hansen die Medien 

Zur Frage der Ostangleichung blieben die Vorschläge der DB-Vorstandsriege nebulös: Grundsätzlich wolle man sich dieser Forderung nicht verschließen, doch müsse berücksichtigt werden, dass es auch in anderen Regionen Deutschlands Unterschiede in den Lebenshaltungskosten gebe. Dem wolle man seitens der Deutschen Bahn durch grundsätzliche „strukturelle Veränderungen in der Bezahlung“ Rechnung tragen. Damit das  Unternehmen über eine ausreichende Planungssicherheit verfüge, strebe man schließlich eine möglichst lange Laufzeit an: 36 Monate sollten sich die Gewerkschaften an entsprechende Vorschläge binden. 

Das wurde vom stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, strikt abgelehnt. Über ein solch „absurdes Angebot“ diskutieren wir gar nicht, machte er deutlich und warf der Arbeitgeberseite vor, schon in der ersten Verhandlungsrunde „ernsten Streit“ zu provozieren. 

  Notfalls zum Streik bereit...

....mehrere hundert Eisenbahner zeigen vor dem DB Tower in Berlin farbenfroh ihre Entschlossenheit

„Uns ist vor einer harten Auseinandersetzung mit der DB AG nicht bange“, hatte er zuvor – unter lautstarkem Beifall mehrerer hundert Eisenbahner – vor dem Bahntower deutlich gemacht. „Wir werden uns auch nicht scheuen, unsere Forderungen auch mit Streiks durchzusetzen“, sagte er während der Protestdemo zum Auftakt der Tarifauseinandersetzungen und stellte zugleich klar: „Öffnungsklauseln oder sonstige Kompensationsmaßnahmen, die zu erzielende Einkommenszuwächse gleich wieder schmälern, wird es mit der Verkehrsgewerkschaft GDBA nicht geben. Wir fahren eine strikte Lohnrunde!“ Denn das Ziel ist klar formuliert: mehr Geld und die volle Angleichung Ost. „Das ist das mindeste, was wir für die Beschäftigten erreichen werden“, so Hommel. 

Die Verhandlungen werden im Februar fortgesetzt. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA erwartet, das die DB AG dann ein Angebot vorlegt, dass seinem Namen gerecht wird.

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Eisenbahnerprotest und entschlossene Worte zum Verhandlungsauftakt bei der DB AG
 

  Zum Auftakt der Tarifverhandlungen bei der DB AG untermauerten mehrere hundert Eisenbahner ihre Forderung nach 5 Prozent mehr Lohn und einer sofortigen Angleichung Ost. Der stellvertretende GDBA-Bundesvorsitzende Klaus-Dieter Hommel (rechts), machte deutlich, dass sich der Vorstand der Deutschen Bahn auf harte Auseinandersetzungen einrichten müsse.  

 

Start der Tarifrunde bei der DB AG: 5 Prozent mehr Lohn und volle Angleichung Ost

Begleitet von einer ersten Protestkundgebung fand am 29. Januar 2003 in Berlin die Auftaktrunde der Tarifverhandlungen bei der Bahn AG statt.

Am Vormittag desselben Tages hatte die Konzerntarifkommission von Transnet und Verkehrsgewerkschaft GDBA ihr Forderungspaket beschlossen: 5 Prozent mehr Lohn und die volle Angleichung Ost – "dafür", so bekräftigte der stellvertretende GDBA-Bundesvorsitzende Klaus-Dieter Hommel in Berlin erneut, "werden wir notfalls auch streiken".

 

Harte Auseinandersetzung bis hin zum Streik bei DB AG

Mit „äußerst schwierigen“ Tarifverhandlungen rechnet der stellvertretende Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, bei der Deutschen Bahn. Am Mittwochvormittag, (29.1.2003), wird die Tarifkommission ihre Forderung beschließen, am Nachmittag beginnt die Auftaktrunde in Berlin.

„Für uns steht die Erhöhung der Realeinkommen und die Angleichung Ost im Mittelpunkt“, machte der GDBA-Vize deutlich. „Wir werden für die Beschäftigten einen deutlichen Zuwachs erreichen,“ sagte er. Zugleich warnte Hommel den Bahnvorstand davor, die Eisenbahner spalten zu wollen. „Pläne, für das Fahrpersonal einen eigenständigen Tarifvertrag abzuschließen, werden wir nicht akzeptieren“, machte er deutlich. „Wir werden es nicht zulassen, dass einzelne Beschäftigungsgruppen gegeneinander ausgespielt werden“.

Insgesamt rechnet Hommel mit äußerst schwierigen Tarifverhandlungen, die sich möglicherweise bis in den März hineinziehen werden. Angesichts der erreichten Produktivitätssteigerungen der vergangenen Jahre hätten die Eisenbahner ein Anrecht auf entsprechende Einkommensverbesserungen. „Und die werden wir durchsetzen, notfalls auch mit Streik,“ machte Hommel deutlich.

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