Informationsveranstaltungen

 

Mitglieder-Diskussion zu Bonusregelungen (22.03.2006)
Tarif-Dialog Arbeitzeit: Sieben Veranstaltungen mit 400 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt (16.07.2003)
Tarifdialog: Auftakt vielversprechend (04.07.2003)
Tarif-Dialog zum Thema Arbeitszeit!
(24.06.2003)


 

Mitglieder-Diskussion zu Bonusregelungen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat zusätzliche Leistungen für Gewerkschaftsmitglieder ausgehandelt. Jetzt geht es darum, diese „Bonusregelungen für Gewerkschaftsmitglieder“ konkret auszugestalten.

Dazu will die TG in einer breiten Diskussion die Meinung ihrer Mitglieder einholen. Alle Gewerkschaftsmitglieder sind aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen, ihre Ideen einzubringen und die Art der Leistungen mitzubestimmen. Die entsprechenden Veranstaltungstermine werden vor Ort bekannt gegeben.

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Tarif-Dialog Arbeitzeit: Sieben Veranstaltungen mit 400 Teilnehmern erfolgreich durchgeführt

Engagiert diskutierten rund 400 Kolleginnen und Kollegen bei den bundesweit durchgeführten Tarif-Dialogen 2003 über die vielen Felder der Arbeitszeit, ihre Struktur und die Erfahrungen vor Ort. Zum Einstieg in die Dialoge erläuterten die Kollegen Jörg Krüger (Verkehrsgewerkschaft GDBA) und Ingo Naumburger (TRANSNET) jeweils in Kurzreferaten den aktuellen Diskussionsstand in der Verhandlungsgemeinschaft zum Thema Arbeitszeit und Flexibilisierung der Arbeit.

In den Aussprachen wurde sehr schnell deutlich, wie groß der Vertrauensverlust der Arbeitnehmer im Bahnkonzern zur Führungsriege ist. Die Forderungen nach klaren und verbindlich festgeschriebenen Tarifformulierungen zeigten, das durch täglich entstandene Enttäuschung geprägte Misstrauen. Die strategische Ausrichtung der Verhandlungsgemeinschaft, wonach jetzt ein Zusammentragen der verschiedenen sprachlichen und tariflichen Auslegungen zu einem als allgemein verbindlichen und für beide Seiten nicht mehr unterschiedlich zu interpretierenden Tarifwerk geschehen soll, wurde als zwingende Vorrausetzung für den nächsten Schritt hin zu einem neuen Arbeitszeitmodell verstanden.

Die Frage der Schaffung eines Langzeitarbeitskontos für Arbeitnehmer, mit ausschließlicher Verwendung oder Entscheidung über die Verwendung durch die Arbeitnehmer, wurde sachlich kontrovers aber zielführend diskutiert. Hier war besonders das fehlende Vertrauen in die Personalführung des Konzerns spürbar: "Wer bisher nicht regeln konnte, dass ein bestehendes Freizeitkonto zur spürbaren Arbeitsplatzsicherheit führt, wird nicht ohne Probleme neue Arbeitszeitkonten regeln können", war eine oft getätigte Feststellung.

Insgesamt war man sich in den Versammlungen einig, dass alle Versuche unternommen werden müssen, die Arbeit sichern, Arbeitsüberlastung verhindern und einen Ausgleich ermöglichen sollen, den Arbeitnehmer im Konzern, gegebenenfalls auch mit Branchentarifverträgen, zum angemessenem Lohn und sozialer Sicherheit zu verhelfen.

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Tarifdialog: Auftakt vielversprechend

Der erste Tarifdialog zum Thema Arbeitszeit hat am 3. Juli 2003 in Leipzig stattgefunden. Rund 60 interessierte Kolleginnen und Kollegen diskutierten über Arbeitszeitthemen.

 Insbesondere Fragen zur Strukturveränderung im bestehenden Tarifwerk, zur Lösung von vorhandenen Konflikten und zur Weiterentwicklung der Arbeitszeitregelungen waren Gegenstand der angeregten Diskussion.

 Die von der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET organisierten Tarifdialoge werden in den nächsten Wochen in ganzen Bundesgebiet fortgesetzt.

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Tarif-Dialog zum Thema Arbeitszeit!

Die Verhandlungsgemeinschaft (VG) aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET wird  im Monat Juli zum Thema Arbeitszeit den Dialog mit ihren Mitgliedern führen und dazu in verschiedenen Regionen insgesamt sechs Tarif-Dialoge veranstalten.

Die Gestaltung der Arbeitszeit ist in den kommenden Jahren eines der zentralen Themen. Die Verhandlungen dazu werden auch mit der DB AG fortgesetzt. Mit entsprechenden Neuregelungen könnte es gelingen, Beschäftigung zu erhalten. Außerdem können neue Arbeitsplätze entstehen. Dazu bedarf es intelligenter Lösungen, die aber die Beschäftigten im Bahnkonzern nicht weiter belasten dürfen. Deshalb ist auch die Meinung der betroffenen Mitarbeiter zur Neuausrichtung der Arbeitszeit beim Tarif-Dialog 2003 gefragt.

Ziel der künftigen Tarifarbeit wird es unter anderem sein, unterschiedliche Regelungen zusammenzuführen. Dazu zählen beispielsweise die übergeleiteten Tarifregelungen aus den Lohntarifverträgen (LTV DB und DR). Dazu gehören aber auch die aktuellen Tarifverträge wie Arbeitszeit-Tarifvertrag (AZTV), Jahresarbeitszeit-Tarifvertrag (JazTV), Jahresarbeitszeit-Anpassungs-Tarifvertrag (JazAnpTV).

Diskutiert werden muss auch über die Zuschneidung von tarifvertraglichen Arbeitszeitregelungen. Dabei muss zwischen unternehmensübergreifenden und unternehmensspezifischen Regelungen unterschieden werden.

Darüber hinaus soll auch über die bisherigen Feizeitkonten gesprochen werden. Ziel kann es sein, Freizeit besser zu planen - mehr Arbeitszeitsouveränität für den Einzelnen zu erreichen. Dazu ist die Einführung von Langzeitkonten möglich.

Nacht- und Schichtarbeit sind weitere Stichwörter. Hierzu liegen gesicherte arbeitswissenschaftliche und medizinische Untersuchungen vor. Hierauf müssen die Arbeitszeitregelungen künftig besser anpasst werden. Das gleiche gilt für entsprechende Rechtsprechungen zur
Arbeitszeit allgemein.

Ebenso muss das bestehende System der arbeitszeitbezogenen Zulagen sowie die entsprechenden Freistellungsregelungen vereinfacht werden. Darüber muss diskutiert werden, wie eine Anpassung erfolgen kann.

Für Fragen beim Tarif-Dialog 2003 zur Arbeitszeit werden die Kollegen Jörg Krüger (Verkehrsgewerkschaft GDBA) und Ingo Naumburger (TRANSNET) zur Verfügung stehen.

Aushang zum Download (PDF-Datei)

 

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