Einkommensrunde 2007
Deutsche Bahn AG

Stand: 13.01.2008

       

 

Sozialverbund bei der Bahn muss erhalten bleiben (13.01.2008)
Unverständnis über Schlingerkurs der GDL - Spitzengespräch kurzfristig abgesagt (19.12.2007)
Erklärungsfrist zum Tarifabschluss aufgehoben (14.12.2007)
Tarifkonflikt bei der Bahn: Den Worten müssen Taten folgen (07.11.2007)
Erklärungsfrist für Tarifabschluss 2007 läuft ab (16.10.2007)
Zusammenarbeit mit GDL geplatzt – Vereinbarung mehrfach unterlaufen (20.09.2007)
Einheitliches Tarifgefüge bleibt – Gewerkschaften gemeinsam am Tisch (28.08.2007)
Den Fragebogen der Bahn ausfüllen (25.07.2007)
Ansprüche sichern – Fragebogen beantworten (23.07.2007)
Auszubildende der Bahn erhalten mehr Geld (19.07.2007)
Fragen und Antworten zum Tarifabschluss (13.07.2007)

Solider Mehrwert für 134.000 Beschäftigte – Tarifkommission mehrheitlich für den Tarifkompromiss (09.07.2007)
Tarifverhandlungen perfekt (09.07.2007)
Tarifverhandlungen wieder aufgenommen (09.07.2007)
Tarifverhandlungen unterbrochen (09.07.2007)
Tarifverhandlungen werden fortgesetzt (08.07.2007)s
Neues Angebot noch keinesfalls ausreichend - Nächste Runde am Sonntag (05.07.2007)
Bahn legt neues Angebot vor (05.07.2007)
Tarifverhandlungen wieder aufgenommen (05.07.2007)
Arbeitgeber will verbessertes Angebot vorlegen – Warnstreiks ausgesetzt (04.07.2007)
Weitere Warnstreiks am Mittwoch (04.07.2007)
Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET nehmen Gesprächsangebot der Bahn an - massive Warnstreiks morgen u. a. in Hessen (03.07.2007)
Warnstreiks deutlich ausgeweitet – Aktionen am Morgen, Mittag und Nachmittag (02.07.2007)
Warnstreiks werden Dienstag mit „gesteigerter Intensität“ fortgesetzt (02.07.2007)
Massive Warnstreiks in mehreren Regionen - Weitere Aktionen am Dienstag (02.07.2007)
Tarifverhandlungen ohne Ergebnis – Warnstreiks ab Montag (01.07.2007)
Fortschritte im Miniaturbereich - Arbeitgeber provozieren Arbeitskampf (01.07.2007)
3.Verhandlungsrunde hat begonnen (30.06.2007)
Verhandelbares Angebot erwartet – Tarifkommission berät über Vorgehen (29.06.2007)
Arbeitgeber bieten neuen Verhandlungstermin an (28.06.2007)
Deutsche Bahn bietet nur zwei Prozent - "Almosen verhöhnen die Beschäftigten" (26.06.2007)
Zweite Runde am 26. Juni 2007 in Frankfurt (25.06.2007)
Erste Runde ohne Angebot - Kundgebung von DB-Beschäftigten (19.06.2007)
Auftaktverhandlung in Berlin (18.06.2007)
Tarifverhandlungen beginnen am 19. Juni 2007 (11.06.2007)
Kritik an Tarifforderungen zurückgewiesen (23.05.2007)
7 Prozent mehr und eine soziale Komponente (30.03.2007)
Beratungen über Forderung bei der Deutschen Bahn AG (26.03.2007)
Es wird deutlich mehr Geld gefordert (22.03.2007)
Klares Stimmungsbild zur Halbzeit (21.02.2007)
Beschäftigte erwarten spürbare Einkommenserhöhungen (09.02.2007)
Mitglieder sind kampfbereit (02.02.2007)
Breite Basisbeteiligung – Tarif-Dialoge starten (22.01.2007)
Mehr Geld gefordert (30.11.2006)

Sozialverbund bei der Bahn muss erhalten bleiben

Zu den Ausführungen des GDL-Vorsitzenden Manfred Schell zu dessen Tarifverhandlungen mit der DB AG stellen die Vorsitzenden der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA, Heinz Fuhrmann und Alexander Kirchner fest,dass eine Bewertung erst erfolgen kann, wenn ein wirklich abschlussfähiges Ergebnis vorliegt.

„Uns ist das konkrete Ergebnis der bisherigen Tarifverhandlungen zwischen Deutscher Bahn und GDL noch nicht bekannt. Wir werden es bewerten, sobald uns belastbare Zahlen vorliegen“, machte GDBA-Vize Heinz Fuhrmann deutlich. Für die Verkehrsgewerkschaft sei klar, dass die Tarifverträge der TG und die der GDL konflikt- und widerspruchsfrei zueinander stehen. „So war es abgesprochen; wir erwarten, dass sich alle an entsprechende Zusagen halten und der Sozialverbund bei der Bahn erhalten bleibt.

Die zuständige Verbandstarifkommission tagt am 22. und 23. Januar. Das Gremium wird über den Fortgang der Tarifverhandlungen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET zur neuen Entgeltstruktur beraten. Außerdem wird sie dann die konkrete Ausgestaltung der Einigung zwischen DB und GDL bewerten können.

 

Unverständnis über Schlingerkurs der GDL - Spitzengespräch kurzfristig abgesagt

Zur Mitteilung der GDL über den Abbruch ihrer Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn erklärten die Vorsitzenden der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET, Klaus-Dieter Hommel und Norbert Hansen: „Wir bedauern das Vorgehen der GDL. Die Verhandlungen und auch die Abstimmungen mit der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET waren auf einem guten Weg. Erst am 13. Dezember 2007 hatten wir uns auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt.

Unverständlich ist für uns, dass der Vorsitzende der GDL, Manfred Schell, ein für den 19. Dezember 2007 anberaumtes Spitzengespräch mit den Gewerkschaftschefs von GDBA und TRANSNET sowie der Spitze der DB AG kurzfristig abgesagt hat. Offensichtlich soll nun der von der GDL provozierte Organisationskonflikt unter dem Deckmantel von Tarifverhandlungen fortgesetzt werden.

Vermutlich wird die GDL nun wieder neue Ultimaten stellen und mit Streiks drohen, weil man scheinbar keine Einigung will. Das Ganze wird allmählich absurd.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET waren bereit, der GDL den Vorrang bei Tarifverhandlungen für Lokomotivführer zu zugestehen. Dazu hätten wir einen Anerkennungstarifvertrag abgeschlossen. Umgekehrt hätte die GDL uns für alle anderen Berufsgruppen den Vorrang geben müssen und die Tarifverträge dann ebenfalls anerkennen sollen. Hier waren wir, spätestens seit dem Spitzengespräch in der vergangen Woche, auf gutem Wege. Die gemeinsame Erklärung dokumentiert dies auch.

Offenbar jedoch hat Herr Schell innerhalb seiner Organisation nicht mehr das Mandat, solche Erklärungen dann auch mit Leben zu erfüllen. Dies bedauern wir. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET werden ihre Tarifverhandlungen im Zuge des neuen Entgeltsystems - auch für Lokomotivführer- wieder aufnehmen und zu einem erfolgreichen Ende bringen, damit die Mitarbeiter künftig mehr Geld in der Tasche haben.“

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Erklärungsfrist zum Tarifabschluss aufgehoben

Wer bisher noch keine Erklärung zur Anerkennung des Tarifabschlusses vom 9. Juli 2007 abgegeben hat, kann dies nun noch nachholen. Dabei geht es um die Sonderzahlung von 600 Euro und die Entgelterhöhung um 4,5 Prozent. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat durchgesetzt, dass die so genannte Erklärungsfrist aufgehoben wird.

Somit können auch diejenigen noch die Sonderzahlung und die Entgelterhöhung bekommen, die bisher keine entsprechende Erklärung unterschrieben haben. Ursprünglich hatte die DB AG dafür eine Frist bis Ende Oktober 2007 gesetzt.

Anders als die GDL verhandeln die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET für alle Beschäftigtengruppen im DB-Konzern. Die GDL wird jetzt einen Tarifvertrag für Lokführer aushandeln. GDL-Mitglieder, die keine Lokführer sind, werden davon nicht erfasst. Auch sie können jetzt aber vom Abschluss der TG profitieren. Dazu muss die Erklärung unterzeichnet werden.

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Tarifkonflikt bei der Bahn: Den Worten müssen Taten folgen

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET haben es begrüßt, dass sich die GDL im Tarifkonflikt mit der Bahn offensichtlich verhandlungsbereit zeigt. GDL-Chef Manfred Schell hatte am Mittwochnachmittag, dem 7. November 2007, auf einer Pressekonferenz erklärt, Basis von Verhandlungen könne das Moderatorenergebnis der Ex-Politiker Biedenkopf und Geißler sein. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET appellieren an die GDL, den Worten nun Taten folgen zu lassen.

Das Ergebnis der Moderationsgespräche von Ende August 2007 sieht unter anderem vor, dass ein Tarifvertrag für Lokomotivführer sich konflikt- und widerspruchsfrei in die Regelungen für alle Beschäftigten einfügen muss. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET hatten der Vereinbarung seinerzeit ebenfalls zugestimmt. Im Anschluss konnte diese Vereinbarung jedoch nicht mit Leben erfüllt werden, da sich die GDL an wesentliche Elemente nicht gebunden fühlte.

„Wir begrüßen es, dass die GDL nunmehr offenbar bereit ist, den Geist dieser Vereinbarung mit neuem Leben zu erfüllen“, erklärten GDBA-Vize Heinz Fuhrmann und TRANSNET-Vorstand Alexander Kirchner. Für kurzfristige Gespräche im Rahmen des Moderationsergebnisses stünden beide Gewerkschaften bereit. Beide schlugen erneut vor, dass sich „die GDL an den laufenden Tarifverhandlungen für ein neues Entgelt- und Eingruppierungssystem bei der DB AG beteiligen soll.“ Hier könnten für alle Beschäftigten Verbesserungen erreicht werden.

Fuhrmann und Kirchner begrüßten außerdem die Verhandlungsbereitschaft der DB AG. „Offenbar hat man auch hier erkannt, dass Tarifkonflikte am Verhandlungstisch und nicht vor Gericht gelöst werden müssen“, betonten die beiden Gewerkschafter.

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Erklärungsfrist für Tarifabschluss 2007 läuft ab

Die Erklärungsfrist für die Beschäftigten der Deutschen Bahn AG zum Tarifabschluss 2007 läuft Ende Oktober 2007 ab. Dabei geht es unter anderem darum, ob die Einmalzahlung von 600 Euro ausgezahlt oder plus Arbeitgeber-Bonus von 10 Prozent in die betriebliche Altersvorsorge fließen soll.

Gleichzeitig wird mit der Erklärung die Erhöhung des Einkommens um 4,5 Prozent ab 2008 gesichert. Auch der monatliche Festbetrag von 50 Euro wird dann weitergezahlt.

Ansonsten erfolgt rückwirkend zum 1. Juli 2007 eine Erhöhung der Entgelte um 1,9 Prozent mit Anrechung auf die ZÜ/ZÜK. Die bisher gezahlten monatlichen Festbeträge werden dabei verrechnet, was für viele Beschäftigten eine Verschlechterung bedeutet. Nach dem 31. Oktober 2007 eingehende Erklärungen werden vom Arbeitgeber nicht mehr berücksichtigt.

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Zusammenarbeit mit GDL geplatzt – Vereinbarung mehrfach unterlaufen

Die Zusammenarbeit der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) mit der GDL bei der DB AG ist geplatzt. Hintergrund: Die GDL akzeptiert die mit den Vermittlern vereinbarten Regelungen scheinbar nicht. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET werden die Verhandlungen zu einem neuen Entgeltsystem nun alleine fortsetzen.

v.l.n.r.: Klaus-Dieter Hommel, Norbert Hansen und Alexander Kirchner

Die geplante Zusammenarbeit in Tariffragen bei der DB AG zwischen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) auf der einen und der GDL auf der anderen Seite ist geplatzt. Die GDL war nicht bereit, die Ende August 2007 unter Beteiligung der beiden Vermittler, Prof. Dr. Biedenkopf und Dr. Geißler, gefundenen Regelungen zu akzeptieren. Im Kern geht es dabei um zwei Problemfelder: die tarifliche Zuständigkeit und die Kooperation an sich.

In der Vermittlung hatte die GDL noch klar zum Ausdruck gebracht, sie werde ausschließlich für Lokomotivführer verhandeln. Inzwischen haben deren Funktionäre mehrfach erklärt, es gehe um das gesamte Fahrpersonal. Zudem hatte die Organisation zunächst festgestellt, dass der Tarifvertrag für Lokführer ein konflikt- und widerspruchsfreies Ergebnis darstellen werde. Dies ist jedoch nur möglich, wenn sich ein Lokführer-Tarifvertrag in das tarifliche Gesamtgefüge einpasst. Deshalb sollten die Verhandlungen auch in enger Kooperation zwischen TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und GDL geführt werden. Davon will die GDL scheinbar nichts mehr wissen, was Aussagen führender Funktionäre ebenfalls belegen.

„Wir waren der GDL mit der Ende August 2007 abgeschlossenen Vereinbarung sehr weit entgegen gekommen“, erklärten der GDBA-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel und TRANSNET-Chef Norbert Hansen. Die beiden Vermittler hätten „sehr gute Arbeit geleistet.“ Eine solche Vereinbarung müsse aber mit Leben erfüllt und auch ehrlich gelebt werden. „Die GDL hat diese Verabredungen mehrfach unterlaufen“, stellten die beiden Vorsitzenden fest.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET würden die Verhandlungen zu einem neuen Entgeltsystem bei der DB AG nun ohne die GDL fortsetzen. Ziel bleibe es, so Hommel und Hansen, ein System zu schaffen, das Belastung, Qualifikation und Leistung stärker honoriere. „Hier gibt es erheblichen Nachholbedarf, und den fordern wir von der Arbeitgeberseite ein.“

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Einheitliches Tarifgefüge bleibt – Gewerkschaften gemeinsam am Tisch

Das einheitliche Tarifgefüge bei der Deutschen Bahn AG bleibt erhalten. Darauf haben sich TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und GDL geeinigt. Tarifverhandlungen werden künftig parallel mit der Arbeitgeberseite geführt. Dabei erfolgt eine enge Zusammenarbeit aller Gewerkschaften. Damit wird die Position der Arbeitnehmer in den Verhandlungen gestärkt.

„Alleingänge einzelner Gewerkschaften sollen so vermieden werden“, erklärten die Vorsitzenden der Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET, Klaus-Dieter Hommel und Norbert Hansen. Beide Gewerkschaften werden nun die Verhandlungen zu einem neuen Entgeltsystem für alle DB-Beschäftigten vorantreiben. Hierzu sind im September 2007 weitere Termine vereinbart. Die GDL erhält die Federführung in Fragen der Arbeitszeit und des Entgelts bei Lokführern. Das entsprechende Vorgehen dazu wird mit TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA abgestimmt.

TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA streben zusätzlich eine verbindliche Vereinbarung zu einem Verhandlungskodex mit der GDL an. Entsprechende Gespräche können kurzfristig beginnen.

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Den Fragebogen der Bahn ausfüllen

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET haben für ihre Mitglieder einen der bislang höchsten Tarifabschlüsse erzielen können. Vereinbart wurde in diesem Zusammenhang unter anderem, dass die im Tarifabschluss vereinbarte Ergebnisbeteiligung in Höhe von 600 Euro nur an Mitglieder der Tarifpartner, das heißt an Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET ausgezahlt wird, sowie an Mitarbeiter, die ebenfalls unter den Tarifvertrag fallen – etwa Nichtorganisierte.

Deshalb hat der Bahnvorstand eine Fragebogenaktion gestartet. Gefragt wird, wer die Leistungen des Tarifvertrags von Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET in Anspruch nehmen will. Nur wer den Fragebogen entsprechend beantwortet und zurückschickt, erhält bereits im August 2007 die vereinbarten 600 Euro Sonderzahlung.

Wer den Fragebogen gar nicht beantwortet, wird die Sonderzahlung nicht erhalten. Fragen hierzu beantworten alle Geschäftsstellen der Verkehrsgewerkschaft GDBA.

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Ansprüche sichern – Fragebogen beantworten

Die Deutsche Bahn startet dieser Tage eine ungewöhnliche Fragebogenaktion. Die Beschäftigten sollen sich erklären, ob sie die Leistungen des Tarifabschlusses in Anspruch nehmen wollen. Dazu zählt unter anderem die Sonderzahlung von 600 Euro.

Eine Abfrage über die Gewerkschaftszugehörigkeit erfolgt dabei nicht. Wer also in diesen Tagen einen Fragebogen erhält, sollte die darin erhaltene Erklärung umgehend ausfüllen und ihn schnellstmöglich an die vorgesehene Adresse zurücksenden. Die Auszahlung der Sonderzahlung in Höhe von 600 Euro soll dann im August 2007 erfolgen.

Der Betrag kann aber auch in die betriebliche Altersvorsorge einfließen. In diesem Fall kommt dann noch der 10-prozentige Arbeitgeber-Bonus dazu. Mitglieder von TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA haben also einen echten Mehrwert.

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Auszubildende der Bahn erhalten mehr Geld

Wie im Tarifabschluss 2007 vereinbart, erhalten auch die Auszubildenden bei der Deutschen Bahn, für die der Manteltarifvertrag der DB AG gilt, im August 2007 eine Sonderzahlung. Ab 1. Januar 2008 erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen um 4,5 Prozent.

Die Höhe der Sonderzahlung beträgt für Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr 216,00 € (= 36 Prozent von 600 €), im zweiten Ausbildungsjahr 234,00 € (= 39 Prozent von 600 €), im dritten Ausbildungsjahr 252,00 € (= 42 Prozent von 600 €) und im vierten Ausbildungsjahr 270,00 € (= 45 Prozent von 600 €).

Die um 4,5 Prozent erhöhten Ausbildungsvergütungen betragen ab 1. Januar 2008 im ersten Ausbildungsjahr 634,85 €, im zweiten Ausbildungsjahr 687,76 €, im dritten Ausbildungsjahr 740,66 € und im vierten Ausbildungsjahr 793,57 €.

Auszubildende, die sich im Praxiseinsatz befinden, haben Anspruch auf die gleichen arbeitszeitbezogenen Zulagen und Zuschläge wie Arbeitnehmer der DB AG. Gemäß § 18A Zulagentarifvertrag erhöhen sich ab 1. Januar 2008 die Erschwerniszulagen, Sonntagszulage, Feiertagszulage, Überzeitzulage und Rufbereitschaftszulage um 4,5 Prozent.

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Solider Mehrwert für 134.000 Beschäftigte – Tarifkommission mehrheitlich für den Tarifkompromiss

Der neue Tarifvertrag für 134.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn AG ist nach Zustimmung der Verbandstarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) unter Dach und Fach. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET einigten sich am Montagmittag, dem 9. Juli 2007, mit den Arbeitgebern. Danach werden die Einkommen ab 1. Januar 2008 um 4,5 Prozent angehoben. Zusätzlich wird ein Einmalbetrag in Höhe von 600 Euro bezahlt. Die Laufzeit beträgt 19 Monate, damit gilt der neue Tarifvertrag bis zum 31. Januar 2009. Sichergestellt wird zudem, dass jeder Arbeitnehmer bis zum Ende der Laufzeit des Tarifvertrages mindestens 1.600 Euro erhalten wird. Damit ist eine soziale Komponente gewährleistet.

Tarifabschluss erreicht -
v.l.n.r.: Bahn-Chef Hartmut Mehdorn,
GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel,
DB-Personalvorstand Margret Suckale und
TRANSNET-Chef Norbert Hansen

 

„Das zähe Verhandeln hat sich gelohnt, die massiven Warnstreiks quer durch alle Beschäftigtengruppen haben ihre Wirkung nicht verfehlt“, stellten GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel und TRANSNET-Chef Norbert Hansen in Berlin fest. Mit dem Abschluss sei ein „solider Mehrwert für die Menschen bei der Bahn vereinbart worden“. Damit sei es den Gewerkschaften TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA gelungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den guten Ergebnissen der Bahn teilhaben zu lassen. „Diese sind letztlich durch den unermüdlichen Einsatz der Beschäftigten erwirtschaftet worden“, machten Hansen und Hommel deutlich. Positiv sei auch „die soziale Komponente des Abschlusses.“ Wichtig sei zudem, dass es gelungen sei, die von den Arbeitgebern geplante Erhöhung der Arbeitszeit zu verhindern.

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Tarifverhandlungen perfekt

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET haben sich mit dem Bahnvorstand auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Danach werden die Entgelte ab 1. Januar 2008 um 4,5 Prozent erhöht. Zudem wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 600 Euro vereinbart. Die Laufzeit beträgt 19 Monate und gilt bis 31. Januar 2009. Eine Verlängerung der Arbeitszeit konnte abgewehrt werden.

GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel machte allerdings deutlich: „Noch ist der Abschluss nicht in trockenen Tüchern“. Erst muss die Tarifkommission das Ergebnis beraten. Stimmt diese dem Verhandlungsergebnis zu, ist der Abschluss perfekt.

Die Tarifkommission tritt um 14.00 Uhr in Berlin zusammen.

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Tarifverhandlungen wieder aufgenommen

Die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn sind am Morgen des 9. Juli 2007 in Berlin fortgesetzt worden. Nach stundenlangen Verhandlungen waren die Tarifparteien in den frühen Morgenstunden ergebnislos auseinander gegangen. Zuvor hatte die Bahn ihr Angebot von 3,4 auf 3,9 Prozent erhöht.

GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel (rechts) und Norbert Hansen (TRANSNET) erläuterten der Tarifkommission den aktuellen Stand der Verhandlungen

Die Verhandlungen selbst gestalten sich weiterhin schwierig. GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel und der Vorsitzende der Gewerkschaft TRANSNET, Norbert Hansen, hatten der Bahn unmissverständlich deutlich gemacht, dass die Zeit des Taktierens vorbei sei. „Wir wollen jetzt ein Ergebnis oder wir werden die Verhandlungen abbrechen“, machten beide deutlich.

Bahnchef Mehdorn hatte daraufhin zu Beginn der morgendlichen Verhandlungsrunde erklärt, „es bestehe durchaus der Wille zur Einigung“. Für den Bundesvorsitzenden der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, ist klar: „Jetzt muss Bewegung in die Sache kommen“.

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Tarifverhandlungen unterbrochen

Die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn sind am frühen Montagmorgen, dem 9. Juli 2007, unterbrochen worden. Zuvor hatte zwei Mal die Tarifkommission getagt, um das weitere Vorgehen zu beraten. Die Verhandlungen selbst gestalten sich äußerst schwierig. Die Bahn hatte zuletzt eine Erhöhung von 3,9 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten angeboten. Zudem sollte eine Einmalzahlung von 500 Euro erfolgen.

Dieses Angebot wurde von der Tarifkommission zurückgewiesen. "Wir haben keine Lust auf Salamitaktik, wir fordern nun ein abschlußfähiges Angebot," machte GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel deutlich. Die Bahn wurde aufgefordert, dies bis Montagmorgen, 8:30 Uhr vorzulegen. Ansonsten drohten die Verhandlungen zu scheitern. Dann würde erneut zu Warnstreiks aufgerufen.

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Tarifverhandlungen werden fortgesetzt

Die 5. Runde der Tarifverhandlungen für die 134.000 Beschäftigten der Deutschen Bahn hat am Sonntagnachmittag, dem 8. Juli 2007, um 17:00 Uhr begonnen. Bahnchef Hartmut Mehdorn zeigte sich zu Beginn gedämpft optimistisch und warnte vor Arbeitsplatzabbau.

Bild: Klaus-Dieter Hommel und Norbert Hansen bekräftigen die Forderung der Tarifgemeinschaft

Die Gewerkschaftsvorsitzenden von Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET, Klaus-Dieter Hommel und Norbert Hansen,  bekräftigten unterdessen die Forderungen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA. "Die angebotenen 3,4 Prozent mehr sind bei weitem nicht genug," sagten sie. "Wir erwarten von der Bahn einen deutlichen Schritt nach vorn," so GDBA-Chef Hommel. Beide schlossen weitere Protestaktionen nicht aus.

Die Verhandlungen werden möglicherweise die ganze Nacht dauern.

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Neues Angebot noch keinesfalls ausreichend - Nächste Runde am Sonntag

In die Tarifverhandlungen für 134.000 Beschäftigte der Bahn kommt Bewegung. Nach den massiven Warnstreiks hat der Arbeitgeber ein verbessertes Angebot vorgelegt. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) stellt jedoch klar: Das Angebot entspricht noch lange nicht den Erwartungen.

Der Arbeitgeber bietet neben einer Einmalzahlung von 450 Euro für Juli bis Dezember 2007 eine Erhöhung der Entgelte ab Januar 2008 um 3,4 Prozent. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 24 Monate betragen. Auch will der Arbeitgeber Arbeitszeitelemente mit den Tarifverhandlungen verknüpfen.

Für die TG ist das Angebot keinesfalls ausreichend. Knackpunkt ist neben der geringen Entgelterhöhung, dass es kein Angebot zu einem Mindestbetrag als soziale Komponente gab. Details werden nun in Arbeitsgruppen beraten. Die nächsten Verhandlungen werden am Sonntag, dem 8. Juli 2007, in Berlin stattfinden.

"Unser Eindruck ist, dass Bewegung in den Verhandlungen ist und der Arbeitgeber durchaus bereit ist, noch einmal nachzubessern", stellte TRANSNET-Vorstand Alexander Kirchner fest. Deshalb werde es zunächst keine weiteren Warnstreiks geben. "Wir sind allerdings noch lange nicht durch und lassen unsere Planungen deshalb im Hintergrund weiterlaufen", kündigte GDBA-Vize Heinz Fuhrmann an.

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Bahn legt neues Angebot vor

Die DB AG hat der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) ein neues Angebot vorgelegt. Es enthält eine Erhöhung von 3,4 Prozent ab 1. Januar 2008 sowie eine Einmalzahlung von 450 Euro für das Jahr 2007. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 24 Monaten ab 1. Juli 2007 haben. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber wieder aufgenommen. GDBA-Vize Heinz Fuhrmann bezeichnete das Angebot als „Schritt in die richtige Richtung.“

 

Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn wieder aufgenommen

     Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn AG wieder aufgenommen. In einem Spitzengespräch am 5. Juli 2007, hatte DB-Chef Hartmut Mehdorn den Gewerkschaften TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA ein verbessertes Angebot in Aussicht gestellt.

 

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Arbeitgeber will verbessertes Angebot vorlegen – Warnstreiks ausgesetzt

DB-Chef Hartmut Mehdorn hat der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET ein verbessertes Angebot im aktuellen Tarifkonflikt in Aussicht gestellt. Das ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs zwischen Mehdorn und den Gewerkschaftsvorsitzenden, Norbert Hansen und Klaus-Dieter Hommel. Die Runde war am Mittwoch, dem 4. Juli 2007, in Berlin zusammengekommen.

„Der Vorstandsvorsitzende hat uns glaubhaft zugesichert, dass die Arbeitgeberseite ein deutlich verbessertes Angebot vorlegen wird“, erklärte TRANSNET-Chef Hansen. Die Verhandlungsdelegationen würden sich bereits am Donnerstag, dem 5. Juli 2007, in Berlin treffen. „Wir erwarten, dass die Arbeitgeberseite auf unsere Forderungen eingeht, zumindest aber einen großen Schritt auf uns zugeht“, unterstrich Hansen.

Norbert Hansen und Klaus-Dieter Hommel informieren nach dem Spitzengespräch mit Bahn-Chef Mehdorn in einer Pressekonferenz in Berlin die Medien


Spitzengespräch in Berlin

DB AG:
Kai-Uwe Arnecke (Leiter Personal Personenverkehr),
Margret Suckale (Personalvorstand),
Bahn-Chef Hartmut Mehdorf,
Werner Bayreuther (Hauptgeschäftsführer Arbeitgeberverband MoVe) -

Gewerkschaften:
GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel,
TRANSNET-Chef Norbert Hansen,
TG-Chef Alexander Kirchner,
TG-Vize Heinz Fuhrmann

Die für Mittwochnachmittag geplanten Warnstreiks würden ausgesetzt, kündigte der GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel an. „Wir werden auch am Donnerstag nicht zu Warnstreiks aufrufen.“ Allerdings würden sämtliche Planungen weiter aufrechterhalten. „Sollte es keine Fortschritte geben, werden wir erneut zu Warnstreiks aufrufen“, erklärte Hommel.

Heinz Fuhrmann im Mediengespräch

Am Morgen hatten rund 1.000 Beschäftigte in mehreren Regionen die Arbeit niedergelegt. Besonders betroffen war das Rhein-Main-Gebiet. Größere Aktionen gab es auch im Raum Halle und im Raum Stralsund.

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Weitere Warnstreiks am Mittwoch

Rund 1000 Beschäftigte sind am 04. Juli 2007 den Aufrufen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET zu Warnstreiks gefolgt. Die Schwerpunkte der Aktionen lagen in Nordhessen, im Rhein-Main-Gebiet und im Großraum Halle/Saale.  

Zwischen 4.30 und 8 Uhr traten in Kassel Fahrdienstleiter, Zugbereitsteller und Mitarbeiter der Regio-Tram sowie des TI-Werks in den Ausstand. Der ICE-Verkehr zwischen Kassel und Frankfurt kam zum Erliegen, ebenso der Regionalverkehr. Von 7 bis 9 Uhr legten Fahrdienstleiter und andere Beschäftigte in Mainz und Wiesbaden, sowie die Mitarbeiter des Güterbahnhof Mainz-Bischofsheim die Arbeit nieder. 

Begonnen hatten die Warnstreiks am frühen Morgen in Nürnberg. Dort wurde für drei Stunden der Rangierbahnhof lahm gelegt. 30 Güterzüge konnten nicht abgefertigt werden, dadurch kam es auch zu Beeinträchtigungen des Personenverkehrs. In Hannover beteiligten sich Mitarbeiter des Service- und Wartungspersonals an den Aktionen, in Potsdam die Beschäftigten des Reisezentrums. In Halle/Saale waren durch einen Warnstreik der Fahrdienstleiter 80 Züge betroffen. Bestreikt wurde auch der Bahnhof in Stralsund sowie in Braunschweig die Werkstätte der DB Regio, Regionalzüge wurden nicht  bereitgestellt.

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Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET nehmen Gesprächsangebot der Bahn an - massive Warnstreiks morgen u. a. in Hessen

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET werden die Einladung der DB AG zu einem Spitzengespräch am Mittwoch, dem 4. Juli 2007, vormittags in Berlin annehmen. Die Warnstreiks bei der DB AG werden unabhängig davon unvermindert an insgesamt 13 Standorten fortgesetzt. Massive Warnstreiks wird es u.a. in Hessen, im Raum Stralsund und im Raum Halle/Saale geben. Die Aktionen insgesamt werden erneut sowohl den Güter- als auch den Personenverkehr betreffen.

Die größten Störungen wird es voraussichtlich am Mittwochmorgen in Hessen geben. Beeinträchtigungen im Zugverkehr sind rund um Kassel, Mainz und Wiesbaden zu erwarten. Auch im Raum Stralsund sowie im Raum Halle/Saale ist mit starken Beeinträchtigungen im morgendlichen Zugverkehr zu rechnen. Auch Potsdam wird betroffen sein.

Am frühen Morgen wird Railion in Nürnberg bestreikt werden. Dies wird erneut Auswirkungen auf den Güterverkehr der DB haben. Ebenfalls am Morgen sind Aktionen der Servicepersonale in Hannover sowie in der Werkstätte der DB Regio in Braunschweig geplant. Am Nachmittag wird es einen Warnstreik bei Railion in Bremerhaven geben.

TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA haben die Warnstreikmaßnahmen am 3. Juli 2007 an insgesamt 11 Standorten vorerst abgeschlossen und ein positives Fazit gezogen. Die Aktionen hatten den Zugverkehr in den Ballungsräumen Nürnberg, Stuttgart und Hamburg sowie im Süden Thüringens erheblich gestört. Der befristete Ausstand im Kunden-Service-Zentrum der Railion AG in Duisburg hatte die Betriebsabläufe im Güterverkehr der DB AG erheblich beeinträchtigt.

Hintergrund der Warnstreiks sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen bei der DB AG. TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA fordern u. a. 7 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten des Bahnkonzerns.

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Warnstreiks deutlich ausgeweitet – Aktionen am Morgen, Mittag und Nachmittag

Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET haben ihre Warnstreiks am 3. Juli 2007 deutlich ausgeweitet. An den Aktionen beteiligen sich während des ganzen Tages weit über 1000 Fahrdienstleiter, Zugbegleiter, Lokführer, Rangierer, Reiseberater in Reisezentren, Servicemitarbeiter und Beschäftigte in den Werkstätten. Auch am Mittwoch, dem 4. Juli 2007, werden die Warnstreiks fortgesetzt. Die beiden Gewerkschaften fordern 7 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten des Bahnkonzerns.

  
Warnstreik Stuttgart Hbf Warnstreik Railion Kundenzentrum Duisburg

Am Morgen hatten beide Gewerkschaften mit Aktionen in Nürnberg, Eisenach und Baden-Württemberg begonnen. In diesen Städten legten mehrere hundert Beschäftigte der Deutschen Bahn vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Rund um Nürnberg Hauptbahnhof, im Raum Südthüringen sowie in Stuttgart kam der Zugverkehr vorübergehend zum Erliegen. Rund 300 Mitarbeiter des Kunden-Service-Zentrum der Railion AG in Duisburg waren ebenfalls in den befristeten Ausstand getreten. Damit wurde die Güterverkehrssparte der DB AG empfindlich getroffen. Das Kunden-Service-Zentrum erledigte die Disposition für den bundesweiten Betrieb der Railion AG. In Neumünster legten rund 200 Beschäftigte des dortigen Instandhaltungs-Werkes die Arbeit nieder. Auch in Tübingen, Heilbronn und Ulm kam es zu erheblichen Behinderungen im Regionalverkehr durch Warnstreiks der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET.

   

Am Mittag ruhte der Verkehr auf der Regionalstrecke Cottbus-Berlin. Beschäftigte der Fahrdienstleitung waren in den befristeten Ausstand getreten. Außerdem gab es einen Warnstreik im Reisezentrum von Cottbus. Auch das Cargozentrum und der Rangierbahnhof in Seelze waren von einem befristeten Ausstand betroffen. Darüber hinaus ruhte zeitweise der gesamte S-Bahn-Verkehr in Hamburg.

Am Nachmittag ließen Beschäftigte des DB-Werkes München-Pasing die Arbeit für zwei Stunden ruhen. Dies betraf die Bereitstellung von Regionalzügen.

Warnstreik S-Bahn Hamburg

Auch die Mitarbeiter des Containerbahnhofes Köln-Eifeltor traten in den Warnstreik. Dies hatte für zwei Stunden Auswirkungen auf den Container-Umschlag. Zeitgleich legten Mitarbeiter in Weimar die Arbeit befristet nieder. Dies betraf im Raum Weimar den gesamten Nah- und Fernverkehr. Auch das Reisezentrum schloss sich dem Ausstand an.

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Warnstreiks werden Dienstag mit „gesteigerter Intensität“ fortgesetzt

Die Warnstreiks bei der Deutschen Bahn AG werden am Dienstag, dem 3. Juli 2007, fortgesetzt. „Wir erhöhen allerdings den Takt“, kündigten die stellvertretende Vorsitzende der TRANSNET, Regina Rusch-Ziemba, und GDBA-Bundesvorstand Gerhard Wilde an. Die Aktionen würden nun über den ganzen Tag verteilt. Auch werde nicht nur der Personenverkehr betroffen sein, sondern auch der Güterverkehr. Ungeachtet dessen bleiben die Gewerkschaften verhandlungsbereit.

Die massivsten Aktionen wird es am Dienstagmorgen in Baden-Württemberg geben. Warnstreiks ab dem frühen Morgen gibt es zudem in Bayern. Betroffen sein wird der Großraum Nürnberg. Ebenfalls wird es Aktionen in Thüringen geben. In den Morgenstunden sind zudem Arbeitsniederlegungen in Neumünster geplant. Warnstreiks sind dann auch in Duisburg vorgesehen.

Am Mittag wird es Warnstreiks in Hamburg geben. Dort ist die S-Bahn betroffen. Ebenfalls am Mittag schließen sich Beschäftigte in Seelze dem befristeten Ausstand an.

Am Nachmittag wird der Regionalverkehr in Brandenburg von Cottbus nach Berlin von befristeten Arbeitsniederlegungen betroffen sein. Warnstreiks gibt es dann auch noch einmal in Thüringen. In Köln wird es Protestaktionen im Containerbahnhof geben. In München sind im Regio-Werk Warnstreiks geplant.

Mit ihren Aktionen wollen TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA den Druck auf die Verhandlungen erhöhen. Beide Gewerkschaften fordern in der laufenden Einkommensrunde sieben Prozent höhere Einkommen. Darauf war die Arbeitgeberseite bislang nicht eingegangen. Einen neuen Verhandlungstermin gibt es bisher nicht.

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Massive Warnstreiks in mehreren Regionen - Weitere Aktionen am Dienstag

Bei der Deutschen Bahn haben am Montag, dem 2. Juli 2007, massive Warnstreiks begonnen. An der ersten Welle beteiligten sich rund 500 Eisenbahner. Schwerpunkte lagen in Rostock, Halberstadt, Freiburg, Karlsruhe und Kempten. Es kam in mehreren Regionen des Landes zu teilweise erheblichen Behinderungen im Zugverkehr. Aufgerufen dazu hatten die Gewerkschaften TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA. Die Warnstreiks werden am Dienstag, dem 3. Juli 2007, fortgesetzt. Anlass ist der Tarifkonflikt bei der DB AG. TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA fordern sieben Prozent höhere Einkommen. Die Arbeitgeberseite bietet nur Minimalbeträge. Die Verhandlungen waren in der Nacht zu Sonntag vertagt worden. Ein neuer Termin war nicht vereinbart worden.

In der Zeit von 4.45 Uhr bis 6.30 Uhr legten ca. 45 Kollegen der Nacht- und Frühschicht im Werk München Hbf die Arbeit nieder.

Schwerpunkte der Warnstreiks waren am Montagmorgen Rostock, Halberstadt, Freiburg, Karlsruhe und Kempten. In Rostock traten Beschäftigte des Reisezentrums und der Fahrdienstleitung am Morgen in den befristeten Ausstand. Dadurch kam der Zugverkehr rund um die Hansestadt zum Erliegen. Durch Warnstreiks im Stellwerk in Wismar gab es auch dort Behinderungen im Zugverkehr. Die Aktionen waren um 8 Uhr beendet.

In Halberstadt traten ebenfalls Beschäftigte der Fahrdienstleitung und des Reisezentrums am Morgen in den Warnstreik. Auch die Stellwerke in Güterglück und Biederitz waren betroffen. Dadurch kam es in dieser Region zu erheblichen Beeinträchtigungen des Zugverkehrs. Die Behinderungen waren auch rund um Magdeburg spürbar.

In Freiburg und Karlsruhe beteiligten sich von 6 bis 8 Uhr Beschäftigte aus nahezu allen Bereichen der DB AG an den Warnstreiks. Das Zugpersonal verließ die Züge, die dadurch ihren Weg nicht fortsetzen konnten. Auch Stellwerksbeschäftigte beteiligten sich an den Protesten. Es gab erhebliche Behinderungen im Fern- und Regionalverkehr.

Im bayerischen Kempten kam der Regionalverkehr komplett zum Erliegen. Dort hatten sich von 7 bis 8 Uhr Beschäftigte der DB Netz AG, der DB Regio AG und das Bahnhofspersonal den Warnstreiks angeschlossen. Im ICE-Werk in München ruhte von 5 bis 6.30 Uhr die Arbeit.

Begonnen hatten die Warnstreiks in der Nacht in Dortmund. Dort hatten Beschäftigte in der Zugbereitstellung im Betriebsbahnhof die Arbeit von 2 bis 5 Uhr niedergelegt. Kurze Zeit später traten Mitarbeiter der Werkstätten in Frankfurt am Main in den befristeten Ausstand. Es kam zu leichten Behinderungen im Fern- und Regionalverkehr.

In Erfurt legten von 3 bis 6 Uhr Beschäftigte der Werkstätten und des Reisezentrums die Arbeit nieder. Am Hauptbahnhof in Hamburg traten von 6 bis 8 Uhr die Mitarbeiter des Reisezentrums in den Warnstreik.

Die Warnstreiks werden am Dienstag, dem 3. Juli 2007, und an den kommenden Tagen dieser Woche fortgesetzt. TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA wollen damit den Druck auf die Tarifverhandlungen erhöhen.

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Tarifverhandlungen ohne Ergebnis – Warnstreiks ab Montag 

Die Tarifverhandlungen bei der DB AG haben auch in der dritten Runde am 30.06.2007 kein Ergebnis gebracht. „Angesichts der Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite werden wir nun zu massiven Warnstreiks aufrufen“, kündigte GDBA-Vize Heinz Fuhrmann an. Die Aktionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET beginnen am Montag, dem 2. Juli 2007, in den frühen Morgenstunden.

GDBA-Vize Heinz Fuhrmann (links) und TRANSNET-Vize Regina Rusch-Ziemba  erläutern der Presse das weitere Vorgehen im Tarifstreit.

Schwerpunkte dieser Aktionen werden im Südwesten Deutschlands sowie in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern liegen. Im Südwesten wird es in Frankfurt, in Freiburg und Karlsruhe Arbeitsniederlegungen geben. In Mecklenburg-Vorpommern werden Beschäftigte unter anderem in Rostock und Wismar die Arbeit vorübergehend niederlegen. In Thüringen wird vor allem Erfurt betroffen sein; dort gibt es auch Streikaktionen auf dem Bahnhof. Bereits in der Nacht wird es einen ersten Warnstreik in Dortmund geben; am Morgen werden Beschäftigte im Hamburger Hauptbahnhof in den befristeten Ausstand treten. Ebenfalls werden sich Mitarbeiter im bayerischen Kempten an den Aktionen beteiligen. 

Auch an den kommenden Tagen werde es Aktionen geben, so Heinz Fuhrmann. Darüber würden die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET jeweils am Nachmittag des Vortages informieren. Eine Steigerung sei jederzeit möglich, sagte die stellvertretende TRANSNET-Vorsitzende Regina Rusch-Ziemba. Sie bat zugleich um Verständnis dafür, dass auch Kunden betroffen sind. „Wir organisieren keine Warnstreiks für utopische Forderungen und für Spitzenverdiener. Wir organisieren diese Warnstreiks für die Menschen, die tagtäglich diesen Eisenbahnbetrieb am Rollen halten.“ 

Der stellvertretende GDBA-Vorsitzende Heinz Fuhrmann übte in diesem Zusammenhang scharfe Kritik an der Haltung des Bahn-Vorstands. „Einzig und allein der Arbeitgeber trägt die Verantwortung dafür, dass wir die Karte Warnstreik ziehen müssen“, so Fuhrmann. „Die Rekordergebnisse des Konzerns kommen nicht von ungefähr. Sie sind das Ergebnis harter und guter Arbeit von Zehntausenden von Beschäftigten.“ Dafür müsse es jetzt eine angemessene Einkommenserhöhung geben. „Was an Angeboten auf dem Tisch lag und liegt, ist völlig realitätsfern.“ 

Fuhrmann betonte, dass die Gewerkschaften verhandlungsbereit seien. „Wir sind daran interessiert, möglichst schnell zu einem Abschluss zu kommen.“ 

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET fordern in der laufenden Einkommensrunde sieben Prozent höhere Einkommen, mindestens aber 150 Euro im Monat. Die Arbeitgeber hatten zuletzt lediglich zwei 2-prozentige Anhebungen in 2008 und 2009 vorgeschlagen. Außerdem wollten sie einen Einmalbetrag in Höhe von 300 Euro zahlen.

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Fortschritte im Miniaturbereich - Arbeitgeber provozieren Arbeitskampf

Auch die dritte Runde der Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn AG hat am 30. Juli 2007 kein Ergebnis gebracht. Die Verhandlungen wurden vertagt, ein neuer Termin zunächst nicht vereinbart. Nach Auffassung von TRANSNET und  Verkehrsgewerkschaft GDBA soll ein Arbeitskampf provoziert werden. Die zuständige Tarifkommission berät am 1. Juli 2007 das weitere Vorgehen.

Die Arbeitgeber hatten in der dritten Verhandlungsrunde ein leicht verbessertes Angebot vorgelegt. Sie beharrten nun nicht mehr darauf, Teile des letzten Einkommensabschlusses in die diesjährige Tarifrunde einzurechnen. Prozentual blieben sie bei ihrem Angebot der letzten Runde: Zwei jeweils zweiprozentige Erhöhungen im Januar 2008 bzw. 2009. Zusätzlich stellten sie eine Einmalzahlung von 300 Euro in Aussicht.

"Die Arbeitgeber haben die Chance vertan, innerhalb der Friedenspflicht zu einem Ergebnis zu kommen", stellten die Verhandlungsführer, TRANSNET-Vorstand Alexander Kirchner und GDBA-Vize Heinz Fuhrmann fest.  "Angesichts dieser Fortschritte im Miniaturbereich provoziert der Arbeitgeber einen Arbeitskampf."  Beide verwiesen darauf, dass TRANSNET und GDBA kurzfristig mobilisierungsfähig seien.
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3.Verhandlungsrunde hat begonnen

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn hat am 30. Juni 2007 um 17:00 Uhr die dritte Runde der Tarifverhandlungen begonnen. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) verhandelt mit der DB AG über Einkommenserhöhungen für rund 134.000 Beschäftigte.

Beide Gewerkschaften machten vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde deutlich, dass sie ein deutlich verbessertes Angebot der Arbeitgeberseite erwarten. Sie fordern lineare Einkommenserhöhungen von 7 Prozent. Die DB AG hatte bisher nur zweimal zwei Prozent bei einer Laufzeit von 30 Monaten geboten.

Vor Beginn der Verhandlungen überreichten mehrere Beschäftigte aus verschiedenen Bereichen des DB-Konzerns den Arbeitgebervertretern ihre persönliche Einkommensbilanz. „Die Kolleginnen und Kollegen haben seit Jahren auf Tariferhöhungen verzichtet“, so TG-Chef Alexander Kirchner. „Die persönlichen Bilanzen machen deutlich, dass jetzt ein klares Gehaltsplus notwendig ist. Die Beschäftigten müssen endlich auch die Früchte ihrer guten Arbeit ernten können.“

Bild: DB-Beschäftigte übergeben "persönliche
Bilanz". Vorne von links: TG-Vize Heinz Fuhrmann und TG-Chef Alexander Kirchner

Wie lange die heutige Runde dauert, ist noch völlig offen. Der aktuelle Tarifvertrag läuft heute aus. Damit endet auch die Friedenspflicht. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat für morgen ihre zuständige Tarifkommission nach Berlin eingeladen. Dieses Gremium wird das weitere Vorgehen beraten.

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Verhandelbares Angebot erwartet – Tarifkommission berät über Vorgehen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) erwartet in der dritten Runde der Tarifverhandlungen von der Deutschen Bahn AG ein verhandelbares Angebot. Die Verhandlungen finden am Samstag, dem 30. Juni 2007, ab 17 Uhr in Berlin statt. Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET erwarten, dass ein Angebot präsentiert wird, über das es sich lohnt, zu verhandeln. Was bislang präsentiert worden sei, gleiche einer „Provokation“.

Die Arbeitgeber hatten am Dienstag, dem 26. Juni 2007, ein erstes Angebot unterbreitet. Dieses sieht, bei einer Laufzeit von 30 Monaten, zwei Entgelt-Erhöhungen von je zwei Prozent und eine Einmalzahlung vor. Es sollen aber Teile des letzten Einkommensabschlusses verrechnet werden. Zudem wollen die Arbeitgeber über die Arbeitszeit sprechen. Ein solches Angebot „von rund 1,6 Prozent auf 12 Monate gerechnet“, wird abgelehnt.

Die TG hat ihre zuständige Tarifkommission für Sonntag, den 1. Juli 2007, nach Berlin eingeladen. Sollte es nicht vorangehen, werden die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET entscheiden, ob Warnstreiks zur Unterstützung der Ziele nötig sind. Beide Gewerkschaften sind sehr kurzfristig mobilisierungs- und handlungsfähig.

Der aktuelle Tarifvertrag für rund 134.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn läuft am 30. Juni 2007 aus. An diesem Tag endet auch die Friedenspflicht. Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET fordern sieben Prozent höhere Einkommen, mindestens jedoch 150 Euro im Monat.

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Arbeitgeber bieten neuen Verhandlungstermin an

Im Zuge der aktuellen Einkommensrunde hat die Deutsche Bahn der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) einen neuen Verhandlungstermin angeboten. Dieser ist für Samstag, den 30. Juli 2007, in Berlin geplant. An diesem Tag läuft auch der aktuelle Tarifvertrag aus - damit endet die Friedenspflicht.

 

Deutsche Bahn bietet nur zwei Prozent - "Almosen verhöhnen die Beschäftigten"

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET haben das erste Angebot der Deutschen Bahn  in der aktuellen Einkommensrunde als "Almosen" und "Verhöhnung der Beschäftigten" zurückgewiesen. Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Runde am 26. Juni 2007 in Frankfurt am Main  Entgeltverbesserungen von rund zwei Prozent und eine Einmalzahlung vorgeschlagen. Zugleich verlangten sie aber erhebliche Zugeständnisse der Beschäftigten.

Zum einen soll die Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden angehoben werden. Zum anderen wollen die Arbeitgeber Teile des noch laufenden Tarifvertrages mit der aktuellen Einkommensrunde vermengen. Im Kern geht es dabei um die vereinbarte Anhebung der Entgelte um 1,9 Prozent zum Ende des Monats Juni 2007. Die Gewerkschaften fordern hingegen sieben Prozent höhere Einkommen, mindestens jedoch 150 Euro im Monat.
 

Bild v.l.n.r.: TG-Verhandlungführer Alexander Kirchner und Heinz Fuhrmann vor Verhandlungsbeginn

"Die Arbeitgeber provozieren geradezu Streit", erklärten die Vorsitzenden der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG), Alexander Kirchner und Heinz Fuhrmann. Die  angebotenen rund zwei Prozent seien vollkommen unzureichend. "Solche Almosen verhöhnen die Beschäftigten", stellten Kirchner und Fuhrmann fest. Weitere Zugeständnisse der Mitarbeiter und eine Vermengung mit dem aktuellen Tarifvertrag seien "undenkbar". Die beiden Gewerkschafter verwiesen zudem noch einmal auf die Rekordbilanz der DB im Jahr 2006 und die für das Jahr 2007 in Aussicht gestellten neuen Rekordzahlen.

Ein neuer Termin für die Fortsetzung der Tarifverhandlungen wurde nicht vereinbart. "Wir sind aber verhandlungsbereit und empfehlen der Arbeitgeberseite dringend, ihre Blockadehaltung zu überdenken", unterstrichen Kirchner und Fuhrmann. Beide verwiesen darauf, dass Ende Juni 2007 der aktuelle Tarifvertrag auslaufe und die Friedenspflicht ende. TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA würden nun ebenfalls das weitere Vorgehen abstimmen.

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Zweite Runde am 26. Juni 2007 in Frankfurt

Die Tarifverhandlungen für rund 134.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn werden am Dienstag, dem 26. Juni 2007, in Frankfurt am Main fortgesetzt. Sie beginnen um 9.00 Uhr im Hotel Frankfurter Hof, Am Kaiserplatz, 60311 Frankfurt am Main.

In der ersten Runde hatten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaften TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA fordern hingegen u.a. sieben Prozent höhere Einkommen.

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Erste Runde ohne Angebot - Kundgebung von DB-Beschäftigten

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für rund 134.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn AG ist am Dienstag, dem 19. Juni 2007, ergebnislos beendet worden. Die Arbeitgeberseite legte kein Angebot vor. Die Gewerkschaft TRANSNET und die Verkehrsgewerkschaft GDBA fordern u.a. Einkommensverbesserungen von sieben Prozent. Die Verhandlungen sollen am 26. Juni 2007 in Frankfurt am Main fortgesetzt werden. Rund 1.000 Beschäftigte der Bahn demonstrieren am Potsdamer Platz in Berlin.

"Wir sind enttäuscht darüber, dass die Arbeitgeber trotz Rekordgewinnen nicht einmal ein Angebot vorgelegt haben", erklärten GDBA-Vize Heinz Fuhrmann und TRANSNET-Vorstand Alexander Kirchner. "Stattdessen wollen sie sogar Teile des letzten Einkommensabschlusses mit der aktuellen Tarifrunde vermischen. Das machen wir nicht mit." Dies trage "nicht zu einer Klimaverbesserung für die nächste Runde bei". Die Verhandlungen sollen am 26. Juni 2007 in Frankfurt am Main fortgesetzt werden.

Bahn-Beschäftigte aus ganz Deutschland sind nach Berlin gekommen um am Potsdamer Platz zu demonstrieren. Die rund 1.000 Mitarbeiter wollen unter dem Motto der Einkommensrunde "du bist mehr wert" ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Auf der Kundgebung vor dem Bahntower sprachen TRANSNET-Chef Norbert Hansen und der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA Klaus-Dieter Hommel.

           

Hansen und Hommel auf der Presse-
konferenz vor Beginn der Verhandlungen

 

Bahn-Beschäftigte demonstrieren am  Potsdamer Platz in Berlin

Hommel unterstrich nochmals die Forderung der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG): Sieben Prozent mehr seien eine gerechte Forderung. Wer die Leistung der Eisenbahner nicht erkenne, dem müsse man Realitätsverlust unterstellen. Die Demonstration vor dem Bahngebäude am Potsdamer Platz sei, so Hommel, ein überzeugender Solidaritätsbeweis der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner.

Der aktuelle Tarifvertrag für 134.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn läuft noch bis zum 30. Juni 2007. An diesem Tag endet auch die Friedenspflicht.

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Auftaktverhandlung in Berlin

Für rund 134.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn AG beginnen am Dienstag, dem 19. Juni 2007, die Tarifverhandlungen. An der Auftaktrunde im Hotel Marriott am Inge-Beisheim-Platz nehmen auch die Vorsitzenden der Gewerkschaften TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA, Norbert Hansen und Klaus-Dieter Hommel teil.

Beide Gewerkschaften fordern u.a. sieben Prozent höhere Einkommen. Mindestens soll es jedoch 150 Euro geben. „Unsere Forderungen sind realistisch, nachvollziehbar und berechtigt“, bekräftigten Hommel und Hansen. Die erste Runde der Tarifverhandlungen beginnt am Dienstag, dem 19. Juni 2007, um 8.45 Uhr.

Zu einer Kundgebung werden im Anschluss an die Verhandlungen rund 1.000 DB-Beschäftigte erwartet. Unter dem Motto der Einkommensrunde „du bist mehr wert“ wollen sie sich um 11 Uhr auf dem Potsdamer Platz versammeln. Sprechen werden die Vorsitzenden von TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA.

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Tarifverhandlungen beginnen am 19. Juni 2007

Die Tarifverhandlungen bei der DB AG beginnen am 19. Juni 2007 in Berlin. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert Einkommensverbesserungen von sieben Prozent, mindestens aber 150 Euro.

„Unsere Forderungen sind realistisch und angemessen“, erklärten die Vorstände der Tarifgemeinschaft, Alexander Kirchner und Heinz Fuhrmann mit Blick auf das gute Jahresergebnis des Unternehmens.

Der aktuelle Tarifvertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2007. An diesem Tag endet auch die Friedenspflicht.

Im Vorfeld der ersten Verhandlungsrunde treffen sich Betriebsräte aus allen Teilen des DB-Konzerns zu einer Konferenz. Bei der Tagung in Kassel am 14. Juni 2007 steht die Einkommenssituation der Beschäftigten im Mittelpunkt.

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Kritik an Tarifforderungen zurückgewiesen

Wie nicht anders zu erwarten, ist um die Tarifforderungen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) nach Einkommensverbesserungen von 7 Prozent ein heftiger Streit entbrannt. Die DB AG hat die Forderungen als überhöht bezeichnet. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET haben ihre Forderungen als realistisch, berechtigt und ausgewogen bekräftigt und die Kritik der Arbeitgeberseite scharf zurückgewiesen.

„Die DB AG hat erst gestern wieder Jubelmeldungen über tolle Zahlen in allen Segmenten des Konzerns verbreitet“, stellten GDBA-Vize Heinz Fuhrmann und TRANSNET-Tarifvorstand Alexander Kirchner fest. Beide sprachen vom „gewohnten Klagelied“ der Arbeitgeber: „Geht es dem Unternehmen schlecht, soll Maß gehalten werden, um wieder bessere Zeiten zu erreichen; geht es dem Unternehmen gut, darf der Aufschwung nicht gefährdet werden.“

DB Personalvorstand Margret Suckale hatte am 23. Mai 2007 in Berlin u.a. erklärt, die Forderungen der Gewerkschaften seien angesichts des Wettbewerbsdrucks überhöht. Sie würden die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch die bestehende Beschäftigungssicherung gefährden.

Der Tarifvertrag für rund 134.000 DB-Beschäftigte in Unternehmen, die unter den Geltungsbereich des Konzern-Entgelttarifvertrag fallen, läuft am 30. Juni 2007 aus. An diesem Tag endet auch die Friedenspflicht. Der Auftakt zu den Verhandlungen ist noch nicht terminiert.

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7 Prozent mehr und eine soziale Komponente

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET fordern in der bevorstehenden Einkommensrunde bei der DB AG sieben Prozent. Zusätzlich verlangen die Gewerkschaften einen Mindestbetrag von 150 Euro als soziale Komponente. Der aktuelle Tarifvertrag für rund 134.000 Beschäftigten in Unternehmen, die unter den Geltungsbereich des Konzern-Entgelttarifvertrag fallen, läuft am 30. Juni 2007 aus. Beide Gewerkschaften begründen ihre Forderung vor allem mit dem guten Jahresergebnis des DB-Konzerns.

Einen entsprechenden Beschluss fasste die zuständige Verbandstarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) am 29. März 2007 in Hannover. Danach sollen die Tabellen-Entgelte um sieben Prozent steigen. Untere Einkommensgruppen sollen mindestens 150 Euro erhalten. Die Ausbildungsvergütungen sollen entsprechend angehoben werden. Nach dem Willen der Gewerkschaften soll der Tarifvertrag eine Laufzeit von 12 Monaten haben.

Verbandstarifkommissionsmitglieder bei der Abstimmung in Hannover

Die Forderungen der Tarifgemeinschaft seien in 70 bundesweit durchgeführten Tarif-Dialogen entstanden, machte GDBA-Vize und stellvertretende Vorsitzende der Tarifgemeinschaft, Heinz Fuhrmann, am 30. März 2007 in Berlin deutlich. Die Forderung sei ein "Spiegelbild" der Vorstellungen der Basis. "Wir sehen realistische Chancen, deutliche Einkommensverbesserungen für die Beschäftigten, die jeder Berufsgruppe angehören, zu erreichen," erklärte Fuhrmann. Man erwarte, dass das Management der DB AG die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anerkenne. Es wäre seitens der Arbeitgeber „zynisch, unsinnige und überflüssige Pokerspielchen zu beginnen." Mahnungen von Bahnchef Mehdorn, in der diesjährigen Einkommensrunde Maß zu halten, liefen deshalb "ins Leere".

"Wir sind fest entschlossen, für die abhängig Beschäftigten der DB AG einen echten Mehrwert einzufahren", kündigte der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft, TRANSNET-Vorstandsmitglied Alexander Kirchner an. Das Motto der Einkommensrunde laute deshalb "Du bist mehr wert." Er verwies darauf, dass die Produktivität der Beschäftigten seit Gründung der DB AG "um gut 200 Prozent" gestiegen sei und diese maßgeblich zum Jahresergebnis des Konzerns beigetragen hätten.

Der Auftakt zu den Verhandlungen ist noch nicht terminiert. Der aktuelle Tarifvertrag für rund 134.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn läuft am 30. Juni 2007 aus. An diesem Tag endet auch die Friedenspflicht.

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Beratungen über Forderung bei der Deutschen Bahn AG

Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET entscheiden in dieser Woche über das Forderungspaket für die bevorstehende Einkommensrunde bei der Deutschen Bahn AG. Dazu kommt die Verbandstarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) am 28. und 29. März 2007 zu Beratungen in Hannover zusammen. Der aktuelle Tarifvertrag für die rund 134.000 Beschäftigten läuft am 30. Juni 2007 aus.

„Die Stimmung an der Basis hat die klare Tendenz, dass die Beschäftigten deutlich mehr Geld wollen“, stellten GDBA-Vize Heinz Fuhrmann und TRANSNET-Vorstand Alexander Kirchner fest. Beide Gewerkschaften hatten zuvor bundesweit „Tarif-Dialoge“ veranstaltet. Rund 2.000 Beschäftigte hatten sich bei 70 Veranstaltungen dieser Art zu Diskussionen zusammengefunden. „Es war uns sehr wichtig, im Vorfeld noch einmal die Stimmung an der Basis abzuklopfen“, unterstrichen Kirchner und Fuhrmann. Die Tarifkommission werde aus den einzelnen Vorstellungen nun das konkrete Forderungspaket erarbeiten.

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Es wird deutlich mehr Geld gefordert

In 70 Tarif-Dialogen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG), an denen sich über 2000 Kolleginnen und Kollegen beteiligt haben, wurden über die Erwartungen an die Einkommensrunden 2007 diskutiert. Dabei war die überwältigende Mehrheit der Auffassung, dass es in der diesjährigen Tarifrunde um eine deutliche Reallohnsteigerung gehen muss. Auch die soziale Komponente, zum Beispiel ein Mindestbetrag für die unteren Einkommensgruppen, spielte eine wichtige Rolle. Verhandlungen in Verbindung mit anderen Forderungen, die auf einer möglichen Einkommensverbesserung angerechnet werden, lehnen die Kolleginnen und Kollegen ab.

In der Zeit von 23. Januar bis 20. März 2007 fanden bundesweit 70 Tarif-Dialoge statt. Über 2000 Kolleginnen und Kollegen nutzten diese Veranstaltungen, um ihre Vorstellungen zu den Tarifforderungen 2007 darzulegen. Klar kam zum Ausdruck, dass die Erwartungen an einen Tarifabschluss in diesem Jahr sehr hoch sind, wobei die Forderungsspanne zwischen 4 bis 10 Prozent lag. In fast allen Dialogen kam eine Forderung nach Sockel-, Fest- oder Mindestbeträgen als soziale Komponente für die unteren Tarifgruppen.

Eine Zusammenfassung des Stimmungsbildes ergibt, dass eine lineare Erhöhung der Tabellenentgelte in der Spanne von 5,5 bis 7,5 Prozent mit einem Sockel- oder Mindestbetrag in der Spanne von 80 bis150 Euro für die unteren Einkommen gefordert werden sollte.

Betont wurde in den Tarif-Dialogen immer wieder, dass Kolleginnen und Kollegen, die noch eine Zulage Überleitung (ZÜ) haben, von den Belastungen ebenso stark betroffen sind. Deshalb kam häufig die Forderung, dass eine Einkommenserhöhung nicht auf die ZÜ angerechnet werden sollte. Hier haben wir offen mit den Kollegen diskutiert und auf die unveränderte Geltung des Tarifvertrag zur Sicherung und Anpassung von Entgeltdifferenzen (ZÜTV) hingewiesen. Allerdings sollten in den Verhandlungen Möglichkeiten ausgelotet werden, um hier eine Abmilderung für die doch noch rund 55.000 betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu erreichen.

Betriebliche Altersversorgung

Die Stärkung der Betrieblichen Alters-Versorgung (BAV) wurde in vielen Dialogen diskutiert. Die Notwendigkeit wurde nicht bestritten, jedoch auf freiwilliger Basis. Hierzu lässt sich das Stimmungsbild vielleicht am besten mit folgendem Zitat beschreiben: “Mir ist es erstmals mit eurem Vortrag klar geworden, wie wichtig eine zusätzliche Altersversorgung in Zukunft ist, aber diese sollte trotzdem nur freiwillig angeboten werden. Die Kollegen erwarten in diesem Jahr mehr Geld in der Tasche, da wird auch eine kleine Abschmelzung durch die BAV nicht akzeptiert.“ Einige sprachen sich für eine betriebliche Altersvorsorge außerhalb der DEVK aus. Hier wurde in den Dialogen auf die Gesetzeslage und den Status der DEVK als betriebliche Sozialeinrichtung hingewiesen. Diese Erklärung wurde von den anwesenden Kolleginnen und Kollegen akzeptiert.

Neue Entgeltstruktur

In zahlreichen Dialogen wurde aufgrund der aktuellen Diskussion auch über die Verhandlungen zu einer neue Entgeltstruktur diskutiert. Tenor hierbei war, dass keine Verknüpfung mit der Einkommensrunde stattfinden darf. Auch darf dies zu keiner Absenkung der Einkommen führen. Betont wurde, dass sich Qualifikationen lohnen müssen. Seitens der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) wurde deutlich gemacht, dass die Verhandlungen zur Entgeltstruktur eine weitere Baustelle sind, die nicht mit der Entgeltrunde verknüpft werden sollen. Auch wurde darauf hingewiesen, dass die Sondierungen und Verhandlungen nach langer Zögerung der  Arbeitgeber erst im Januar begonnen haben.

Altersversorgung Deutsche Reichsbahn AVDR

In den neuen Bundesländern war erwartungsgemäß auch die Altersversorgung Deutsche Reichsbahn AVDR ein Thema. Hier kam die Forderung aus verschiedenen Seniorengruppen, dass die Einbußen aus der AVDR bei dem guten Ergebnis der DB AG doch in der Entgeltrunde mitverhandelt und ausgeglichen werden sollte. Dies mündete gar in dem Vorschlag, die Entgelterhöhung in den Fonds zur sozialen Sicherung einfließen zu lassen und hieraus die verschiedenen Forderungen zu bedienen. Die TG hat dies in den Dialogen und als Antwort auf die entsprechenden Schreiben der Seniorenräte sowohl aus rechtlichen Gründen, als auch aus politischen Gründen abgelehnt.

Weitere Forderungen

Gelegentlich wurde auch eine Anhebung der vermögenswirksamen Leistung oder des Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeldes gefordert.

Eine Einbeziehung der Zulagen und Zuschläge in die prozentuale Erhöhung wurde ebenfalls häufig gefordert.

Einmalzahlungen oder die Zahlung von einmaligen Prämien wurden nur vereinzelt gefordert und in der Diskussion von den übrigen Anwesenden abgelehnt.

In einigen Dialogen kam das Thema Jobticket zur Sprache. Dies vor allem in Regionen, die gerade durch den Verlust von Strecken an private Anbieter ihr Jobticket verloren haben.

Laufzeit

Einigkeit bestand bei der Laufzeit des Abschlusses. Hier wurden 12 Monate gefordert. Dies hatte auch die Große Tarifkommission in ihrer Beschlussempfehlung vom 30. November 2006 gefordert.

Die Verbandstarifkommission Agv MoVe (Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister) der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) wird auf Grundlage der Ergebnisse der Tarif-Dialoge Ende März 2007 die Forderung zur Einkommensrunde 2007 für den Geltungsbereich des KonzernETV (Entgelttarifvertrag) beschließen.

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Klares Stimmungsbild zur Halbzeit

Gut die Hälfte der Tarif-Dialoge zu den Einkommensrunden 2007 sind gelaufen. Das Stimmungsbild unter den Beschäftigten scheint sich dabei zu stabilisieren. Alle erwarten spürbare Einkommenserhöhungen und sind bereit dafür zu kämpfen.

In den Dialogen wurde von zahlreichen Teilnehmern angeregt, die Entgelttabelle neu zu strukturieren. Um eine sozialen Komponente einzubauen, sollten die niedrigeren Lohngruppen größere Einkommensverbesserungen erhalten, als die höher eingestuften. Denkbar wäre auch, dass niedrigere Lohngruppen zusätzlich zur prozentualen Einkommenserhöhung Festbeträge erhalten. Änderungen bei der Entgeltstruktur sollten aber nicht im Zusammenhang mit den Einkommensrunden stehen.

Viele Beschäftigte haben sich außerdem dafür ausgesprochen, die Einkommensrunden nicht mit der betrieblichen Altersvorsorge zu koppeln. Diese sollte separat verhandelt und als „extra“ bezahlt werden. Viele Teilnehmer haben sich aufgrund des zu erwarteten guten Geschäftsergebnisses der DB AG auch für eine deutlich höhere Mitarbeiterbeteiligung ausgesprochen.

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Beschäftigte erwarten spürbare Einkommenserhöhungen

Die Tarif-Dialoge zu den Einkommensrunden 2007 laufen auf Hochtouren. 12 der insgesamt rund 60 Veranstaltungen haben bereits stattgefunden. Der Tenor unter den Beschäftigen ist bisher eindeutig: Alle erwarten spürbare Einkommenserhöhungen.

Viele Teilnehmer sprachen sich aufgrund des zu erwarteten guten Geschäftsergebnisses der DB AG auch für eine deutlich höhere Mitarbeiterbeteiligung aus. Im Vorfeld der anstehenden Einkommensrunden in ihren Organisationsgebieten setzen die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET auf eine breite Beteiligung der Basis an den Forderungspaketen, die die jeweiligen Tarifkommissionen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) nach Abschluss der Veranstaltungen beschließen werden.

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Mitglieder sind kampfbereit

Das Stimmungsbild nach den ersten Tarifdialogen ist eindeutig: Die Mitglieder sind bereit zu kämpfen. Alle Teilnehmer sprachen sich für eine deutliche Steigerung der Löhne und Gehälter im Jahr 2007 aus.

Wichtig für unsere Mitglieder ist vor allem ein Ausgleich für die immer weiter steigenden Kosten. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die Mehrkosten durch die anstehende Gesundheitsreform sowie allgemeine Preissteigerungen müssen aufgefangen werden.

Es wurde auch Kritik an der Personalpolitik der DB AG laut. So können zum Beispiel Fortbildungen und Lehrgänge nur besucht werden, wenn andere Kollegen Überstunden leisten. Außerdem wurde der ständige Wechsel von Zeitarbeitskräften kritisiert. Dadurch entstehe eine enorme Belastung am Arbeitsplatz. Die guten Geschäftsergebnisse der DB AG seien so auf Kosten der Beschäftigten erzielt worden – daher müssen nun alle am Gewinn beteiligt werden.

Im Vorfeld der anstehenden Einkommensrunden in ihren Organisationsgebieten setzen die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET auf eine breite Beteiligung der Basis an den Forderungspaketen. Insgesamt laufen bis Mitte dieses Jahres 51 entsprechende Tarifverträge aus und müssen neu verhandelt werden.

Die Große Tarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/ GDBA (TG) hatte Ende November 2006 den Weg vorgezeichnet: Das Gremium votierte für reale Einkommensverbesserungen und eine Stärkung der Altersvorsorge. Noch bis Ende März 2007 laufen die Tarif-Dialoge. Damit sollen die Vorstellungen der Mitglieder ermittelt und die Stimmung in den Unternehmen ausgelotet werden.

Nach Abschluss der „Tarif-Dialoge“ werden die jeweiligen Tarifkommissionen dann die konkreten Forderungspakete beschließen. Die größte Tarifrunde steht bei der Deutschen Bahn AG an: Dort wird für gut 134.000 Arbeitnehmer verhandelt.

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Breite Basisbeteiligung – Tarif-Dialoge starten
 

Im Vorfeld der anstehenden Einkommensrunden in ihren Organisationsgebieten setzen die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET auf eine breite Beteiligung der Mitglieder-Basis an den Forderungspaketen. Bis Mitte des Jahres 2007 laufen insgesamt 51 entsprechende Tarifverträge aus und müssen neu verhandelt werden.

Die Große Tarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hatte Ende November 2006 den Weg vorgezeichnet: Das Gremium votierte für reale Einkommensverbesserungen und eine Stärkung der Altersvorsorge. Bis Ende März 2007 sind bundesweit zunächst „Tarif-Dialoge“ geplant. „Wir wollen den Mitgliedern auf den Zahn fühlen, wie ihre Vorstellungen aussehen“, kündigten GDBA-Vize Heinz Fuhrmann und TRANSNET-Vorstand Alexander Kirchner an. Vor einem konkreten Beschluss über die Forderungspakete solle die Stimmung in den Unternehmen sorgsam ausgelotet werden.

Über 50 Dialoge sind bundesweit bis Ende März 2007 geplant. Die erste Veranstaltung wird es am Dienstag in Kiel geben. Nach Abschluss der „Tarif-Dialoge“ sollen die jeweiligen Tarifkommissionen dann die konkreten Forderungspakete beschließen. Die größte Tarifrunde steht bei der Deutschen Bahn AG an: Dort wird für gut 134.000 Arbeitnehmer verhandelt.

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Mehr Geld gefordert

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET wollen in den anstehenden Tarifrunden reale Einkommensverbesserungen durchsetzen. Im Organisationsgebiet beider Gewerkschaften laufen demnächst 51 Tarifverträge aus. Die meisten Verhandlungen stehen dabei bei der Deutschen Bahn AG an. Vor den jeweiligen Tarifverhandlungen ist eine breite Basis-Beteiligung geplant.

Einen entsprechenden Beschluss fasste am Donnerstag, dem 30. November 2006, die Große Tarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG). „Real heißt für uns, dass die Abschlüsse Produktivitätssteigerungen berücksichtigen, einen Ausgleich für zu erwartende Mehrbelastungen der Menschen schaffen und zugleich für mehr Geld im Portmonee sorgen“, erläuterten die Vorstände der Tarifgemeinschaft, Heinz Fuhrmann und Alexander Kirchner. Als Beispiele für die Mehrbelastungen nannten beide die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die Kürzung der Pendlerpauschale und die Halbierung des Sparerfreibetrages.

Die jeweiligen Forderungen sollen konkret auf die entsprechenden Unternehmen zugeschnitten werden. Im Vorfeld ist eine breite Beteiligung der Basis vorgesehen. „In „Basis-Dialogen“ soll ausführlich über die Vorstellungen der Beschäftigten für die anstehenden Verhandlungen diskutiert werden“, kündigten Fuhrmann und Kirchner an.

Weiteres Thema in den kommenden Tarifrunden soll, nach dem Willen der Großen Tarifkommission, die Stärkung und der Ausbau der tariflichen Altersvorsorge sein. „Dieser Bereich gewinnt für den Einzelnen immer größere Bedeutung, deshalb wollen wir auch hier einen Schwerpunkt setzen“, kündigten die beiden Vorstände der Tarifgemeinschaft TRANSNET/ GDBA (TG) an.

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