Tarifabschluss erreicht (11.11.2010)
Angebot unzureichend (07.10.2010)
Tarifverhandlungen bis Oktober ausgesetzt (28.07.2010)
Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt (16.06.2010)
Forderung 6 Prozent mehr (14.04.2010)
Tarifabschluss: 6,3 Prozent
mehr Geld (19.06.2008)
Arbeitgeber-Angebot unzureichend (07.05.2008)
Forderungen für Einkommensrunde 2008 beschlossen (18.03.2008)
Tarifverhandlungen 2006 abgeschlossen (17.03.2006)
Arbeitgeber verbessert Angebot (20.02.2006)
Arbeitgeber beharrt weiter auf Verlängerung der
Arbeitszeit (14.02.2006)
Scharfe Kritik an sturer
Arbeitgeberhaltung (31.01.2006)
Tarifverhandlungen drohen zu
eskalieren (13.12.2005)
Noch ohne
Annäherung –Verhandlungen erneut vertagt (21.11.2005)
Tarifforderungen zur Einkommensrunde 2005 beschlossen (05.09.2005)
Tarifabschluss: 6,3 Prozent mehr Geld
Die Beschäftigten der TFG TRANSFRACHT erhalten 6,3 Prozent mehr Geld
in zwei Schritten. Nach schwierigen Verhandlungen zur Einkommensrunde 2008 hat
die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) nun eine Vereinbarung erreicht.
Das Ergebnis:
Die Tarifkommission hat einstimmig die Annahme des Tarifabschlusses empfohlen.
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Arbeitgeber-Angebot unzureichend
Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat das Arbeitgeber-Angebot für die Beschäftigten der Transfracht GmbH (TFG) als unzureichend zurückgewiesen. Die TG fordert eine Erhöhung der Entgelte um 8,2 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten.
Das Angebot der Arbeitgeberseite beinhaltet:
Die Tarifkommission bewertet das Volumen des Angebotes als unzureichend und erwartet in der nächsten Verhandlungsrunde ein verbessertes Angebot. Die Verhandlungen werden am 18. Juni 2008 fortgesetzt.
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Forderungen für Einkommensrunde 2008 beschlossen
Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert für die Beschäftigten der Transfracht GmbH (TFG) eine Erhöhung der Entgelte um 8,2 Prozent. Dies hat die zuständige Tarifkommission einstimmig beschlossen.
Die Beschäftigten der TFG haben durch ihr hohes Engagement und Lohnzurückhaltung in den vergangenen Jahren zur Konsolidierung des Unternehmens beigetragen. Nun erwarten sie eine reale Einkommenserhöhung. Die Laufzeit des Vertrages soll 12 Monate betragen. Die Verhandlungen sollen zeitnah aufgenommen werden.
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Tarifverhandlungen 2006 abgeschlossen
Die Tarifverhandlungen bei der Transfracht GmbH (TFG) sind abgeschlossen. Zuvor hatten Warnstreiks der Beschäftigten die Verhandlungsposition der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) gestärkt und die Arbeitgeberseite wieder an den Verhandlungstisch gezwungen. Die beiden neuen Angebote wurden in Mitgliederversammlungen mit den Beschäftigten diskutiert.
Eine große Mehrheit der Beschäftigten hat das mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) erzielte Verhandlungsergebnis zustimmend zur Kenntnis genommen. Auf einstimmige Empfehlung der Tarifkommission hat der Entscheiderkreis der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) folgendem Tarifabschluss 2006 für die TFG zugestimmt:
Der Tarifvertrag gilt 30 Monate bis zum 31. März 2008.
Arbeitgeber verbessert Angebot
Die massiven Proteste der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und der Beschäftigten der Transfracht GmbH (TFG) haben Wirkung gezeigt. Der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) hat jetzt ein verbessertes Angebot ohne Arbeitszeitverlängerung vorgelegt.
Darüber hinaus gibt es ein zweites Angebot, indem eine Verlängerung der Arbeitszeit vorgesehen ist. Nun müssen die Beschäftigten entscheiden. Die zuständige Tarifkommission wird die Arbeitgeberangebote mit den Beschäftigten der Transfracht diskutieren und dann eine Empfehlung an den Entscheiderkreis der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA aussprechen.
Arbeitgeber beharrt weiter auf Verlängerung der Arbeitszeit
Der Arbeitgeber besteht in der laufenden Tarifrunde weiterhin auf eine Verlängerung der Arbeitszeit. Die Beschäftigten der Transfracht hatten bereits mit Warnstreiks auf die starre Haltung des Arbeitgebers reagiert. Die Verhandlungen sollen am 17. Februar fortgeführt werden.
Die Transfracht GmbH bietet in ihrem neuen Angebot nur eine Erhöhung der Einkommen und erfolgsabhängige Einmalzahlungen an, wenn dafür die Arbeitszeit verlängert wird. Das lehnt die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) ab!
Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) macht erneut unmissverständlich klar, dass über eine Arbeitszeitverlängerung nicht verhandelt wird. Sie fordert den Arbeitgeber auf, nun endlich ein wirkliches verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, das eine angemessene Erhöhung der Einkommen ohne Arbeitszeitverlängerung beinhaltet!
Scharfe Kritik an sturer Arbeitgeberhaltung
Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat das Verhalten der Arbeitgeberseite in der laufenden Tarifrunde bei der Transfracht GmbH (TFG) scharf kritisiert. Was hier passiere, könne nur als Heuschrecken-Mentalität interpretiert werden, urteilten TRANSNET-Vorstand Alexander Kirchner und GDBA-Vize Heinz Fuhrmann. Trotz steigender Gewinne sollten die Beschäftigten weitere Einbußen hinnehmen.
„Die Ergebnisse des Unternehmens liegen über Plan, es gibt keinen Grund für weiteren Verzicht auf Seiten der Arbeitnehmer“, so Kirchner und Fuhrmann. Ein „Aussaugen“ würden die Gewerkschaften nicht zulassen. Die Beschäftigten hätten in den letzten Jahren eine hohe Flexibilität an den Tag gelegt. „Als Transfracht rote Zahlen geschrieben hat, haben sie durch Verzicht und längere Arbeitszeiten zur Gesundung beigetragen“, gaben die Gewerkschafter zu bedenken. Es könne nicht angehen, dass nun weitere Zugeständnisse verlangt würden.
Der Streit entzündet sich vor allem an den Forderungen der Arbeitgeberseite, die Arbeitszeit weiter zu erhöhen. Aktuell liegt sie für die rund 160 Beschäftigten bei 39,5 Stunden. Die Gewerkschaften hatten bereits in der vergangenen Woche mit Warnstreiks auf die stockenden Tarifverhandlungen reagiert. Entsprechende Aktionen sollen fortgesetzt werden. „Einen Minus-Tarifvertrag wird es mit uns nicht geben“, kündigten Kirchner und Fuhrmann an.
Tarifverhandlungen drohen zu eskalieren
Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Transfracht GmbH (TFG) drohen zu eskalieren. Auch die 3. Verhandlungsrunde, die am 12. Dezember 2005 zwischen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) stattfand, brachte keine Annäherung.
Die Arbeitgeber wollen weiterhin die Entgelte der Beschäftigten nur erhöhen, wenn gleichzeitig die wöchentliche Arbeitszeit angehoben wird. Das lehnt die TG entschieden ab, weil das Unternehmen in den letzten Jahren satte Gewinne erwirtschaftet hat und diese positive Geschäftsentwicklung auch in den nächsten Jahren zu erwarten ist.
Die Arbeitgeberseite muss nun bis Mitte Januar 2006 erklären, ob sie auf dieser Grundlage die Verhandlungen fortsetzen will. Sollte das nicht geschehen, droht eine Eskalation. Die Beschäftigten sind bereit, die Tarifverhandlungen mit betrieblichen Aktionen zu begleiten.
Noch ohne Annäherung – Verhandlungen erneut vertagt
Auch die zweite Verhandlungsrunde zwischen dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) und der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) brachte keine Annäherung. Die Arbeitgeber machen weiterhin eine Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit zur Bedingung für die Erhöhung der Entgelte.
Die TG hat deshalb auch das zweite Angebot der Arbeitgeber als nicht verhandelbar zurückgewiesen, da es sich kaum vom ersten unterscheidet. Es wurde lediglich für jede halbe Stunde verlängerte wöchentliche Arbeitszeit zusätzlich eine Einmalzahlung in Höhe von 20 % einer Monatstabellenvergütung geboten.
Die Verhandlungen wurden auf den 12. Dezember 2005 vertagt. Bis dahin wird in offenen Mitgliederversammlungen über den Sachstand informiert. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) vertritt die Position, dass sowohl die Unternehmensergebnisse der letzten Jahre als auch die Zukunftsprognosen für die Transfracht genügend Spielraum bieten, um die Einkommen auch ohne Arbeitszeitverlängerung zu erhöhen.
Tarifforderungen zur Einkommensrunde 2005 beschlossen
Auf Beschluss der zuständigen Tarifkommission fordert die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) in der Einkommensrunde 2005 deutlich mehr Geld für die Beschäftigten der Transfracht GmbH.
Kernforderung ist die Erhöhung der Entgelte sowie strukturelle Verbesserungen in den Tarifverträgen im Gesamtvolumen von 4,4 Prozent. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölf Monate betragen.
Die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Allgemeinen und die betrieblichen Situation bei der Transfracht sind gut. Davon sollen auch die Beschäftigten profitieren, denn nicht zuletzt ist es ihrer Arbeit zu verdanken, dass das Unternehmen im Wettbewerb konkurrenzfähig ist und sich am Markt so gut behaupten kann.
Die Tarifverhandlungen sollen am 26. September 2005 beginnen.
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