Tarifverhandlungen aufgenommen (04.08.2003)
Tarifverhandlungen aufgenommen
Am 31. Juli 2003 fanden die ersten Tarifverhandlungen zwischen der Verhandlungsgemeinschaft Verkehrsgewerkschaft GDBA/TRANSNET (VG) und der Geschäftsführung der S–Bahn RheinNeckar sowie dem Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (AGV MoVe) statt.
Die Geschäftsführung stellte zunächst ihr geplantes Betriebskonzept vor. Danach ist die Gründung einer GmbH geplant, die mit ca. 1200 Mitarbeitern ca. 20 Millionen Zugkilometer per anno erbringen soll. 6 Millionen Zugkilometer sind davon durch verkehrsvertragliche Bindung sicher, die restlichen können in den nächsten Jahren ausgeschrieben werden. Dazu ist es aus Sicht des Arbeitgeber erforderlich, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern u. a. durch den Abschluss eines separaten Haustarifvertrags.
Wesentliche Bestandteile dieses Haustarifvertrags sollen nach Auffassung des Arbeitgebers - die Produktivität erhöhen helfen und damit die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Folgende Themen stehen dabei im Mittelpunkt:
Die Verhandlungsgemeinschaft Verkehrsgewerkschaft GDBA/TRANSNET hat dies abgelehnt, weil die Umsetzung der Arbeitgebervorstellungen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die meisten Mitarbeiter zur Folge hätte. Sie machte nochmals ihre Auffassung deutlich, dass es nicht sein kann, den Wettbewerb im Personalkostenbereich zu führen, denn das bedeutet Wettbewerb auf den Rücken der Beschäftigten. Die VG forderte deshalb den Arbeitgeber auf, für die S-Bahn Rhein Neckar GmbH im wesentlichen das Konzerntarifrecht zu vereinbaren.
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