DB Dialog Telefonservice GmbH

 

Mehr Geld und mehr Urlaub (14.07.2010)
Arbeitgeberangebot zu gering (27.05.2010)
Forderungen beschlossen (14.04.2010)
Ressourcensteuerung – Kompromiss nach schwierigen Verhandlungen (22.07.2009)
Erstes Tarifgespräch positiv (24.03.2009)
Verhandlungen zu einem neuen Tarifsystem gefordert (09.12.2008)
Tarifabschluss erreicht (14.12.2007)
Auftakt zur Einkommensrunde 2008 ohne Ergebnis vertagt (23.11.2007)
Tarifforderungen beschlossen (04.10.2007)
Tarifverhandlungen abgeschlossen (15.03.2006)
Tarifabschluss erreicht (23.12.2005)
Forderungen zur Entgeltrunde 2006 beschlossen (12.12.2005)
Beschäftigungssicherung vereinbart (13.04.2005)
Paritätischer Ausschuss zur Standortschließung vereinbart (24.05.2004)
Tarifkompromiss erhält Arbeitsplätze (18.12.2003)
Beschäftigte von DB Dialog dürfen nicht zu Eisenbahnern zweiter Klasse werden (05.09.2003)
Standortsicherung durch fairen und akzeptablen SanierungsTV (10.06.2003)
Arbeitgeber fordert Lohnabsenkung – Tarifverhandlungen gescheitert ! (10.05.2003)
Tarifrunde 2003 vertagt(28.03.2003)
„1200 Arbeitsplätze in Gefahr - Verkehrsgewerkschaft GDBA fordert Sanierungskonzept“ (19.03.2003)
600 Arbeitsplätze in Gefahr -Massenentlassung droht ! (08.02.2003)
Entgeltrunde 2002/2003 eröffnet (20.12.2002)
Tarifvertrag zur Überleitung der Arbeitnehmer der fernmündlichen Reiseauskunft (fRA) in die DB Dialog GmbH abgeschlossen(19.03.2001)
Erfolgreicher Tarifabschluss (16.03.2001)

 

 

 

Verhandlungen zu einem neuen Tarifsystem gefordert

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat dem Agv MoVe einen umfangreichen Forderungskatalog zu einem neuen Tarifsystem für die Beschäftigten bei der DB Dialog übergeben.

Bereits bei den Tarifverhandlungen zur Einkommensrunde 2008 hat die TG darauf hingewiesen, dass das Tarifsystem der DB Dialog überarbeitet werden muss. Die Tarifkommission hat dazu einen umfangreichen Forderungskatalog erarbeitet. Dieser Forderungskatalog wurde dem Arbeitgeber übergeben.

Die TG erwartet die zügige Aufnahme von Tarifverhandlungen bereits im Januar 2009.

Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) - Wir haben die besseren Forderungen!

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Tarifabschluss erreicht

Die Tarifverhandlungen bei der DB Dialog Telefonservice GmbH sind abgeschlossen. Der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) ist es gelungen, einen Abschluss durchzusetzen, der sich im Wesentlichen am Abschluss für den DB Konzern orientiert.

Im Einzelnen wurde vereinbart:

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2010. Die zuständige Tarifkommission der TG hat einstimmig die Annahme des Tarifabschlusses empfohlen.

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Auftakt zur Einkommensrunde 2008 ohne Ergebnis vertagt

Die erste Verhandlung zur Einkommensrunde 2008 für die Beschäftigten der DB Dialog Telefonservice GmbH ist am 21. November 2007 in Berlin ohne Ergebnis vertagt worden. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert unter anderem 4,5 Prozent mehr Geld sowie eine um 600 Euro erhöhte Erfolgsbeteiligung.

Die Arbeitgeber stellte die wirtschaftliche Situation des Unternehmens dar und unterbreitete ein erstes Angebot. Die TG wies dies als unzureichend zurück. Die zweite Verhandlungsrunde findet am 13. Dezember 2007 statt.

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Tarifforderungen beschlossen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert für die Beschäftigten der DB Dialog Telefonservice GmbH die inhaltsgleiche Übernahme des Tarifabschlusses 2007 zum KonzernETV. Das hat die zuständige Tarifkommission für die Einkommensrunde 2008 beschlossen.

Außerdem sollen Regeln zum Pensionsfonds (Bonus und vermögenswirksame Leistungen) eingeführt werden. Darüber hinaus soll eine Verhandlungsverpflichtung vereinbart werden, in der die Novellierung des Tarifwerkes bis zum 30. Juni 2008 festgeschrieben ist.

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Tarifverhandlungen abgeschlossen

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der DB Dialog Telefonservice GmbH sind abgeschlossen. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) konnte unter anderem Einmalzahlungen sowie eine Erhöhung der Tabellenentgelte durchsetzen. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 24 Monate.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Darüber hinaus konnte die Einführung einer zweiten, um zehn Prozent abgesenkten Lohntabelle, verhindert werden . Die Tarifkommission und der Entscheiderkreis der TG haben dem Tarifabschluss zugestimmt.

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Tarifabschluss erreicht

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat nach sehr schwierigen Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) einen Tarifabschluss für die Beschäftigten der DB Dialog erreicht. Die zuständige Tarifkommission hat dem Abschluss zugestimmt und die Annahme empfohlen. Die Alternative wäre das Scheitern der Verhandlungen gewesen, da die Arbeitgeberseite dies als ihr letztes Angebot vorgelegt hat.

Das Ergebnis:

Am Ende des Abrechnungszeitraums werden Zeitguthaben, die 50 Stunden überschreiten, auf das Langzeitkonto gebucht. Auf Antrag des Beschäftigten können diese Guthaben aber auch auf das Ausgleichskonto gebucht oder ausbezahlt werden.

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Forderungen zur Entgeltrunde 2006 beschlossen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert für die Beschäftigten der DB Dialog Telefonservice GmbH 5,5 Prozent mehr Geld.

Die zuständige Tarifkommission hat am 7. Dezember 2005 beschlossen, in der Entgeltrunde 2006 eine lineare Erhöhung der Tabellenentgelte um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten zu fordern. Die ersten Tarifverhandlungen werden bereits am 19. und 21. Dezember 2005 stattfinden.

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Beschäftigungssicherung vereinbart

Der Tarifabschluss vom 28. Februar 2005 zur tarifvertraglichen Beschäftigungssicherung im DB Konzern gilt nun auch bei der DB Dialog Telefonservice GmbH. Kernpunkt ist der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2010.

Im Gegenzug wurde die Arbeitszeit von derzeit 39,5 Stunden auf 40 Stunden erhöht. Die Regelung gilt ab 1. April 2005.

Die Abschluss trägt wesentlich zur Lösung verschiedener Probleme bei der DB Dialog Telefonservice GmbH bei.

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Paritätischer Ausschuss zur Standortschließung vereinbart

Bei einem Spitzengespräch am 19. Mai 2004 in Frankfurt am Main einigten sich der Arbeitgeberverband MoVe, der DB Personenverkehr und die DB Dialog mit der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET auf die Bildung eines paritätischen Ausschusses. Dieser wird bei den Standortschließungen der nächsten Monate für die kündigungsgeschützten Arbeitnehmer und Beamten über die Zumutbarkeit von Versetzungen an einen anderen Standort entscheiden.

Im Ergebnis kann auch eine Versetzung in die DB Vermittlung erfolgen.

Nach heftigen Diskussionen wurde folgender Lösungsansatz vereinbart:

  1. Es wird ein Transferausschuss gebildet. Dieser besteht aus 4 Arbeitnehmervertretern (TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und BesPR) und 4 Arbeitgebervertretern (Agv MoVe, DB Vermittlung, DB Personenverkehr und DB Dialog). Der Betriebsratsvorsitzende des betroffenen Wahlbetriebs wird zu den Sitzungen als Berater geladen.
  2. Der Ausschuss prüft alle Fälle von kündigungsgeschützten Mitarbeitern und zugewiesenen Beamten. Geprüft wird, ob eine Versetzung an den neuen Standort zumutbar ist - und das in jedem Einzelfall.
  3. Kommt der Ausschuss einvernehmlich zu der Entscheidung, dass eine Versetzung zumutbar ist, wird diese vollzogen.
  4. Kommt der Ausschuss zu der einvernehmlichen Entscheidung, dass eine Versetzung unzumutbar ist, wird noch einmal im Rahmen des Job-Services ein alternatives Arbeitsplatzangebot in der jeweiligen Region geprüft.
  5. Sind keine der vorgenannten Kriterien erfüllbar, werden die Mitarbeiter in die DB Vermittlung übergeleitet.
  6. Kommt der Ausschuss zu keiner einvernehmlichen Entscheidung, werden diese Fälle dann auf Ebene des Konzernvorstandes entschieden.

Zeitlich wird sich der Ausschuss an den jeweils festgelegten Schließungsterminen orientieren, um somit die einzelnen Standorte abarbeiten zu können.

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Tarifkompromiss erhält Arbeitsplätze

Am 15. Dezember 2003 haben die Tarifkommissionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA sowie TRANSNET den Änderungen im Haustarifvertrag der DB Dialog - im Zuge der Unternehmenssanierung - zugestimmt. Mit dem Abschluss wurde erreicht, dass zusätzliche Arbeitsplätze gesichert werden konnten, ohne dass die Kolleginnen und Kollegen künftig auf Einkommen verzichten müssen.

Der Tarifvertrag hat folgende Eckpunkte:

Der KonzernZÜTV kommt im Bereich DB Dialog umfassend zur Anwendung. Die ab nächstem Jahr nicht mehr vorgesehene leistungsbezogene Entgeltzahlung (LOEG) und die Zahlung zur Reduzierung des Dispositionsaufwandes (Gesundheitsprämie) werden hierdurch in voller Höhe abgesichert.

Eine Woche zuvor hatten sich Gesamtbetriebsrat und Arbeitgeber auf einen Interessenausgleich / Sozialplan verständigt, der die seit langem bestehende Standortfrage beantwortet und die Vorgehensweisen zur Beschäftigungssicherung beschreibt.

Neben den Standorten Berlin, Frankfurt, Hannover und Schwerin bleiben zusätzlich auch die Standorte Hamm und Karlsruhe bestehen. Damit ist gewährleistet, dass die Beschäftigten auch im Falle der Schließung des eigenen Standortes in der Region verbleiben können. Finanzielle Nachteile, die durch Versetzungen entstehen, werden durch den Sozialplan abgemildert, der inhaltlich an den KonzernRatioTV anlehnt.

Aufgrund der dramatischen wirtschaftlichen Situation bei DB Dialog war der Verkehrsgewerkschaft GDBA bewusst, dass nicht alle Standorte erhalten werden können. Durch den erreichten Kompromiss gelang es jedoch, viele Arbeitsplätze zu erhalten, die zuvor höchst gefährdet waren.

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Beschäftigte von DB Dialog dürfen nicht zu Eisenbahnern zweiter Klasse werden 

Die Geschäftsführung der DB Dialog GmbH hat am 1. September 2003 die Verhandlungen mit dem GBR über einen Interessenausgleich scheitern lassen und versucht jetzt, ein Ergebnis in der Einigungsstelle zu erzwingen. 

Anlass dafür war unter anderem die Forderung des GBR, die Bestimmungen des KonzernRatioTV auch für die Beschäftigten, die im Zuge der Umstrukturierung ihren Arbeitsplatz verlieren, gelten zu lassen. Nur auf dieser Grundlage ist eine Vermittlung auf andere Arbeitsplätze im Bahnkonzern möglich. 

Dies ist eine mehr als berechtigte Forderung, die von der Verkehrsgewerkschaft GDBA seit Jahren gestellt wird und bisher vom Arbeitgeber abgelehnt wurde.  

In einem ohnehin schwierigen Umstrukturierungsprozess die Kolleginnen und Kollegen der DB Dialog GmbH so zu behandeln, ist im höchsten Maße unsozial! 

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA fordert den Bahnvorstand auf, endlich dafür zu sorgen, dass auch in der DB Dialog GmbH den Interessen der Beschäftigten auf der Grundlage von Konzernregelungen Rechnung getragen wird.

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Standortsicherung durch fairen und akzeptablen SanierungsTV

Die Verhandlungen über einen Sanierungstarifvertrag für den Bereich der DB Dialog werden am 18. Juni 2003 in Frankfurt am Main fortgesetzt. Von der Verkehrsgewerkschaft GDBA wird die Bereitschaft der Geschäftsführung der DB Dialog begrüßt, die Standorte Hamm und Karlsruhe zusätzlich erhalten zu wollen. Es besteht jedoch weiterer Verhandlungsbedarf, zu den vom Unternehmen geforderten, materiellen Verschlechterungen.

Dazu sollen zählen:

Es ist Ziel der Verkehrsgewerkschaft GDBA einen fairen und akzeptablen SanierungsTV zu verhandeln und dabei möglichst viele der bisherigen Standorte zu erhalten. Dazu ist es auch erforderlich den Geltungsbereich des KonzernRatioTV auf die DB Dialog auszudehnen.

Mit der bundesweiten Aufstellung des telefonischen Kundenservices vor über zwei Jahren wurden den Mitarbeitern verheißungsvolle Perspektiven aufgezeigt. Die gemachten Zusagen zu brechen, ist unverantwortlich und unsozial! Die Leistungsfähigkeit von DB Dialog einzuschränken, schadet den Beschäftigten und den Kunden und somit der DB AG.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA fordert vom Bahnvorstand endlich die richtigen Schlussfolgerungen aus der Unzufriedenheit der Kunden zu ziehen und den Service zu verbessern – dazu brauchen wir DB Dialog!

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Arbeitgeber fordert Lohnabsenkung – Tarifverhandlungen gescheitert !

Am 9. Mai 2003 erklärten die Verhandlungsführer der Verkehrsgewerkschaft GDBA sowie der TRANSNET die Tarifverhandlungen zur Einkommensrunde 2003 für den Bereich der DB Dialog GmbH für gescheitert.

Nachdem die Gewerkschaften die von ihr mittlerweile modifizierten und dem Sanierungskonzept weitestgehend angepassten Forderungen nochmals bekräftigten, unterbreitete die Geschäftsführung das folgende „Angebot“:

Der Arbeitgeberseite begründete ihr Ansinnen mit eklatanten Lohn-Mehrkosten des Unternehmens gegenüber der Branche bundesweit (Ost + 25 Prozent, West 10 Prozent). Außerdem gäbe es Nachteile in der Produktivzeit gegenüber vergleichbaren Unternehmen am Markt.

Die Gewerkschaften haben dieses Angebot folgerichtig als Provokation zurückgewiesen und die Verhandlungen daraufhin für gescheitert erklärt.

Die Gremien von Tarifkommission und Bundesvorstand werden nun über das weitere Vorgehen entscheiden.

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Tarifrunde 2003 vertagt

Am Mittwoch, dem 26. März 2003, fanden zwischen der Verkehrsgewerkschaft GDBA, der Gewerkschaft TRANSNET und der Geschäftsführung der DB Dialog GmbH weitere Verhandlungen im Rahmen der Tarifrunde 2003 statt.

Aufgrund der dramatischen wirtschaftlichen Situation im Unternehmen (drohende Schließung von insgesamt 11 Standorten bundesweit) sehen sich die Gewerkschaften gezwungen, ihre bisherigen Forderungen zu modifizieren. Zur Beschlussfassung werden die Tarifkommissionen in den kommenden Wochen erneut zusammentreffen.

Eine der dringlichsten Forderungen wird die Aufnahme der DB Dialog in den Geltungsbereich des „Tarifvertrages zur Umsetzung von Rationalisierungsmaßnahmen in verschiedenen Unternehmen des DB Konzerns“ (KonzernRatioTV) sein. Hierzu übergaben die Verhandlungsführer der Gewerkschaften der Geschäftsführung bereits gestern ein Schreiben.

Der Arbeitgeber erklärte darauf hin, vom Abschluss des bislang beabsichtigten Sanierungstarifvertrages abzusehen. Zur Anwendung des KonzernRatioTV im Bereich der DB Dialog wollte sich die Arbeitgeberseite jedoch noch nicht äußern.

Ein konkreter Termin zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen steht derzeitig noch aus.

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200 Arbeitsplätze in Gefahr - Verkehrsgewerkschaft GDBA fordert Sanierungskonzept

Die DB AG plant neun von 13 Call Centern der DB Dialog komplett zu schließen, zwei (Frankfurt und Hannover) sollen nur noch beschränkt weiter arbeiten. Erhalten will man lediglich die Standorte Schwerin und Berlin. Damit stehen in Hamburg, Hamm, Köln, Saarbrücken, Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg, München und Nürnberg 1200 Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA betrachtet diese Pläne als ein weiteres Zeichen dafür, dass Kundenservice und Kundennähe bei der Bahn endgültig zu Fremdworten werden. Sie fordert den Bahnvorstand auf, schlüssige Konzepte vorzulegen statt ständig ausschließlich auf die Rendite zu schielen und Kunden wie Mitarbeiter zu verunsichern. Wieder einmal werden die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner Leidtragende der Folgen von strategisch falscher Unternehmenspolitik des Vorstands.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA fordert:

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600 Arbeitsplätze in Gefahr - Massenentlassung droht!

Die DB Dialog GmbH beabsichtigt, noch in diesem Jahr etwa die Hälfte der Arbeitsplätze im Reiseservice der DB Dialog abzubauen. Dies hat die Geschäftsführung des Unternehmens der Verkehrsgewerkschaft GDBA am 4. Februar 2003 im Rahmen der Tarifverhandlungen zur Einkommensrunde 2002/2003 mitgeteilt.

Anstatt eines akzeptablen Angebots offerierte die Arbeitgeberseite das folgende Horrorszenario:

Die vorherrschende Situation ist auf die Kürzung des Auftragsvolumens der Muttergesellschaft DB Reise & Touristik zurückzuführen, die dieser Tage angekündigt hat, das bereitzustellende Budget für das Jahr 2003 um ein Drittel zu senken.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA hat die Geschäftsführung der DB Dialog darauf hin aufgefordert, den Kolleginnen und Kollegen der DB Dialog die Situation klar und detailliert darzulegen. Darüber hinaus hat die Unternehmensführung den Gewerkschaften ein Konzept vorzulegen, das die Zukunft der betroffenen Mitarbeiter hinreichend sichert. DB Reise & Touristik muss sich als Gesellschafter erklären, welchen Beitrag sie zur Sanierung der DB Dialog leisten will.

Obwohl von den Gewerkschaften immer wieder massiv eingefordert, unterliegt die DB Dialog bis heute weder dem KonzernRatioTV noch dem Beschäftigungsbündnis Bahn.

Noch im März will die Arbeitgeberseite ein Sanierungskonzept vorlegen. Die Tarifverhandlungen werden Ende März fortgesetzt. Noch im Laufe der nächsten Woche sollen bundesweit mehrere Betriebsversammlungen stattfinden.

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Entgeltrunde 2002/2003 eröffnet

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET haben mit der Geschäftsführung der DB Dialog Telefonservice GmbH in Frankfurt am Main die Verhandlungen über einen neuen Tarifabschluss aufgenommen.

Die maßgebliche Forderung der Gewerkschaften beläuft sich auf eine Erhöhung der Jahresentgelte sowie Ausbildungsvergütungen um 6 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Darüber hinaus geht es um die Verbesserung sowie Modifizierung einer Vielzahl von Sachverhalten in allen Tarifverträgen der DB Dialog.

Aus Sicht des Arbeitgebers sind diese Forderungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht umsetzbar. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation im Unternehmen - verursacht durch den Preiskampf innerhalb der Branche - müsse moderat verfahren werden.

Ein konkretes Angebot hingegen konnte die Arbeitgeberseite noch nicht unterbreiten.

Die Tarifverhandlungen werden am 4. Februar 2003 fortgesetzt. Zuvor sollen am 29. Januar 2003 im Rahmen eines Arbeitstreffens die vorliegenden Zahlen und Fakten nochmals ausgiebig beraten werden. Alle Beteiligten erhoffen sich dadurch den Grundstein für einen zügigen Abschluss.

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Erfolgreicher Tarifabschluss

Am 14. März 2001 wurden die Tarifverhandlungen der Tarifgemeinschaft GDL/GDBA (TGM) mit der Geschäftsführung der DB Dialog Telefonservice GmbH (DB Dialog) unter Beteiligung der DB AG über eine Neuregelung des Haustarifvertrages erfolgreich abgeschlossen.

Bekanntlich wurden der Rahmen- sowie Jahresarbeitszeittarifvertrag fristgerecht zum 30. April 2001 durch die TGM gekündigt. Der geltende Entgelttarifvertrag hingegen hat noch eine Mindestlaufzeit bis 30. Juni 2001, wurde jedoch aus Gründen der Betrachtung eines materiell zu vergebenden Gesamtvolumens vorgezogen behandelt.

TGM und DB Dialog einigten sich auf folgenden Abschluss:

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Tarifvertrag zur Überleitung der Arbeitnehmer der fernmündlichen Reiseauskunft (fRA) in die DB Dialog GmbH abgeschlossen

Am 14. März 2001 konnte die Tarifgemeinschaft GDL/GDBA (TGM) mit der DB Reise&Touristik AG den Tarifvertrag zur Überleitung der Arbeitnehmer (ÜberleitungsTV) erfolgreich abschließen.

Der Tarifvertrag sichert die Kolleginnen und Kollegen, die am 1. Mai 2001 im Rahmen des Betriebsübergangs nach § 613a BGB von der fRA zur DB Dialog wechseln, mit dem Zeitpunkt des Wechsels in die DB Dialog noch mindestens bis zum 31.12. 2003 materiell / sozial umfassend ab.

Kerninhalt des ÜberleitungsTV ist zweifelsohne die Ausgleichsregelung beim Monatstabellenentgelt. Die Kolleginnen und Kollegen erhalten als Ausgleich eventueller Verringerungen ihres Bruttoentgeltes monatlich den Differenzbetrag zwischen dem Bruttoentgelt bei der DB Reise & Touristik und dem bei der DB Dialog verdienten Bruttoentgelt.

Rechtzeitig vor Ende des 32monatigen Sicherungszeitraumes werden die Tarifvertragsparteien erneut darüber verhandeln, in welchem Umfange diese Ausgleichsregelung weitergeführt wird.

Des weiteren einigten sich TGM und Arbeitgeberseite in anderen wesentlichen Punkten auf die Fortführung der zum jeweiligen Zeitpunkt bei der DB Reise & Touristik geltenden Regelungen für die übergeleiteten Mitarbeiter. Dies sind im einzelnen die:

Verschiedene Anspruchshöhen beim Erholungsurlaub sowie künftig nicht mehr bestehende Sozialleistungen hingegen werden durch entsprechende Einmalzahlungen abgegolten. Pro wegfallenden Urlaubstag werden 650 ,-- DM an den Mitarbeiter gezahlt. Zum Ausgleich sonstiger Nachteile erhält die Kollegin / der Kollege einen einmaligen Bonus in Höhe von 1300,-- DM.

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