DB Systel GmbH


 
 

Arbeitsplätze und Standorte in Deutschland sichern (22.11.2010)
Tarifvertrag zur Überleitung der "Plattform"-Mitarbeiter fertig (27.04.2010)
Forderungen beschlossen (26.03.2010)
Aufnahme und Ablauf der Tarifverhandlungen geklärt (13.11.2009)
Verhandlungen unter neuen Vorzeichen (14.10.2009)
DB Systel ohne Flächenorganisation? (10.07.2009)
Verhandlungen werden fortgeführt  (26.02.2009)
Geht doch - Zahlung im Februar (18.02.2009)
Keine fristgerechte Tariferhöhung? (13.02.2009)
Tarifabschluss 2009 steht (06.02.2009)
4,5 Prozent, Einmalzahlung, Einbeziehung in Konzerntarif (02.09.2009)
Wiederaufnahme der Verhandlungen gefordert (16.01.2009)
Tarifverhandlungen gestoppt! (03.11.2008)
Tarifverträge – was gilt? (17.06.2008)
Arbeitgeber blockiert Verhandlungen (20.02.2008)
Auftaktverhandlungen enttäuschend (21.09.2007)

 

 

Geht doch - Zahlung im Februar

Der energische Einspruch der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat Wirkung gezeigt. Alle Tarifmitarbeiter der DB Systel GmbH erhalten nun doch wie vereinbart im Februar 2009 die Tariferhöhung ausgezahlt. Zunächst erfolgt eine Abschlagszahlung, die im Monat März nachberechnet wird.

Wegen der aufwändigen manuellen Umstellung der Tariflöhne im Entgelttarifvertrag der ehemaligen DB Systems GmbH sieht der Arbeitgeber keine Chance, die Erhöhung der Tabellenentgelte um 2,5 Prozent individuell vorzunehmen. Um seiner Verpflichtung aus dem Tarifabschluss nachzukommen, wird mit der Entgeltabrechnung im Februar 2009 eine Abschlagszahlung in Höhe von 50 Prozent der Bruttoentgelterhöhung bezogen auf das individuelle Entgelt geleistet.

Bei einem Monatstabellenentgelt von zum Beispiel bisher 3000 Euro erfolgt eine zusätzliche Zahlung von 37,50 Euro (Netto). Mit der Entgeltabrechnung März 2009 erfolgt dann eine centgenaue Nachberechnung dieser zusätzlichen Zahlung unter Berücksichtigung der Sozialversicherungsbeiträge und der Versteuerung. Durch diese Vorgehensweise wird der Auszahlungsbetrag der Tabellenerhöhung im Februar nahezu erreicht.

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Keine fristgerechte Tariferhöhung?

Die DB Systel GmbH ist offenbar nicht in der Lage, die in der Tarifrunde 2009 vereinbarte Erhöhung der Tabellenentgelte um 2,5 Prozent im Februar auszuzahlen. Deshalb will sie die Erhöhung auf den Monat März mit entsprechender Rückwirkung verschieben. Eine solche Verschiebung lehnt die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) ab.

Bereits seit 2004 gibt es im Entgelttarifvertrag DB Systems, der nach wie vor für die Tarifmitarbeiter aus der ehemaligen DB Systems GmbH gilt, so genannte  Entgeltbänder. Dadurch ist für jeden Mitarbeiter eine Tabellenerhöhung individuell zu berechnen. Deshalb ist es für die TG nicht verständlich, warum der Arbeitgeber volle 12 Tage nach dem Tarifabschluss zu der Erkenntnis gelangt, diese Umsetzung nicht mehr zeitlich für die Auszahlung im Februar 2009 durchführen zu können.

Völlig inakzeptabel ist für die TG die Haltung der DB Systel GmbH, aufgrund dieser technischen Probleme auch die Tabellenerhöhung für die Tarifmitarbeiter aus der ehemaligen DB Telematik GmbH nicht vorzunehmen. Es ist keinem dieser Beschäftigten zu vermitteln, aufgrund des Unvermögens des Arbeitgebers auch benachteiligt zu werden.

Die TG fordert für alle Beschäftigten der DB Systel:
Erhöhung des Tabellenlohns
zum vereinbarten Zeitpunkt – ohne Wenn und Aber !

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Tarifabschluss 2009 steht

Die VTK AgvMoVe der TG, der Hauptvorstand der Transnet und der Bundesvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA haben dem Tarifergebnis mit großer Mehrheit zugestimmt. Zuvor hatte auch die zuständige Tarifkommission DB Systel die Annahme empfohlen. Somit wird für die Beschäftigten, für die weiterhin die Haustarife DB Systems und DB Telematik gelten, ein umfangreiches Gesamtpaket mit Verbesserungen wirksam.
Dazu gehören unter anderem:

Sobald die anstehenden Redaktionsverhandlungen abgeschlossen sind, werden wir ausführlich berichten.

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4,5 Prozent, Einmalzahlung, Einbeziehung in Konzerntarif

Nach zwei schwierigen Verhandlungstagen konnte eine Einigung erreicht werden. Nicht zuletzt haben die Warnstreiks den Arbeitgeber dazu gebracht, Lösungen am Verhandlungstisch zu erreichen und das Angebot mehrmals zu verbessern. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) konnte ein umfangreiches Gesamtpaket erreichen. Dazu gehören u.a.:

Das Ergebnis steht unter Vorbehalt. Noch in dieser Woche werden die Verbandstarifkommission Agv MoVe der TG sowie die Spitzengremien der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET das Tarifergebnis bewerten und beschließen.

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Tarifverhandlungen gestoppt!

Die Tarifverhandlungen zum neuen Haustarifvertrag DB Systel sind vom Arbeitgeber gestoppt worden. Der Arbeitsdirektor des Geschäftsfeldes Dienstleistungen unterrichtete letzte Woche die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) darüber, dass er bei den Tarifverhandlungen zum neuen Haustarifvertrag „auf die Bremse getreten“ habe.

Damit erklärt sich für die TG nun auch, warum die Arbeitgeberseite mehrere Sondierungstermine im September und Oktober abgesagt hatte. Hintergrund für die erneute Aussetzung bei den Tarifverhandlungen sind die Bestrebungen der DB Netz AG, erhebliche Teile der DB Systel zu übernehmen. Die TG erwartet, dass das Geschäftsmodell einer integrierten Informations- und Telekommunikationstechnologie aus einer Hand bei der DB Systel verbleibt. Dies kann nur in einer einheitlich aufgestellten Organisation funktionieren, die alle bisher in der DB Systel angesiedelten Funktionen umfasst.

Gleichzeitig fordert die TG das Geschäftsfeld Dienstleistungen auf, die Tarifverhandlungen zum neuen Haustarifvertrag unverzüglich wieder aufzunehmen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der DB Systel dürfen nicht Opfer von sinnlosem Gezerre innerhalb des Konzerns werden.

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Tarifverträge – was gilt?

Noch gibt es für die DB Systel keinen eigenen Haustarifvertrag. Jedoch wirken die Haustarifverträge DB Systems und DB Telematik für die jeweiligen Beschäftigten nach. Neu eingestellte Beschäftigte werden entsprechend ihrer Tätigkeit einem der beiden Haustarifverträge zugeordnet.

Über den Abschluss eines neuen Haustarifvertrages (HausTV) wird weiter zwischen den Tarifpartnern verhandelt. Zwar betont der Arbeitgeber an einem baldigen Abschluss interessiert zu sein, aber die Verhandlungen gestalten sich außerordentlich zäh. So beharrt der Arbeitgeber weiterhin drauf, dass – im Gegensatz zur Neufassung des KonzernETV – durch einen neuen Haustarifvertrag keine Mehrkosten entstehen dürfen.

Da das neue Entgeltsystem im KonzernETV mit seiner Eingruppierung nach Tätigkeiten sehr stark der Eingruppierung des Haustarifvertrages der DB Systems ähnelt, prüft die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) parallel zu den laufenden Verhandlungen, ob eine Einbeziehung der DB Systel in den KonzernETV möglich ist.

Vorrangiges Ziel bleibt für die TG der Abschluss eines branchenüblichen Haustarifvertrages für die DB Systel. Der StruktursicherungsTV gilt für alle tarifgebundenen Beschäftigten der DB Systel. Damit werden bis Ende 2023 Entlassungen im Zusammenhang mit der Teilprivatisierung der DB AG verhindert.

Auch der Beschäftigungssicherungstarifvertag (BeSiTV) gilt unverändert für jene Beschäftigten, für die er vor der Gründung der DB Systel galt – und für alle bereits von der DB Systel eingestellten Beschäftigten.

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Arbeitgeber blockiert Verhandlungen

Bei der Wiederaufnahme der seit November 2007 unterbrochenen Verhandlungen über einen Haustarifvertrag für die DB Systel GmbH blockiert die Arbeitgeberseite nach wie vor. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert, die Vorbehalte aufzugeben und in konkrete Verhandlungen einzutreten.

Auch in den Sondierungen am 19. Februar 2008 war die Arbeitgeberseite nicht bereit, vorbehaltlos über die Inhalte eines Entgelttarifvertrages für die DB Systel GmbH zu verhandeln. Sie verlangte von der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG), den Beschluss der Tarifkommission aufzuheben. Dieser sieht vor, neben den Verhandlungen zu einem Haustarifvertrag auch die Möglichkeit zu prüfen, ob die DB Systel GmbH in die neue Tarifstruktur des DB Konzerns aufgenommen werden könnte.

Die TG wies diese Einmischung in die Beschlüsse ihrer Gremien scharf zurück. Mehrfach erklärte die TG ihre Bereitschaft, inhaltlich die Entgeltstrukturen für die DB Systel GmbH so schnell wie möglich zu verhandeln. Trotzdem blieb die Arbeitgeberseite bei ihrer Blockadehaltung.

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Auftaktverhandlungen enttäuschend

Am 20. September 2007 fand ein Workshop mit dem Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) über die Gestaltung eines Haustarifvertrages für die DB Systel GmbHin Frankfurt am Main statt. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert einen einheitlichen, eigenständigen und branchenüblichen Haustarifvertrag für das aus der DB Systems GmbH und der DB Telematik GmbH hervorgegangene neue Tochterunternehmen der DB AG.

Die Arbeitgeberseite verwies bei allen offenen Tarifregelungen auf den „DB Konzernstandard“. Dies bedeutet, dass die Arbeitgeberseite keinen branchenüblichen Tarifvertrag will und bereits jetzt versucht, die bestehenden Tarifregelungen nach unten zu korrigieren. Die TG widersprach dem Arbeitgeberentwurf mit aller Entschiedenheit und forderte den Agv MoVe auf, seine Blockadehaltung aufzugeben.

Es wurden verschiedene Arbeitspakete für den weiteren Verlauf der Verhandlungen vereinbart. Allerdings findet der nächste Termin auf Wunsch der Arbeitgeberseite erst am 30. Oktober 2007 statt.

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