SCANDLINES Deutschland GmbH

 

Gemeinsamer Gewerkschaftserfolg:
Mitarbeiter werden am Scandlines-Ergebnis beteiligt
(28.04.2010)
Geplanter Scandlines Umzug unsinnig - Beschäftigungssicherung bleibt (12.06.2009)
BeschäftigungssicherungsTV muss eingehalten werden (03.04.2009)
Unternehmen spielt mit den Ängsten der Beschäftigten – Endlich Klarheit schaffen (16.02.2009)
GDBA fordert Informationen über Personalplanung und Einhaltung bestehender Tarifverträge (29.01.2009)
Langfristige Einkommensverbesserungen erreicht (09.04.2008)
Tarifkommission berät weiteres Vorgehen (07.11.2007)
Tarifverhandlungen beginnen in Kürze (23.10.2007)
3,6 Prozent mehr Geld für Scandlines-Beschäftigte (14.12.2006)
Tarifverhandlungen verlaufen positiv (12.12.2006)
Tarifverhandlungen beginnen (29.11.2006)
Forderungen zur Tarifrunde beschlossen (26.10.2006)

 

Gemeinsamer Gewerkschaftserfolg:
Mitarbeiter werden am Scandlines-Ergebnis beteiligt

Im April 2010 bekommen alle Scandlines-Beschäftigten die unter den Geltungsbereich der Tarifverträge fallen - eine Sonderzahlung von 200 €. Damit wird eine Vereinbarung umgesetzt, die TRANSNET, GDBA, NGG und der Konzernbetriebsrat mit dem Unternehmen abgeschlossen haben.
 
Hintergrund: 2009 war das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage geraten. Die Unternehmensleitung hatte von den Beschäftigten Unterstützung gefordert. Daraufhin war die zum 01.07.2009 vereinbarte Erhöhung der Entgelte um ein halbes Jahr verschoben worden.
 
Gewerkschaften und KBR hatten dem zugestimmt – aber unter einer Voraussetzung: dass die Beschäftigten beteiligt werden, wenn 2009 ein erfolgreiches Jahresergebnis erreicht wird. Dieses Ergebnis liegt jetzt vor.

Die Gewerkschaften und der Konzernbetriebsrat haben sich daraufhin mit der Geschäftsführung auf die Umsetzung der Vereinbarung verständigt. Im Ergebnis bekommen jetzt die Beschäftigten, die einem Tarifvertrag unterliegen, in einem ersten Schritt die genannten 200 Euro. Sie werden mit der Gehaltsabrechnung im Mai überwiesen.

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Geplanter Scandlines Umzug unsinnig - Beschäftigungssicherung bleibt

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA, TRANSNET und NGG sowie die Betriebsräte der Gewerkschaften halten den geplanten Umzug großer Teile von Scandlines von Rostock/Warnemünde nach Puttgarden für unsinnig. Die Geschäftsführung hatte verkündet, zahlreiche Aufgaben nach Fehmarn verlagern zu wollen. An den Standorten in Rostock und Warnemünde sollen etwa 100 der rund 170 Beschäftigten betroffen sein.

Welche Abteilungen dies konkret betrifft, machte das Management jedoch nicht deutlich. Die Arbeitgeberseite muss jetzt die Verhandlungen mit den Betriebsräten aufnehmen. Die Gewerkschaften und ihre Betriebsräte sehen in den Plänen keinen Nutzen. Auch das mögliche Argument einer Zentralisierung greift nicht: Auch in Puttgarden sollen mehrere Standorte genutzt werden - zudem gibt es nach wie vor mehrere Standorte in Dänemark.

Die Geschäftsführung will zudem 200 der 1200 Stellen auf deutscher Seite streichen, auch in Dänemark ist ein Abbau von 200 der dortigen 1200 Arbeitsplätze geplant. Erneut zeigt sich, wie wichtig der Abschluss des Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrages beim Verkauf von Scandlines war. Dadurch sind betriebsbedingte Kündigungen für die meisten Beschäftigten ausgeschlossen.

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BeschäftigungssicherungsTV muss eingehalten werden

Auf Grund der problematischen wirtschaftlichen Lage der Scandlines hat die Geschäftsführung in den letzten Wochen an einem Konzept gearbeitet, welches nach Bekanntgabe der Geschäftsführung eine Personaleinsparung von insgesamt 400 Mitarbeitern beinhaltet, davon allein 200 Mitarbeiter bei der Scandlines Deutschlands.

Um dieses Ziel zu erreichen, erwartet die Geschäftsführung von den Gewerkschaften die Bereitschaft, den Beschäftigungssicherungstarifvertrag auszusetzen. In zwei Verhandlungsrunden haben Verkehrsgewerkschaft GDBA, Transnet und  NGG deutlich gemacht, dass sie auf die Einhaltung des Tarifvertrages bestehen. Auch eine zeitweise Aussetzung der Beschäftigungssicherung kommt für die Tarifgemeinschaft Transnet/GDBA (TG) und NGG nicht in Frage. Vielmehr haben die Gewerkschaften die Geschäftsführung aufgefordert, alle Möglichkeiten der Arbeitsplatzsicherung zu prüfen.

GDBA Bundesvorstand Uwe Matthias machte deutlich, dass für die Gewerkschaften GDBA und Transnet ebenso wie die Einhaltung des Tarifvertrages auch die Einhaltung der Verpflichtungen aus dem DÜV gehören. Uwe Matthias wies in einem Gespräch mit der Leiterin der BEV-Dienststelle Nord darauf hin, dass die Scandlines sich vertraglich verpflichtet hat, die Fortsetzung des DÜV zu gewährleisten und deshalb die GDBA auch davon ausgeht, dass auch für die DÜV-Kräfte die Beschäftigung gesichert bleibt. Vertragsbrüche muss  nach Auffassung der GDBA auch das BEV verhindern.

Alle Beteiligten wissen mittlerweile, dass Scandlines sich in schwerer See befindet. Damit das Unternehmen wieder in ruhiges Fahrwasser kommt, muss vor allem wieder Ruhe in die Belegschaft einkehren. Dieses kann nach Auffassung der GDBA nur erreicht werden, wenn bestehende Verträge auch von allen Vertragspartnern eingehalten werden.

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Unternehmen spielt mit den Ängsten der Beschäftigten – Endlich Klarheit schaffen

Die Gerüchte um Scandlines reißen nicht ab. Immer wieder ist von der Verlegung von Standorten und von Stellanabbau die Rede. Die Stimmung unter den Mitarbeitern ist auf dem Nullpunkt. Aber die Geschäftsführung ist offenbar nicht in der Lage, sich klar zu äußern. Das Unternehmen spielt mit den Ängsten der Beschäftigten.

Damit muss Schluss sein. Die Beschäftigten wollen und müssen endlich Klarheit haben! Und zwar nicht im Manager-Deutsch!

Wir fordern deswegen die Geschäftsführung auf, endlich Klarheit zu schaffen. Wir wollen Fakten und keine Beschwörungsformeln. Eins ist jedenfalls klar: Der Sicherungstarifvertrag schließt betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2010 aus. Auf die Einhaltung dieses und anderer Tarifverträge werden wir pochen.

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GDBA fordert Informationen über Personalplanung und Einhaltung bestehender Tarifverträge

Vor dem Hintergrund, aufgrund rückläufiger Passagier- und Frachtzahlen einen Stellenabbau in Erwägung zu ziehen, fordert die Verkehrsgewerkschaft GDBA den Vorstand der Scandlines auf, unverzüglich die Personalplanung offen zu legen.

„Die Beschäftigten über die Entwicklung im Unklaren zu lassen, ist verantwortungslos!“, bewertete das Mitglied des Bundesvorstandes, Uwe Matthias, die derzeitige Situation. Zumal der bestehende Sicherungstarifvertrag eine Beschäftigungssicherung bis mindestens Ende 2010 garantiert.

Auch eventuellen Überlegungen, derzeit bestehende Standorte zu schließen, erteilte Matthias eine deutliche Absage: „Rostock, Puttgarden und Sassnitz müssen aufrecht erhalten werden.“

Insgesamt sind derzeit bei Scandlines 2.500 Arbeitnehmer beschäftigt, 1.200 auf deutscher Seite. Neben den Hauptgeschäftsstellen in Kopenhagen und Rostock gibt es Standorte in Puttgarden und Sassnitz.

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Langfristige Einkommensverbesserungen erreicht

Rund 500 Beschäftigten von SCANDLINES auf deutscher Seite profitieren von langfristigen Einkommensverbesserungen. Das ist das Ergebnis der jüngsten Tarifverhandlungen zwischen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und der Arbeitgeberseite.

Danach steigen die Einkommen rückwirkend zum 1. April 2008 um 5,2 Prozent. Weitere Entgeltverbesserungen für die Mitarbeiter der Reederei gibt es auch in den Folgejahren: ab 1. Juli 2009 monatlich weitere vier Prozent und ab 1. Oktober 2010 noch einmal 3,9 Prozent.

Der Tarifvertrag läuft bis Ende 2011. Er sieht außerdem noch Verbesserungen bei der Altersvorsorge und diversen Zulagen vor. „Mit diesem Tarifabschluss wird den Leistungen der Mitarbeiter ein Stück weit Rechnung getragen“, stellten die beiden TG-Vorstände Alexander Kirchner und Heinz Fuhrmann, fest. Das jetzige Ergebnis sei „in dessen Komplexität in die Zukunft gerichtet“. Besonders sinnvoll sei in diesem Zusammenhang die Erhöhung der Altersvorsorge.

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Tarifkommission berät weiteres Vorgehen

Die für die SCANDLINES Deutschland GmbH zuständige Tarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) beriet am 1. November 2007 in Warnemünde die weitere Tarifstrategie nach dem Eigentümerwechsel.

Insbesondere ging es um die unmittelbar bevorstehenden Tarifverhandlungen zur Absicherung der Rechte der Kolleginnen und Kollegen nach vollzogenem Verkauf und die im Jahre 2008 anstehenden Verhandlungen zum Entgelttarifvertrag. Die Forderungen für die Entgeltrunde 2008 werden im Januar 2008 beraten und beschlossen.

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Tarifverhandlungen beginnen in Kürze

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaften TRANSNET und NGG werden in Kürze Tarifverhandlungen mit dem Vorstand der SCANDLINES Deutschland GmbH aufnehmen.

Die Gewerkschaften sowie der Konzernbetriebsrat hatten im Vorfeld des SCANDLINES-Verkaufes zahlreiche Gespräche mit dem Vorstand der DB AG, aber auch mit den neuen Eigentümern geführt. Dabei ging es um die Sicherung der Rechte der Kolleginnen und Kollegen beim Verkauf. Schriftlich wurde zugesichert, dass die Rechte der Tarifkräfte als auch der Beschäftigten im Dienstleistungsüberlassungsvertrag mit dem Bundeseisenbahnvermögen (DÜV) gewahrt werden sollen. Vereinbart wurde auch, dies nach vollzogenem Verkauf in einem Tarifvertrag festzulegen. Die Regelungen werden dabei für dänische und deutsche Beschäftigte gleichlautend abgeschlossen.

Derzeit bereiten sich die dänischen und die deutschen Arbeitnehmervertretungen auf die Verhandlungen mit dem Vorstand vor. Die Positionen werden abgestimmt. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA wird durch das fachlich zuständige Bundesvorstandsmitglied Uwe Matthias vertreten. Der Tarifvertrag soll noch im Jahr 2007 unterzeichnet werden.

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3,6 Prozent mehr Geld für Scandlines-Beschäftigte

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA hat bei den Tarifverhandlungen erreicht, dass die Mitarbeiter der Scandlines Deutschland GmbH ab 1. Januar mehr Geld bekommen: Die Einkommen steigen um 3,6 Prozent, und es gibt es eine Einmalzahlung; Urlaubs- und Verpflegungsgeld werden erhöht.

Die Tarifkommission hat dem Verhandlungsergebnis zugestimmt. Es beinhaltet im einzelnen:

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 15 Monaten. Die TG fordert weiterhin, dass der Tarifvertrag zur Förderung der Altersteilzeit bis zum 31. Dezember 2008 weiter angewendet wird. Die Gespräche dazu werden zu Beginn des neuen Jahres aufgenommen.

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Tarifverhandlungen verlaufen positiv

Die Verhandlungen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) für die Beschäftigten der Scandlines Deutschland GmbH verlaufen positiv. Die Arbeitgeberseite hat für die Entgeltrunde 2007 ein verbessertes Angebot vorgelegt. Es beinhaltet unter anderem die Erhöhung der Löhne und Gehälter sowie eine Anhebung des Urlaubsgeldes.

Die TG fordert eine Erhöhung der realen Einkünfte ab Januar 2007 im Gesamtvolumen von 5 Prozent. Am 13. Dezember 2006 wird die zuständige Tarifkommission das Angebot diskutieren und über eine Zustimmung entscheiden. Danach werden alle Beschäftigten ausführlich informiert.

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Tarifverhandlungen beginnen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) wird am 6. Dezember 2006 die Verhandlungen für die Beschäftigten bei der Scandlines Deutschland GmbH aufnehmen. Die Verhandlungen zur Entgeltrunde 2007 sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Gefordert wird eine lineare Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Außerdem soll der Tarifvertrag zur Förderung der Altersteilzeit bis zum 31. Dezember 2008 fortgeführt werden. Darüber hinaus soll das zusätzliche Urlaubsgeld für die Beschäftigten auf 600 Euro, für Auszubildende auf 350 Euro erhöht werden. Beim Verpflegungsgeld fordert die TG eine Anhebung auf 12 Euro.

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Forderungen zur Tarifrunde beschlossen

Die zuständige Tarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat Forderungen für die anstehende Tarifrunde bei der Scandlines Deutschland GmbH beschlossen. Die Tarifverträge wurden fristgemäß zum 31. Dezember 2006 gekündigt.

Neben einer linearen Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten wird die Fortführung des Tarifvertrages zur Förderung der Altersteilzeit bis zum 31. Dezember 2008, die Erhöhung des zusätzlichen Urlaubsgeldes für Arbeitnehmer auf 600 Euro sowie für Auszubildende auf 350 Euro und die Erhöhung des Verpflegungsgeldes auf 12 Euro gefordert.

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat die Arbeitgeberseite aufgefordert, jetzt zügig Verhandlungen aufzunehmen.

Siehe auch:

Scandlines: Interessen der Beschäftigten haben absoluten Vorrang (24.11.2006)
Scandlines: DB AG soll für Erhalt der Arbeitsplätze sorgen (20.10.2005)
Bund hat keine Bedenken gegen Verkauf von Scandlines (19.10.2005)
GDBA-Hamburg beim Wirtschafts- und Verkehrsminister Schleswig-Holsteins (06.09.2005)
Reederei Scandlines behauptet Marktposition im ersten Halbjahr 2005 (19.08.2005)
Bundeseisenbahnvermögen sichert Fortsetzung des Dienstleistungsüberlassungsvertrages für Scandlines Deutschland AG zu (30.06.2005)
Scandlines: Verkehrsgewerkschaft GDBA lehnt Verkauf ab (04.04.2005)
DB AG bleibt bei Scandlines an Bord (11.03.2003)
Scandlines: Verunsicherung der Mitarbeiter beenden (11.10.2002)
 

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