DB Zeitarbeit GmbH

 

Forderungen Tarifrunde 2011 - Fairer Lohn für gute Arbeit (08.10.2010)
Arbeitgeber mauert – TG kündigt Flächentarifvertrag Zeitarbeit (04.11.2008)
Tariferhöhung für alle durchgesetzt (29.10.2008)
Tarifbruch: Geschäftsführung zahlt Tariferhöhung nur teilweise (21.10.2008)
Abschluss Tarifrunde 2008 - 8 Euro Mindestlohn und kräftiger Lohnzuwachs für alle (18.04.2008)
Forderungen für Einkommensrunde 2008 beschlossen (11.12.2007)
Tarifverhandlungen abgeschlossen (09.08.2005)
Einkommensrunde 2003 bei der DB Zeitarbeit GmbH (23.05.2003)

 

Arbeitgeber mauert – TG kündigt Flächentarifvertrag Zeitarbeit

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat den Flächentarifvertrag Zeitarbeit gekündigt. Der Arbeitgeberverband Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) war nicht bereit, wie in den Verhandlungen festgelegt, weitere Regelungen zur Begrenzung der Zeitarbeit zu vereinbaren.
 
Die DB AG will die Zeitarbeit weiter ausdehnen. Deshalb hatte die TG gefordert, Regelungen zu vereinbaren, um Zeitarbeit zu begrenzen. Die Schlussbestimmung zum Flächentarifvertrag enthält ein außerordentliches Kündigungsrecht der TG für den Fall, dass eine entsprechende Regelungsabrede nicht bis spätestens 15. Oktober 2008 endverhandelt wird.
 
Da der Agv MoVe bisher nicht bereit war eine entsprechende Vereinbarung zu verhandeln, hat die TG den Flächentarifvertrag Zeitarbeit gekündigt.
 
Inzwischen hat der Agv MoVe endlich reagiert und Verhandlungsbereitschaft signalisiert.

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Tariferhöhung für alle durchgesetzt

Nur wenige Tage hat es gedauert, bis die Geschäftsführung der DB Zeitarbeit GmbH auf den energischen Protest der Tarifgemeinschaft TRANSNET/ GDBA (TG) und des Betriebsrates die Anrechnung von persönlichen Zulagen auf die Lohnerhöhung wieder zurück genommen hat.

In einem Schreiben an die TG bedauert die Geschäftsführung, dass bei der Umsetzung der neuen Eingruppierungsentgelte durch den ZeitarbeitTV MoVe ab 1. Oktober 2008 in den Vertriebsregionen „irrtümlich“ eine Abschmelzung der persönlichen Zulagen vorgenommen worden ist.

Die entsprechende Korrektur wird schon mit der nächsten Entgeltabrechnung im November 2008 erfolgen. Die betroffenen Mitarbeiter erhalten zudem ein persönliches Schreiben, in dem sich die Geschäftsführung für das Versehen entschuldigt.

Von der Korrektur ausgenommen sind nur die (wenigen) Mitarbeiter, die in ihrem Arbeitsvertrag ausdrücklich eine Vereinbarung zur Abschmelzung der persönlichen Zulage bei Lohnerhöhungen getroffen haben.

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Tarifbruch: Geschäftsführung zahlt Tariferhöhung nur teilweise

Die Geschäftsführung der DB Zeitarbeit GmbH hat überwiegend die persönlichen Zulagen auf die Lohnerhöhungen angerechnet. Für die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und den Betriebsrat ist das eindeutiger Tarifbruch. Die DB Zeitarbeit GmbH hat bei Einführung der neuen Eingruppierungsentgelte durch den ZeitarbeitTV MoVe ab 1. Oktober 2008 bestehende persönliche Zulagen auf die tariflich vereinbarten Lohnerhöhungen angerechnet.

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) protestiert in aller Schärfe gegen diesen einseitigen Tarifbruch und fordert vom Arbeitgeber, den ausstehenden Lohn unverzüglich zu zahlen. Eine Anrechnung von persönlichen Zulagen auf die Lohnerhöhungen ist im ZeitarbeitTV MoVe nicht vereinbart. Im Gegenteil, bei den Verhandlungen wurde der TG ausdrücklich zugesichert, dass die persönlichen Zulagen von der Umstrukturierung der Entgelttabellen unberührt bleiben.

Alle Mitglieder von TRANSNET und GDBA haben einen Rechtsanspruch auf tariflich vereinbarte Lohnerhöhungen.

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Abschluss Tarifrunde 2008 - 8 Euro Mindestlohn und kräftiger Lohnzuwachs für alle

Nach intensiven Verhandlungen hat die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) am 17. April 2008 die Tarifrunde 2008 für die Beschäftigten der DB Zeitarbeit GmbH abgeschlossen. Die Hauptforderung nach einem Tabellenlohn von 8,00 Euro für die erste Entgeltgruppe wurde durchgesetzt. Auch die Facharbeiter erhalten beginnend ab 1. Oktober 2008 deutliche Lohnsteigerungen in mehreren Stufen. Bis dahin erhalten die Mitarbeiter Einmalzahlungen von 400 Euro im Juni 2008 und 350 Euro im September 2008.

Mit der neuen Entgelttabelle hat die TG zentrale Forderungen durchgesetzt. Die unterste Entgeltgruppe liegt deutlich über der kritischen Marke von 7,50 Euro pro Stunde. Die Entgelte für Facharbeiter und andere qualifizierte Tätigkeiten werden in drei Stufen ab 1. Oktober 2008, 1. Januar 2009 sowie 1. Januar 2010 spürbar erhöht.

Daneben wurden zahlreiche Ergänzungen des DB Zeitarbeit TV vereinbart. So gilt die erweiterte Möglichkeit zur betrieblichen Altersversorgung durch Entgeltumwandlung aus dem KonzernETV (bei Umwandlung von mindestens 30 Euro Bruttoentgelt zahlt der Arbeitgeber einen monatlichen Beitrag von 20 Euro in den Pensionsfonds der DB Altersvorsorge) künftig auch für Mitarbeiter der DB Zeitarbeit. Vorteilhaft ist auch die Ablösung der bisherigen Jahressonderzahlungen gemäß § 18 DB Zeitarbeit TV durch eine Leistungsabhängige Jahreszahlung (erstmalige Auszahlung im November 2008) sowie eine vom Unternehmensergebnis abhängige Erfolgsprämie.

Die neue Entgeltstruktur und die übrigen Tarifregelungen treten am 1. Oktober 2008 in Kraft. Der Tarifvertrag gilt bis mindestens 31. Dezember 2010.

In den nächsten Wochen werden die neuen Regelungen durch weitere Informationen an alle Kolleginnen und Kollegen der DB Zeitarbeit GmbH näher erläutert. Die Möglichkeit zur Diskussion besteht auch durch einen Besuch bei den Betriebsversammlungen in Braunschweig am 17. Mai 2008 sowie in Würzburg am 24. Mai 2008.

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Forderungen für Einkommensrunde 2008 beschlossen

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert eine neue Entgeltstruktur für die Beschäftigten der DB Zeitarbeit GmbH. Es soll eine bessere Unterscheidung der einzelnen Tätigkeiten erfolgen. Auch soll die Lohngleichheit zum Entgelttarifvertrag für die Arbeitnehmer verschiedener Unternehmen des DB Konzerns (KonzernETV) wieder hergestellt werden. Außerdem wird ein Mindestlohn von 7,80 Euro für die unterste Entgeltgruppe verlangt.

In den kommenden Verhandlungen will die TG, den seit sechs Jahren weitgehend unverändert bestehenden Tarifvertrag für die Beschäftigten der DB Zeitarbeit GmbH inhaltlich neu ausrichten und wieder an die Entgeltentwicklung der Unternehmen im KonzernETV ankoppeln.

Hierfür ist eine neue Entgeltstruktur erforderlich, die nach klaren Grundsätzen aufgebaut ist und zwischen den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern eindeutige Abgrenzungen trifft. Im Ergebnis soll wieder das Lohngleichheitsprinzip zum KonzernETV hergestellt werden ("equal pay"). Des Weiteren fordert die TG einen Mindestlohn von 7,80 Euro für die unterste Entgeltgruppe.

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Tarifverhandlungen abgeschlossen

Die Tarifverhandlungen für die rund 1.350 Beschäftigten der DB Zeitarbeit GmbH sind abgeschlossen. Dabei konnte die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) am 4. August 2005 in Berlin unter anderem Einmalzahlungen durchsetzen. Außerdem wurde festgeschrieben, dass in der Regel nach dreimonatiger Bewährung im Einsatz als Leiharbeitnehmer je geleisteter Stunde eine Bewährungszulage in Höhe von zehn Prozent des Lohnes zu zahlen ist.

Eine Einmalzahlung von 60,00 Euro für den Zeitraum Juni bis September 2005 erhalten Arbeitnehmer, die bereits am 31. Mai 2005 in einem Arbeitsverhältnis mit der DB Zeitarbeit GmbH standen. Diese wird im Oktober dieses Jahres gezahlt. Die Einmalzahlung vermindert sich um jeweils 15,00 Euro für die Monate, in denen kein Anspruch auf Lohnzahlung bestand.

Die Lohntabellen und die Regionalzulagen werden ab 1. Oktober 2005 neu gestaltet. Das führt zu einer Anhebung der unteren Lohngruppen. Der Entscheiderkreis der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA muss dem Tarifvertrag noch zustimmen.

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Einkommensrunde 2003 bei der DB Zeitarbeit GmbH

In den Tarifverhandlungen am 15. Mai 2003 konnte die Verhandlungsgemeinschaft bestehend aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET einen Tarifabschluss für die Arbeitnehmer der DB Zeitarbeit GmbH erreichen.

Das Verhandlungsergebnis beinhaltet folgende Regelungen:

Weiterhin wurde die Zuordnung der Regionalzulage verändert und eine neue „Regionalzulage 0“ für Tätigkeiten, die im Kundenbetrieb üblicherweise mit einer ständigen Ortsveränderung während der jeweiligen Schicht verbunden sind, eingeführt.

Der Tarifvertrag tritt am 1. Juni 2003 in Kraft und kann frühestens zum 31. Mai 2005 gekündigt werden.

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