Arcor AG & Co. KG

   

Vodafone schickt seine Beamten in die Wüste (08.06.2010)
Vodafone D2: 5 Prozent und Beschäftigungssicherung (29.03.2010)
Vodafone AG & Co. KG: Einkommen werden im Oktober um weitere 2,1 Prozent erhöht (30.09.2009)
Vodafone AG & Co. KG: Abschluss eines Anerkennungstarifvertrages gefordert (21.09.2009)
Einkommensrunde 2009 – 4,2 Prozent in zwei Schritten (01.04.2009)
Arcor-Tarifabschluss: Einkommenssteigerungen im Volumen von 4,2 Prozent (10.03.2009)
Auftakt zur Einkommensrunde 2009 enttäuschend (13.02.2009)
Forderung für Einkommensrunde 2009 beschlossen (02.02.2009)
Tarifvertrag abgeschlossen – Standorte und Beschäftigung gesichert (22.10.2008)
Tarifvertrag muss abgeschlossen werden (10.10.2008)
Zusagen erhalten (27.06.2008)
Gewerkschaften pochen auf Sozialtarifvertrag (22.05.2008)
Verhandlungen zur Beschäftigungssicherung aufgenommen (25.04.2008)
Gewerkschaften fordern Sozialtarifvertrag (07.04.2008)
Beschäftigungssicherung und Standortgarantien gefordert (29.02.2008)
Die Marke Arcor muss erhalten bleiben (27.02.2008)
Diskussion um Leistungsbeurteilung (12.02.2008)
Tarifvertrag Telearbeit gefordert (11.01.2008)

Archiv 2001 bis 2007

 

 

 

Vodafone schickt seine Beamten in die Wüste

Die Geschäftsführung von Vodafone beginnt offenbar mit einem großangelegten Personalabbau. Betroffen sind zunächst Beamtinnen und Beamte. 190 sollen das Unternehmen verlassen. Sie sollen an das BEV zurückgeführt werden. Und zwar bereits ab September 2010. Dabei wird überhaupt keine Rücksicht auf die Betroffenen genommen. Eine Abstimmung mit ihnen oder mit den Gewerkschaften hat es nicht gegeben.

TRANSNET und GDBA verurteilen diese Vorgehensweise scharf. Das Einsparprog-ramm des Unternehmens soll auf dem Rücken der verbeamteten Kolleginnen und Kollegen durchgezogen werden. Wir sehen darin aber auch einen ersten Schritt, dem weitere folgen könnten. Den Beteuerungen der Geschäftsführung, diese Maßnahme sei nicht vor dem Hintergrund von Personalabbauplänen zu sehen, ist jedenfalls kein Glauben zu schenken. Heute die Beamten – und wer ist als nächstes dran?

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Gewerkschaften pochen auf Sozialtarifvertrag

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaften TRANSNET und IG Metall haben ihre Forderungen nach einem Sozialtarifvertrag bekräftigt. Dieser soll Regelungen zur Beschäftigungs- und Standortsicherung enthalten. Die Gewerkschaften befürchten erhebliche Umstrukturierungen durch die vollständige Übernahme der Arcor AG & Co. KG durch Vodafone. Der Tarifvertrag soll Nachteile für die rund 3.700 Beschäftigten verhindern.

In den bisherigen Verhandlungen zeigte der Arbeitgeber zwar „Bereitschaft" zur Unterzeichnung eines solches Tarifvertrages. Bei einigen Inhalten und bei der Laufzeit liegen die Vorstellungen der Gewerkschaften und des Arbeitgebers jedoch noch weit auseinander.

Die Gewerkschaften bekräftigten noch einmal, dass Arbeitsplätze und bestehende Standorte erhalten bleiben müssten. Dies gelte auch für die Sozial- und Tarifregelungen.

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Gewerkschaften fordern Sozialtarifvertrag

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA, TRANSNET und die IG Metall fordern von der Arcor AG & Co. KG (Arcor) einen Sozialtarifvertrag für die rund 3.700 Beschäftigten. Anlass sind die Diskussionen um die Zukunft des zweitgrößten deutschen Telekommunikationsanbieters.

Vodafone plant, sämtliche Anteile an Arcor zu übernehmen. Der Fortbestand der Marke Arcor ist ungeklärt. Die Gewerkschaften erwarten nach der Eingliederung in Vodafone erhebliche Umstrukturierungen. „Die Erfolge von Arcor in den letzten Jahren sind im Wesentlichen auf die Leistungen der Beschäftigten zurückzuführen“, erklärte der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) Alexander Kirchner. Bestehende Verunsicherungen unter der Belegschaft müssten deshalb beendet werden. „Dazu verlangen wir einen Sozialtarifvertrag“, kündigte Kirchner an. Dieser solle Regelungen zur Beschäftigungs- und Standortsicherung enthalten. „Arcor wirbt zurzeit gerne mit seinen Zielgruppen. Jetzt müssen zunächst die Sorgen der Zielgruppe Mitarbeiter ausgeräumt werden“, unterstrich der Tarifexperte.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA, TRANSNET und die IG Metall bekräftigten, dass Arbeitsplätze und bestehende Standorte erhalten bleiben müssten. Dies gelte auch für die Sozial- und Tarifregelungen. Im Februar 2008 war bekannt geworden, das Vodafone die Eingliederung von Arcor plant. Deutsche Bank und Deutsche Bahn sollten ihre Arcor-Anteile dazu an Vodafone veräußern.

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