Arcor AG & Co. KG/Archiv 2001 bis 2007


Einkommen der Beschäftigten steigen um 4 und 3 Prozent (10.05.2007)
Nach Warnstreiks - Verhandlungen werden fortgesetzt (09.05.2007)
Gewerkschaften rufen zu Warnstreiks auf (06.05.2007)
Erneut kein Abschluss bei den Tarifverhandlungen (20.04.2007)
Tarifverhandlungen weiterhin ohne Ergebnis (20.03.2007)
Arbeitgeber bietet Mogelpackung (02.03.2007)
Forderung nach 6,5 % mehr Geld untermauert (23.02.2007)
6,5 Prozent mehr Geld gefordert (30.01.2007)
Keine betriebsbedingten Kündigungen (29.01.2007)
Demonstration gegen Personalabbau vor Unternehmenszentrale (23.01.2007)
Arcor soll eigenständig bleiben (21.11.2006)
Protest gegen drohenden Personalabbau bei Arcor (16.11.2006)
Beschäftigte erhalten ab Juli 2006 drei Prozent mehr Geld (18.05.2006)
Tarifverhandlungen gehen weiter (16.05.2006)
Arbeitgeber provoziert Abbruch der Verhandlungen (11.05.2006)
Verhandlungen gehen weiter (02.05.2006)
Verhandlungen unterbrochen (20.03.2006)
Arbeitgeber ohne Angebot (14.03.2006
Konkretes Angebot gefordert (06.03.2006)
Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt (24.02.2006)
Forderungen für die Entgeltrunde 2006 beschlossen (02.02.2006)
Einkommensrunde 2005 erfolgreich beendet! (15.03.2005)
Einkommensrunde 2005 eröffnet (21.12.2004)
Forderung zur Entgeltrunde 2005 gefasst (12.11.2004)
Tarifrunde zur Stellenbewertung erfolgreich abgeschlossen! (02.02.2004)
Einkommensrunde 2003 erfolgreich abgeschlossen! (11.12.2002)
Forderungen zur Einkommensrunde 2002/03 beschlossen (28.11.2002)
Neue Tarifverträge erfolgreich abgeschlossen - Einführung der Arbeitsplatzbewertung ausgesetzt (21.12.2001)

 

 

 

Nach Warnstreiks - Verhandlungen werden fortgesetzt

Die Tarifverhandlungen bei Arcor AG & Co. KG gehen am Nachmittag in die möglicherweise entscheidende Runde. Die Verhandlungskommission der Gewerkschaften TRANSNET, IG Metall und Verkehrsgewerkschaft GDBA trifft sich mit der Arbeitgeberseite am 9. Mai 2007 um 16 Uhr in Haan bei Düsseldorf. In den bisherigen drei Runden hatte es keine Einigung gegeben.

Die TG-Gewerkschaften TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA hatten gemeinsam mit der IG Metall zu Warnstreiks aufgerufen. Am Montag und Dienstag (7. und 8. Mai 2007) hatten in Eschborn, Sulzbach und Berlin rund 170 Beschäftigte die Arbeit zeitweise niedergelegt. Am Vormittag des 9. Mai 2007 folgten rund 350 Beschäftigte aus zwei Betrieben in Essen dem gemeinsamen Aufruf zum Warnstreik.

Die Gewerkschaften verlangen für die rund 3.700 Beschäftigten Einkommensverbesserungen von 6,5 Prozent. Das letzte Angebot der Arbeitgeber lag deutlich unter dieser Marke. Der bisherige Tarifvertrag war Ende März 2007 ausgelaufen.

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Gewerkschaften rufen zu Warnstreiks auf

Bei der Arcor AG & Co. KG wird es in dieser Woche Warnstreiks geben. Die Gewerkschaften TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und IG Metall werden die Beschäftigten an unterschiedlichen Standorten zu den befristeten Ausständen aufrufen.

Die geplanten Aktionen sind nötig, da es offenbar nicht ohne entsprechenden Druck der Belegschaft geht. Die Gewerkschaften haben sehr lange vergeblich eine Lösung am Verhandlungstisch gesucht und gehen deshalb davon aus, dass sich mehrere hundert Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligen werden.

Die nächste Verhandlungsrunde steht am 9. Mai 2007 an. Die Gewerkschaften erwarten, dass sie dann einen großen Schritt voran kommen und die Unternehmensführung die Zeichen der Beschäftigten versteht. Sollte es erneut keine Einigung geben, ist eine massive Ausweitung der Protestaktionen denkbar. In der laufenden Tarifrunde fordern die Gewerkschaften TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und IG Metall Einkommensverbesserungen von 6,5 Prozent. Die bisherigen Arbeitgeberangebote lagen weit unter dieser Marke.

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6,5 Prozent mehr Geld gefordert

Verkehrsgewerkschaft GDBA, TRANSNET und IG Metall verlangen für die Arcor-Beschäftigten deutliche Einkommensverbesserungen. Die Tarifkommission schlägt eine Anhebung der Entgelte um 6,5 Prozent vor.

Nach Auffassung der Gewerkschaften ist die Forderung berechtigt: Dem Unternehmen geht es gut, die Beschäftigten brauchen einen Ausgleich für die zahlreichen Mehrbelastungen. Die Verhandlungen sollen in Kürze beginnen. Der aktuelle Tarifvertrag läuft Ende März 2007 aus.

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Keine betriebsbedingten Kündigungen

Mindestens bis Ende 2007 wird es bei Arcor keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Darauf haben sich die Gewerkschaften TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA, IG Metall und die Betriebsräte mit dem Unternehmensvorstand verständigt.

„Wir haben damit ein ganz wichtiges Teilziel erreicht“, stellten TRANSNET-Vorstand Alexander Kirchner und GDBA-Vize Heinz Fuhrmann fest. Sämtliche Maßnahmen sollen nun sozial verträglich geregelt werden. Zuvor hatte das Management nicht ausgeschlossen, dass es im Zuge einer Streichung von 150 Stellen zu betriebsbedingten Kündigungen kommen kann.

Die Gespräche zwischen Gesamtbetriebsrat und Unternehmensführung über einen Interessenausgleich sollen nun zügig aufgenommen werden. „Man hat uns zugesagt, dass auch der vorgesehene Abbau von zunächst 150 Stellen kein Dogma ist“, erläuterten Kirchner und Fuhrmann. Nun gelte es, in den bevorstehenden Gesprächen „eine optimale Lösung im Sinne der Beschäftigten zu finden.“

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Demonstration gegen Personalabbau vor Unternehmenszentrale

Rund 300 Beschäftigte von Arcor haben am 23. Januar 2007 vor der Unternehmenszentrale in Eschborn demonstriert. Anlass sind die Pläne des Vorstandes, bundesweit bis zu 500 Stellen abzubauen – 150 davon sogar kurzfristig über betriebsbedingte Kündigungen. Zu der Aktion hatten die Gewerkschaften TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und IG Metall aufgerufen.

„Wir fordern: Es darf keine betriebsbedingten Kündigungen geben“, rief der Vorsitzender des Vorstandes der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG), Alexander Kirchner, den Demonstranten zu. Er forderte den Arcor-Vorstand auf, diese Pläne fallen zu lassen: „Wachstum ja, aber nicht auf dem Rücken der Beschäftigten“, unterstrich Kirchner.

Auch der Gesamtbetriebsrats-Vorsitzende, Ulrich Ratzkowski, kritisierte die Vorhaben des Managements. „Arcor steht blendend da, die Leute haben zu tun und trotzdem sollen sie auf die Straße gesetzt werden, das passt doch nicht“, erklärte Ratzkowski. Dafür fehle jegliches Verständnis. Auch er verlangte von der Unternehmensführung, auf Kündigungen zu verzichten.

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Arcor soll eigenständig bleiben

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET haben die Ankündigung begrüßt, dass Arcor eigenständig bleiben soll. Entsprechende Aussagen hatte Vodafone gemacht. Die Gewerkschaften pochen nun auf den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bei Arcor.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA hat die Ankündigung des Mobilfunkkonzerns Vodafone begrüßt, die Festnetztochter Arcor weiter eigenständig arbeiten zu lassen. Eine entsprechende Aussage hatte der Konzern am 20. November 2006 nach zuvor anders lautenden Medienberichten getroffen. „Wir halten die Eigenständigkeit von Arcor für immens wichtig. Wir werden Vodafone nun an dieser Aussage messen“, erklärten die beiden zuständigen Vorstandsmitglieder Heinz Fuhrmann (Verkehrsgewerkschaft GDBA) und Alexander Kirchner (Gewerkschaft TRANSNET).

Arcor habe sich im deutschen Festnetzmarkt etabliert. Im Januar 2007 stehe das 10jährige Jubiläum des Unternehmens an. „Es wäre fatal, nun funktionierende Strukturen zu zerschlagen“, warnten Fuhrmann und Kirchner. Sollte Arcor die Eigenständigkeit genommen werde, drohe eine Filetierung. Es sei zudem fraglich, ob Vodafone im Festnetzmarkt in Deutschland überhaupt weiter investieren werde.

Zugleich bekräftigten die beiden Gewerkschafter, dass „bei Arcor betriebsbedingte Kündigungen verhindert werden müssen“. Das Unternehmen müsse entsprechende Zusagen abgeben. Hintergrund: Arcor will in Kürze bundesweit rund 150 Stellen.

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Protest gegen drohenden Personalabbau bei Arcor

Der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET liegen Informationen vor, dass bei der Arcor AG &Co. KG ein massiver Personalabbau geplant sei. Bundesweit sollen etwa 150 Stellen gefährdet sein. Die Gewerkschaften halten die Pläne der Unternehmensführung für unsinnig. Zugleich verlangen sie den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET befürchten einen massiven Personalabbau bei Arcor. Begründet wird dies nach Informationen der Gewerkschaften mit dem anhaltenden Preisverfall in der Branche und einer im Vergleich zu den Zielen geringeren Umsatz- und Gewinnerwartung. So sollen Arbeitsplätze an den Standorten Berlin, Dresden, Hamburg, Hannover sowie Köln abgebaut werden. Dem Standort in Köln droht möglicherweise sogar die komplette Schließung.

„Diese Pläne sind angesichts der weiterhin steigenden Kundenzahlen und der damit verbundenen Mehrarbeit für die Beschäftigten nicht nachvollziehbar und schon gar nicht vermittelbar“, kritisierten Heinz Fuhrmann von der Verkehrsgewerkschaft GDBA und Alexander Kirchner von der TRANSNET. „Die Gewerkschaften würden dies „nicht kommentarlos zur Kenntnis nehmen,“ machten beide deutlich. Sie verlangten von Arcor den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. „Darauf werden wir pochen“, stellten Fuhrmann und Kirchner klar. Mit einer solch positiven Geschäftsentwicklung sei es nicht hinnehmbar, „Menschen in die Arbeitslosigkeit zu entlassen.“

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Beschäftigte erhalten ab Juli 2006 drei Prozent mehr Geld

Die Einkommen der rund 4.000 Beschäftigten bei der Arcor AG & Co. KG steigen ab 1. Juli 2006 um drei Prozent. Auf einen entsprechenden Tarifvertrag mit einer Laufzeit bis Ende März 2007 verständigten sich die Gewerkschaften TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und IG Metall mit dem Unternehmen in den Nachtstunden vom 17. auf 18. Mai 2006.

Zusätzlich vereinbarten die Tarifparteien eine Erhöhung der Rufbereitschaftszulage um 71 Cent. Sie steigt damit von 1,79 auf 2,50 Euro. Im Paket des Tarifabschlusses sind ebenfalls Regelungen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf enthalten. Dazu gehören unter anderem der Wechsel von Vollzeit in Teilzeit und umgekehrt sowie das Recht auf unbezahlte Freistellungsmöglichkeiten.
Die Gewerkschaften sehen in dem erreichten Abschluss einen fairen Kompromiss, der die Beschäftigten an der positiven Unternehmensentwicklung teilhaben lässt.

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Tarifverhandlungen gehen weiter

In die Tarifverhandlungen für die rund 4.000 Beschäftigten der Arcor AG & Co. KG kommt endlich Bewegung. Am 17. Mai 2006 ist eine weitere Runde in Mannheim geplant. Am 10. Mai waren die Verhandlungen noch ergebnislos vertagt worden.

Die Gewerkschaften TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und IG Metall, die mit einer Forderungen von 5,5 Prozent in die Einkommensrunde gegangen waren, erwarten am 17. Mai 2006 ein verhandlungsfähiges Angebot des Arbeitgebers; auch zur Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg und zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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Arbeitgeber provoziert Abbruch der Verhandlungen

Bei den Verhandlungen am 10. Mai 2006 hat die Arbeitgeberseite zu den beiden zentralen Themen „Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmenserfolg“ sowie „Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ keine ergebnisorientierten Vorschläge gemacht. Deswegen haben die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und die IG Metall den nächsten Verhandlungstermin abgesagt und werden an diesem Tag mit den Tarifkommissionen das weitere Vorgehen beraten.

Auch nach drei Monaten Gesprächen und Verhandlungen war Arcor nicht bereit, zur Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmenserfolg, sowie zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf inhaltliche Festlegungen zu treffen. In allen wichtigen Punkten beriefen sich die Verhandlungsführer auf ihr eingeschränktes Verhandlungsmandat.

Zudem weigerte sich die Arbeitgeberseite trotz wiederholter Aufforderung beharrlich, ein beziffertes Angebot für die lineare Erhöhungen der Monatstabellenentgelte und Ausbildungsvergütungen zu unterbreiten.

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA und die IG Metall sind nicht bereit, sich weiter derart „veralbern“ zu lassen! Arcor hat nun Zeit, ihre destruktive Verhandlungstaktik zu überdenken.

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Verhandlungen gehen weiter

Die Sondierungen zum Tarifabschluss 2006 bei der Arcor AG & Co. KG sind am 28. April 2006 wieder aufgenommen worden. Verhandelt wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zum Unternehmenserfolg sowie zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Beim Thema Arbeitnehmerbeteiligung am Unternehmenserfolg liegen Gewerkschaften und Arbeitgeber noch weit auseinander. Außerdem verweigert das Unternehmen Verhandlungen über alternierende Telearbeit. Darüber hinaus liegt immer noch kein konkretes Angebot für die Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen vor.

Trotzdem wollen die Tarifvertragsparteien noch im Mai 2006 einen Abschluss tätigen. Ein konkretes Arbeitgeberangebot zu den Forderungen der Gewerkschaften wird zur nächsten Verhandlungsrunde am 10. Mai 2006 erwartet.

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Verhandlungen unterbrochen

Die Verhandlungen zur Tarifrunde 2006 für die Beschäftigten der Arcor AG & Co. KG wurden erneut unterbrochen. Die Arbeitgeberseite war nicht bereit, auf die Forderungen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und der IG Metall einzugehen.

Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 28. April 2006 werden in zwei getrennten Arbeitsgruppen die Themen „Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmenserfolg“ sowie „Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ bearbeitet. Dabei werden auch Abhängigkeiten zu bereits bestehen Tarifverträgen berücksichtigt. Beide Themen müssen aus Sicht der Gewerkschaften für einen Tarifabschluss abschließend und verbindlich geregelt sein.

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Arbeitgeber ohne Angebot

Die Tarifverhandlungen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und IG Metall mit der Arcor AG & Co. KG sind am 13. März 2006 ergebnislos vertagt worden. Grund: Die Arbeitgeberseite sah sich nicht in der Lage, ein Angebot für eine lineare Erhöhung der Entgelte und Auszubildendenvergütungen vorzulegen.

Schwierig gestalten sich auch die Verhandlungen zur geforderten Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmenserfolg sowie zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch zu diesen Themen war der Arbeitgeber zu keiner Einigung bereit. Die Verhandlungen werden am 17. März 2006 fortgesetzt.

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Konkretes Angebot gefordert

Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und Vertreter der IG Metall sind zu Sondierungsgesprächen mit der Arcor AG & Co. KG zusammengekommen. Dabei geht es um die Einkommensrunde 2006. Die Gewerkschaften fordern unter anderem 5,5 Prozent mehr Geld sowie eine Erhöhung der Rufbereitschaftszulage.

Zu Beginn der Sitzung stellte Arcor die wirtschaftliche Situation des Unternehmens dar ohne ein Angebot vorzulegen. Die Forderung der TG nach Anhebung der Rufbereitschaftszulage wurde in der ersten Sondierung ausführlich diskutiert.

Zur zweiten Sondierung am 13. März erwartet die Tarifgemeinschaft von Arcor ein konkretes Angebot zur Erhöhung der Tabellenentgelte und Ausbildungsvergütungen. Weiterhin werden bei dem Treffen die Forderungen zur Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmenserfolg sowie eine Regelung zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie verhandelt.

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Tarifverhandlungen ergebnislos vertagt

Der Auftakt zur Einkommensrunde 2006 für die Beschäftigten der Arcor AG & Co. KG ist ergebnislos vertagt worden. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und die IG Metall fordern unter anderem die Erhöhung der Tabellenentgelte und der Ausbildungsvergütung um 5,5 Prozent.

Außerdem sollen die Rufbereitschaftszulage und der Lehrmittelzuschuss angehoben und die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt werden. Die Geschäftsführung legte bisher kein konkretes Angebot vor. Die Verhandlungen werden am 3. März 2006 fortgesetzt.

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Forderungen für die Entgeltrunde 2006 beschlossen

v.l.: Siegfried Balduin (IG Metall), Johannes Kuipers (TRANSNET), Ulrich Rötzheim (Verkehrsgewerkschaft GDBA)

Die Tarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und der IG Metall hat auf ihrer Sitzung am 1. Februar 2006 in Frankfurt am Main beschlossen, die Verhandlungen zur Entgeltrunde 2006 für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Arcor AG & Co. KG mit einer Forderung von 5,5 Prozent mehr Lohn und einer deutlichen Erhöhung der Rufbereitschaftszulage aufzunehmen. Des weiteren soll eine Unternehmenserfolgsbeteiligung tariflich geregelt werden.

Die Forderungen im einzelnen:

Zusätzlich hat die Tarifkommission die Aufnahme von Verhandlungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Zukunft beschlossen. Die Gewerkschaften erwarten vom Arbeitgeber, dass er die Forderungen offen und konstruktiv bewertet und die Tarifverhandlungen in Kürze beginnen können.

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Einkommensrunde 2005 erfolgreich beendet!

Die Einkommensrunde 2005 der Verhandlungsgemeinschaft aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET (VG) bei der Arcor AG & Co. war geprägt von monatelangen harten Verhandlungen. Mit dem Abschluss am 14. März 2005 konnte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Einkommenserhöhung mit einem Gesamtvolumen von ca. 2,9 % bei einer Laufzeit von 15 Monaten (bis 31. März 2006) durchgesetzt werden.

Das Ergebnis im einzelnen:

Außerdem wurde vereinbart, dass alle Auszubildenden nach der Ausbildung übernommen und hierfür zunächst in die neue „Tarifgruppe A“ eingruppiert werden. Die Verweildauer beträgt dort maximal 9 Monate, danach erfolgt, wenn möglich, die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Jährlich erfolgt ein Statusbericht an die Tarifpartner zur Übernahmesituation und zur aktuellen und geplanten Ausbildungssituation.

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Einkommensrunde 2005 eröffnet

Am 17. Dezember 2004 wurden die Tarifverhandlungen zur Einkommensrunde 2005 für die Beschäftigten der ARCOR AG begonnen. In der Eröffnungsrunde machten die Gewerkschaften TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und IG Metall deutlich, dass die Erwartungshaltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bezogen auf die Umsatzsteigerung der ARCOR AG im ablaufenden Jahr, sehr hoch sei.

Des weiteren forderten die Gewerkschaften von ARCOR Entgegenkommen und Bewegung bezüglich der Zulagen und der Bildung einer neuen Tarifgruppe oberhalb der jetzigen Tarifgruppe 1.

Für den Januar und Februar 2005 wurden Arbeitspakete vereinbart, die dann sondiert werden sollen. Beide Seiten gehen davon aus, dass Anfang März die Tarifverhandlungen abgeschlossen werden.

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Forderung zur Entgeltrunde 2005 gefasst

Mit der Forderung nach 4,0 Prozent mehr Lohn und der Erhöhung einiger Zulagen gehen die in der Arcor AG vertretenen Gewerkschaften TRANSNET, Verkehrsgewerkschaft GDBA und IG Metall in die kommende Entgeltrunde. Dies beschlossen die Tarifkommissionen der drei Gewerkschaften auf ihrer gemeinsamen Sitzung in Frankfurt am Main.

Nach ausführlicher Erörterung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens und der tarifpolitischen Rahmenbedingungen einigten sich die Kommissionsmitglieder auf folgendes Forderungspaket:

Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten haben. Wir erwarten vom Arbeitgeber, unsere Forderungen offen und konstruktiv zu bewerten und sich in Kürze mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen.

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Tarifrunde zur Stellenbewertung erfolgreich abgeschlossen!

Nach mehrmonatigen zum Teil äußerst schwierigen Runden konnte die Verhandlungsgemeinschaft (VG) aus der Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET Ende Januar 2004 die Tarifverhandlungen zur Stellenbewertung bei der Arcor AG & Co KG erfolgreich abschließen. Durch die Integration der ehemaligen Arcor-Kundenservice GmbH (AKS) in die Arcor AG & Co KG im September 2003 wurde erstmals die IG Metall an den Verhandlungen beteiligt.

Ausgangspunkt für den Abschluss war die Entgeltrunde 2002, in der sich die Tarifpartner auf die Einführung eines analytischen Stellenbewertungsverfahrens verständigten. Hierzu wurde ein Volumen von 2 Prozent der Lohn- und Gehaltssumme zur Verfügung gestellt.

Die analytische Stellenbewertung selbst garantiert Objektivität, Nachvollziehbarkeit und Vereinheitlichung für alle Kolleginnen und Kollegen im Tarifbereich. Mit der Vereinbarung des Tarifvertrages zur Stellenbewertung (STEP-TV) gehört die subjektiv geprägte, summarische Eingruppierung, die sich ausschließlich an Erfahrungswerten orientiert, der Vergangenheit an.

Durch die Umsetzung der Stellenbewertung gelang es zudem, Aufbau und Struktur im Entgelttarifvertrag nachhaltig weiterzuentwickeln. Neu ist die Schaffung von Entgeltbändern. Tätigkeiten werden nicht wie bisher ausschließlich einer festen Entgeltsumme zugeordnet, sondern einer individuellen Einstufung im Rahmen einer Schwankungsbreite (Band). Darüber hinaus gewährleistet die automatische Anhebung ab Banduntergrenze eine langjährige Entgeltentwicklung bei identischer Tätigkeit.

Spätestens nach vier Anhebungsschritten (8 Jahre) wird so immer der Bandmittelwert erreicht. Individuell kann dieser Wert bis zur Bandobergrenze auch deutlich früher erreicht werden.

Die persönliche Zuordnung zu einen Entgeltband erfolgt über die analytische Stellenbewertung und Einstufung innerhalb eines Entgeltbandes unter Berücksichtigung festgelegter Kriterien. Die Einstufung kann der Arbeitgeber nicht allein vornehmen, sondern muss darüber mit dem Betriebsrat beraten.

Das Ergebnis im einzelnen:

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Einkommensrunde 2003 erfolgreich abgeschlossen!

Die Verhandlungen zur Einkommensrunde 2003 standen im Schatten schwieriger unternehmens- und gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Trotzdem gelang es, in konstruktiv geführten Verhandlungen einen sehr guten Abschluss zu erzielen.

Allerdings konnte die ausschließliche Forderung nach starker Erhöhung der Monatstabellenentgelte und Einführung des analytischen Arbeitsplatzbewertungsverfahrens bei einer Laufzeit von 12 Monaten nicht durchgesetzt werden.

Die Weiterentwicklung des Leistungstarifvertrages stellte für Arcor eine Abschlussvoraussetzung dar. Das Abschlusspaket selbst beinhaltet ein Gesamtvolumen von 6,0 % bei einer Laufzeit vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2004.

Das Ergebnis:

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Forderungen zur Einkommensrunde 2002/03 beschlossen

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET fordern für die Beschäftigten der Arcor eine Einkommenserhöhung von 5,4 Prozent.

Die Tarifkommissionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET haben auf ihrer gemeinsamen Sitzung am 18. November 2002 folgende Forderungen für die Beschäftigten bei Arcor beschlossen:

Die Tarifverhandlungen werden am 2. Dezember 2002 aufgenommen. Ziel ist ein Abschluss noch in diesem Jahr.

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Neue Tarifverträge erfolgreich abgeschlossen - Einführung der Arbeitsplatzbewertung ausgesetzt

Die Verhandlungen zur Arbeitsplatz- und Leistungsbewertung zwischen der Tarifgemeinschaft GDL/GDBA (TGM) und der Arcor AG & Co. am 19. Dezember 2001 konnten nach heftigen Kontroversen in den frühen Morgenstunden des Folgetages abgeschlossen werden.

Demnach wird es am 1. Januar 2002 nicht wie vorgesehen zur Umsetzung der Arbeitsplatzbewertung bei der Arcor AG & Co. kommen. Bedingt durch die bevorstehende Unternehmensaufteilung Arcor/Telematik ist nach Auffassung der TGM eine derzeitige, einheitliche Umsetzung des analytischen Verfahrens mit Verweis auf unterschiedliche Auswirkungen für die Eingruppierung von Mitarbeitern in den jeweiligen Bereichen nicht gegeben.

TGM und Arcor stellten jedoch einvernehmlich heraus, die Gespräche zur Einführung der Arbeitsplatzbewertung unmittelbar im Anschluss an die Unternehmensteilung wieder aufzunehmen.

Erfolgreich hingegen konnte der Tarifvertrag zur Leistungsbeurteilung (LeistungsTV) abgeschlossen werden. Der Tarifvertrag enthält Beurteilungsgrundsätze, -kriterien, Verfahrensweisen, die Höhe des bereitgestellten Volumens, Verteilungs- und Auszahlungsmodalitäten.

Der Arbeitgeber erklärte sich bereit, das Volumen von 2,0% auf 3,4% des 13fachen monatlichen Tabellenentgelts aller anspruchsberechtigten Mitarbeiter (als dynamischen Sockelbetrag) aufzustocken. Die Leistungsprämie wird im April des Jahres für das jeweils zurückliegende Kalenderjahr (Ausnahme 2002: Auszahlung im Dezember des laufenden Jahres) als Einmalbetrag ausgezahlt.

Überdies einigten sich die Tarifpartner auf einen Änderungstarifvertrag (ÄnderungsTV) zur Einführung des Euro. Die Monatstabellenentgelte im Entgelttarifvertrag (ETV) wurden nach dem gesetzlichen Umrechnungskurs umgestellt und auf volle Euro aufgerundet. Die Rufbereitschaftszulage im ETV wird ab 1. Januar 2002 0,30 Euro betragen.

Der mit in die Gespräche einbezogene Überleitungstarifvertrag (ÜTV Telematik) für die von der Arcor in Telematik überzuleitenden Mitarbeiter sowie der Zuordnungstarifvertrag Arcor/Telematik (ZuordnungsTV) konnten ebenfalls erfolgreich abgeschlossen werden.

Beide Seiten kamen überein, dass die zum Zeitpunkt des Übergangs der Mitarbeiter bei Arcor geltenden Tarifverträge 1:1 bei der Arcor DB-Telematik GmbH angewendet werden. Umgehend nach Gründung der DB-Telematik soll zwischen den Tarifpartnern dann ein den Arcor-Tarifverträgen in der jeweils geltenden Fassung inhaltsgleicher DB-Telematik-Haustarifvertrag abgeschlossen werden. Es wurde eine Erklärungsfrist bis zum 4. Februar 2002 vereinbart.

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