Entgeltrunde ETV-AGVDE 2009/2010: Drohungen gehen ins Leere (20.07.2010)
Entgeltrunde ETV-AGVDE 2009/2010: Verhandlungen endlich fortsetzen
(12.04.2010)
Entgeltrunde ETV-AGVDE 2009/2010: Verhandlungen ohne Ergebnis (10.02.2010)
Tarifrunde 2009 - ETV-AGVDE: TG
bricht Verhandlungen ab (20.11.2009)
TFG
Transfracht: Erfolgsabhängige Einmalzahlung für 2009 neu geregelt
(13.11.2009)
ETV-AGVDE: Auftakt - TG und Arbeitgeber weit voneinander entfernt
(22.09.2009)
ETV-AGVDE:
Forderung fünf Prozent mehr (27.08.2009)
Personenseilschwebebahnen (SBT): Einkommensrunde 2008 - Warnstreik brachte
Erfolg (12.08.2008)
Seilbahntarifvertrag: TK lehnt Arbeitgeberangebot ab
(25.06.2008)
ETV-Tarifrunde 2008: Mehr Geld, Einmalzahlungen und Zulagen
(23.05.2008)
Seilbahntarifvertrag (SBT): Tarifverhandlungen vertagt (16.05.2008)
ETV-Tarifrunde
2008: Tarifabschluss möglich (09.05.2008)
Seilbahntarifvertrag (SBT): Tarifverhandlungen beginnen (05.05.2008)
ETV-Tarifrunde 2008: Verhandlungen abgebrochen
(22.04.2008)
ETV-Tarifrunde 2008: Verhandlungen unterbrochen (28.03.2008)
ETV-Tarifrunde 2008: Arbeitgeber macht erstes Angebot zur Entgeltrunde (04.02.2008)
ETV-Tarifrunde 2008: 8 Prozent mehr Geld gefordert (30.10.2007)
Seilbahntarifvertrag (SBT): Tarifverhandlungen abgeschlossen (14.12.2005)
ETV Tarifabschluss 2005: Besonderheiten bei der Umsetzung des Eisenbahntarifvertrags (22.08.2005)
ETV Tarifabschluss: Tarifrunde 2005 erfolgreich abgeschlossen (28.06.2005)
ETV Tarifrunde 2005: Tarifkommissionen beraten weiteres Vorgehen (25.05.2005)
Neue Tarifrunde bei nicht-bundeseigenen Eisenbahnen (04.05.2005)
ETV Tarifrunde 2005: Warnstreiks haben begonnen (04.05.2005)
ETV Tarifrunde 2005: Tarifkommissionen lehnen „1. Angebot“ der Arbeitgeber ab (26.04.2005)
ETV Tarifrunde 2005: Keine Annäherung der Positionen gegenüber der
Eröffnungsrunde (06.04.2005)
ETV Tarifrunde 2005: Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt
(22.02.2005)
ETV Tarifrunde 2005: Tarifkommissionen beschließen Forderungen (23.12.2004)
ETV Tarifabschluss: 500 Euro im Mai 2003 + 3,4 Prozent ab Februar 2004 (14.04.2003)
ETV Tarifrunde 2003: Arbeitgeberseite legt erste Angebote vor (27.03.2003)
ETV Tarifrunde 2003: 5 % Einkommenserhöhung gefordert (19.02.2003)
Personenseilschwebebahnen (SBT): Einkommensrunde 2008 - Warnstreik brachte Erfolg
Nach mehreren Verhandlungen und einem Warnstreik bei der Bayerischen Zugspitzbahn konnte die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) folgendes Ergebnis erreichen:
Die Tarifkommission hat das Ergebnis einstimmig angenommen. Die Zustimmung des Entscheiderkreises steht noch aus.
Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die durch ihre Teilnahme am Warnstreik die TG-Forderungen aktiv unterstützt und so entscheidend zum erfolgreichen Abschluss beigetragen haben.
Seilbahntarifvertrag: TK lehnt Arbeitgeberangebot ab
Auch die zweite Verhandlungsrunde zwischen AGVDE und Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) brachte kein Ergebnis. Die TG fordert unter anderem eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 12 Prozent sowie eine Laufzeit von 12 Monaten.
Nach mehreren Verhandlungsunterbrechungen war keine Annährung zu erreichen. Hauptstreitpunkt ist die Laufzeit des Tarifvertrages. Während die Arbeitgeberseite mindestens eine 22-monatige Laufzeit fordert, lehnt dies die Tarifkommission der TG grundsätzlich ab und hält an einer wesentlich kürzeren Laufzeit fest.
Nun müssen die Verhandlungen mit mehr Druck unterstützt werden. Warnstreiks werden nicht mehr ausgeschlossen. Es gilt Stärke zu zeigen, um unsere Forderungen zu unterstreichen.
Die Verhandlungen werden am 8. August fortgesetzt.
Wir brauchen ein klares Signal für die Arbeitgeber - gemeinsam für eine deutliche Lohnerhöhung bei entsprechender Laufzeit!
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ETV-Tarifrunde 2008: Mehr Geld, Einmalzahlungen und Zulagen
Nach fast sechs Monaten Verhandlungen konnte am 21. Mai 2008 ein Ergebnis erreicht werden. Die zuständige Tarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat über das letzte Arbeitgeberangebot des Arbeitgeberverbandes Deutscher Eisenbahnen e. V. (AGVDE) für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben - Eisenbahntarifvertrag (ETV) beraten und stimmte dem Angebot nach intensiver Diskussion zu.
Der Tarifabschluss ist sehr umfangreich. Die wichtigsten Punkte des Abschlusses sind:
Die Betriebsparteien können sich auf freiwilliger Basis auf eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit um 30 oder 60 Minuten einigen (max. 40 Wochenstunden). Dabei müssen sie auch die Höhe des Entgeltausgleichs für je 30 Minuten Arbeitszeiterhöhung festlegen. Bei einer Arbeitszeiterhöhung steigen die Entgelte für je 30 Minuten nochmals linear um 1,3 Prozent, 1,4 Prozent oder 1,5 Prozent.
Darüber hinaus wurde vereinbart, eine ganze Reihe von Manteltarifbestimmungen zu verändern. Dies war erforderlich, weil der ETV neuen gesetzlichen Bestimmungen angepasst werden musste. Einige Themenbereiche wurden aus den Verhandlungen ausgeklammert, um sie später, aber noch im Jahr 2008, ohne Zeitdruck weiter zu verhandeln. Dazu gehören u. a. die Angestelltenvergütung und die Reisekosten.
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Seilbahntarifvertrag (SBT): Tarifverhandlungen vertagt
Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Personenseilschwebebahnen in Deutschland wurden ohne Ergebnis vertagt. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert unter anderem eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 12 Prozent.
Die erste Verhandlungsrunde brachte kein Ergebnis. Das Angebot des Arbeitgebers ist für die zuständige Tarifkommission nicht annehmbar. Noch sind die Vorstellungen der Arbeitgeberseite und die Forderungen der TG weit voneinander entfernt. Die Verhandlungen werden am 20. Juni 2008 in München fortgesetzt.
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ETV-Tarifrunde 2008: Tarifabschluss möglich
In den Tarifverhandlungen um den Tarifvertrag für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben - Eisenbahntarifvertrag (ETV) hat sich der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) bewegt. In der vierten Verhandlungsrunde legte er ein neues Angebot vor. Die zuständige Verbandstarifkommission AGVDE der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) wird am 21. Mai 2008 in Frankfurt am Main das Ergebnis beraten.
Die wichtigsten Punkte (mehr Infos im Aushang):
Die Laufzeit des Tarifvertrages soll bis zum 31. August 2009 dauern.
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Seilbahntarifvertrag (SBT): Tarifverhandlungen beginnen
Am 14. Mai 2008 wird die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der 20 Personenseilschwebebahnen in Deutschland zum Seilbahntarifvertrag (SBT) mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) stattfinden. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 12 Prozent.
Außerdem wird die Einführung einer direkten Nachtzulage in Höhe von 25 Prozent gefordert. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 12 Monate betragen. Die TG erwartet bereits in der ersten Runde ein entsprechendes Angebot der Arbeitgeberseite. Nach Jahren der Lohnzurückhaltung steht den Beschäftigten ein entsprechender Lohnzuwachs zu!
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ETV-Tarifrunde 2008: Verhandlungen abgebrochen
Die Verhandlungen zwischen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) zum Tarifvertrag für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben - Eisenbahntarifvertrag (ETV) sind ohne Ergebnis abgebrochen worden. Auch die dritte Verhandlungsrunde brachte keine Annäherung.
Der AGVDE legte ein Angebot vor, das er als „nicht weiter verhandelbar“ bezeichnete. Es enthält u. a. eine lineare Entgelterhöhung um 5 Prozent ab dem 1. Juli 2008 sowie nach Entgelthöhe gestaffelte Einmalzahlungen.
Die Verbandstarifkommission (VTK) der TG bewertet dieses Angebot äußerst kritisch. Sie kritisiert insbesondere, dass die Arbeitgeber offenbar nicht bereit sind, ihre Beschäftigten an den positiven Wirtschaftsergebnissen der Branche teilhaben zu lassen.
Abschließend wird die VTK das Angebot am 6. Mai 2008 bewerten. Bis dahin wird eine breite Mitgliederdiskussion in den Betrieben geführt.
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ETV-Tarifrunde 2008: Verhandlungen unterbrochen
Die Verhandlungen zur Einkommensrunde 2008 mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) sind unterbrochen worden. Die Verbandstarifkommission (VTK) der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) hat auch das zweite Angebot abgelehnt.
Das veränderte Angebot der Arbeitgeber zum Tarifvertrag für
die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und
Kraftverkehrsbetrieben (ETV) beinhaltete unter anderem eine lineare
Entgelterhöhung um insgesamt 0,8 Prozent sowie eine Erhöhung der Einmalzahlung
für Arbeitnehmer unter einem bestimmten Einkommensniveau um 200 Euro.
Für die VTK sind die angebotenen Einkommenserhöhungen viel zu gering. Kritisch
wird außerdem die von den Arbeitgebern geforderte Arbeitszeiterhöhung mit
Entgeltausgleich gesehen.
Unklar sind auch noch die Auswirkungen der angestrebten Änderungen der Vergütungsstruktur und der Urlaubsstaffel. Hierzu wurden keine Angaben gemacht. Diese Änderungen sind wegen neuer gesetzlicher Bestimmungen erforderlich. Die TG machte deutlich, dass Veränderungen nur bei einer 100-prozentigen Besitzstandssicherung akzeptiert werden. Die Verhandlungen werden Ende April 2008 fortgesetzt.
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ETV-Tarifrunde 2008: Arbeitgeber macht erstes Angebot zur Entgeltrunde
Der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) hat in der aktuellen Entgeltrunde für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen und Kraftverkehrsbetrieben ein erstes Angebot vorgelegt. Die Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) will am 27. März 2008 die Verhandlungen darüber fortsetzen.
Die Arbeitgeberseite bietet unter anderem eine Einmalzahlung von 500 Euro sowie lineare Erhöhungen in fünf Stufen um insgesamt 9,2 Prozent. Außerdem soll es Verbesserungen bei Schicht- und Wechselschichtarbeit geben.
Als Gegenleistung soll die Arbeitszeit auf 40 Wochenstunden erhöht und der abgesenkte „ETV-neu“ fortgeführt werden. Der Vertrag soll eine Laufzeit von 36 Monaten bis zum 31. Dezember 2010 haben. Damit ist die materielle Ausstattung insgesamt zu gering.
Die TG fordert 8 Prozent mehr Geld und materielle Anreize für Schicht- und Wechselschichtarbeit in Höhe von 100 Euro pro Monat. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.
Außerdem wurde über strukturelle Änderungen im Tarifvertrag für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben – Eisenbahntarifvertrag (ETV) verhandelt. Konkret ging es um die Urlaubstaffel und die Angestelltenvergütung. Diese sind zurzeit nicht mit gesetzlichen Bestimmungen vereinbar. Die TG fordert hier eine strikte Besitzstandswahrung.
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ETV Tarifrunde 2008: 8 Prozent mehr Geld gefordert
Die Verbandstarifkommission der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) für den Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) hat ihre Forderungen für die Entgeltrunde 2008 zum Tarifvertrag für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben (ETV) beschlossen. Unter anderem sollen die Entgelte linear um 8 Prozent erhöht werden.
Außerdem werden mindestens 100 Euro pro Monat für Schicht- und Wechseldienstarbeit gefordert. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate bis zum 31. Dezember 2008 betragen.
Zahlreiche Unternehmen des AGVDE fallen unter den Geltungsbereich des ETV. Auch hier stand in den vergangenen Jahren die Arbeitsplatzsicherung im Vordergrund. Die insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung und speziell die Entwicklung in den betroffenen Unternehmen berechtigt die Forderung nach deutlich mehr Geld.
Einen Termin für die Auftaktverhandlungen gibt es bisher noch nicht.
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Seilbahntarifvertrag (SBT): Tarifverhandlungen abgeschlossen
Die Arbeitnehmer der 20 Personenseilschwebebahnen in Deutschland erhalten bis 2008 zwei Einkommenserhöhungen. Dies ist das Ergebnis der abschließenden Tarifverhandlungen zwischen der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) und dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE).
Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten werden zum 1. Februar 2006 und zum 1. Juli 2007 um zwei Prozent erhöht. Im Gegenzug wird die wöchentliche Arbeitszeit auf 39,5 Stunden bzw. 40 Stunden angehoben. Der Seilbahntarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2008.
Das Verhandlungsergebnis wurde durch die Tarifkommission einstimmig angenommen, steht aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Entscheiderkreises der Tarifgemeinschaft.
ETV Tarifabschluss 2005: Besonderheiten bei der Umsetzung des Eisenbahntarifvertrags (ETV)
Am 27. Juni 2005 einigten sich TRANSNET und GDBA mit dem AGVDE auf einen Tarifabschluss für den Bereich des ETV. Der Tarifvertrag gilt für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE-Bahnen) und Kraftverkehrsbetrieben. Bei der Umsetzung gibt es jedoch einige Besonderheiten. Die ebenfalls am Tarifabschluss beteiligte Gewerkschaft ver.di hat dem Abschluss bisher nicht zugestimmt. Das führt dazu, dass der AGVDE seinen Mitgliedsunternehmen rät, bei ver.di-Mehrheit in einem Unternehmen die Umsetzung des Tarifabschlusses zurückzustellen.
Aber, jedes Mitglied der TRANSNET oder der Verkehrsgewerkschaft GDBA hat durch seine Gewerkschaftszugehörigkeit einen uneingeschränkten Rechtsanspruch auf die Umsetzung der Vereinbarungen dieses Tarifabschlusses und kann diesen auch geltend machen. Auch dann, wenn das Mitglied in einem Unternehmen tätig ist, in dem ver.di die Mehrzahl der Mitarbeiter organisiert. Dieses gilt auch in Unternehmen mit Haustarifverträgen, die als Grundlage den ETV haben. Der Tarifabschluss muss entsprechend der Regelungen des jeweiligen Haustarifvertrages umgesetzt werden.
ETV Tarifabschluss: Tarifrunde 2005 erfolgreich abgeschlossen
Nach mehreren Monaten Verhandlungsdauer konnte die Verhandlungsgemeinschaft (VG) aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET am 27. Juni 2005 in Frankfurt am Main mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) die Tarifrunde 2005 für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben erfolgreich abschließen.
Die Verhandlungen zum Eisenbahntarifvertrag für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen und Kraftverkehrsbetrieben waren äußerst schwierig und wurden von Warnstreiks begleitet, an denen sich auch die Verkehrsgewerkschaft GDBA beteiligte.
Die Arbeitgeber wollten in dieser Tarifrunde Personalkosten in erheblicher Menge einsparen und die Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden/Woche erhöhen - dies konnte verhindert werden.
Darüber hinaus bringt der Abschluss nunmehr auch materielle Verbesserungen für die Kolleginnen und Kollegen. Die Arbeitnehmer erhalten jährliche Einmalzahlungen bis 2007 von 300 bzw. 385 Euro, Azubis 100 Euro und Arbeitnehmer in Teilzeit erhalten die Beträge anteilig. Ab 1. September 2005 werden die Monatstabellenentgelte um 1,5 Prozent erhöht und gleichzeitig wird die Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden auf 39 erhöht. Die lange Laufzeit bis 31. Dezember 2007 bringt eine hohe Planungssicherheit für die Unternehmen und verbessert deren Wettbewerbsfähigkeit.
ETV Tarifrunde 2005: Tarifkommissionen beraten weiteres Vorgehen
Die Situation rund um die laufende Tarifrunde zum Tarifvertrag für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben (ETV) wird immer schwieriger. Die für die Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) zuständigen Tarifkommissionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET tagten deshalb am 23. Mai 2005 in gemeinsamer Sitzung in Kassel, um ein Positionspapier zu beraten und das weitere Vorgehen der Gewerkschaften festzulegen.
Die erneuten Beratungen der Tarifkommissionen der VG-Gewerkschaften waren nötig geworden, weil es trotz Aufforderung an die Arbeitgeberseite nicht möglich war, kurzfristig neue Tarifverhandlungen zu terminieren. Der nächste Verhandlungstermin ist nunmehr für den 27. Juni 2005 vereinbart worden.
Neue Tarifrunde bei nicht-bundeseigenen Eisenbahnen
Die Tarifverhandlungen bei den nicht-bundeseigenen Eisenbahnen werden am 12. Mai fortgesetzt. Das haben Arbeitgeber und Gewerkschaften kurzfristig vereinbart. Zuvor hatte es am Mittwoch, dem 4. Mai 2005, einen Warnstreik bei der Bayerischen Oberlandbahn gegeben. Den Forderungen von GDBA und TRANSNET nach Einkommensverbesserungen stehen Kürzungspläne der Arbeitgeber gegenüber.
Die bisherigen Gesprächen zwischen dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) und den Gewerkschaften sind bislang ohne Ergebnis geblieben. Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET fordern unter anderem Einkommensverbesserungen von 3,3 Prozent. Der AGVDE hingegen will die Personalkosten um 3,8 Prozent reduzieren. In diesem Zusammenhang wollen die Arbeitgeber die Arbeitszeit auf 40 Stunden erhöhen.
„Die Arbeitgeberseite hat bislang keinerlei Kompromissbereitschaft signalisiert“, kritisierte GDBA. Vorstandsmitglied Heinz Fuhrmann. Insofern sei nun eine „sehr schwierige Phase“ erreicht worden. Der AGVDE sei gefordert, am 12. Mai ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch zu legen.
Zuvor hatte es am Mittwoch einen ersten Warnstreik gegeben. Beschäftigte der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) legten in Holzkirchen vorübergehend die Arbeit nieder. „Damit haben wir ein erstes Zeichen gesetzt“, bemerkten Heinz Fuhrmann (GDBA) und Alexander Kirchner (TRANSNET). Beide machten deutlich: Weitere Aktionen seien „denkbar und möglich.“
ETV Tarifrunde 2005: Warnstreiks haben begonnen
Die
Tarifverhandlungen zwischen der Verhandlungsgemeinschaft aus
Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET (VG) mit dem Arbeitgeberverband
Deutscher Eisenbahnen e. V. (AGVDE) für viele nichtbundeseigene
Eisenbahnen sind ins Stocken geraten. Die Arbeitgeberseite besteht auf
einer Senkung der Personalkosten und will dazu u. a. die Wochenarbeitszeit
auf 40 Stunden erhöhen. Die Gewerkschaften lehnten ein entsprechendes
Angebot jedoch ab und fordern ihrerseits Einkommensverbesserungen.
In verschiedenen Verbandsunternehmen des AGVDE kam es nunmehr zu ersten Warnstreiks, zu denen neben Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET auch ver.di aufrief. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA war bei der EVB an den Warnstreiks beteiligt.
Die Arbeitgeber wurden während der diesjährigen Hauptversammlung des AGVDE, in Regensburg von den gewerkschaftlichen Aktionen überrascht. Auch vor dem Tagungshotel kam es zu einer Protestkundgebung. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA hofft nunmehr, dass die Aktionen dazu beitragen, dass die festgefahrenen Tarifverhandlungen wieder in gang kommen und die Arbeitgeber ihre bisherige Position aufgeben und ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen.
ETV Tarifrunde 2005: Tarifkommissionen lehnen „1. Angebot“ der Arbeitgeber ab
Einstimmig lehnten die Mitglieder der Tarifkommissionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET am 20. April 2005 in Göttingen das in der zweiten Verhandlungsrunde vorgelegte Angebot des Arbeitgeberverbandes Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) für die Arbeitnehmer und Auszubildenden, die unter die Entgelttarifvereinbarungen des Tarifvertrages für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben (ETV) fallen, ab.
Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET fordern eine umfassende Besitzstandssicherung, sichere Arbeitsplätze, gleichen Lohn für gleiche Arbeit sowie eine Einkommensverbesserung mindestens zum Ausgleich der Preissteigerungen.
Die Arbeitgeber fordern hingegen eine Personalkostenabsenkung von 3,8 Prozent, die Verlängerung der Arbeitszeit auf 40 Stunden sowie eine 36-monatige Laufzeit. Zuvor hatte der AGVDE bereits zum Ende des vergangenen Jahres das Weihnachtsgeld, die Leistungs- und Treueprämie sowie die vermögenswirksamen Leistungen gekündigt.
Die Mitglieder der Tarifkommissionen sehen dennoch Spielräume, die weitere Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite rechtfertigen. Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET haben deshalb den AGVDE aufgefordert, in der zweiten Maiwoche die Verhandlungen wieder aufzunehmen.
ETV Tarifrunde 2005: Keine Annäherung der Positionen gegenüber der Eröffnungsrunde
Ohne Annäherung der Positionen gegenüber der Eröffnungsrunde fand am 4. April 2005 die zweite Verhandlung zur Entgeltrunde 2005 für die Arbeitnehmer und Auszubildenden, die unter die mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) abgeschlossenen Entgelttarifvereinbarungen des Tarifvertrages für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben (ETV) fallen, in Frankfurt am Main statt.
Die Arbeitgeberseite verlangt von der Verhandlungsgemeinschaft aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET weiterhin tarifvertragliche Zugeständnisse um die Personalkosten zu senken. Dies soll insbesondere durch eine Erhöhung der Arbeitszeit oder durch die Kürzung von jährlichen Einmalzahlungen erreicht werden. Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET lehnten dies ab und wiederholten ihre Forderungen für diese Entgeltrunde.
Daraufhin übergab die Arbeitgeberseite ihre Vorstellungen in Form eines schriftlichen Angebots. Dieses Angebot wurde von den Gewerkschaften jedoch nicht mehr bewertet. Die Verhandlungen wurden ohne Vereinbarung eines neuen Termins unterbrochen.
Die Tarifkommissionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der TRANSNET werden am 20. April 2005 das Angebot sowie die gesamte Situation bewerten und über die weitere Vorgehensweise beraten.
ETV Tarifrunde 2005: Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt
Die ersten Tarifverhandlungen zur Entgeltrunde 2005 für die Arbeitnehmer und Auszubildenden, die unter die mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) abgeschlossenen Entgelttarifvereinbarungen des Tarifvertrages für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben (ETV) fallen, wurden am 21. Februar 2005 in Frankfurt am Main ohne Ergebnis vertagt.
Zu Beginn der Verhandlungen unterstrichen und begründeten die Verkehrsgewerkschaft GDBA, die Gewerkschaft TRANSNET und ver.di ihre Forderungen:
Der AGVDE erklärte dazu, dass diese Forderungen aufgrund der Wettbewerbssituation nur verhandelbar seien, wenn in allen Mitgliedsunternehmen die Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden ohne Entgeltausgleich erhöht bzw. eine gleichwertige Kostenentlastung der Unternehmen vereinbart wird.
Die Gewerkschaften sehen derzeit jedoch gemeinsam keine Möglichkeit einer Arbeitszeitverlängerung zuzustimmen. Deshalb wurden die Verhandlungen auf den 23. März 2005 vertagt.
ETV Tarifrunde 2005: Tarifkommissionen beschließen Forderungen
Die Tarifkommissionen der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET trafen sich am 21. Dezember 2004 zu einer gemeinsamen Sitzung in Kassel. Sie beschlossen Forderungen zur Tarifrunde 2005 für die Arbeitnehmer und Auszubildenden, die unter die mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) abgeschlossenen Entgelttarifvereinbarungen des Tarifvertrages für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben (ETV) fallen. Die Auftaktverhandlung mit dem AGVDE zur Tarifrunde 2005 wird am 21. Februar 2005 in Frankfurt am Main stattfinden.
Die Tarifkommissionen beschlossen einstimmig folgende Forderungen:
Die Gewerkschaften haben die Tarifvereinbarung zu Löhnen, Gehältern und Ausbildungsvergütungen des ETV und den „ETV neu“ fristgerecht zum 31. Dezember 2004 gekündigt; der AGVDE die Tarifvereinbarungen über die jährliche Sonderzuwendung, die Leistungs- und Treueprämie und die vermögenswirksame Leistungen.
Gleichzeitig verhandeln Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET gemeinsam mit ver.di mit dem AGVDE und dem Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) über einen Flächentarifvertrag Schiene. Als Termin für die erste Verhandlung im Jahr 2005 wurde der 2. Februar 2005 vereinbart.
Mehr Informationen zum Flächentarifvertrag Schiene
ETV Tarifabschluss: 500 Euro im Mai 2003 + 3,4 Prozent ab Februar 2004
In der 3. Verhandlungsrunde konnten Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET am 11. April 2003 nach siebenstündigen Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) die Tarifrunde 2003 für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen - NE-Bahnen - und Kraftverkehrsbetrieben erfolgreich abschließen.
Das Ergebnis:
Zudem wurde vereinbart, spätestens zur Jahreswende
2003/2004 die Verhandlungen zur Modernisierung und Fortentwicklung des
Tarifvertrages für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen -
NE-Bahnen - und Kraftverkehrsbetrieben (ETV) aufzunehmen. Ziel ist ein
„ETV 2005“. Die Verhandlungen sollen spätestens zum Jahresende 2004
abgeschlossen sein.
Die ETV-Tarifkommissionen von TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA haben
jeweils einstimmig die Annahme des Ergebnisses empfohlen.
ETV Tarifrunde 2003: Arbeitgeberseite legt erste Angebotevor
In der 2. Verhandlung zur ETV Tarifrunde 2003 am 25. März 2003 in Mannheim, hat der AGVDE, wie angekündigt, zu Beginn der Verhandlung ein erstes Angebot vorgelegt.
In verschiedenen Varianten sah dieses Angebot u. a. 400,- Euro Einmalzahlung für 15 Monate und eine Erhöhung der Grundgehälter und Monatstabellenlöhne von 2,4 % zum 01. Mai 2004 vor. Als Kompensation wurde die Kürzung der jährlichen Sonderzuwendung (Weihnachtsgeld) auf 95 %, sowie die Streichung des AZV-Tages „angeboten“. Eine Variante sah 35 Monaten Laufzeit bis zum 31. Dezember 2005 vor.
Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET haben dieses erste Angebot als völlig unzureichend zurück gewiesen und der Arbeitgeberseite erklärt, dass weder eine Laufzeit von 35 Monaten noch die Kürzung des Weihnachtsgelds auf 95 % Gegenstand der weiteren Verhandlungen sein kann. Den AGVDE haben wir aufgefordert, ein deutlich verbessertes Angebot, auf der Grundlage unserer Forderung nach einer Einkommenserhöhung im Gesamtvolumen von 5 % mit einer sozialen Komponente, vorzulegen. Zudem haben wir ein Angebot, zu einer Erhöhung des Nachtdienstzuschlags und der Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten gefordert.
Als Ergebnis der fünfstündigen Verhandlungen, hat der AGVDE am Ende doch noch ein verbessertes Angebot übergeben. Dieses zweite Arbeitgeberangebot beinhaltet u.a.:
Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET haben dieses
Angebot - ohne eine Bewertung - entgegengenommen. Es ist die Grundlage für
die 3. Verhandlungsrunde am 11. April 2003 in Fulda. Die
ETV-Tarifkommissionen von TRANSNET und Verkehrsgewerkschaft GDBA werden in
gemeinsamer Sitzung, die ebenfalls am 11. April 2003, parallel zur dritten
Verhandlungsrunde stattfindet, das vorliegende Angebot bewerten.
Unabhängig von ihrem Angebot zur Einkommensrunde fordert der AGVDE eine
Verlängerung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden.
ETV Tarifrunde 2003: 5 % Einkommenserhöhung gefordert
Die ETV-Tarifkommissionen von Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET haben in einer gemeinsamen Sitzung am 17. Februar 2003 für die Arbeitnehmer und Auszubildenden, die unter die mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) abgeschlossenen Entgelttarifvereinbarungen des ETV [Tarifvertrag für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen - NE-Bahnen - und Kraftverkehrsbetrieben (ETV)] fallen, einstimmig folgende Forderung beschlossen:
Schwerpunkt dieser Forderung ist eine deutlichen Erhöhung der Tabellenentgelte unter Berücksichtigung einer sozialen Komponente für die unteren und mittleren Einkommen. Im Rahmen dieser Forderung soll u. a. auch über eine Erhöhung des Nachdienstzuschlages (§ 16 ETV) und der Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten (§ 16a ETV) verhandelt werden.
In der Auftaktverhandlung mit dem AGVDE zur Tarifrunde 2003 am 17. Februar 2003 in Fulda hat die Arbeitgeberseite unsere Forderung entgegengenommen und als „unvertretbar hoch im Volumen mit einer viel zu kurzen Laufzeit“ bezeichnet. Ein erstes Angebot, welches der AGVDE für die nächste Verhandlung angekündigt hat, werde eine wesentlich geringere Einkommenserhöhung mit entsprechenden Kompensationen bei langer Laufzeit beinhalten, erklärte die Verhandlungsführung des AGVDE.
Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET haben daraufhin nochmals ihre Forderung bekräftigt und klargestellt, dass hierzu ein verhandlungsfähiges Angebot erwartet wird. Die Verhandlungen werden am 25. März 2003 fortgesetzt.
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