Wie zeitintensiv die Bearbeitung von Erstattungsanträgen sein kann, wird
jeder KVB-Versicherte bestätigen, der schon mal länger auf einen Bescheid warten
musste. Um den Vorgang künftig zu vereinfachen und zu beschleunigen, entwickelt
die Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) derzeit das elektronische
Vorgangsbearbeitungssystem (VBS). Die stufenweise Einführung ist noch in diesem
Jahr geplant.
Zahlreiche Änderungen des Leistungsrechts im Bereich
der KVB haben dazu geführt, dass die Antragsbearbeitung immer umfangreicher
geworden ist. Hinzu kommt eine Mehrung der eingehenden Anträge in den letzten
Jahren. Angaben der KVB zufolge gehen bei den fünf Bezirksleitungen täglich rund
10.000 Briefe ein, überwiegend Erstattungsanträge. Diese Papiere gehen durch
zahlreiche Hände, bis sie am Ende wieder an den Versicherten zurück gesandt
werden. Die Herausforderung für das vorhandene Personal ist immens.
Nach
Einführung des VBS sollen die eingehenden Erstattungsunterlagen (Antrag,
Rechungen, Rezepte) mit Hilfe von Hochleistungsscannern elektronisch gelesen
werden. Diese Daten werden auf den Bildschirmen der KVB-Mitarbeiter angezeigt,
die die Leistungsbearbeitung durchführen. Die Geschäftsabläufe sollen so
vereinfacht und verschiedene Prüfungen bereits vom Verarbeitungsprogramm
automatisch durchgeführt werden.
Für den Versicherten der KVB soll sich
dabei folgendes ändern:
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