Die
Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET sind in diesem Jahr mit
dem Fahrgastpreis von „Pro Bahn“ ausgezeichnet worden. Damit würdigte der
Fahrgastverband „Pro Bahn“ das große Engagement beider Gewerkschaften für mehr
Sicherheit in Zügen, Bussen und auf den Stationen. „Diesen
Preis nehme ich stellvertretend für alle Mitarbeiter entgegen, die täglich ihren
Dienst in Zügen, in Bussen und auf den Stationen versehen und möglicher Gewalt
und Belästigung ausgesetzt sind“, machte Peter Tröge in seinen Dankesworten
deutlich. TRANSNET Vorstandsmitglied Reiner Bieck sieht in diesem Preis „die
Bestätigung der gemeinsamen Arbeit für die Kolleginnen und Kollegen“.
Bild: GDBA-Vize Peter Tröge (rechts) nahm
die Auszeichnung vom Vorsitzenden des Fahrgastverbandes "Pro Bahn", Karl-Peter
Naumann, entgegen. Die DB AG, vertreten durch den Leiter der Konzernsicherheit,
Gerd Neubeck (links) wurde für ihren Präventionszug ausgezeichnet.
Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET hatten 2008 die Aktion „Sicher
unterwegs“ ins Leben gerufen, die sich seither mit der Frage zunehmender Gewalt
gegen Mitarbeiter von Bussen und Bahnen beschäftigt. Nach einer bundesweiten
Umfrage unter Mitarbeitern im Verkehrsbereich und einer sich daran
anschließenden Fahrgastbefragung zeigen sich erste Erfolge. So wird unter
anderem das Land Rheinland-Pfalz der Forderung von GDBA und TRANSNET nachkommen
und bei Ausschreibungen von Verkehrsleistungen im Regionalverkehr mehr
Zugbegleiter einsetzen.
Zudem erarbeiten die Verkehrsgewerkschaft GDBA,
die TRANSNET und die Deutsche Bahn derzeit an einem gemeinsamen
Sicherheitskonzept. Entsprechende Eckpunkte wurden jüngst von den
Gewerkschaften, Vertretern der Gesamtbetriebsräte und der DB AG in Frankfurt
festgelegt. „Alle Mitarbeiter haben einen Anspruch darauf, ihre Tätigkeit frei
von Belästigung und Gewalt auszuüben. Dazu wollen wir als Gewerkschaften unseren
Teil beitragen“, machte GDBA-Vize Peter Tröge deutlich.
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