Die Protestaktionen von GDBA und TRANSNET in verschiedenen
Reisezentren war erfolgreich! Beide Gewerkschaften hatten am vergangenen
Freitag, den 21. Mai, auf drohenden Stellenabbau hingewiesen. Arbeitsplätze und
Service drohen Schaden zu nehmen, machten die Gewerkschaftsmitglieder deutlich.
DB-Chef Grube reagierte noch am Wochenende und führte kurzfristig Gespräch
mit den Gewerkschaftsvorsitzenden. Im Anschluss erklärten der
Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, und der Vorsitzende der
Gewerkschaft TRANSNET Alexander Kirchner: "Bahnchef Grube hat uns zugesichert,
dass es keinen Personalabbau im Vertrieb und damit in den Reisezentren geben
wird. Entsprechende Pläne der DB Vertriebs GmbH würden von ihm nicht gebilligt.
Wir haben in diesem Zusammenhang noch einmal erklärt, dass die Reisezentren eine
sehr wichtige Schnittstelle zum Kunden sind. Hier findet nicht nur Verkauf,
sondern vor allem auch Beratung statt. Wir haben auch deutlich gemacht, dass
unsere Kolleginnen und Kollegen in diesem Bereich schon jetzt an der
Belastungsgrenze angekommen sind. Ein weiterer Personalabbau ist nicht
darstellbar."
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