Die rund 180.000 Beschäftigten der DB erhalten in diesem Jahr einen
zusätzlichen freien Tag. Anlass sind die erheblichen Mehrbelastungen für die
Mitarbeiter im zurückliegenden Winter. Damit kommt das Management des Konzerns
Forderungen von Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET nach.
„Die
Beschäftigten, und zwar alle, haben mit ihrem großen Einsatz dafür gesorgt, dass
der Verkehr zu großen Teilen aufrecht erhalten werden konnte“, stellten der
GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel und der TRANSNET-Vorsitzende Alexander Kirchner
fest. Deshalb sei dieser zusätzliche freie Tag ein „fairer Ausgleich“ für die
entstandenen Mehrbelastungen. Zudem sei es „richtig, dass diesen alle
Mitarbeiter erhalten und nicht zwischen unterschiedlichen Beschäftigtengruppen
unterschieden wird“, machten Hommel und Kirchner deutlich.
Ungeachtet dieser Entscheidung verlangten die beiden Gewerkschafter, die Vorbereitungen auf den kommenden Winter zu verbessern. „Schwachstellen müssen untersucht, Probleme beseitigt werden.“ Sie verwiesen auf eine Gewerkschafts-Konferenz von über 200 Bahnbeschäftigten Anfang dieser Woche. Dabei seien zahlreiche Missstände deutlich geworden. „So gehört beispielsweise die Budgetierung auf den Prüfstand, die Vergabe an Subunternehmer muss korrigiert werden“, erklärten die Vorsitzenden von GDBA und TRANSNET.
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