Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET haben ihre Basis-Diskussionen unter dem Motto „Werkstatt Gewerkschaft“ fortgesetzt. Die Vorstände beider Gewerkschaften besuchen dabei Betriebe quer durch alle Bezirke und Bereiche. Die Betriebsbesuche wurden am Dienstag, den 13. April, in Karlsruhe fortgesetzt.
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Besucht wurden Beschäftigte im Karlsruher Hauptbahnhof, der DB Netz AG, der
Schenker Rail AG, des Eisenbahnbundesamtes und des Bundeseisenbahnvermögens.
Am Nachmittag nahmen mehr als 100 Mitglieder an einer
Mitgliederversammlung in Karlsruhe teil. „Wir wollen keine Referate halten,
sondern von euch wissen, welche Anforderungen ihr an die neue
Verkehrsgewerkschaft habt“, stellte der TRANSNET-Vorsitzende Alexander Kirchner
gleich zu Beginn fest.
Klaus-Dieter Hommel, Bundesvorsitzender der
Verkehrsgewerkschaft GDBA machte deutlich, dass die bisher stets offene und
ehrliche Diskussion zur Frage der Gründung einer neuen Verkehrsgewerkschaft eine
gute Basis für neu zu schaffende Strukturen gewesen sei. Für beide
Vorsitzenden war klar: „Wir wollen wissen, was falsch gelaufen ist und was
wir besser machen können.“
Die Teilnehmer der Mitgliederversammlung
begrüßten durchweg die angestrebte Gründung einer neuen Verkehrsgewerkschaft.
Zugleich wurde gefordert: „Die Gewerkschaft muss wieder mehr Gesicht in den
Betrieben zeigen“. Die zahlreichen Betriebsbesuche der beiden Vorstände in den
zurückliegenden Wochen wurden vor diesem Hintergrund begrüßt. Klaus-Dieter
Hommel und Alexander Kirchner kündigten an, solche Betriebsbesuche künftig
häufiger durchzuführen.
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