Zweite Runde der Aufsichtsratswahlen im DB Konzern hat begonnen

Mit einer Vorbesprechung der Delegierten von GDBA und TRANSNET hat am Mittwoch, 10. März, die zweite Runde der Aufsichtsratswahlen im DB-Konzern begonnen. Rund 2200 Delegierte aus ganz Deutschland sind in Hannover zusammen gekommen, um die neuen Aufsichtsräte zu wählen.
 
Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, machte deutlich: Auch bei dieser Wahl geht es um die Frage von Solidarität oder um die Vertretung von Einzelinteressen. GDBA und TRANSNET ständen weiterhin dafür ein, sich für die Interessen aller Eisenbahner einzusetzen.
 
„Unsere Aufsichtsräte haben gute Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass die Interessen der Arbeitnehmer gewahrt werden“, sagte er. Ein Beispiel dafür sei die Datenaffäre im vergangenen Jahr. „Es waren die Aufsichtsräte der GDBA und der TRANSNET, die dafür gesorgt haben, dass nichts unter den Teppich gekehrt wurde. GDBA und TRANSNET haben zudem Rahmenbedingungen geschaffen, unter denen sich solche Vorfälle nicht wiederholen sollten“, machte Hommel deutlich.  
 
Auch der Vorsitzende der TRANSNET, Alexander Kirchner, machte deutlich, dass die Delegierten darüber entscheiden, welches Modell der Interessenvertretung künftig zum Zuge kommt: „Geht es nur um die Vorteile einer Berufsgruppe oder hat das solidarische Modell eine Zukunft?“, fragte er.
 
Die Aufsichtsratswahl sei zudem mit entscheidend für die Zukunft des DB-Konzerns. „Sorgt dafür, dass eine Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat sitzt, die sich einstimmig gegen die Zerschlagung des Konzernverbundes einsetzt,“ rief er den Delegierten zu.
 
Die hatten im Anschluss Gelegenheit, mit den Vorständen und Aufsichtsratskandidaten von Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET zu diskutieren. Eine Möglichkeit, von der rege Gebrauch gemacht wurde.

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