Die Verkehrsgewerkschaft GDBA reagiert mit Kopfschütteln und Unverständnis
auf Äußerungen des Vorstandes Personal und Bordservice der DB Fernverkehr,
Robert Etmans. Darin beklagt dieser den Verlust eines zweistelligen
Millionenbetrages bei den Speisewagen der Fernverkehrszüge.
Die
Speisewagen im Fernverkehr seien in der Reisekette des Fernverkehrs ein
Stückchen geschätzter Reisekultur, die von vielen Bahnkunden als besonderes
„Schmankerl“ über alles gern angenommen werde, so GDBA-Bundesvorstand
Personenverkehr, Gerd Wilde.
Speisewagen seien zudem ein Wettbewerbsvorteil bei Geschäfts- oder Urlaubsreisen gegenüber dem Flugzeug, Bus oder Pkw. Betriebswirtschaftliche Verluste in einem Teilsegment seien für jeden guten Unternehmer verkraftbar, wenn das Gesamtangebot stimme und insgesamt schwarze Zahlen geschrieben werden; dies treffe im Fernverkehr zu. Betriebswirtschaftliche Diskussionen über die Bordrestaurants der Bahn seien überflüssig wie „ein Kropf“, so Wilde.
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