Die
Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET haben in dieser Woche ihre
Betriebsbesuche und Diskussionen mit den Mitgliedern fortgesetzt. Am Montag, 8.
März, waren die Vorstände beider Gewerkschaften in Hannover, am Dienstag, 9.
März, in Hamburg. Bislang haben sich insgesamt mehr als 1.500 Mitglieder an den
Veranstaltungen beteiligt.
Ein
Schwerpunkt stellen regelmäßig die Diskussionen über die Herausforderungen dar,
denen sich beide Gewerkschaften im Zusammenhang mit dem Gründungsprozess einer
neuen Verkehrsgewerkschaft stellen müssen. Unter dem Motto „Werkstatt
Gewerkschaft“ wird dabei ein intensiver Dialog mit den Mitgliedern gesucht.
In den Vormittagsstunden besuchten die Vorstände eine Reihe von Betrieben und stellten sich den Fragen der Beschäftigten – darunter Lokführer, Fahrdienstleiter, Service- und Werkstattmitarbeiter. Die angesprochenen Themen reichten von der konkreten Arbeitssituation bis zur allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Situation des Schienenverkehrs, vom JobTicket über die Zukunft des BeSiTV bis hin zu beamtenrechtlichen Fragen.
Ähnliche Veranstaltungen haben bereits in Saarbrücken, Duisburg, Köln, Bonn, Nürnberg, München, Berlin, Dresden, Magdeburg, Leipzig und Erfurt stattgefunden. Ziel ist eine möglichst breite Diskussion über die Anforderungen der angestrebten neuen Verkehrsgewerkschaft.
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