Die DB Schenker Rail kommt den Forderungen von GDBA und TRANSNET nach und wird alle auslernenden Auszubildenden in diesem Jahr übernehmen. Die Gewerkschaften begrüßen die Ankündigung, fordern aber weitere Schritte. Der Gütertransport auf der Schiene wächst deutlich. Die Erwartungen werden bei weitem übertroffen. Das Unternehmen müsse die Signale des Marktes endlich aufnehmen und den rigiden Sparkurs stoppen.
Dass die DB Schenker Rail zugesagt hat, alle auslernenden Auszubildenden in diesem Jahr zu übernehmen, ist ein wichtiges Zeichen“, machten GDBA-Vorstand Gerfried Scholtz und der stellvertretende TRANSNET-Vorsitzende Wolfgang Zell deutlich. „Das Unternehmen nimmt offenbar allmählich zur Kenntnis, dass die Nachfrage nach Schienengüterverkehr deutlich zunimmt und der bisherige rigide Sparkurs in die Sackgasse führt. Das Unternehmen muss endlich auf Wachstum getrimmt werden“, stellten beide fest.
Mit der Übernahme der Azubi alleine sei es aber nicht getan. Scholtz und Zell
wiesen darauf hin, dass alle Experten eine starke Zunahme des Güterverkehrs
prognostizieren. „Wenn die Schiene davon profitieren will, muss DB Schenker Rail
seine Kahlschlagpläne aufgeben. TRANSNET und GDBA fordern weiterhin eine auf
Wachstum ausgerichtete Unternehmensstrategie,“ erklärten GDBA-Vorstand Gerfried
Scholtz und der stellvertretende TRANSNET-Vorsitzende Wolfgang Zell.
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