Am 17. Mai 2010 nimmt der Datenschutzbeirat der DB AG seine Arbeit auf.
Der Datenschutzbeirat wurde aufgrund der Forderungen der Verkehrsgewerkschaft
GDBA und der Transnet nach der Datenaffäre 2009 berufen. Das Gremium soll dem
Vorstand der DB AG unabhängig Anregung und Unterstützung in
datenschutzrechtlichen Fragen geben.
Der Beirat ist
weisungsunabhängig und setzt sich aus zwölf Mitgliedern zusammen. Den Vorsitz
übernimmt der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter
Hommel. Neben Vertretern der Arbeitnehmer sind Datenschutzexperten aus
Wissenschaft und Wirtschaft Mitglieder des Beirates.
Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit des Datenschutzbeirats liegt in dem vertrauensvollen und kooperativen Dialog mit der DB. Er ist ein klares Zeichen für die konsequente Umsetzung eines zukünftig vorbildlichen Datenschutzes. An den Sitzungen werden auch verschiedene Vorstände und die Konzerndatenschutzbeauftragte teilnehmen. Der Datenschutzbeirat tagt viermal im Jahr.
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