Die
Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET setzen den Auftrag ihrer
Mitglieder konsequent um. Im Dezember vergangenen Jahres hatten die Delegierten
eines außerordentlichen Gewerkschaftstages der GDBA mit überwältigender Mehrheit
beschlossen, „alle Entscheidungen vorzubereiten, die notwendig sind, um eine
neue Verkehrsgewerkschaft zu gründen.“
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Vor dem Hintergrund der
beabsichtigten Gründung einer neuen Verkehrsgewerkschaft haben GDBA und TRANSNET
nun eine Kooperationsvereinbarung „zur Zusammenarbeit auf den Gebieten Beamte
und den Beschäftigten der Behörden“ geschlossen. Ziel ist es, die beruflichen,
rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder künftig
gemeinsam gegenüber den jeweiligen Dienstherren und Arbeitgebern zu vertreten.
„Die Ziele, die GDBA und Transnet vertreten, sind die gleichen“, machten
GDBA-Bundesvorstand Helmut Heutz und TRANSNET -Bereichsleiter Kristian Loroch,
zuständig für Beamtenpolitik und Behorden, deutlich. Beide Gewerkschaften
bekennen sich ausdrücklich zum dauerhaften Erhalt des Berufsbeamtentums und
wollen sicherstellen, dass die Rechte und Interessen der Beamten,
Versorgungsempfänger, Beschäftigten und Rentner auch weiterhin vernünftig
vertreten werden.
„Natürlich gibt es immer noch zwei Gewerkschaften, und
daran wird sich bis zu einem entsprechenden Beschluss eines Gewerkschaftstages
auch nichts ändern, aber wenn wir nach außen deutlich machen, nun gemeinsam
aufzutreten, hat das auf die jeweiligen Arbeitgeber eine ganz andere
Außenwirkung“, erklärten Heutz und Loroch.
Vor diesem Hintergrund werden
die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET ihre Funktionäre und
Personalräte noch intensiver als bisher in deren wichtiger Arbeit unterstützen
können. „Wichtig ist, dass die Kooperation beider Gewerkschaften sich nicht nur
auf den organisatorischen Bereich beschränkt, sondern auch an der Basis gelebt
wird. Wir würden uns wünschen, dass beispielsweise getrennte Fraktionssitzungen
nunmehr der Vergangenheit angehören“, erklärten GDBA-Bundesvorstand Helmut Heutz
und TRANSNET -Bereichsleiter Kristian Loroch.
Am Rande einer
arbeitsintensiven Klausurtagung der hauptamtlichen Mitarbeiter für den Bereich
Beamte und Behörden von Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET in
Königswinter-Thomasberg, wurden mit den Vorsitzenden der Stufenvertretungen von
BEV und EBA sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte bei der BEV HV und
der EBA-Zentrale, die Inhalte der Kooperationsvereinbarung erörtert.
Die Beteiligten stellten übereinstimmend fest, dass die Vereinbarung dazu beiträgt, eine den Mitgliederinteressen von GDBA und TRANSNET gerecht werdende Beamten- und Behördenpolitik gegenüber den Dienstherren und Arbeitgebern durchsetzen zu können. Entsprechende Gespräche sollen jetzt auch mit den Personalräten geführt werden.
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