Unter
diesem Motto haben die Teilnehmer des ersten Runden Tisches zur Sicherheit in
Bussen und Bahnen eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. An der Runde nahmen
Vertreter von Gewerkschaften, Verkehrsunternehmen und Bestellerorganisationen
teil. Eingeladen hatten Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET.
Die Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein gesellschaftlicher Anspruch“, heißt es in der Erklärung. Das gesellschaftliche Bewusstsein müsse entsprechend verändert werden.
Jetzt sollen weitere Schritte folgen, so die genaue Analyse des Handlungsbedarfs und die Definition von Verantwortlichkeiten.
In der Diskussion am Runden Tisch wurde bereits deutlich, welche Dimensionen das Problem der Gewalt im öffentlichen Verkehr angenommen hat. „Seit Solln haben wir eine neue Zeitrechnung“, sagte Heino Seeger von Veolia Verkehr. „Die Fahrgäste verlangen von uns, dass wir handeln.“ Entscheidend sei eine Änderung im Bewusstsein, so Hans-Werner Franz von der BAG-SPNV. „Wenn wir das Thema Sicherheit nicht lösen, ist alles andere Nichts, dann werden wir die Fahrgäste nicht halten.“
Reiner Bieck und Peter Tröge von TRANSNET und GDBA würdigten die Diskussionen am Runden Tisch. Das Treffen habe gezeigt, dass es eine gesellschaftliche Notwendigkeit sei, das Thema gemeinsam anzupacken. Die Runde soll im Januar fortgesetzt werden.
Die gemeinsame Erklärung finden Sie hier.
| Seite weiterempfehlen |
|