Die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr ist Thema eines Runden Tisches
am 19. November 2009 in Berlin. Dazu kommen auf Initiative von
Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET Gewerkschaften, Verbände und Unternehmen
zusammen. Die Beteiligten wollen Lösungsansätze diskutieren, Gewalt im
Nahverkehr einzudämmen. Außerdem soll eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet
werden.
Die Sicherheit von Beschäftigten und Reisenden im
öffentlichen Nahverkehr ist das Thema eines Runden Tisches am Donnerstag in
Berlin. Im Zuge ihrer Kampagne „Sicher unterwegs“ kommen auf Initiative von GDBA
und TRANSNET dazu Gewerkschaften, Verbände und Unternehmen zusammen. Zugesagt
haben Gewerkschaft der Polizei, Deutsche Polizeigewerkschaft und Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft, die Bundesarbeitsgemeinschaft
Schienenpersonen-Nahverkehr, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und die Allianz pro
Schiene. Von Unternehmensseite beteiligen sich die Deutsche Bahn AG, Veolia und
Keolis.
Ziel des Treffens ist es, über Maßnahmen zu diskutieren, die
Beschäftigte und Reisende vor Gewalt schützen. GDBA-Vize Peter Troege und
TRANSNET-Vorstand Reiner Bieck verwiesen auf „rund 13.000 Gewaltdelikte,
darunter über 10.000 Körperverletzungen, alleine im vergangenen Jahr.“ Es sei zu
befürchten, dass die Dunkelziffer weit höher liege. Erschreckend sei auch die
Zahl von fast „900 tätlichen Angriffen auf Beschäftigte der Bahnen“, machten
Troege und Bieck deutlich.
Es sei deshalb „ein wichtiges Signal“, dass sich nunmehr ein Runder Tisch gefunden habe, der diese Probleme „offensiv angehen will“. Zu einem attraktiven öffentlichen Nahverkehr gehöre die Sicherheit aller Beteiligten. „Das werden wir deutlich machen und unsere Forderungen formulieren“, kündigten Troege und Bieck an.
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