Die Verkehrsgewerkschaft GDBA steht einem möglichen Wechsel des TRANSNET-Vorsitzenden Norbert Hansen in die Konzernführung der Deutschen Bahn aufgeschlossen gegenüber. „Es ist nicht das erste Mal, dass ein führender Gewerkschafter eine solche Aufgabe übernimmt “, so GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel. 1991 war der damalige Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Adolf Hartmann, zum Personalvorstand der Bundesbahn berufen worden; zuvor hatten häufig ehemalige GdED-Vorsitzende dieses Amt inne.
„Wir können einen solchen Schritt nur begrüßen, weiß Norbert Hansen doch um die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter bei der Bahn“, machte der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, deutlich. „Natürlich unterliegt ein Arbeitsdirektor als Repräsentant der DB AG gewissen Sachzwängen, wir gehen aber davon aus, dass das Herz von Norbert Hansen auch künftig für die Arbeitnehmer schlägt“, so Hommel.
„Im Zweifel“, so der GDBA-Chef, „werden wir uns auch mit diesem Arbeitsdirektor streiten, um die Einkommenssituation der Beschäftigten weiter verbessern zu können. Rücksicht, weil wir mal miteinander kooperiert haben, werden wir nicht nehmen“.
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