Verein fairer Wettbewerb in der Mobilitätswirtschaft gegründet

Der Verein mobifair wird sich künftig um einen fairen Wettbewerb in der Mobilitätswirtschaft kümmern. Im Vereinszweck ist festgeschrieben, Verbraucher, Betriebe und insbesondere Arbeitnehmer vor unseriösem, sittenwidrigen und/oder kriminellen Verhalten in der Mobilitätsbranche zu schützen.

Im Fokus von mobifair stehen hier insbesondere Betriebe der Verkehrsbranche (Schiene, Bus und Güterkraftverkehr) und der verkehrsnahen Dienstleistungsbereiche, die ohne Tarifbindung oder mit Billigtarifen am Markt agieren. Nach Aufdeckung von Verstößen werden die Betriebe mit Namensnennung der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Ebenso wird Einfluss auf die Besteller genommen, dass unseriöse Angebote bei der Vergabe von Leistungen und Aufträgen keine Berücksichtigung mehr finden sollen. Die Untersuchungsergebnisse erhalten ein Zertifikat mit positiver oder negativer Bewertung. So hat sich mobifair zur Aufgabe gemacht, auch tariftreue Betriebe zu erfassen und diese öffentlich besonders auszuzeichnen. Der Verein will mit dazu beitragen, dass mit fairen Wettbewerbsbedingungen eine höhere Chancengleichheit bei den Angebotsabgaben erreicht wird. Dies insbesondere für die Betriebe, für die es ein Selbstverständnis ist, Lohn- und Sozialstandards zu respektieren.

Die Vereinsgründung, die von der Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET unterstützt wird, fand bereits im Vorfeld Zuspruch von Unternehmen, Institutionen, Politikern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Großes Interesse an der Arbeit von mobifair hat die Stiftung Warentest und der Bundesverband der Verbraucherzentralen angemeldet. Als erstes Unternehmen ist die Regionalverkehr Köln GmbH mobifair beigetreten. mobifair rechnet mit einem großem Zuspruch für die Beantragung von Mitgliedschaften zur Erfüllung des Vereinszwecks.

Dem mobifair-Vorstand gehören Heinz Fuhrmann, Helmut Diener, Jörg Krüger, Karl-Heinz Zimmermann, Fritz Wittmann, Gerfried Scholtz, Peter Henke, Dirk Schlömer und Uwe Henschel an.

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