Fachkonferenz der Schwerbehindertenvertrauenspersonen

Peter Tröge (links) und Werner Willmann

Am 5. Dezember 2006 trafen sich Schwerbehindertenvertrauenspersonen (SVP) und ihre Stellvertreter zu einer Fachkonferenz in Hannover. Veranstalter war die Bildungseinrichtung der Verkehrsgewerkschaft GDBA Lern.mit.

Werner Willmann, Sprecher des Arbeitskreises Behinderte Menschen beim geschäftsführenden Bundesvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA, konnte in der Bezirksgeschäftsstelle der Verkehrsgewerkschaft GDBA zahlreiche Teilnehmer – viele davon durch die erfolgreichen Wahlen im Oktober 2006 neu im Amt - begrüßen. Er berichtete über die Aktivitäten des Arbeitskreises und gab zahlreiche Hinweise und Tipps im Hinblick auf die Arbeit einer Schwerbehindertenvertrauensperson. Besonders wies er auf die Notwendigkeit von Schulungen hin, damit die gewählten Schwerbehindertenvertrauenspersonen den Anforderungen ihres Ehrenamtes im Sinne ihrer Wählerinnen und Wähler gerecht werden können. Zudem sollten sie auch den Arbeitgeber in Schwerbehindertenfragen beratend zur Seite stehen.

Am Rande der Fachkonferenz wurden die Stellvertreter des Arbeitskreises Behinderte Menschen neu besetzt (v.l.n.r.): GDBA-Vize Peter Tröge mit den Arbeitskreisstellvertretern Rolf-Peter Dorsch, Norbert Fölsing, Renate Eissing-Suchy und den Arbeitskreismitgliedern Manfred Düring, Werner Willmann (Sprecher), Josef Senft und Elvira Peters. Nicht im Bild: Heike Zelinski sowie die Gesamtschwerbehindertenvertrauenspersonen Bernd Kapschefsky und Wolfgang Archut.

Im Anschluss referierte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Peter Tröge, über die Möglichkeiten der Schwerbehindertenvertrauenspersonen in der Beschäftigungssicherung sowie über die Beschäftigungsfähigkeit bei behinderten Menschen. Er stellte in diesem Zusammenhang auch die Bildungsoffensive „Fit for Future“ der Verkehrsgewerkschaft GDBA vor. Mit dieser Offensive möchte die Verkehrsgewerkschaft GDBA in den nächsten Jahren auf die Auswirkungen des demografischen Wandels und die damit zusammenhängenden notwendigen Bildungsanstrengungen hinweisen. Staat, Arbeitgeber, Gewerkschaften aber auch jeder einzelne Arbeitnehmer müssten sich darauf vorbereiten, das die Gesellschaft immer mehr altert und immer weniger Kinder nachwachsen. Das bedeute auch einen dramatischen Wandel in der Arbeitswelt, der sich in den nächsten Jahren rasant beschleunige. Den Unternehmen - gerade auch im Verkehrssektor - würden schon bald qualifizierte Nachwuchskräfte sowie Fachkräften fehlen.

Gerade auch Arbeitnehmergruppen, die unter hoher Arbeitslosigkeit zu leiden hatten wie z. B. behinderte Menschen, müssten nun mit aller Anstrengung qualifiziert und in den Arbeitsmarkt integriert werden. Wir können es uns nicht länger leisten wertvolle Potenziale zu vergeuden, so Peter Tröge. Die sehr engagiert geführte Diskussion der Anwesenden machte deutlich, dass Peter Tröge mit seinen Ausführungen den Nerv der Zeit getroffen hatte.

Siehe auch: Neue Konzepte für bessere Arbeitsbedingungen (04.12.2006)

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