Eisenbahntarifvertrag (ETV): Tarifrunde 2005 erfolgreich abgeschlossen
Nach mehreren Monaten Verhandlungsdauer konnte die Verhandlungsgemeinschaft (VG) aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET am 27. Juni 2005 in Frankfurt am Main mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. (AGVDE) die Tarifrunde 2005 für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) und Kraftverkehrsbetrieben erfolgreich abschließen.
Die Verhandlungen zum Eisenbahntarifvertrag für die Beschäftigten bei nichtbundeseigenen Eisenbahnen und Kraftverkehrsbetrieben waren äußerst schwierig und wurden von Warnstreiks begleitet, an denen sich auch die Verkehrsgewerkschaft GDBA beteiligte.
Die Arbeitgeber wollten in dieser Tarifrunde Personalkosten in erheblicher Menge einsparen und die Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden/Woche erhöhen - dies konnte verhindert werden.
Darüber hinaus bringt der Abschluss nunmehr auch materielle Verbesserungen für die Kolleginnen und Kollegen. Die Arbeitnehmer erhalten jährliche Einmalzahlungen bis 2007 von 300 bzw. 385 Euro, Azubis 100 Euro und Arbeitnehmer in Teilzeit erhalten die Beträge anteilig. Ab 1. September 2005 werden die Monatstabellenentgelte um 1,5 Prozent erhöht und gleichzeitig wird die Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden auf 39 erhöht. Die lange Laufzeit bis 31. Dezember 2007 bringt eine hohe Planungssicherheit für die Unternehmen und verbessert deren Wettbewerbsfähigkeit.
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