Beitritt der Verkehrsgewerkschaft GDBA zur ETF wurde einstimmig bestätigt

Der zweite Ordentliche Kongress der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) fand am 25. und 26. Mai 2005 in Aland (Finnland) statt. Die Delegierten stimmten dem Beitritt der Verkehrsgewerkschaft GDBA zur ETF auf Empfehlung des Exekutivausschusses einstimmig zu. Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, wurde als deutscher Vertreter zum Mitglied des Exekutivausschusses gewählt. Der Exekutivausschuss ist das höchste Gremium der ETF zwischen den alle vier Jahre stattfindenden Kongressen.

Die Mitglieder der Delegation der
Verkehrsgewerkschaft GDBA Michael Köhler
(Leitungsassistent, links), Klaus-Dieter Hommel
und Peter Tröge (stv. Bundesvorsitzender, rechts)
mit dem Präsidenten der ETF, Wilhelm Haberzettel
(Vorsitzender der österreichischen Gewerkschaft
der Eisenbahner (GdE), 2. von rechts)

In einem Leitantrag mahnte der Kongress eine humane und nachhaltige Verkehrswende für Europa an. Die Delegierten forderten deshalb eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit attraktiven und bezahlbaren öffentlichen Verkehrsangeboten sowie einen beschleunigten Ausbau der transeuropäischen Verkehrsnetze und sprachen sich entschieden gegen eine weitere Deregulierung im Eisenbahnsektor sowie gegen Lohn- und Sozialdumping aus.

Die ETF ist 1999 als Zusammenschluss von Verkehrs- und Transportgewerkschaften in 39 europäischen Ländern gegründet worden. Ihr gehören derzeit rund drei Millionen Beschäftigte im Transportsektor an. An dem zweitägigen Kongress in Aland nahmen mehr als 400 Delegierte und Beobachter teil. Gast war unter anderen der Vorsitzende des EU-Verkehrsministerrates, der luxemburgische Verkehrsminister Lucien Lux.

Mehr Informationen

Seite weiterempfehlen Seite druckenSeite drucken