Bundesvorstand bekräftigt Haltung der GDBA
Der Bundesvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA hat sich auf seiner Sitzung am 28./29.6.2005 in Fulda erneut gegen eine Trennung von Netz und Betrieb ausgesprochen.
Gewarnt wurde insbesondere vor den Folgen eines solchen Schritts: So gebe es bei einer Zerschlagung der DB AG keinen konzernweiten Arbeitsmarkt mehr, machte GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel deutlich. In der Folge sei der mühsam errungene Vertrag zur Beschäftigungssicherung hinfällig – und damit angestrebte Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe.
Auch die Zielrichtung der Grünen, das Netz im Besitz des Bundes zu belassen, den Betrieb aber der Deutschen Bahn zu übertragen, ändere nichts daran, dass die DB AG in letzter Konsequenz zerschlagen würde. Damit gebe es künftig keinen Technologieführer im Bereich der Bahn mehr. Unklar sei, wer auf Dauer die Standards etwa im Bereich der Signaltechnik setze, von der in der Vergangenheit zweifellos alle Nutzer des Systems Schiene profitiert hätten.
Der Bundesvorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA bekräftigte vor diesem Hintergrund seine Haltung, die DB AG als Konzernverbund zu erhalten. Dafür werde man auch in Zukunft mit aller Macht eintreten.
Seite weiterempfehlen Seite drucken