DB Konzern: Schwerbehindertenvertreter trafen sich in Berlin
Auf Einladung der Konzernschwerbehindertenvertrauensperson Gerhard Schimm trafen sich die Gesamtschwerbehindertenvertrauenspersonen des Bahn-Konzerns zu einer Arbeitstagung im Bahntower in Berlin.
Margret Suckale, Personalvorstand der Bahn, ging ihn ihrem Beitrag auf die aktuelle Personalsituation der Deutschen Bahn ein. Die Schwerbehindertenquote betrage aktuell konzernweit 4,4 Prozent. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten läge momentan bei 43,4 Jahren. Sie betonte u. a., dass die Bahn ein Augenmerk auf die demographische Entwicklung in Deutschland legen müsse, da die DB AG als einer der größten Arbeitgeber in Deutschland von dieser Entwicklung nicht unberührt bleiben könne. Sowohl im Bereich der Nachwuchsgewinnung als auch im Bereich der älteren Beschäftigten könnten sonst mittelfristig Probleme entstehen. Beim Fortschreiben der aktuellen Entwicklung des Altersdurchschnitts der Bahnbeschäftigten würde laut Margret Suckale das Durchschnittsalter in einem Jahrzehnt bei fast 50 Jahren liegen.
Thomas Schupp, Referent der Verkehrsgewerkschaft GDBA für Behindertenangelegenheiten, wies in der Diskussion darauf hin, dass sich die Bahn auf diese demographische Entwicklung vorbereiten und schon jetzt entsprechende Antworten finden müsse. Auch die geplante Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre werde den gesundheitlichen Zustand der Beschäftigten nicht gerade verbessern. Arbeitsplätze müssten dann an die durch gesundheitliche Probleme veränderte Leistungsfähigkeit der Beschäftigten angepasst und den Betroffenen die bestmögliche Unterstützung für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze gewährt werden. Dies gelte im besonderen Maße auch für die behinderten Beschäftigten im Bahn-Konzern.
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