DB ProjektBau GmbH: Beschäftigungssicherung erreicht
Die Verhandlungsgemeinschaft (VG) aus Verkehrsgewerkschaft GDBA und TRANSNET hat in Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) und der Geschäftsführung der DB ProjektBau GmbH die Einbeziehung der DB ProjektBau GmbH in den Geltungsbereich des BeschäftigungssicherungsTV (BeSiTV) durchgesetzt. Die zuständigen Tarifkommissionen der VG-Gewerkschaften haben jetzt dem Verhandlungsergebnis zugestimmt.
Damit wird auch für die bei der DB ProjektBau GmbH beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Schutz vor Kündigung nach Verlust des Arbeitsplatzes erheblich ausgeweitet. Die Gegenleistung für diese Beschäftigungssicherung konnte in Verbindung mit der Einkommensrunde zum großen Teil kompensiert werden.
Folgende Regelungen wurden vereinbart:
Ab 1. Juni 2005 wird die Arbeitszeit zunächst für alle tarifgebundenen Beschäftigten auf 40 Stunden heraufgesetzt. Für sie gilt die bisherige Bandentgelttabelle für 38 Wochenstunden.
Mitarbeiter mit bisher 40 Wochenstunden erbringen ihren Beitrag zur Beschäftigungssicherung durch eine anteilige Reduzierung ihres Entgelts. Dies gilt ab 1. Juli 2005.
Ab 1. Juli 2005 gelten einheitlich 39 Wochenstunden. Bei Mitarbeitern, die bisher 38 Stunden arbeiten, wird das Entgelt ebenfalls anteilig angepasst. Mitarbeiter, die bisher schon 40 Stunden arbeiten, erfahren keine weiteren Einbußen.
Als Ausgleich erhalten alle Tarifkräfte ab 1. Juli 2005 monatliche Festbeträge von 50,00 €.
Die Budgets für die variable Jahressonderzahlung werden erhöht. Hieraus erhält jeder Mitarbeiter ab Juli 2005 monatlich weitere 20,00 €.
Ab 2005 fällt ein Urlaubstag weg.
Am 1. Juli 2007 steigen die Entgelte um 1,6 Prozent.
Die Beschäftigten der DB ProjektBau in den Vergütungsgruppen 4 – 11 werden auch in die Regelungen zur Mitarbeiterbeteiligung einbezogen. Die Ausschüttung im Jahr 2005 beträgt 100,00 €. Dies gilt auch für die Azubis.
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